Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Praktikant«
leeloo schrieb am 14.10. 2003 um 01:39:07 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
das ende seines letzten praktikums war im noch lebhaft im gedächtnis. auf einem zettel hatte er sich die adresse eines büros notiert, wo er sich vorstellen wollte. er sah auf den zettel in seiner hand. der ganze kaffee heute morgen, auch die andere zitterte sacht. er war gestern wieder im park gewesen, hatte sich über die scharfen schatten gewundert, die der vollmond warf. er drehte seine gewohnte runde. den großen weg nach links den nächsten nach rechts und er war auf dem weg, der ein großes oval um die zwei schlösser beschrieb. hinter der riesigen alten pappel war das tor zu erahnen über welches er vorhin gestiegen war. er kam an die weggabelung beim alten trompetenbaum. jemand hatte ihm erzählt, dass - moment, war da wirklich eine trompete zu hören? stimmte die geschichte etwa? wenn der trompetenbaum spielte ging man besser ganz schnell nach hause war die moral der geschichte gewesen. er blieb stehen, lauschte der sanften melodie, sah zum mond auf, versank in der süßen musik, ließ sich treiben in den zarten klängen, seine beine sein blick der sternenhimmel die kühle nachtluft alles schien eins zu werden. ein kurzer, leichter ruck ging durch seinen körper. der hund zog ihn nach links.
Robert R schrieb am 20.10. 2003 um 21:31:21 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Fast wieder so einer von den typischen Tagen wie er sie mochte. Doch nur fast, wäre da nicht diese surreale (aber schöne) Begegnung gewesen.
Er war unterwegs. Hatte wie so oft seinen Walkman bei. Wie so oft hatte er vergessen die Akkus rechtzeitig aufzuladen, sodass nach kurzer Zeit die Kassette erst anfing zu lallen sich dann aber auch schnell von selbst abschaltete. Dies war für ihn eh kein großer Verlust – denn er hatte seit einigen Tagen nur zwei Tapes bei, die ihm dann, nach dem x-ten mal hören, anfingen zu langweilen.
Die Dinge, die er erledigt haben wollte, waren getan. Er befand sich auf dem Nachhauseweg. Und in der U-Bahn stand sie dann plötzlich neben ihm. Er konnte sie gleich wieder einordnen – er hatte sie vorgestern in dem kleinen Laden, wo er die Zigarillos gekauft hatte, gesehen. Er hatte sie, trotz der Tatsache das sie hinter dem Regal stand, entdeckt. Sie hatte etwas an sich was ich sehr reizte. Ihr ganzes Äußeres fand er sympathisch, ja interessant. Und ihre braunen Augen...
Menschen die ihn kannten, würden ihn nie als schüchtern ansehen. Doch Fremden gegenüber, wusste er immer nicht so recht wie er sich verhalten sollte. Also blieb er still.
Dann, als er ausstieg, war sie es, die ihn ansprach. Zigaretten? Nicht grad innovativ, aber doch mehr als er zustande brachte. Dann sein sehr seltsames rumgestammel, seine komischen Bewegungen, und zum krönenden Abschluss noch dieser Knuffer. Und dann einfach „weggelaufen“. Einwandfrei selbst ins Aus befördert.
Aber die Zigaretten waren doch eindeutig eine Anspielung (versuchte er sich jedenfalls einzureden).
Nun saß er zu Hause und überlegte sich all die Sachen die er hätte zu ihr sagen können...
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