Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 190, davon 190 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 77 positiv bewertete (40,53%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.1. 1999 um 23:33:04 Uhr schrieb
Karla über wein
Der neuste Text am 3.1. 2023 um 00:20:46 Uhr schrieb
schmidt über wein
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 63)

am 23.3. 2008 um 21:03:55 Uhr schrieb
abc Schütze über wein

am 13.9. 2014 um 22:51:19 Uhr schrieb
Maria stand Spalier über wein

am 17.1. 2003 um 19:15:59 Uhr schrieb
hans über wein

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wein«

Karla schrieb am 15.7. 1999 um 15:09:55 Uhr zu

wein

Bewertung: 12 Punkt(e)

Der Reiz des Weines liegt ja nicht, oder nicht in erster Linie darin, daß er betrunken macht, sondern in seiner Sinnlichkeit und seiner Individualität. Wein ist vor allem durch die mit ihm verbundenen Rituale das Getränk der Zivilisation schlechthin (Herstellung, Einkauf, Lagerung, Entkorken, Einschnken, Schauen, Riechen, Schmecken, Nachwirken lassen). Dabei, und jetzt komme ich wieder auf die Prozente, ist er dennoch nicht langweilig oder nur rational, denn neben dem unmittelbaren sinnlichen Genuß, den die geannnten Rituale bereiten können, kann er einen auch in jenen Zustand der Leichtigkeit und Unbekümmertheit versetzen, den prosaische Zeitgenossen betrunken nennen.

Concertina schrieb am 12.4. 2002 um 23:30:40 Uhr zu

wein

Bewertung: 5 Punkt(e)

Eine Droge (nicht nur der alten Römer) die wie Wein und Wasser sich gegenübersetzt. Selbst Feen tranken Wein in all ihren Verführungen. Und im Wein liegt Wahrheit: Für die Wirklichkeit die wir vielleicht niemals zu sehen bekommen.

Mechanical Boy schrieb am 23.6. 2002 um 20:44:47 Uhr zu

wein

Bewertung: 2 Punkt(e)

als ich gestern um halb eins endlich in der wohnung war, hatte ich eigentlich vor mich schön zu betrinken und dann vielleicht ein wenig zu schlafen. bier wollte ich nicht, schon wegen eventueller übelkeit, die eh schon latent vorhanden war. also wein. aber, oh schreck, kein korkenzieher da. taschenmesser gesucht und gefunden. welches der vielen ausklappbaren werkzeuge daran ist abgebrochen? erraten. also versucht den korken mit irgendwas anderem rauszuziehen, einem messer etwa, später versucht ihn schichtweise abzutragen.
schließlich und endlich das ding einfach reingedrückt in den flaschenhals; der korkgeschmack war mir an dem abend sowieso egal.

mod schrieb am 18.6. 2001 um 22:22:10 Uhr zu

wein

Bewertung: 1 Punkt(e)

wein -
doch wenn du kannst...

es gibt tage, da fühle ich mich, als sei ich ein fasz, gefüllt mit brodelndem gaerendem most. ein fasz unter vielen anderen, in denen du, wenn du willst & eines deiner ohren an ihr altes geteertes holz legst, es ebensosehr brodeln hoerst.

dieser riesige weinkeller voller faesser ebendieser unserer art scheint zu erzittern, wie von fernem donnergrollen, das nie abschwellen wird. & dann auf einmal, an eben einem solchen, sonst voellig unscheinbaren tag, spürst du leise, kaum vernehmlich einen unterschied.

zunaechst denkst du noch, deine wahrnehmung sei von dem permaneneten geraeusch betaeubt. dann jedoch stellst du fest, dasz das brodeln um dich herum tatsaechlich allmaehlich & kaum spürbar immer leiser zu werden beginnt. der wein wird reif, gaert weniger & weniger.

leiser & immer leiser wird es um mich, selbst die faesser direkt neben mir, die mir bis dahin noch am lautesten schienen, hoeren auf - hoeren eines tages tatsaechlich auf irgendein geraeusch von sich zu geben, auszer vieleicht ab & zu einem eher leisen tief befriedigt klingenden glucksen.

die winzer kommen & zapfen den wein in flaschen, verkorken sie & beginnen die faesser zu reinigen & zu schrubben. nur vor mir stehen sie mit wachsendem kopfschüttelnden erstaunen. nichts in mir, nichts an mir deutet darauf hin, dasz die gaerung in meinem inneren jemals beendet sein koennte.

im gegenteil, alle haben das gefühl, das rumoren werde tag für tag, minute für minute lauter & lauter. eines tages, das weisz ich werden sie kommen & das gaerende aufstaendische teufelszeug mit gewalt aus mir entfernen, mich zerschlagen mit haemmern & aexten. dann erst herrscht die ersehnte ruhe !¿

& wenn ich dann zerschlagen bin zu brennholz, dann endlich koennen sie vergessen, was da mit den traubengeschehen war, bevor sie sie zerstampften & in meinen bauch füllten, zu jener ihnen ploetzlich so unheimlich werdenden, nicht enden wollenden gaerung.

doch hütet euch vor meinem feuer - !

201290
180601

Tanna schrieb am 20.2. 2000 um 01:27:49 Uhr zu

wein

Bewertung: 2 Punkt(e)

Besonders bei jungen, dynamischen Kurden hat es mittlerweile Kult-Status, das Wochende am Strand zu verbringen - tagsüber mit Surfen, in der Nacht mit Wein und Gruselgeschichten am Lagerfeuer vor ihrem Wohnwagen.

(6WortAssoziationskunstwerk: Wein, Strand | Kult | Wohnwagen | Surfen | Kurden)

tabasco schrieb am 6.5. 2000 um 20:17:14 Uhr zu

wein

Bewertung: 7 Punkt(e)

»Welchen Wein können Sie mir für unsere Silberhochzeit empfehlen
»Kommt darauf an, wollen Sie feiern, oder wollen Sie vergessen

Rimielle schrieb am 10.10. 2001 um 12:56:25 Uhr zu

wein

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich schaue nach draussen durchs Fenster und sehe eine Wunder schöne Weinranke. Und was hängt dran?
Ja. Weintrauben. Und wisst ihr was ich gleich mache??
Genau. Ich gehe raus und pflück sie mir. Lecker... mmhhh! Und dann esse ich eine nach der anderen. Sie sind so süß. Und der Geschmack ist viel besser, als der der gekauften. Ihr wisst ja gar nicht, was euch entgeht.
Und direkt daneben steht ein Feigenbaum. Mit vielen leckeren Feigen. Eine leckerer als die andere und meine Geschwister, die direkt neben mir stehen und betteln, kriegen auch nix. Alles für mich!!!

Chrissie schrieb am 6.8. 2000 um 22:03:05 Uhr zu

wein

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn wir zu sechst vor dem Fernsehapparat sitzen, Fußball schauen und dabei langsam eine Flasche Rotwein nach der anderen trinken, - dann ist das Glück, das keinen Namen hat.

Yadgar schrieb am 8.3. 2007 um 22:05:00 Uhr zu

wein

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das wahrscheinlich einzige georgische Lehnwort im Deutschen (und den meisten anderen indoeuropäischen Sprachen, sogar das klassische Arabisch kennt ein Wort »waijn«!): die ursprüngliche altgeorgische Form »gwino« wurde im Griechischen zu »oinos« und im Lateinischen zu »vinum«.... leider bin ich mittlerweile ziemlich alkoholabstinent und auch nicht des Georgischen mächtig, sonst würde ich wie einst Pierre Richard in »Memoiren eines verliebten Kochs« in einen jener dort üblichen ellenlangen Toastsprüche ausbrechen und das Hohelied der kaukasischen Reben singen... aber Rosinen aus Mazar-e Sharif sind auch nicht übel!

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