Denken
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Es ist schwieriger mit dem Denken aufzuhoeren als es fortzufuehren.
Menschen glauben immer, dass es ein Privileg ist zu denken. Aber oft sind die Gedanken auch eine Last, die einen sehr quaelen kann.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 453, davon 441 (97,35%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 154 positiv bewertete (34,00%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,141 Punkte, 150 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 16.4. 1999 um 12:28:57 Uhr schrieb Tanna über Denken |
| Der neuste Text | am 26.2. 2023 um 23:05:59 Uhr schrieb Psychosaurus über Denken |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 150) |
am 9.8. 2011 um 16:18:32 Uhr schrieb
am 17.11. 2006 um 13:43:27 Uhr schrieb
am 2.10. 2008 um 16:36:56 Uhr schrieb |
Es ist schwieriger mit dem Denken aufzuhoeren als es fortzufuehren.
Menschen glauben immer, dass es ein Privileg ist zu denken. Aber oft sind die Gedanken auch eine Last, die einen sehr quaelen kann.
Beim Denken kommt es nicht auf das gedachte an sich, sondern auf den zu denkenden Gedanken an. Das gedachte gedenke zu deutsch der Gedanke bringt Gedanken hervor, die zu denken nicht denkbar sind. Große Denker zeichnen sich meist weniger durch eine enorme Körpergroße, als vielmehr durch enormes Denkvermögen - also die Fähigkeit, gedachtes zu denkendes zu durchdenken bzw. zu zerdenken - aus. Um diesen Denkprozess jedoch erst mal so richtig in Gang zu bringen müssen auch die Denker erstmal zu denken beginnen - so entstand einst der Spruch: »Ich denke, daß ich bin.« Dieser streng durchdachte Gedanke spiegelt wieder, daß der seiende Denker den Gedanken, also die Vermutung hat, daß er sich just in dem Moment, als er dies denkt, auch wirklich denkt und somit gegenwärtig anwesend ist. Was somit wiederum zu der Vermutung führt, daß die ganze Existens nur ein Gedanke ist. Denkt ihr das nicht auch? Ich denke mir auf jeden Fall, daß ich jetzt genug Unsinn verzapft habe - also hör ich jetzt auf zu schreiben und setze mich in eine Ecke und denke nach...
Denken, das ist das, was man in der Schule am wenigsten DARF... Wann hast du zum Beispiel das letzte Mal einen eigenen Gedanken verfolgt und bist nicht nur stur den Anweisungen der Lehrer gefolgt..? Wie lange ist das her?? Eine Woche?? Zwei Wochen?? Oder gar noch länger??? Denn wer hier sein Hirn nicht um 8 Uhr vor der Türe liegen lässt und versucht, selbst zu handeln, der wird sein blaues Wunder erleben... Du glaubst es nicht?? Dann versuch' mal, selber zu denken - so oft wirst du wahrscheinlich noch nie an einem Tag ermahnt worden sein... Aber es ist trotzdem ein tolles Gefühl, einmal SELBST etwas geleistet zu haben - auch wenn nicht immer das richtige dabei heraus kommt...
DENK' doch mal eine Minute drüber nach, was du da gerade gelesen hast. ... Und auch wenn du diesen Beitrag dann schlecht findest, so hat er doch seinen Sinn erfüllt: Er brachte dich zum DENKEN!
»Wer das Denken zur Hauptsache macht, der kann es darin zwar weit bringen, aber er hat doch eben den Boden mit dem Wasser vertauscht, und einmal wird er ersaufen.«
(Hermann Hesse)
Denken und Sprache sind Vehikel zur Aneignung von Welt und zur Teilhabe an Welt. Denken ist untrennbar mit Sprache verbunden:
Was ich nicht denke, kann ich nicht sprachlich ausdrücken, und was ich nicht sprachlich ausdrücken kann, kann ich kaum denken.
Mit Hilfe des Denkens kann der Mensch zeitliche Erlebnisse entzeitlichen, sich damit über die Aktualität und Flüchtigkeit erheben
und somit Welt ordnen. Über die Sprache vollzieht sich dabei die Fixierung von Welt im Wahrnehmen und Erleben; außerdem
gelingt über die Sprache die Distanzierung zur Welt, die wiederum Voraussetzung für das Verfügen über Welt ist. Sprache ist
zudem Vehikel für die Entfaltung der Innerlichkeit des Erlebens. Und Sprache ist das wichtigste Werkzeug des Menschen, um
Kultur zu schaffen.
Irgendwie seltsam. Ich habe immer den Eindruck, dass ich die einzige bin, die denkt. Ich weiß natürlich, dass es nicht so ist, aber irgendwie eine seltsame Vorstellung, dass alle Menschen, fremde Menschen, die dir auf Bürgersteigen entgegenkommen,z.B., gerade irgendwas denken, vielleicht etwas sehr tiefsinniges. Manchmal sehe ich irgendeinen mir vollkommen fremden Menschen und frage mich, was wohl seine Welt ist, wie sein Leben bisher verlaufen ist und wie es ihm gerade geht. Nicht, weil ich besonders neugierig bin, sondern weil ich es wahnsinnig interessant, aber auch beängstigend finde, dass jeder Mensch eine ganz andere Denkweise hat und dass sich somit auch niemand wirklich in einen anderen Menschen hineinversetzen kann. Jeder lebt in seiner eigenen Welt und seiner eigenen Wahrheit, über die er sich manchmal selbst nicht so ganz im Klaren ist.
Es mangelt allen Menschen, egal ob Mann oder Frau, an dem Willen zum freien denken. Es fehlt an Farbe in ihrem Leben, und sie schaffen es nicht den Pinsel selbst in die Hand zu nehmen. Such die alten Farbtöpfe zusammen und last uns beginnen. f
Denken verboten
Gedanken, die Seele eines jeden selbst.
Gedanken, sie können so schön und doch so schaurig sein.
Manchmal wünsche ich mir ich müßte nicht denken. Denn
meine Gedanken drehen sich immer nur um eins: Tod!
Ja, meine Gedanken drehen sich darum, dass ich sterben will.
Warum ich es nicht tue? Ich weiß es nicht. Gründe hier zu sein
habe ich nicht. Trotzdem tu ich es nicht. Es ist doch gar nicht
so schwer. Ich müßte nur etwas tiefer ritzen oder abends
anstatt einer Schlaftablette die ganze Schachtel nehmen.
Trotzdem tue ich es nicht. Und diese Gedanken quälen mich.
Deshalb gilt für mich ab heute Denken Verboten. Denn wenn
meine Seele tot ist, ist es für meinen Körper auch leichter zu
sterben.
Teilhard de Chardin sieht das Innen der Dinge in ihrem Bewusstsein, welches beim Menschen in Form des Denkens als des Wissens, dass er weiß, die bisher höchste Form gefunden hat.
Hätte ich nicht intuitiv begonnen mit diesem Teil rumzumachen, sondern vorher gedacht, hätte ich mir ja auch denken können daß die Leute vom Blaster nicht auf der Brennsupp'n dahergeschwommen sind. Dieses Teil ist die ultimative Kreativ-Orgel.
Der User denkt - Blaster lenkt. Assoziations-Breie werden doch nicht durch zu viele Köche verdorben.
Der letzte spontane Erguß:
Denke nicht du denkst, denn wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst. Aber vielleicht schadet Denken ja doch.
Ist der Oberdenker immer der Oberlenker - oder nur der Vordenker.
Und überhaupt- was sagen die Leute in Denkendorf dazu.
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