Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 87, davon 82 (94,25%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 61 positiv bewertete (70,11%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.12. 2024 um 18:55:29 Uhr schrieb
Boris Besenrein über CvN
Der neuste Text am 11.5. 2026 um 18:47:31 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 21)

am 13.6. 2025 um 13:37:53 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

am 14.2. 2026 um 15:34:16 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

am 16.3. 2026 um 17:56:58 Uhr schrieb
CvN (Carl v. Nebelstreiff) über CvN

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »CvN«

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 25.1. 2025 um 18:25:42 Uhr zu

CvN

Bewertung: 6 Punkt(e)

Heute wieder Flashmob im »Centro«.

Eine etwas andere Aufstellung.
Denn Friedrich leitete dieses Mal den Chor von außen, als Fensterputzer getarnt, und dirigierte mit dem Fensterwischer.

Premiere: »Unser Leben ist ein Schatten« von Johann »nicht Sebastian« Bach.

Die Schreibuben tarnen sich nicht. Alle also in diesen schönen Mänteln, leicht olivgrün (ich lernte erst neulich, dass diese Farbe »taupe« heißt, das ist französisch).
Hosen, Schals, Mützen allerdings wie immer ohne Vorschrift.
Man kennt und erkennt die Schreibuben. Unser Flashmob überrascht trotzdem immer wieder.

»Unser Leben ist ein Schattenwird wie immer beherzt geschrien.
»Ist ein Schatten« wird dann leiser wiederholt und sehr schön gesungen.
Und blieb vernehmlich, weil das Publikum immer stiller wurde. Man begann zu flüstern!

»Ein Schatten - ein Schatten - ein Schatten auf Erden

Ich habe schon ein Video mit Weinenden drauf, aber Gesang fehlt. Selbst sah ich heute nirgendwo Tränen. Immerhin einige Rührung.

Die Akustik im »Centro« ist nicht schlecht.
Noch warte ich auf Videos mit Tränen samt dem Gesang von heute vormittag.
So viele halten immer gleich das Handy in die Höhe!

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 21.2. 2025 um 22:19:16 Uhr zu

CvN

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wir wollen, dass Tränen fließen. Und wenn auch nur 1 Träne verstohlen abgestreift wird - das genügt.

Ich (Basso Continuo) oder Friedrich (am Pult) entdecken Tränen erst hinterher in den Videos, die uns Anton vorführt, bevor er sie für Facebook verarbeitet.

Bestimmt auch die eine oder andere Träne, als am Schluss Friedrich mit einer Geste auf Felix hinweist, der auf dem hinteren (dem höheren) Podest steht. Genau in der Mitte, und wie er sich voll Stolz und Freude verbeugt: denn auch er hat dirigiert.

Er singt nicht, er gilt als schwierig, aber er dirigiert.
Dirigiert für die paar ausgewählten Buben, die zu ihm aufblicken, dem dirigierenden Friedrich also den Rücken zukehren.
Ohne Zögern übersetzt er Friedrichs sparsame Bewegungen in eigene, nichts entgeht ihm.

Friedrich vermeidet eher das theatralische, Felix aber durfte wie er wollte! Vor allem am Schluss, nach dem letzten Ton, wenn die Stille noch 1-2 Sekunden gehalten werden muss, bevor der Beifall losbricht.

»Zeig zuerst den Felix !« empfehle ich Anton, »Wie er dirigiert! Sich dann verbeugt! Und zeig Tränen! Du wirst schon welche finden!«.


CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 15.1. 2025 um 13:47:27 Uhr zu

CvN

Bewertung: 4 Punkt(e)

Vielleicht erinnert man sich sich noch an den Skandal.
Um unsere Fabrikhalle zu verschönern, um ihr etwas weihevolles zu geben, malte Gerhard Richter (ja, der!) ein Kirchenfenster, halben Meter breit, zwei hoch, und hängte es uns an die Wand.
Paar Tage später war es gestohlen!

Jetzt sind dort mittelalterliche Fresken zu sehen.
Ein Heiliger Georg.
Schon damals trugen die Schreibuben Mäntel fast wie heute, dazu aber schwarze Leggings und spitze Schuhe.
Sieben Buben haben den Drachen an einen ausweglosen Felsspalt getrieben, und zwar nur durch Geschrei:

               𝖘𝖈𝖍𝖗𝖞 𝖘𝖈𝖍𝖗𝖞 𝖘𝖈𝖍𝖗𝖞

ist direkt über dem Haufen Buben golden auf einen tiefblauen Himmel geschrieben.

Der etwas dickliche Hl.Georg kann dann vom Pferd aus bequem die Lanze dem Drachen ins aufgerissene Maul stecken.

Natasha Batti-Loupstein schrieb am 4.2. 2025 um 19:51:31 Uhr zu

CvN

Bewertung: 6 Punkt(e)

Carl, es ist anders:


Stephen Daedalus: »God is a 𝙨𝙝𝙤𝙪𝙩 in the streets«.

Nicht »𝙘𝙧𝙮«.

Zu Deinen Schreibuben passt 𝙘𝙧𝙮 aber besser.

𝙎𝙝𝙤𝙪𝙩 wäre sowas wie fluchen oder kommandieren.
Und Gott ist dann eher Altes Testament als Neues.

So richtig, Herr Joyce?

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 13.1. 2025 um 18:50:21 Uhr zu

CvN

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wilfredo, unser Karatetrainer, wunderte sich bald nicht mehr, warum wir »Oberhausener Bubenschrei« heißen. Er hat speziell für die Buben eine Kata erfunden mit reichlich KIAIs.

Er versichert glaubhaft, nie so durchdringenden und einhellig gellenden KIAI wie bei uns zu erleben.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 4.5. 2025 um 18:37:11 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wann war das zweite Mal?
Ich weiß nur, dass Oscar jedesmal ein anderes edles Auto fuhr. Den Rolls Royce nur beim ersten Mal, dann nicht wieder.

Jedenfalls, sehr bald, nach irgend einer Chorprobe, wurde ich wieder nach Cronenberg eingeladen.

Friedrich: nach der nächsten Aufführung! Papa, Mama waren bei Chorproben nie dabei!

Und da lernte ich Margot kennen, das andere Dienstmädchen.
Wie die mir gleich sympathisch war! Wie ich ihr sofort ansah, dass sie alles über uns weiß!

Friedrich: jetzt musst du aufpassen! Du hast nicht gleich alles begriffen. Überhaupt warst du schon damals sehr langsam von Begriff!

Mir kam es jedenfalls vor, als ob sie ganz in dich verliebt sei. Und du natürlich zu jung und außerdem war sie schon verlobt.

Ein Mann in Grenoble. Von dort war sie. Nach Cronenberg kam sie, um Haushalt zu lernen und eine Aussteuer sich zu verdienen.

Friedrich: das gab es damals noch!

Ich hätte mich in sie verlieben können!

Friedrich: hast du nicht. Ich war auch noch da. Ihre Zustimmung machte dich froh. Mich auch! Mich auch! Mama und Papa hatten zwar auch zugestimmt. Vorsichtig eher! Und nicht so herzhaft wie Margot!



CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 27.1. 2025 um 14:03:35 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wie weh es mir tut, wenn ich beim Vorsingen einen Buben abweisen muss.
Nicht bei einem, dessen Eltern den Ehrgeiz haben (meist ist es die Mutter) und nicht der Sohn.

Aber wenn einer den sehnlichen Wunsch hat, aufgenommen zu werden, obwohl ...

Ich hasse das Wort Inklusion. Nicht Regeln, nicht Worte sollen entscheiden, allein das Herz.
Friedrich, der mich inzwischen als Chorleiter abgelöst hat, war gleich einverstanden. Eine Jury aus Chorbuben ebenso.

Und jetzt steht Felix, 10 Jahre alt und kann nicht singen, mitten im Chor und ist glücklich. Singt nicht, aber dirigiert mit.

Friedrich dirigiert mit sparsamen Bewegungen.
Felix beobachtet ihn und imitiert ihn auf seine Art.

Gestern durfte er in der ersten Reihe stehen, ganz außen, wo er sich frei bewegen konnte und sich ganz dem Dirigenten zuwenden.

Ja, wir wollen das Publikum rühren. Nicht heucheln. Uns selbst rührt auch tosender Applaus nicht.

Wenn Solisten sich noch einmal verbeugen - dann sind manche sichtlich stolz, aber auch verlegen: wenn es der erste Auftritt als Solist war.

Das mit dem Verbeugen ist ein umstrittenes Thema.
Die Langhaarigen lassen gern die Haare senkrecht nach unten hängen.
Dann schwungvoll die Pracht zurückwerfen, mit einer Hand nebenbei noch etwas ordnen.

CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 3.3. 2026 um 18:10:32 Uhr zu

CvN

Bewertung: 2 Punkt(e)

Margot, Friedrichs Schwester ist zu Besuch.
Da ist der hübsche kleine Flügel (Geyer), da ist Margots »spielt mir doch was vor« und Friedrichs »ich auf keinen FallDa muss ich wohl, trotz womöglich beginnender Arthrose in den Fingern.

Etwas Scarlatti.

Dann sitzen wir wieder zu dritt nebeneinander, ich in der Mitte, Margot masssiert meine rechte, Friedrich massiert meine linke Hand.
Beide reden französisch, ich verstehe alles, mische mich aber, weil müde, nicht ein.

Zuvor zeigte Margot uns, auf ihrem Tablet, Fotos von früher. Friedrich in seiner Sopran-Zeit! Die habe ich noch nie gesehen! Und dann, welche Überraschung - da bin ja ich! - Seite an Seite mit Friedrich!

Margot ihrerseits hat noch nie Filme gesehen von Aufführungen aus der damaligen Zeit.
»Da schau, hinterste Reihe, der dritte von links, das ist Friedrich
Und dann ein besonderer Schatz: Friedrich ist Solist in der Johannes-Passion.
Margot ist wie verzaubert.
Friedrich selbst schaut weg - hat das schon zu oft sehen müssen. Schaut dann doch hin (es ist alles digitalisiert und auf Youtube gebracht) - die Kommentare! Haben Kommentare ihn noch nie interessiert?

+... a young master ... this voice of him I have seen only with few other boy treble soloists.... They are all the best ones! (Bach dreamt of them, or of this type of voice) moreover, the best emotion I have ever witnessed, ... a real medium ...+

+... Dope damn man this is dope! ...+

+... Probably the most emotional, committed, grief stricken version of this aria I've ever heard... lots of ladies can warble out the aria... but this is a real cri de coeur .. a proclamation to the congregation "Dein Jesus ist tot!“ ...+

+... What a talented kid!! Beautiful voice and musicality, and even beautiful stage presence!! Bravo! ...+

+... Welche Anmut, Zartheit, helle Klarheit und knabenhafte Eleganz! ...+

+... He is a very strong boy and only as such he can perform in this style, and in this power... to come close to the intentions of Bach himself. ...+

+... He is very handsome with an stunning voice. I am sorry for him to hold a thick song book for the whole 6 minutes. ...+







CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 13.5. 2025 um 19:23:41 Uhr zu

CvN

Bewertung: 3 Punkt(e)

Während ich von meinem eigenen Stammbaum bislang nichts berichtet habe (außer dass ich mit Friedrich verheiratet bin), gilt als gesichert:

Friedrichs Vater ist Oscar. Oscar ist verheiratet mit Vera, deren Tochter ist Sophie.
Friedrichs Mutter ist Mathilde. Friedrich hat eine leibliche Schwester, Margot. Margot wuchs zunächst in der Heimat von Mutter Mathilde auf: Grenoble.

Friedrich wuchs in diesem schönen Anwesen in Cronenberg auf, das Oscar und Vera liebevoll ausgebaut haben. Es gibt darüber sogar einen Bericht in »Schöner Wohnen«.

Einst war Mathilde Dienstmädchen in Cronenburg. »Ausbildung Hauswirtschaft«.
Merkwürdigerweise schickte Mathilde ihre Tochter Margot auch zur Ausbildung nach Cronenberg.

Später heiratete Margot Julien, der in Grenoble historische Porsche-Autos verkauft.
Sophie ist übrigens mit einem Sven verheiratet, der restaurierte Ford-Mustangs vermietet.
Das mit den Porsches in Grenoble hat bereits Mathildes Mann begonnen, dessen Name mir unbekannt ist.

An diesem Gebrauchtwagen-Kult ist Oscar schuld. Oscar machte damals Geschäfte mit hauptsächlich englischen Luxusmobilen.

Sophie und Sven haben einen Sohn, Julian, der im Oberhausener Bubenschrei mitsingt.
Julian ist eine Art wiedergeborener Friedrich. Dieser wurde einst nach einem Chorabend von Oscar im Rolls Royce abgeholt, heute Julian von Sven in einem gepflegten Ford Mustang.

Nicht verbürgt ist, dass »Halt was du hast« von Pachelbel ist. Vielmehr von Johann »nicht Sebastian« Bach. So ist es auch in dem kürzlich erschienen YT-Video vermerkt.

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