Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 69, davon 66 (95,65%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 43 positiv bewertete (62,32%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.12. 2024 um 18:55:29 Uhr schrieb
Boris Besenrein über CvN
Der neuste Text am 15.1. 2026 um 20:06:51 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 22)

am 31.5. 2025 um 15:15:46 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

am 13.6. 2025 um 13:37:53 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

am 28.12. 2024 um 18:55:29 Uhr schrieb
Boris Besenrein über CvN

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »CvN«

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 25.1. 2025 um 18:25:42 Uhr zu

CvN

Bewertung: 5 Punkt(e)

Heute wieder Flashmob im »Centro«.

Eine etwas andere Aufstellung.
Denn Friedrich leitete dieses Mal den Chor von außen, als Fensterputzer getarnt, und dirigierte mit dem Fensterwischer.

Premiere: »Unser Leben ist ein Schatten« von Johann »nicht Sebastian« Bach.

Die Schreibuben tarnen sich nicht. Alle also in diesen schönen Mänteln, leicht olivgrün (ich lernte erst neulich, dass diese Farbe »taupe« heißt, das ist französisch).
Hosen, Schals, Mützen allerdings wie immer ohne Vorschrift.
Man kennt und erkennt die Schreibuben. Unser Flashmob überrascht trotzdem immer wieder.

»Unser Leben ist ein Schattenwird wie immer beherzt geschrien.
»Ist ein Schatten« wird dann leiser wiederholt und sehr schön gesungen.
Und blieb vernehmlich, weil das Publikum immer stiller wurde. Man begann zu flüstern!

»Ein Schatten - ein Schatten - ein Schatten auf Erden

Ich habe schon ein Video mit Weinenden drauf, aber Gesang fehlt. Selbst sah ich heute nirgendwo Tränen. Immerhin einige Rührung.

Die Akustik im »Centro« ist nicht schlecht.
Noch warte ich auf Videos mit Tränen samt dem Gesang von heute vormittag.
So viele halten immer gleich das Handy in die Höhe!

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 20.4. 2025 um 13:49:21 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Friedrich war dafür, ich dagegen. Ein Team vom WDR hatte sich angemeldet.
„Stabat Mater“ von Pergolesi, Karfreitag, 20 Uhr.
Wir einigten uns so: bei den Vorbereitungen von 18 bis19h ja, bei der Aufführung nein.

So konnte heute das „Lokalzeit“-Fernseh-Publikum sehen, wie die Bahre angeliefert wurde und aufgestellt.
Die hat uns die Ambulanz des Elisabeth-Krankenhauses ausgeliehen, dazu ein Stapel weißer Laken.

Zum Glück war das Team wieder fort, als Florian des Nasenbluten bekam. Die Aufregungnicht zum ersten Mal.
Er war für das DuettO quam tristis“ vorgesehen (Sopran).

Wir hatten die Halle schon verdunkelt. Überall rote Grablichter verteilt.
Nur ein kleiner Scheinwerfer war auf die Bahre und den unteren Teil des hölzernen Balkens gerichtet. Drei solcher Balken stützen eine Laufschiene entlang der Decke. Unsere Konzerthalle war einmal eine Fabrikhalle.

Wie beherzt da Felix auf Florians Nasenbluten reagierte!
Felix ist einer der vielen Buben unseres Chors, die dieses Mal nur zuhören. Das Stabat Mater ist nur für Solisten.
Felix also greift sich eins der Laken, die auf der Bahre liegen und entfaltet es und Florian greift zu.

Ich fand später das blutverschmierte Laken. Legte es zurück.
Die ersten Zuhörer treffen ein. Müssen etwas mühsam sich Plätze suchen.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 13.1. 2025 um 20:39:48 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Beim traditionellen Elterntreff am Dreikönigstag machten wir (mein Chorleiter Friedrich und ich) eine Entdeckung.

2023 gab es eine anonyme Millionenspende. So dass wir diesen Winter in einer beheizten Halle trainieren und singen können. Früher mussten wir bei Kälte in die Turnhalle einer benachbarten Schule ausweichen.

Es wurden den Eltern Videos vorgeführt. Perfekte Technik kann heute jeder. Unser Chor hat aber einen Fan, der zudem perfekt schneiden kann.

Seine kleine Videokamera kann sich auf einem Stativ rundum drehen: also auch ins Publikum.

Und da erkannte jemand dieses Ehepaar. Beide wohl um die 90. Sie in einem hoch technisierten Rollstuhl. Er neigt sich zu ihr, gibt ihr immer wieder kleine Schlucke zu trinken.
Sie sind uns schon oft unter den Zuhörern aufgefallen.
Und jetzt wurde er als einst berühmter Ruhrgebiets-Industrieboss identifiziert. (»Der lebt noch!«)

Vielleicht eher Vermutung als Entdeckung.

Die beiden wurden noch ein zweites Mal eingeblendet: und beide weinen, bzw. haben geweint, denn er tupft ihr, dann sich Tränen ab.
Es war das Weihnachtssingen von neulich.

»Die haben geweint wie Schlosshündchen! Ich musste das meiste wegschneidenSo unser Kameramann.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 9.5. 2025 um 18:25:46 Uhr zu

CvN

Bewertung: 2 Punkt(e)

- Drohte es nicht, ein Skandal zu werden? Damals, als du dich weigertest, »Bajuschki Baju« zu singen?

- Friedrich: heute wissen wir es.
Ich hatte »Bajuschki Baju« einfach anders ins Erinnerung.
Ich wollte kein falsches »Bajuschki Baju« singen.



- Ich habe es dann gleich durch das »Carita« ersetzt. Ist ja ebenso kitschig.
Ich war damals noch nicht so gefestigt.
Dieses Gerücht, du würdest plötzlich mich, den Chorleiter ablehnen. Es sei dir gar nicht um »Bajuschki Baju« gegangen.
Dass ich so in dich verliebt war, ist wohl Hellsichtigen nicht verborgen geblieben.
Solche Gerüchte konnten mich damals ...

- Friedrich: ist ja gut, Carl. Ist ja gut.



CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 2.5. 2025 um 13:49:41 Uhr zu

CvN

Bewertung: 2 Punkt(e)

Vielleicht haben wir 10 Jahre lang nicht mehr davon gesprochen. Wie alles anfing.
Zur Zeit aber sind wir wahre Schatzgräber.

Ich erfahre jetzt erst, wie Friedrich mich damals bewundert hat! Dass ich seiner Mutter die Sängerkarriere ausgeredet habe!
Ihr Sohn sang gut und war anerkanntermaßen der Schönste.
Nicht gut genug. Dafür dann die Dirigenten-Laufbahn.

Oscar, Friedrichs Vater: ein großes Orchester dirigieren könnte auch ich. Sofort! Aber dirigiere mal einen Haufen Chorbuben!

Das bezog sich eher auf heute, wo wir das Singen, aber auch das Schreien kultivieren.

Damals schon bewunderten die Eltern den »Corpsgeist« des damaligen Chores. Chor, Corps - egal. Zum heutigen Chor passt Corpsgeist aber sehr!
Nirgendwo sonst hätten die sehr schwierigen Felix, Vincent, Lasse eine Chance gehabt!

Übrigens, wir wissen es gut: Mütter wollen nicht selten, dass der schöne, auch etwas verzärtelte Sohn sich eher mit einem gestandenen Mann einlässt, als mit irgend einer unerfahrenen und dahergelaufenen Weibsperson.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 26.1. 2025 um 20:30:38 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Diese kleine, goldene Ehrennadel (bei festlichen Anlässen) haben wir uns selbst verehrt. Wir: Chorleiter Friedrich und ich. Es war eine Art 10-jähriges Jubiläum des Schreibuben-Chors.

Als »Oberhausener Bubenschrei« konstituierten wir uns erst spät. Kurz, es gibt eigentlich gar kein Gründungsjahr.

Unser Büro ist ein einziges Chaos.
Hieß die Firma für Chor- und Kampfkleidung nicht »Orkan«? Wann haben wir alles entworfen, wann bestellt?
Wann nur? Denn auch unser Emblem, die Löwenzahnblüte, wurde damals sozusagen offiziell.

Dieses Emblem ist an den Mänteln in natürlicher Löwenzahn-Größe befestigt, am üblichen Ort in der Herzgegend.

Die goldene Blüte der Ehrennadel hat die natürliche Größe der Huflattichblüte, die wie eine ganz kleine Löwenzahnblüte ist.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 30.4. 2025 um 14:17:23 Uhr zu

CvN

Bewertung: 1 Punkt(e)

Damals (1982) erschien mir alles fast wie eine arrangierte Hochzeit.

Friedrich wird, wie immer nach einer großen Darbietung, mit seinen Eltern nachhause fahren.
Beim Stabat Mater war nur der Vater zugegen.

Ob ich mitkommen wolle auf einen Sprung, einen gemeinsamen Imbiss vor dem Schlafengehen?

Cronenberg ist ziemlich weit draußen.
Ob ich vorne sitzen will?
Vorne links nämlich. Sein Vater war Gebrauchtwagenhändler. Allerfeinste Ware. Hier handelte es sich um einen Rolls Royce, Fahrer sitzt rechts.
»Lieber hintenWo ich mich neben Friedrich bequem ausstrecken wollte.

»Darf ich dann vorn?! «
Auf die rückwärtigen Polster gebettet, griff ich nach dem hingeworfenen Pergolesi. Ambitionierte Gesangssolisten haben beim Unterricht immer die Noten in der einen, einen Bleistift in der andern Hand. Ich entdecke Kritzeleien, auch ein paar schön gelungene Pferdchen.

»Meine Frau konnte heute leider nicht! Dabei lieben wir beide Mozart so sehr

Auf ihre Weise lebt Friedrichs Familie sehr kultiviert. Im Esszimmer (eine Bedienstete mit Schürze und Häubchen!) hing immerhin ein echter Beckmann! Eine Strandszene.
Kerzenlicht! Champagner! »Es ist nur ein ganz einfacher Cremant!«

Und schließlich soll ich doch bitte im Gästehaus übernachten. »Wir legen Ihnen alles hin, was Sie zum Übernachten brauchen

Und dann sitze ich an Friedrichs Bett, zum Gutenachtsagen. Friedrich greift zum Telefon.
Es gibt Haustelefon!

»Darf ich heute im Gästehaus schlafen? Bei Carl

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