| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
558, davon 506 (90,68%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 178 positiv bewertete (31,90%) |
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287 Zeichen |
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0,312 Punkte, 191 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 19.5. 2000 um 11:33:13 Uhr schrieb Jusuf
über Orgasmus |
| Der neuste Text |
am 17.3. 2024 um 11:45:56 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Orgasmus |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 191) |
am 11.9. 2019 um 22:00:17 Uhr schrieb Freno über Orgasmus
am 27.1. 2009 um 22:03:22 Uhr schrieb tootsie über Orgasmus
am 15.9. 2014 um 21:22:02 Uhr schrieb Schmidt über Orgasmus
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Orgasmus«
Frühstücksbrettchen schrieb am 19.5. 2000 um 16:48:14 Uhr zu
Bewertung: 17 Punkt(e)
Bittersüß fruchtige, allerdings auch ziemlich klebrige Frühstücksmarmelade einer bekannten Firma aus Bad Schwanzau, die aus den Beeren der holsteinschen Orgaspflanze unter Hinzusetzung der branchenüblichen Beischlagstoffe gezeugt wird.
mcnep schrieb am 28.4. 2004 um 18:01:51 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Heute vor 130 Jahren wurde der weibliche Orgasmus erfunden. Es mutet erstaunlich an, daß ausgerechnet das viktorianische England die Geburtsstätte dieses heute unverzichtbaren Bestandteils unserer Spaßgesellschaft war. Am 29. April 1874 notiert der Textilfabrikant Percy Donaghue aus Manchester in sein Tagebuch: »Last night cohabitation. Phyllis suddenly screamed and was tormented by shivers, which at first seemed very disquieting, but in her own words were part of an overwhelming experience, centered somewhere around her pelvis, maybe a few inches deeper.« Zunächst schenkten weder Donaghue noch seine Frau Phyllis, die aus einer aufgeklärten Landadelsfamilie aus der Nähe von St. Ives kam, diesem Phänomen besondere Beachtung. Als sich die rätselvollen Zustände jedoch mehrfach in den folgenden Wochen wiederholten, waren beide beunruhigt und Mrs. Donaghue wurde, da der Hausarzt der Familie keine Krankheitsanzeichen feststellen konnte, zu dem namhaften Londoner Nervenarzt William Pierce gebracht. Phyllis Donaghue verbrachte mehrere Wochen in seinem Privatsanatorium, von wo sie ihrem Gatten mehrfach in Briefen über die »most incriminating examinations« berichtete, doch am 27. Mai veröffentlichte Pierce in der angesehenen Medizinzeitschrift 'The Lancet' einen Artikel 'A strange case of female agitation most probably due to genital stimulation', der als die Geburtsstunde der weiblichen Orgasmusforschung gelten kann. Phyllis Donaghue ist kein Einzelfall geblieben: Tausende von Frauen haben seither eine ähnliche Erfahrung gemacht, und bis heute gedenken wir am 28. April eines jeden Jahres Phyllis und im besonderen Percy Donaghue.
Die Leiche schrieb am 16.2. 2010 um 11:28:52 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Meine erste Begegnung mit »Orgasmus« war so pervers, daß ich sie hiermit für die Nachwelt aufbewahren will:
Mit meinem Vater war ich an der Nordsee, auf der Insel Wangerooge. Ich war 12 Jahre alt - es war die Zeit von Helmut Schmidt und dem deutschen Herbst. Aber auf Wangerooge hörte ich zum ersten Mal von Ostfriesenwitzen, und mein Vater kaufte mir einige kleine Broschüren mit diesen Witzen. Darunter war einer, den ich nicht verstand:
»Was ist der schönste Tag für die Ostfriesen ? Der Mus-Tag. Morgens Apfelmus, Mittags Pflaumenmus, abends Orgasmus !«
»Papa ?! Was ist Orgas?«
»Hä?«
»Na Orgas - steht hier in dem Witze-Buch ... muss ne Art Pflanze sein, aus der man Mus kochen kann.«
»Zeig mal her!«
Pause.
»Das verstehst Du noch nicht.«
»Wie jetzt?«
»Iss fertig, wir wollen noch n Abendspaziergang machen!«
»Aber was ist Orgas?«
»Iß!«
Grmpf.
Irritiert von der Weigerung meines Vaters, mir diese merkwürdige Pflanze zu erklären, aus der man das leckere Orgasmus kocht, versuchte ich mein Glück in den nächsten Tagen hinter dem väterlichen Rücken beim Pensionswirt, bei den älteren Damen am Nachbartisch, beim Strandwächter - ohne wirklichen Erfolg. Analogien zu den übrigen Witzen ziehend, stellte ich mir Orgas als eine Art Seegras vor, oder Algen - diese merkwürdigen braungrünen Pflanzen, die immer an den Strand geschwemmt werden. Nur noch einmal machte ich bei einem Strandspaziergang einen Versuch beim Vater: »Papa, guck mal, das grüne Zeug da drüben - ist das Orgas?« Er verneinte brüsk und forderte mich auf, die Jacke zuzumachen wegen des Windes.
Erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub half mir das Konversationslexikon jenen Witz zu verstehen, dessen rätselhafte Pointe in mir zu einer regelrechten fixen Idee geworden war.
Agarwaen schrieb am 26.1. 2003 um 21:00:12 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
es geht hier um assoziationen, oder?
also, orgasmus:
eine riesige, warme welle, die durch alles durchströmt und einen mit einem mal an einen lethargischen strand spült. weißes, sehr dünnes eis, das unter den füßen zerbricht und aufeinmal einen see mit rotem sirup preisgibt. ein durchdringendes, befreiendes, göttliches schluchzen, das den bann der schmerzhaften anprannung bricht. gleißendes licht, das nebel zerreißt...
Ein Pianist schrieb am 31.8. 2014 um 21:51:25 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Seit ich fünf Jahre alt war, hatte ich Klavierlehrer. Sie wechselten alle paar Jahre und für ihre Hände Habe ich mich nie besonders interessiert.
Das änderte sich, als ich vierzehn war. Da bekam ich mal wieder einen neuen Klavierlehrer, der war vielleicht nur zehn Jahre älter als ich, muss also auch einmal als begabtes Wunderkind angefangen haben, so wie ich.
Nach ein paar Klavierstunden bei ihm lernte ich dann auch seine Hände näher kennen. Wenn ich spielte, setzte er sich gern ganz nah neben mich, aber nicht, um etwa vierhändig auf unserem Bechstein Flügel zu spielen.
Er legte seine Hand auf meinen Oberschenkel und - während ich spielte - begann seine Hand zu wandern. Ganz langsam, bis sie endlich meinen Penis berührte. Der war in der Zwischenzeit dank des Körperkontaktes meines Klavierlehrers schon steif geworden. Manchmal verharrte seine Hand dort in regungsloser, aber sanft drückender Berührung. Manchmal begann sie auch, meinen steifen Penis zu massieren.
Er sagte dabei nie etwas und ich spielte bei dieser Berührung besser, als jemals zuvor. Einige Male kam es sogar zur Ejakulation und einem gewaltigen Orgasmus - und ich spielte dabei weiter auf dem Flügel, fehlerfrei und wunderschön.
Zwei Jahre ging das so und wir haben in all der Zeit nie ein Wort darüber verloren, aber dieses Ritual stets beide genossen.
Heute spiele ich als Pianist in den größten Konzertsälen der Welt. Ich spiele sehr, sehr gut und zähle zu den wenigen Pianisten, die Millionen verdienen und viele Alben aufgenommen haben, die sich glänzend verkaufen.
Und hier ist mein Geheimnis: wenn ich am besten bin, dann sitze ich vor dem Flügel und genieße während des Spiels eine starke Erektion, so wie damals, als mein Klavierlehrer neben mir saß und seine Hand ins Spiel brachte.
Wenn ihr also eines meiner Konzerte besucht oder zuhause anhört, dann wisst ihr jetzt beim Hören genau Bescheid!
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