Denken
Bewertung: 7 Punkt(e)
Es ist schwieriger mit dem Denken aufzuhoeren als es fortzufuehren.
Menschen glauben immer, dass es ein Privileg ist zu denken. Aber oft sind die Gedanken auch eine Last, die einen sehr quaelen kann.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 453, davon 441 (97,35%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 154 positiv bewertete (34,00%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,141 Punkte, 150 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 16.4. 1999 um 12:28:57 Uhr schrieb Tanna über Denken |
| Der neuste Text | am 26.2. 2023 um 23:05:59 Uhr schrieb Psychosaurus über Denken |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 150) |
am 15.6. 2006 um 13:06:59 Uhr schrieb
am 13.12. 2014 um 07:11:27 Uhr schrieb
am 30.5. 2004 um 13:01:36 Uhr schrieb |
Es ist schwieriger mit dem Denken aufzuhoeren als es fortzufuehren.
Menschen glauben immer, dass es ein Privileg ist zu denken. Aber oft sind die Gedanken auch eine Last, die einen sehr quaelen kann.
Irgendwie seltsam. Ich habe immer den Eindruck, dass ich die einzige bin, die denkt. Ich weiß natürlich, dass es nicht so ist, aber irgendwie eine seltsame Vorstellung, dass alle Menschen, fremde Menschen, die dir auf Bürgersteigen entgegenkommen,z.B., gerade irgendwas denken, vielleicht etwas sehr tiefsinniges. Manchmal sehe ich irgendeinen mir vollkommen fremden Menschen und frage mich, was wohl seine Welt ist, wie sein Leben bisher verlaufen ist und wie es ihm gerade geht. Nicht, weil ich besonders neugierig bin, sondern weil ich es wahnsinnig interessant, aber auch beängstigend finde, dass jeder Mensch eine ganz andere Denkweise hat und dass sich somit auch niemand wirklich in einen anderen Menschen hineinversetzen kann. Jeder lebt in seiner eigenen Welt und seiner eigenen Wahrheit, über die er sich manchmal selbst nicht so ganz im Klaren ist.
Beim Denken kommt es nicht auf das gedachte an sich, sondern auf den zu denkenden Gedanken an. Das gedachte gedenke zu deutsch der Gedanke bringt Gedanken hervor, die zu denken nicht denkbar sind. Große Denker zeichnen sich meist weniger durch eine enorme Körpergroße, als vielmehr durch enormes Denkvermögen - also die Fähigkeit, gedachtes zu denkendes zu durchdenken bzw. zu zerdenken - aus. Um diesen Denkprozess jedoch erst mal so richtig in Gang zu bringen müssen auch die Denker erstmal zu denken beginnen - so entstand einst der Spruch: »Ich denke, daß ich bin.« Dieser streng durchdachte Gedanke spiegelt wieder, daß der seiende Denker den Gedanken, also die Vermutung hat, daß er sich just in dem Moment, als er dies denkt, auch wirklich denkt und somit gegenwärtig anwesend ist. Was somit wiederum zu der Vermutung führt, daß die ganze Existens nur ein Gedanke ist. Denkt ihr das nicht auch? Ich denke mir auf jeden Fall, daß ich jetzt genug Unsinn verzapft habe - also hör ich jetzt auf zu schreiben und setze mich in eine Ecke und denke nach...
»Wer das Denken zur Hauptsache macht, der kann es darin zwar weit bringen, aber er hat doch eben den Boden mit dem Wasser vertauscht, und einmal wird er ersaufen.«
(Hermann Hesse)
Es war ein Mittsommernachmittag, die Sonne im Zenit, da kam es mir entgegen, jenes andere Denken des Vielen, verwirrte Meute ohne Schatten,
die extreme Geschwindigkeit vernichtete jede Unterscheidungsmöglichkeit, mehr ein sich verschiebender blinder Fleck als Objekt der Beobachtung....
Denken, das ist das, was man in der Schule am wenigsten DARF... Wann hast du zum Beispiel das letzte Mal einen eigenen Gedanken verfolgt und bist nicht nur stur den Anweisungen der Lehrer gefolgt..? Wie lange ist das her?? Eine Woche?? Zwei Wochen?? Oder gar noch länger??? Denn wer hier sein Hirn nicht um 8 Uhr vor der Türe liegen lässt und versucht, selbst zu handeln, der wird sein blaues Wunder erleben... Du glaubst es nicht?? Dann versuch' mal, selber zu denken - so oft wirst du wahrscheinlich noch nie an einem Tag ermahnt worden sein... Aber es ist trotzdem ein tolles Gefühl, einmal SELBST etwas geleistet zu haben - auch wenn nicht immer das richtige dabei heraus kommt...
DENK' doch mal eine Minute drüber nach, was du da gerade gelesen hast. ... Und auch wenn du diesen Beitrag dann schlecht findest, so hat er doch seinen Sinn erfüllt: Er brachte dich zum DENKEN!
Kogito ergo sum.
Bin ich, weil ich denke oder denke ich, weil ich bin? Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Denke ich, oder denkt es mich? Bin ich wirklich Akteur im Universum oder nur eine passive Struktur, unterworfen den Gesetzen der Natur?
Denken ist eine Grundfunktion menschlichen Lebens (ich denke, also bin ich),was sich allerdings noch nicht bei allen Vertretern der Spezies Mensch herumgesprochen zu haben scheint.
Denken gehört leider zu den Tätigkeiten, mit denen man nicht aufhören kann, selbst wenn man möchte.
Denken ist manchmal anstrengend, enttäuschend und bitter.
Ich habe die höchste Seinsstufe in meinem Leben erreicht. Ich bin ein sehr ruhiger Mensch, ich sitze eher gedankenlos vor dem Blaster. Es ist wie ein Unterhaltungsforum für mich. Ich bin auch nicht allein. Mein Mann ruht sich aus und versteht auch nichts mehr.
Ich habe wieder soviel Arbeit und freue mich aufs nächste Jahr und ich werde mir eine Auszeit nehmen und schwimmen gehen und auch einem Verein beitreten.
Ich bin weniger geil aber dafür auch mehr agro, ich bin therapiert. Ich kann meine negativen Gefühle zurückhalten und soviel Gutes tun das sie verschwinden. Jeden Tag habe dafür die Gelegenheit.
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