| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
558, davon 506 (90,68%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 179 positiv bewertete (32,08%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 19.5. 2000 um 11:33:13 Uhr schrieb Jusuf
über Orgasmus |
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am 17.3. 2024 um 11:45:56 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Orgasmus |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 190) |
am 10.3. 2010 um 15:47:00 Uhr schrieb quin über Orgasmus
am 3.5. 2005 um 16:41:48 Uhr schrieb Wolfgang über Orgasmus
am 3.9. 2004 um 23:51:48 Uhr schrieb mod über Orgasmus
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Orgasmus«
Die Leiche schrieb am 16.2. 2010 um 11:28:52 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Meine erste Begegnung mit »Orgasmus« war so pervers, daß ich sie hiermit für die Nachwelt aufbewahren will:
Mit meinem Vater war ich an der Nordsee, auf der Insel Wangerooge. Ich war 12 Jahre alt - es war die Zeit von Helmut Schmidt und dem deutschen Herbst. Aber auf Wangerooge hörte ich zum ersten Mal von Ostfriesenwitzen, und mein Vater kaufte mir einige kleine Broschüren mit diesen Witzen. Darunter war einer, den ich nicht verstand:
»Was ist der schönste Tag für die Ostfriesen ? Der Mus-Tag. Morgens Apfelmus, Mittags Pflaumenmus, abends Orgasmus !«
»Papa ?! Was ist Orgas?«
»Hä?«
»Na Orgas - steht hier in dem Witze-Buch ... muss ne Art Pflanze sein, aus der man Mus kochen kann.«
»Zeig mal her!«
Pause.
»Das verstehst Du noch nicht.«
»Wie jetzt?«
»Iss fertig, wir wollen noch n Abendspaziergang machen!«
»Aber was ist Orgas?«
»Iß!«
Grmpf.
Irritiert von der Weigerung meines Vaters, mir diese merkwürdige Pflanze zu erklären, aus der man das leckere Orgasmus kocht, versuchte ich mein Glück in den nächsten Tagen hinter dem väterlichen Rücken beim Pensionswirt, bei den älteren Damen am Nachbartisch, beim Strandwächter - ohne wirklichen Erfolg. Analogien zu den übrigen Witzen ziehend, stellte ich mir Orgas als eine Art Seegras vor, oder Algen - diese merkwürdigen braungrünen Pflanzen, die immer an den Strand geschwemmt werden. Nur noch einmal machte ich bei einem Strandspaziergang einen Versuch beim Vater: »Papa, guck mal, das grüne Zeug da drüben - ist das Orgas?« Er verneinte brüsk und forderte mich auf, die Jacke zuzumachen wegen des Windes.
Erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub half mir das Konversationslexikon jenen Witz zu verstehen, dessen rätselhafte Pointe in mir zu einer regelrechten fixen Idee geworden war.
Agarwaen schrieb am 26.1. 2003 um 21:00:12 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
es geht hier um assoziationen, oder?
also, orgasmus:
eine riesige, warme welle, die durch alles durchströmt und einen mit einem mal an einen lethargischen strand spült. weißes, sehr dünnes eis, das unter den füßen zerbricht und aufeinmal einen see mit rotem sirup preisgibt. ein durchdringendes, befreiendes, göttliches schluchzen, das den bann der schmerzhaften anprannung bricht. gleißendes licht, das nebel zerreißt...
Frühstücksbrettchen schrieb am 19.5. 2000 um 16:48:14 Uhr zu
Bewertung: 17 Punkt(e)
Bittersüß fruchtige, allerdings auch ziemlich klebrige Frühstücksmarmelade einer bekannten Firma aus Bad Schwanzau, die aus den Beeren der holsteinschen Orgaspflanze unter Hinzusetzung der branchenüblichen Beischlagstoffe gezeugt wird.
Orgasmus in Carhartt Jeans schrieb am 17.12. 2009 um 23:29:43 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
immer wenn ich's mir selbst mach, zieh ich meine Lieblings-Jeans an, Carhartt Double Knee Pants, schieb mir 'n Kissen zwischen die Beine, stell mir vor, meine süsse Traumfrau liegt auf dem Bauch, und ich reite auf ihr. Dann spritz ich meine Carhartt-Jeans richtig fett voll, *g*
mcnep schrieb am 28.4. 2004 um 18:01:51 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Heute vor 130 Jahren wurde der weibliche Orgasmus erfunden. Es mutet erstaunlich an, daß ausgerechnet das viktorianische England die Geburtsstätte dieses heute unverzichtbaren Bestandteils unserer Spaßgesellschaft war. Am 29. April 1874 notiert der Textilfabrikant Percy Donaghue aus Manchester in sein Tagebuch: »Last night cohabitation. Phyllis suddenly screamed and was tormented by shivers, which at first seemed very disquieting, but in her own words were part of an overwhelming experience, centered somewhere around her pelvis, maybe a few inches deeper.« Zunächst schenkten weder Donaghue noch seine Frau Phyllis, die aus einer aufgeklärten Landadelsfamilie aus der Nähe von St. Ives kam, diesem Phänomen besondere Beachtung. Als sich die rätselvollen Zustände jedoch mehrfach in den folgenden Wochen wiederholten, waren beide beunruhigt und Mrs. Donaghue wurde, da der Hausarzt der Familie keine Krankheitsanzeichen feststellen konnte, zu dem namhaften Londoner Nervenarzt William Pierce gebracht. Phyllis Donaghue verbrachte mehrere Wochen in seinem Privatsanatorium, von wo sie ihrem Gatten mehrfach in Briefen über die »most incriminating examinations« berichtete, doch am 27. Mai veröffentlichte Pierce in der angesehenen Medizinzeitschrift 'The Lancet' einen Artikel 'A strange case of female agitation most probably due to genital stimulation', der als die Geburtsstunde der weiblichen Orgasmusforschung gelten kann. Phyllis Donaghue ist kein Einzelfall geblieben: Tausende von Frauen haben seither eine ähnliche Erfahrung gemacht, und bis heute gedenken wir am 28. April eines jeden Jahres Phyllis und im besonderen Percy Donaghue.
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