Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Denken«
***LaPanthera*** schrieb am 16.9. 1999 um 19:50:46 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Beim Denken kommt es nicht auf das gedachte an sich, sondern auf den zu denkenden Gedanken an. Das gedachte gedenke zu deutsch der Gedanke bringt Gedanken hervor, die zu denken nicht denkbar sind. Große Denker zeichnen sich meist weniger durch eine enorme Körpergroße, als vielmehr durch enormes Denkvermögen - also die Fähigkeit, gedachtes zu denkendes zu durchdenken bzw. zu zerdenken - aus. Um diesen Denkprozess jedoch erst mal so richtig in Gang zu bringen müssen auch die Denker erstmal zu denken beginnen - so entstand einst der Spruch: »Ich denke, daß ich bin.« Dieser streng durchdachte Gedanke spiegelt wieder, daß der seiende Denker den Gedanken, also die Vermutung hat, daß er sich just in dem Moment, als er dies denkt, auch wirklich denkt und somit gegenwärtig anwesend ist. Was somit wiederum zu der Vermutung führt, daß die ganze Existens nur ein Gedanke ist. Denkt ihr das nicht auch? Ich denke mir auf jeden Fall, daß ich jetzt genug Unsinn verzapft habe - also hör ich jetzt auf zu schreiben und setze mich in eine Ecke und denke nach...
Felix schrieb am 9.2. 2000 um 16:35:02 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Es gibt ein tieferes Denken, als das Denken in Wörtern. Wörter sind Symbole. Das wahre Denken, die Assoziation jedoch findet dahinter, im geheimen, Unbewußten statt.
nur eine denkerin schrieb am 12.1. 2001 um 22:50:38 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Irgendwie seltsam. Ich habe immer den Eindruck, dass ich die einzige bin, die denkt. Ich weiß natürlich, dass es nicht so ist, aber irgendwie eine seltsame Vorstellung, dass alle Menschen, fremde Menschen, die dir auf Bürgersteigen entgegenkommen,z.B., gerade irgendwas denken, vielleicht etwas sehr tiefsinniges. Manchmal sehe ich irgendeinen mir vollkommen fremden Menschen und frage mich, was wohl seine Welt ist, wie sein Leben bisher verlaufen ist und wie es ihm gerade geht. Nicht, weil ich besonders neugierig bin, sondern weil ich es wahnsinnig interessant, aber auch beängstigend finde, dass jeder Mensch eine ganz andere Denkweise hat und dass sich somit auch niemand wirklich in einen anderen Menschen hineinversetzen kann. Jeder lebt in seiner eigenen Welt und seiner eigenen Wahrheit, über die er sich manchmal selbst nicht so ganz im Klaren ist.
Manchmal ist schrieb am 28.3. 2001 um 05:48:17 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
... eher störend.
Es gibt solche Tage, da denkt man, dies ist die Kombination von Ereignissen, bei denen du immer gedacht hat, die Katastrophe sei da. Und dann machst du dich an die Arbeit und denkst, ach so schlimm ist es doch gar nicht.... und dann kommt das erste topping. Nach einer Weile der Konfrontation kommt die Gewöhnung und dann denkste wieder, ach so, schlimm ... es gibt noch schlimmeres. Und dann wird es noch ein bißchen schlimmer, und da bemüht man sich dann doch wenigstens noch um ein bißchen Galgenhumor, und dann ... vergeht auch der einem, und man denkt lieber gar nicht mehr, sondern versucht nur einen Schritt nach dem nächsten zu machen. Irgendwann geht man dann ins Bett, um dann von dem »Denken« wieder geweckt zu werden. Und weiter gehts ....
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