Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Praktikant«
leeloo schrieb am 7.10. 2003 um 19:39:39 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
als er auf die straße trat (es nieselte leicht, doch drüben, über dem hochhaus war blauer himmel zu sehen) versuchte er sich zu erinnern, was sie gesagt hatte. aus der einganstür raus, dann nach links die straße runter, rechts über die ampel und in den laden auf der anderen straßenseite und dort - er hatte sich notiert, was sie wollte. er ging los. den laden fand er ohne probleme, zum glücke hatte er erst letzte woche ein trainig für rechts-links schwache absolviert. im laden legt er den zettel auf den tresen, das glas hatte schon kratzer an einigen stellen. sollte er von den longpapers noch welche mitnehmen? der mann legte ein kleines paket auf den tresen, blickte ihn einen augenblick zu lange an und sagte: sie sind also der neue. kassierte die acht euro fünfzig und wünschte ihm einen schönen tag. es hatte aufgehört zu nieseln, als er den laden verließ. was hatte der mann gemeint? wieso hatte er diesen mitleidigen blick gehabt? oder wars nur einbildung gewesen? moment mal. da war doch mal ach wie war das doch gleich wieder mit der praktikantin und den zigarillos? instinktiv ging er nach links.
Höflich schrieb am 29.3. 2003 um 16:47:12 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Sie haben ihn in der Arbeit doch tatsächlich gefragt ob er auch andere Klamotten hat, HAHAHAHAHAHAHAHA, haben die eine Ahnung! Ich kringel mich vor lachen!!!!!!! Eine Jogginghose hat er noch. Und einen Ralleystreifenpullover! Mein Gott, eine ganze Woche noch! Uaaaargh! Ich zieh unter die Brücke, dann kann er die Wohnung für den Rest der Zeit alleine haben, dann kann er weiterhin nach dem Duschen nur mit Unterhose und mit seinen Deppenlangenhaaren im Handtuchturban vor dem Panoramafenster rumlaufen, stört mich dann keinen Deut wenn ichs nicht sehen muss, und ausziehen tu ich eh bald, da ist es mir auch egal wenn sich die Nachbarn wundern. So ein Arsch! Unglaublich. Findet die Wochenzeitung »Freitag« gut, den Spiegel aber scheisse, aus ungeklärten Gründen, nicht aus den üblichen, bleibt also etwas nachzuhaken, labert über »die da oben« und irgendwelche Gesellschafts»schichten«, beschwert sich daß alle Menschen so Oberflächlich sind (weil sich die Bundestagsmitarbeiterin über seine Klamotten beschwert hat), regt sich an der Supermarktkasse darüber auf daß die Kassiererinnen neben der Arbeit her mit ihren Kolleginnen reden, und kuckt sich noch im Laden eine halbe Stunde den Kassenzettel an (hallo du Arsch, SCANNERKASSEN du Arsch!!!), freut sich schon auf das Abendessen seiner dümmlichen landfränkischen fetten Abgeordneten mit Peter Struck(!!!) weil das so ein toller Politiker ist, und ist überhaupt gräßlich dumm, liest Platon (wie dumm muss man sein?), und läßt die spackigen Postkarten von seiner Freundin hier rumliegen, wo sie so richtig Nazimäßig in duziduzibabysprache ein kotzsprech draufhaut, wo sie sich bedankt daß sie von ihm ein Stofftier zum Geburtstag bekomm hat, daß jetzt ganz lieb neben dem anderen Stofftier steht, ey kotze alda, wieso muss ausgerechnet ICH ausschließlich von WAHNSINNIGEN umgeben sein???
leeloo schrieb am 19.10. 2003 um 19:27:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
heute war wieder ordentlich was los gewesen. 13 möpse, eine giraffe, 5 goldfische und 8 meerschweinchen. sie alle wollten unter die erde gebracht werden. bevor sie beim tierbestatter anfing hatte sie sich nicht vorstellen können, was das für leute waren, die ihre haustiere auf einem haustierfriedhof begraben ließen. natürlich, sie hatte den friedhof der kuscheltiere gelesen. fand sie damals auch ganz toll, das buch. mit sechzehn oder so. jetzt wußte sie bescheid. auf dem nachhauseweg traf sie einen, der ihr irgendwie bekannt vorkam. es fiel ihr nicht mehr ein woher. hatte sie ihn bei der arbeit gesehen? war er einer von denen, die ihre hunde begraben ließen? oder war er einer der praktikanten gewesen, beim tierheim? sie ging auf ihn zu. wollte ihn fragen, ob er sie irgendwoher kannte. im letzten moment kniff sie, fragte ihn stattdessen, ob er eine zigarette für sie hätte. er schüttelte zunächst den kopf, dann schien ihm etwas einzufallen. er tastete seine taschen ab, zog aus der linken jackentasche ein päckchen zigarillos. leicht verdutzt nahm sie sich eine. bevor sie ihre frage doch noch loswerden konnte hatte er sie in die seite geknufft und war weitergegangen.
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