Pubertät
Bewertung: 7 Punkt(e)Die Pubertät ist jene Zeitspanne, in der die Jungs noch nicht so recht wissen, ob sie die Mädchen küssen oder lieber verprügeln sollen.
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| Der erste Text | am 25.1. 2000 um 18:32:05 Uhr schrieb Stöbers Greif über Pubertät |
| Der neuste Text | am 15.6. 2025 um 20:53:23 Uhr schrieb Werner Hachtzplauz über Pubertät |
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am 25.3. 2016 um 21:58:38 Uhr schrieb
am 14.4. 2007 um 11:54:36 Uhr schrieb
am 11.8. 2005 um 08:58:37 Uhr schrieb |
Die Pubertät ist jene Zeitspanne, in der die Jungs noch nicht so recht wissen, ob sie die Mädchen küssen oder lieber verprügeln sollen.
Die habe ich gar nicht so schlimm in Erinnerung wie viele. damals habe ich mih ja auch noch nicht für Jungs interessiert- überhaupt habe ich die Popstar-Schwärmerei-Phase, die Disco-geh-Phase und die Willst-Du-mit mir-gehen?-Phase komplett übersprungen...Ich war nie ein »echter« Teenager, deshalb hatte ich mit den anderen oft Probleme...
Kinder - Eltern
mit 6 Jahren: Die Eltern wissen alles
10: Sie wissen ziemlich viel
15: Ich weiß soviel wie sie
20: Sie haben keine Ahnung
30: Was die Eltern wohl dazu sagen würden
40: Vom Leben verstehen die Eltern schon was
50: Die Eltern wissen alles
60: Wenn wir doch noch die Eltern fragen könnten
kann das nicht endlich ein ende nehmen mit den pickeln auf dem rücken? egal. 'ne witzige zeit war's ich habe ständig 1live gehört, als es noch wdr1 hieß, und jürgen domian noch nicht seine problemsendung gemacht hat, sondern uns in »riff - wellenbrecher auf wdr1« nahegebracht hat, daß homosexualität auch o.k. ist.
Es ist schwierig, einem Kind zu erklären, dass es den Osterhasen und das Christkind nicht gibt.
Aber noch tausendmal schwieriger ist es, einer Pubertierenden klarzumachen, dass es die Heinzelmännchen nicht gibt.
so beginnt MODELS IN ACTION, ISBN 3-8330-0053-8
Kapitel 'Nachmittag im Park'
(Achtung: Das Wort 'Pubertät' erscheint direkt erst am Schluss von Absatz II :-) :-)
Wenn nachmittags das Sonnenlicht über dem Park liegt und irgend jemand, nichts als ein Objekt im Licht, weil ich ihn nicht kenne, die Enten im Teich füttert, lasse ich meinen Blick verschwimmen, und dann bewegen sich überall verschieden grosse Punkte und ovale Formen. Dann beruhigt es mich zu denken, dass ich nicht mehr bin als das. Wäre ich mehr als diese anderen Formen, müsste ich wohl einsam sein. So aber treibe ich in einem beruhigend breiten Strom von Verständnis, durchsetzt mit grossen Inseln von Desinteresse.
Was kann schon aus einem warmen Sommertag entstehen, obwohl der blassblaue Himmel alle Grenzen aufzuheben scheint? Nichts Besonderes. Ein warmer Sommertag allein ist nur ein vages Versprechen. Und so warm ist er auch gar nicht, sondern windig. Über mir strömt eine Weidenkrone im Wind. Alles, was etwas Besonderes zu verbergen schien, zerfällt zum Alltag, wenn man hinkommt. The Carnival is over. Aber sollte ich schon so denken? Ich bin noch sehr jung. Fast noch in der Pubertät (ein hässliches, unpassendes Wort).
Es riecht nach gemähtem Gras. Blasse, in sich rücklaufende Gedanken tanzen einen trägen Reigen. Der Wind lässt die Blätter der Pappeln wirbeln. Schnelle Schritte knirschen. Jemand setzt sich neben mich. Eine blonde junge Frau, blau gekleidet, mit einem Plastikbeutel in der Hand. Die trägen Gedanken fallen in einen schattigen Abgrund. Die Enten im Teich sehen den Beutel und entern das Ufer.
Sie aber sieht mich an und sagt: »Gleich kommt da drüben ein Mann um die Ecke. Er läuft mir schon seit einer Stunde nach. Bleiben Sie ein bißchen bei mir, bitte. Wollen Sie?«
(es ist ein extrem überraschender Roman)
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