Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 195, davon 178 (91,28%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 59 positiv bewertete (30,26%)
Durchschnittliche Textlänge 765 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,062 Punkte, 72 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.3. 2000 um 13:13:41 Uhr schrieb
Tanna über Text
Der neuste Text am 7.10. 2020 um 04:37:50 Uhr schrieb
Schmidt über Text
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 72)

am 19.2. 2006 um 17:04:09 Uhr schrieb
petra über Text

am 25.11. 2003 um 12:12:48 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Text

am 27.6. 2005 um 21:12:11 Uhr schrieb
rausch über Text

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Text«

hei+co schrieb am 16.6. 2000 um 01:52:37 Uhr zu

Text

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schreiben als semiotische Praxis
Schreibweise (écriture): Text in seinem Produktionsaskpekt gegenüer ’Literaturund Sprachvollzug (parole)
Umwertung und völlige Neubestimmung der Funktion von Literatur.
"[...] die spezifische Problematik des Schreibens entwindet sich dem Mythos und der Abbildung, um sich in ihrer eigenen Buchstäblichkeit (littéralité) und in ihrem eigenen Raum zu denken. Insoweit ist die Praxis auf der Ebene des Textes zu definieren, als das Wort von nun an auf eine Funktion verweist, die gleichwohl im Schreiben nichtsich ausdrückt’, sondern die vielmehr das Schreiben disponiert: in einer dramatischen Ökonomie, deren ’geometrischer Ortnicht abbildbar ist (er eröffnet sich als Handlungsspielraum) (Ph. Sollers: Programme, in : Logiques, Paris 1968)
[Absicht oder Druckfehler: an genau dieser Stelle ist ein ’schließendes Anführungszeichengesetzt, das jedoch nirgendsgeöffnetworden ist ... das heißt doch wohl: hier endet ein Zitat, dessen (eindeutig zu markierender Anfang? im Ungewissen liegt ..]

hanah schrieb am 10.4. 2000 um 13:45:48 Uhr zu

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Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Wort ist mein Schiffchen, damit web ich auf-ab-auf-ab, einen Text aus feinsten Fasern, rote Vokale, blaue Konsonanten, was wird's denn, ein Mäntelchen, mit dem ich jemand wärmen kann? Das Word ist mein Schiffchen, mit dem fahr' ich raus auf's Meer der Geschichten, da find ich einen Schiffsbrüchigen, wie gut, daß ich ein Netz gewebt hab', da kann ich ihn rausziehen. Er ist ganz nass und verfroren, ich gebe ihm das Mäntelchen, fein, sagt er, rot und blau sind meine Lieblingsfarben.

Groncor schrieb am 15.5. 2002 um 10:40:23 Uhr zu

Text

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Ballade vom Schollenfischer Borodjuk:

Borodjuk war ein Schollenfischer
Der liebte die stürmische See
Er liebte auch das Schollenfischen
Und er liebte die Stürmische See
Borodjuk war ein Schollenfischer
Er hat das Nicht anders gewollt
Er liebte die Stürmische See

Refrain:

Hojoho - Uh! (4x)

Borodjuk war ein Schollenfischer
Der fuhr immer raus auf die See
Denn ein Schollenfischer wie Borodjuk
Der liebt ja die stürmische See
Und morgens wenn der Tag anfängt
Dann fährt er raus auf die See
Denn ein Schollenfischer wie Borodjuk
Der liebt ja die stürmische See

Ref.

(Zweite Strophe wiederholen)

2x Ref.


- Akkorde: d-moll und A-Dur im Wechsel


hei+co schrieb am 14.9. 2000 um 09:11:18 Uhr zu

Text

Bewertung: 3 Punkt(e)

Interaktion mit dem Buch-Interface
»Mit der Fusion von Technologie und Kultur hat es etwas Merkwürdige auf sich. [...] Als James Joyce 1922 seinen Roman Ulysses veröffentlichte, der alle unseren Erwartungen darüber revolutionierte, wie ein Buch aussehen solle, war er da sehr viel anders als Gutenberg? Man konnte es damals zwar nicht erkennen, doch Joyce war ein hochbegabter Techniker, der mit seiner Buch-Maschine herumexperimentierte und sie Dinge tun ließ, die sie noch nie zuvor getan hatte. Seine Zeitgenossen hielten ihn für einen Künstler (oder einen Pornographen, je nachdem mit wem man sprach), doch aus heutiger Sicht hätte er ebensogut ein Propgrammierer sein können, der den Programmcode für eine Satz- und Druck-Anwendung schreibt. Joyce schrieb die Software für eine Hardware, die einst Johannes Gutenberg ersonnen hatte. Wenn man den Blickwinkel umkehrt, bleibt die Analogie genauso gültig: Gutenbergs umwälzende Erfindung, welche die vorhandene Manuskript-Technologie revolutionierte, die auf Gänsekiele und Schreiber angewiesen war, bleibt ein ebenso profunder schöpferischer Akt wie Molly Blooms Schlußmonolog in Ulysses. Beide Innovationen waren das Ergebnis aufregend einfallsreicher Sprünge nach vorn, und beide veränderten unsere Sicht auf die Welt. Gutenberg baute eine Maschine, die Joyce mit einigen innovativen Programmen frisierte, und Joyce brüllte die Variation eines Themas hinaus, das ursprünglich Gutenberg zu Papier gebracht hatte. Beide waren Künstler. Beide waren Techniker
(Steven Johnson, Interface Culture. Wie neue Technologien Kreativität und Kommunikation verändern, Stuttgart 1999, (OT: New York 1997), S. 11)

Tanna schrieb am 16.3. 2000 um 13:24:19 Uhr zu

Text

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ein Wort, das mir gut gefällt, weil es so treffend ist: zutexten.
Ich stelle mir dabei vor, wie einer den anderen dermaßen mit Text überschüttet, daß der sich nur noch mühsam aus den Wortbergen herauswühlen kann.

hei+co schrieb am 14.9. 2000 um 09:09:49 Uhr zu

Text

Bewertung: 4 Punkt(e)

Kommt es zur Informationsverdichtung durch Linkhäufung und unittelbare automatische Anknüpfung an und in fremde Texte? Ist das vielleicht ein möglicher Versuch, Ansätze für eine Poetik der Netzliteratur zu finden, wie Christiane Heibach behauptet: »Der Link wird durch die Automatisierung völlig entsemantisiert, das Zufallsprinzip des Textauswahl verhindert jeglicheSinnkonstruktion‘, die Absicht des Projektes besteht somit einzig und allein in der Animation zur Produktion und in der Vernetzung der Assoziationen (die selbst ja wiederum durch Vernetzung entstehen). Durch die Möglichkeit, ad hoc Texte zu produzieren, die keinerlei Kriterium folgen müssen, da die Assoziation die einzige Vorgabe ist, wird die Partizipation offensichtlich angeregt. Teilweise verzeichnen die Projektinitiatoren bis zu 150 neue Texte am Tag

GPhilipp schrieb am 27.4. 2000 um 01:31:31 Uhr zu

Text

Bewertung: 4 Punkt(e)

ex Tt
Für Morton Feldman war Komponieren eine Art 'Weben'.
-Komponieren: zusammenstellen, zusammensetzen-
Adorno's Analysen sind Spinnennetze, die die Wirklichkeit einfangen.
Stuhlgeflecht: Winterarbeit meines Vaters.
Texte herstellen.
Musik komponieren.

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