Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 116, davon 111 (95,69%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 72 positiv bewertete (62,07%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.1. 2002 um 22:09:12 Uhr schrieb
Microchip über NotierehiereinschönesGedicht
Der neuste Text am 26.11. 2020 um 18:31:56 Uhr schrieb
Schmidt über NotierehiereinschönesGedicht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 28)

am 17.12. 2007 um 22:12:43 Uhr schrieb
platypus über NotierehiereinschönesGedicht

am 1.7. 2002 um 16:41:41 Uhr schrieb
canE über NotierehiereinschönesGedicht

am 10.3. 2004 um 19:38:15 Uhr schrieb
adsurb über NotierehiereinschönesGedicht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »NotierehiereinschönesGedicht«

O.R.P.Heus schrieb am 3.8. 2002 um 12:03:40 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es sei notiert, dies schöne Gedicht,
es trete vor Euer Angesicht,
im Blaster sei es wohlverlinkt,
im Google es jedem ins Auge springt,
denn seine Worte sind indiziert,
bald wird es weltweit gern zitiert,
hat es doch Klasse und Gefühl,
von Geistesblitzen äußerst viel,
wird Philosophen tief bewegen,
ja selbst den Pfarrer noch erregen,
dem zarten Gemüt greift es ans Herz;
Ihr lacht, ich sag Euch, das ist kein Scherz.

Nun ist des Vorwortes wirklich genug,
jetzt ist die Macht des Muse am Zug,
den Anfang zu machen wär angemessen...
...was wollt ich noch schreiben, jetzt hab ichs vergessen.

Microchip schrieb am 21.1. 2002 um 22:20:48 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mein Reich ist klein und unbeschreibbar weit.
Ich bin die Zeit.
Ich bin die Zeit, die schleicht und eilt,
die Wunden schlägt und Wunden heilt.
Hab' weder Herz noch Augenlicht.
Ich trenn' die Gut' und Bösen nicht.
Ich hasse keinen, keiner tut mir leid.
Ich bin die Zeit.
(Erich Kästner)

Ben schrieb am 22.1. 2002 um 16:33:50 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die dicke Margot

Da regen sich die Menschen auf, weil ich
mit einem Mädchen geh, das sich vom Strich
ernährt und meine Wenigkeit dazu.
Ich aber hab die Kleine doch so schrecklich gern,
ich bürste ihr die Kleider, putz ihr auch die Schuh,
damit die Offiziers und Kammerherrn
sich wie im Himmel fühlen,
in dem Kabuff, in dem wir beide wohnen.

Ich bleibe immer vornehm und diskret
und warte, bis die Kundschaft wieder geht,
und zähle schnell die Taler nach,
und wenn es weniger sind,
als der geehrte Herr versprach,
dann gibt es leider etwas Wind
in dem Kabuff, in dem wir beide wohnen.

Mitunter nage ich auch an dem Hungertuch
bei meinem schwarzen Schwan, wenn der Besuch
ins Stocken kam.
Mein Gott, die schönste Huld
hört auf und macht den Menschen weniger zahm,
der Teufel hole die Geduld.
Und so läuft mir die Galle eben über
in dem Kabuff, in dem wir beide wohnen.

Dann hat mich die Margot so lieb wie nie
und schnurrt und putzt sich wie ein Katzenvieh:
»Sei wieder nett zu mir und gut!«
Und ich bin auch kein hölzernes Gestell,
das gibt uns beiden einen frischen Mut.
Bald ist es wieder flott, das Karussell,
und dreht die kunterbuntesten Figuren
in dem Kabuff, in dem wir beide wohnen.

Anhängsel zur freundlichen Aufmunterung:

Sehnt ihr in dieser tristen Zeit euch sterbenskrank
nach einer warmen, weichen Ruhebank,
dann, meine Herren, seid ihr uns willkommen
in dem Kabuff, in dem wir beide wohnen.

Höflichkeitsliga schrieb am 16.7. 2002 um 20:44:56 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

jetzt ein ganz komplizirtes!


obacht sagt der schutzmann mit dem hut
Laster transportiert gefahrengut
von Basel bis nach Köllen-Wahn
kommt der Brummi hier gefahren
auf der Laderampe Gift
und da das ganz gefährlich ist
tu ich hier nun meinen dienst
und tu alle leute warnen
daß das ganz gefährlich ist!

Höflichkeitsliga schrieb am 16.7. 2002 um 20:29:49 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

dichten kann ich wie der göthe
wissenschaft die mach ich auch
farben tu ich mir ankucken
kenn ich alles ganz genau

Höflichkeitsliga schrieb am 16.7. 2002 um 20:37:46 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 5 Punkt(e)

dichten bis zum weltgericht
bis das die letzte zeile bricht
geschafft hat das noch niemand nicht!

lurchi74 schrieb am 22.1. 2002 um 00:23:27 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Leben ist wie ein Gedicht:
Viele Zeilen reimen sich,
doch ist dies keine Pflicht.
Denn siehe, so manche tun dies NICHT!

So wird's uns auch im Leben gehn,
nicht alles, was sich reimt, ist schön.
Nicht jeder Reim tut Gutes verheißen,
Ihr glaubt mir nicht - ich werd's beweisen:

Nach einer heißen Nacht - OLÉ....
bekommt man plötzlich Gonorrhöe.
Kaum ist das Genital wieder intakt....
rafft Dich beim Poppen der Herzinfarkt.

Dies war das Beispiel, prägt's Euch ein.
Ein jeder kann davon betroffen sein.
Doch auch nicht jeder Reim ist schlecht,
und ganz bestimmt gebt Ihr mir Recht:

Wenn eine Frau Dich pudelnackt
von hinten an der Nudel packt;
wenn Dir also Gutes widerfährt,
dann ist das einen Asbach Uralt wert!

Ja, dieser Reim ist freilich fein.
Genauso kann das Leben sein.
Und die Moral von der Geschicht:
Reimen kann man - oder auch nicht !!!

(w) by W-Bah

Duckman schrieb am 22.1. 2002 um 00:32:46 Uhr zu

NotierehiereinschönesGedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

das einzige schöne gedicht, dass ich kenne:

Slough
====== John Betjeman

Come, friendly bombs, and fall on Slough
It isn't fit for humans now,
There isn't grass to graze a cow
Swarm over, Death!

Come, bombs, and blow to smithereens
Those air-conditioned bright canteens,
Tinned fruit, tinned meat, tinned milk, tinned beans
Tinned minds, tinned breath.

Mess up the mess they call a town --
A house for ninety-seven down
And once a week for half-a-crown For twenty years,

And get that man with double chin
Who'll always cheat and always win,
Who washes his repulsive skin
In women's tears,

And smash his desk of polished oak
And smash his hands so used to stroke
And stop his boring dirty joke
And make him yell.

But spare the bald young clerks who add
The profits of the stinking cad;
It's not their fault that they are mad,
They've tasted Hell.

It's not their fault they do not know
The birdsong from the radio,
It's not their fault they often go
To Maidenhead

And talk of sports and makes of cars
In various bogus Tudor bars
And daren't look up and see the stars
But belch instead.

In labour-saving homes, with care
Their wives frizz out peroxide hair
And dry it in synthetic air
And paint their nails.

Come, friendly bombs, and fall on Slough
To get it ready for the plough.
The cabbages are coming now;
The earth exhales.

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