Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Praktikant«
Höflich schrieb am 29.3. 2003 um 16:47:12 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Sie haben ihn in der Arbeit doch tatsächlich gefragt ob er auch andere Klamotten hat, HAHAHAHAHAHAHAHA, haben die eine Ahnung! Ich kringel mich vor lachen!!!!!!! Eine Jogginghose hat er noch. Und einen Ralleystreifenpullover! Mein Gott, eine ganze Woche noch! Uaaaargh! Ich zieh unter die Brücke, dann kann er die Wohnung für den Rest der Zeit alleine haben, dann kann er weiterhin nach dem Duschen nur mit Unterhose und mit seinen Deppenlangenhaaren im Handtuchturban vor dem Panoramafenster rumlaufen, stört mich dann keinen Deut wenn ichs nicht sehen muss, und ausziehen tu ich eh bald, da ist es mir auch egal wenn sich die Nachbarn wundern. So ein Arsch! Unglaublich. Findet die Wochenzeitung »Freitag« gut, den Spiegel aber scheisse, aus ungeklärten Gründen, nicht aus den üblichen, bleibt also etwas nachzuhaken, labert über »die da oben« und irgendwelche Gesellschafts»schichten«, beschwert sich daß alle Menschen so Oberflächlich sind (weil sich die Bundestagsmitarbeiterin über seine Klamotten beschwert hat), regt sich an der Supermarktkasse darüber auf daß die Kassiererinnen neben der Arbeit her mit ihren Kolleginnen reden, und kuckt sich noch im Laden eine halbe Stunde den Kassenzettel an (hallo du Arsch, SCANNERKASSEN du Arsch!!!), freut sich schon auf das Abendessen seiner dümmlichen landfränkischen fetten Abgeordneten mit Peter Struck(!!!) weil das so ein toller Politiker ist, und ist überhaupt gräßlich dumm, liest Platon (wie dumm muss man sein?), und läßt die spackigen Postkarten von seiner Freundin hier rumliegen, wo sie so richtig Nazimäßig in duziduzibabysprache ein kotzsprech draufhaut, wo sie sich bedankt daß sie von ihm ein Stofftier zum Geburtstag bekomm hat, daß jetzt ganz lieb neben dem anderen Stofftier steht, ey kotze alda, wieso muss ausgerechnet ICH ausschließlich von WAHNSINNIGEN umgeben sein???
Robert R schrieb am 20.10. 2003 um 21:31:21 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Fast wieder so einer von den typischen Tagen wie er sie mochte. Doch nur fast, wäre da nicht diese surreale (aber schöne) Begegnung gewesen.
Er war unterwegs. Hatte wie so oft seinen Walkman bei. Wie so oft hatte er vergessen die Akkus rechtzeitig aufzuladen, sodass nach kurzer Zeit die Kassette erst anfing zu lallen sich dann aber auch schnell von selbst abschaltete. Dies war für ihn eh kein großer Verlust – denn er hatte seit einigen Tagen nur zwei Tapes bei, die ihm dann, nach dem x-ten mal hören, anfingen zu langweilen.
Die Dinge, die er erledigt haben wollte, waren getan. Er befand sich auf dem Nachhauseweg. Und in der U-Bahn stand sie dann plötzlich neben ihm. Er konnte sie gleich wieder einordnen – er hatte sie vorgestern in dem kleinen Laden, wo er die Zigarillos gekauft hatte, gesehen. Er hatte sie, trotz der Tatsache das sie hinter dem Regal stand, entdeckt. Sie hatte etwas an sich was ich sehr reizte. Ihr ganzes Äußeres fand er sympathisch, ja interessant. Und ihre braunen Augen...
Menschen die ihn kannten, würden ihn nie als schüchtern ansehen. Doch Fremden gegenüber, wusste er immer nicht so recht wie er sich verhalten sollte. Also blieb er still.
Dann, als er ausstieg, war sie es, die ihn ansprach. Zigaretten? Nicht grad innovativ, aber doch mehr als er zustande brachte. Dann sein sehr seltsames rumgestammel, seine komischen Bewegungen, und zum krönenden Abschluss noch dieser Knuffer. Und dann einfach „weggelaufen“. Einwandfrei selbst ins Aus befördert.
Aber die Zigaretten waren doch eindeutig eine Anspielung (versuchte er sich jedenfalls einzureden).
Nun saß er zu Hause und überlegte sich all die Sachen die er hätte zu ihr sagen können...
Robert R schrieb am 14.11. 2003 um 09:13:55 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Er sahs an seiner Praktikantenstell, wußte aber nicht wirklich etwas mit sich anzufangen. Die Aufgaben die ihm gegenben wurden, hatte er abgearbeitet und jetzt wußten sie nicht wie sie ihn weiter beschäftigen sollten. Also war er auf sich gestellt. Vielleicht sollte er Tagebuch schreiben - da fiel ihm ein, das er ja gar kein Tagebuch hatte. Außerdem wußte er nicht was er von Tagebüchern halten soll (darin würde man sicher sowieso nicht mehr lesen, anderseits kann man so sicher seine Gedanken ein wenig ordnen...).
Aber da war noch was anderes. Immer wieder kehrten diese Bilder zurück. Er hatte gehört das sie eine Nähmaschine hatte - sie hatte sie wohl Trettnähmaschine genannt. Nun kamen ihm die Erinnerungen an »Das Schweigen der Lämmer« wieder hoch. Er sah sie, in seiner Phantasie, nackt vor der Maschine sitzend, zwar nicht mit Menschenhaut, aber doch mit dem Fell von armen kleinen Tieren (süße Hunde die sie auf der Straße oder im Park weggefangen hat) sich Strümpfe, Fasthandschuhe oder , ganz arg, Unterwäsche zusammenschneiden...
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