Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 101, davon 95 (94,06%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (82,18%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.12. 2024 um 18:55:29 Uhr schrieb
Boris Besenrein über CvN
Der neuste Text am 28.6. 2026 um 20:53:23 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 12)

am 13.6. 2025 um 13:37:53 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

am 15.6. 2026 um 14:07:45 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

am 12.5. 2025 um 18:06:28 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »CvN«

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 25.1. 2025 um 18:25:42 Uhr zu

CvN

Bewertung: 6 Punkt(e)

Heute wieder Flashmob im »Centro«.

Eine etwas andere Aufstellung.
Denn Friedrich leitete dieses Mal den Chor von außen, als Fensterputzer getarnt, und dirigierte mit dem Fensterwischer.

Premiere: »Unser Leben ist ein Schatten« von Johann »nicht Sebastian« Bach.

Die Schreibuben tarnen sich nicht. Alle also in diesen schönen Mänteln, leicht olivgrün (ich lernte erst neulich, dass diese Farbe »taupe« heißt, das ist französisch).
Hosen, Schals, Mützen allerdings wie immer ohne Vorschrift.
Man kennt und erkennt die Schreibuben. Unser Flashmob überrascht trotzdem immer wieder.

»Unser Leben ist ein Schattenwird wie immer beherzt geschrien.
»Ist ein Schatten« wird dann leiser wiederholt und sehr schön gesungen.
Und blieb vernehmlich, weil das Publikum immer stiller wurde. Man begann zu flüstern!

»Ein Schatten - ein Schatten - ein Schatten auf Erden

Ich habe schon ein Video mit Weinenden drauf, aber Gesang fehlt. Selbst sah ich heute nirgendwo Tränen. Immerhin einige Rührung.

Die Akustik im »Centro« ist nicht schlecht.
Noch warte ich auf Videos mit Tränen samt dem Gesang von heute vormittag.
So viele halten immer gleich das Handy in die Höhe!

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 20.5. 2025 um 19:32:11 Uhr zu

CvN

Bewertung: 4 Punkt(e)

Vom ersten Mal zusammen im Bett ein unvergessliches Detail.

Vorweg ein Bedauern, dass Brauntöne kaum Namen haben. Ist nicht schon das Wortbraunvorbelastet.
Es geht um Friedrichs Haarpracht, damals, er war fast 14.

Auch das Wort „brünett“ gefällt mir nicht. Aber wie sonst Friedrich beschreiben?

Ich erfand das Wort „tizianbraun“. Seine Eltern, Vera und Oscar, bereicherten ihren Wortschatz umgehend mit tizianbraun.

Noch intensiver ist diese Haarfarbe bei Mathilde. Man muss wissen, dass nicht Vera die wahre Mutter ist, sondern Mathilde aus Grenoble.

Nun das Unvergessliche.
Friedrich könnte sagen: »hast du schon mal erzählt
Oder: »mir ging ganz anderes durch den Kopf
Gestehen: » vor allem ging mir durch den Kopf: wenn er jetzt nicht zugreift, mach ich es mir selbst

Bevor ich alles vergesse, will ich von dieser einen Sekunde berichten.
Als er sich über mich beugte und seine Haare auf mein Gesicht fielen. Mein Gesicht verborgen unter seinen Haaren!

Diese schöne Woge tizianbrauner Haare, die sich so sanft wellte, aber immer fest angeschmiegt blieb und kaum je mit Kopf-Ruck oder gar von Hand zurechtgewiesen werden musste.

Die ich zuvor immer nur anschauen konnte. Und jemals berührt hatte?

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 15.1. 2026 um 20:06:51 Uhr zu

CvN

Bewertung: 5 Punkt(e)

Hoch-Wohlgebohrner Meister,
Ihr werdet Euch wohl erinnern Eurer Bedenken wegen denen Chorbuben, welche beflißen & convenable singen, oft über alles Maaß schön, und vermeinen, sie begriffen alle Worte, so sie dermaßen sauber, gar lateinisch vortragen. Nunmehro aber will ich dieße Buben, so viel an mir ist, in etwas entschuldigen, und zwar auf folgende Weise.
Wie wundersam ist Eure Mühle errichtet am Bach, da er herrlich fließet & mit steter Kraft das große Mühlenrad treibet. Und nunmehro geschiehet es, daß ein Bub sein eigen kleines Rädlein munter lauffen siehet & vermeinet, es sei eben solch trefflich Mühlenrad. Jetzo will ich hinzufügen: der Ohrt, von wo der Bub sein geringes Werklein betreibet, mag doch an aufwärts gelegner Stelle seyn, ergo dem Ursprunge näher. Mag der Bach dorten sanftes Bächlein heißen. Ist aber das Wasser allda nach proportion kostbahrer.
Also eilen wir zum Schluß, mit allem ergebensten Respect, zeitlebens verharrend
Ew. Hochwohlgebohren ganz gehorsamst-ergebenster Diener
Georg Erdmann
Danzig, den 16. Octobr. Anno 1718




Nicht abgeschickter Brief an JSB
(Staatsarchiv Danzig)

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 26.1. 2025 um 17:05:28 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Warum hast du DAS nicht rausgeschnitten!!«
Frage ich Anton, der für Youtube die offiziellen Videos macht.

Ob ich mich nicht daran erinnere, erwidert Anton. Es war nach dem Neujahrskonzert! Auf wen ging der Generalbevollmächtigte zu? Auf dich? Auf Friedrich ? Auf mich! Und was wollte er? Dieses Malund hoffentlich nicht das letzte Mal!«) wieder zu sehen sein!

Er ist einer unserer Mäzene, wir nennen ihn den Generalbevollmächtigten. Friedrich ist der Chorleiter.
Es gibt diese obligaten Schwenks weg von den Sängern, hin zum Publikum.
Es ist nicht wegen dem Generalbevollmächtigten, es ist wegen seiner Frau neben ihm.
Die ist um die 50, unförmig, hockt da, mitten in der ersten Reihe, Beine übereinander, Rock über die Knie gerutscht: so dass wer nicht spontan wegschaut vollen Einblick hat.

Anton: er ist unser wichtigster Geldgeber! Das musst du doch verstehen!

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 15.1. 2025 um 16:42:31 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mit geschickt verteilten Teelichtern machen wir aus unserer Fabrikhalle fast eine Kirche. Es gibt bei Budni 100 Stück in 1 Beutel sehr günstig.

Mittelalterliche Fresken auf beiden Seiten.

Drei Schreibuben (in der Tracht von damals - fast wie heute noch) schweben auf einer Wolke heran. Einer beugt sich herab, müsste fallen fällt aber nicht weil er wird festgehalten - reicht diesem Märchenprinzen da unten - der springt hoch - kaum hoch genug - eine silberne Flöte.

Natürlich Zauberflöte. Kein Mittelalter.
Die Fresken sind alle aus diesem Jahrhundert. Unser Chor hat einen Fan, Russen, der kann Ikonen, kann überhaupt Kirchendeko.

Der Oberhausener Bubenschrei ist nicht alt. Vielmehr ganz Kind dieses Jahrhunderts, des 21ten, des Jahrhunderts der erneuerten Konventionen.

Übrigens können unsere Solisten alle 3-Knaben-Szenen der Zauberflöte, dazu Pamina.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 1.2. 2025 um 11:17:26 Uhr zu

CvN

Bewertung: 5 Punkt(e)

Man berichtet, dass Felix im sog. »Gruseltunnel« gesehen bzw. gehört wurde.

Auf dem Weg zu Chorprobe.
Im Chor wollte Felix noch nie singen - er wird dort als Mit-Dirigent aber sehr geschätzt.

"To see, to hear
To touch, to kiss
To die with thee again!"

Das ist von John Dowland. Das üben wir momentan.

Das oben soll Felix laut schallend gesungen haben.

Wer durch diese Unterführung will, muss Mut haben; bei Felix muss es Übermut gewesen sein.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 20.4. 2025 um 13:49:21 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Friedrich war dafür, ich dagegen. Ein Team vom WDR hatte sich angemeldet.
„Stabat Mater“ von Pergolesi, Karfreitag, 20 Uhr.
Wir einigten uns so: bei den Vorbereitungen von 18 bis19h ja, bei der Aufführung nein.

So konnte heute das „Lokalzeit“-Fernseh-Publikum sehen, wie die Bahre angeliefert wurde und aufgestellt.
Die hat uns die Ambulanz des Elisabeth-Krankenhauses ausgeliehen, dazu ein Stapel weißer Laken.

Zum Glück war das Team wieder fort, als Florian des Nasenbluten bekam. Die Aufregungnicht zum ersten Mal.
Er war für das DuettO quam tristis“ vorgesehen (Sopran).

Wir hatten die Halle schon verdunkelt. Überall rote Grablichter verteilt.
Nur ein kleiner Scheinwerfer war auf die Bahre und den unteren Teil des hölzernen Balkens gerichtet. Drei solcher Balken stützen eine Laufschiene entlang der Decke. Unsere Konzerthalle war einmal eine Fabrikhalle.

Wie beherzt da Felix auf Florians Nasenbluten reagierte!
Felix ist einer der vielen Buben unseres Chors, die dieses Mal nur zuhören. Das Stabat Mater ist nur für Solisten.
Felix also greift sich eins der Laken, die auf der Bahre liegen und entfaltet es und Florian greift zu.

Ich fand später das blutverschmierte Laken. Legte es zurück.
Die ersten Zuhörer treffen ein. Müssen etwas mühsam sich Plätze suchen.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 21.4. 2025 um 13:15:35 Uhr zu

CvN

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das überraschendste am vergangenen Karfreitag haben nur wenige begriffen. Der lauteste Beifall kam von unseren zahlreichen Chorbuben, die dieses Mal nur zuhörten, weil Pergolesis Stabat Mater nur für Solisten ist: Sopran und Alt.
Da die Solisten immer wechselten, und immer Ersatzleute bereit sein müssen, konnten fast 20 Buben aktiv teilnehmen.
Warum nur fehlt gerade dann der Ersatzmann, als Florian beim »O quam tristis« ausfällt! Ein heftiges Nasenbluten, das schon gestillt schien, war wieder ausgebrochen.

Und da springt Felix ein.
Felix, der noch nie Solist war, überhaupt noch nie mitgesungen hat!
Er nimmt bei allen Proben aufmerksam teil.
Und dirigiert mit.
Ihm zuliebe drehen sich immer welche um und achten auf Felix, nicht auf den dirigierenden Friedrich.

Er sang perfekt. Auswendig wie alle anderen auch! Sein Latein war lustig verdreht: »Mater universiti« statt »Mater unigeniti«.
Wie froh wäre ich, wenn auch nur 1 Aufmerksamer außer mir das bemerkt hätte.

Ich musste, als O quam tristis beendet war, einfach los - Felix an der Hand nehmen - wir verbeugen uns - und begeisterter Beifall von den versammelten Chorbuben.

Felix singt also Sopran. Jetzt wissen wir es.

Natasha Batti-Loupstein schrieb am 4.2. 2025 um 19:51:31 Uhr zu

CvN

Bewertung: 6 Punkt(e)

Carl, es ist anders:


Stephen Daedalus: »God is a 𝙨𝙝𝙤𝙪𝙩 in the streets«.

Nicht »𝙘𝙧𝙮«.

Zu Deinen Schreibuben passt 𝙘𝙧𝙮 aber besser.

𝙎𝙝𝙤𝙪𝙩 wäre sowas wie fluchen oder kommandieren.
Und Gott ist dann eher Altes Testament als Neues.

So richtig, Herr Joyce?

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 16.12. 2025 um 14:14:06 Uhr zu

CvN

Bewertung: 4 Punkt(e)

»Dein Koma muss mich angesteckt haben« sagt Friedrich. »Hab ich das wirklich gesagt

Schlaganfall, so dass ich meinen 80. Geburtstag im Koma erlebte.

Friedrich hatte für mich, das war lange schon geplant, »Bajuschki Baju« aufgeführt. Sechs Sänger sollen es gewesen sein. Dabei Franziska und »Felix, der nie singt«. Das richtige Bajuschki Baju. War da nicht einmal ein Problem mit dem falschen.

Ich soll zuerst lateinisch gesprochen haben. Gebabbel, hat niemand begriffen.
Zum Glück dann Friedrich. » ... frater, ad inferias ... « - Catull soll ich zitiert haben.

Und später soll ich gefragt haben: »warum hast du denn russisch gesungen? Du warst doch keine Russin!«

Friedrich kann sich angeblich nicht mehr erinnern. Aber ich!
Er berichtete, damals, im Keller, war auch Maria. Die sprach russisch. Sie hat gesungen!

»Ich habe immer nur mitgebrummt! Sie hatte noch Milch, ich schon lange nicht mehr. Wir haben uns beide über dich gebeugt, als es los ging. Sind alle gemeinsam gestorben

Heute bin ich wieder gesund. Gesund heißt, alles vergessen können, Bedeutendes und Nebensächliches.

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