Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 75, davon 72 (96,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 34 positiv bewertete (45,33%)
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Durchschnittliche Bewertung 0,213 Punkte, 22 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.11. 1999 um 11:50:12 Uhr schrieb
hei+co über hypertext
Der neuste Text am 13.8. 2024 um 16:54:22 Uhr schrieb
Christine über hypertext
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 22)

am 24.4. 2004 um 01:33:56 Uhr schrieb
Qaril von Jawlensky über hypertext

am 23.6. 2022 um 21:46:01 Uhr schrieb
schmidt über hypertext

am 25.11. 2002 um 20:31:57 Uhr schrieb
Voyager über hypertext

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Hypertext«

hei+co schrieb am 16.6. 2000 um 01:23:11 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Denken heißt falten.« (Deleuze, Foucault, 167)

»Denken heißt, ins Nicht-Geschichtete zu gelangen. Sehen ist Denken, Sprechen ist Denken, das Denken jedoch vollzieht sich im Zwischenraum, in der Disjunktion von Sehen und Sprechen. [...] Denken gehört zum Außen, soweit dieses als ’abstrakter Sturm’ [Blanchot] durch den Spalte zwischen Sehen und dem Sprechen dringt.« (Deleuze, Foucault, 121)

hei+co schrieb am 24.3. 2000 um 11:25:25 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

rhizom
rhizom: zusammen schreiben
die charakteristika einer rhizomatischen struktrur sind die folgenden:
a) jeder punkt des rhizoms kann und muß mit jedem anderen punkt verbunden werden.
b) es gibt keine punkte oder positionen in einem rhizom; es gibt nur linien [...]
c) ein rhizom kann an jedem punkt abgebrochen oder neu verbunden werden, indem man einer der linien folgt.
d) das rhizom ist anti-genealogisch.
e) das rhizom hat seine eigene außenseite, mit der es ein anderes rhizom bildet; daher hat ein rhizomatisches ganzes weder außen noch innen.
f) ein rhizom ist kein abdruck, sondern eine offene karte, die in all ihren dimensionen mit etwas anderem verbunden werden kann; es kann abgebaut, umgedreht und beständig verändert werden. [...]
(eco, umberto: im labyrinth der vernunft, texte über kunst und zeichen, leipzig 1990, 106)
...

hei+co schrieb am 23.6. 2000 um 14:07:00 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

"Wenn man die Karten dieses Spiels, die wir in einer Schublade aufbewahren und die wir alle im Kopf haben, miteinander vergleicht, erkennt man sofort, daß das Wichtigste [...] die Pole oder Gipfel sind, die Schnittpunkte, Netzknoten, Verkehrskreuze, die fast obligatorischen Engstellen [...]
Während die Wissenschaften sich aufschichten oder abblättern, in tausend Disziplinen getrennt oder vermengt, während sie sich unablässig verwandeln, schwanken, unterschiedliche Zeiten hervorbringen, deren Fortgang oft unvorhersehbar ist, sind es gerade die Orte er Konvergenz und der Verzweigung, die relativ invariant bleiben in dieser unruhigen, wirren Geschichte; gerade an diesen Orten stellen sich die Probleme oder werden die Entscheidungen getroffen - oder nicht getroffen. Welche Probleme? Welche Entscheidungen? Es sind die Knoten dieser verschiedenen Netze, die einigermaßen stabilen Kreuzungen, welche die Kapitel dieses Buches ausmachen." (Michel Serres: Vorwort, in: Michel Serres (Hg.): Elemente einer Geschichte der Wissenschaften, Frankfurt/Main, 1994, OT: Paris 1989, 11-38; hier: 22)

Jorge schrieb am 23.6. 2000 um 14:10:30 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Universum (das andere die Bibliothek nennen) setzt sich aus einer unbegrenzten und vielleicht unendlichen Zahl sechseckiger Galerien zusammen, mit weiten Entl¸ftungsschächten in der Mitte, die mit sehr niedrigen Geländern eingefaflt sind. Von jedem Sechseck aus kann man die unteren und oberen Stockwerke sehen: ohne ein Ende. Die Anordnung der Galerien ist unwandelbar dieselbe. Zwanzig Bücherregale, fünf breite Regale auf jeder Seite, verdecken alle Seiten außer zweien: ihre Höhe, die sich mit der Höhe des Stockwerks deckt, übertrifft nur wenig die Größe eines normalen Bibliothekars. Eine der freien Wände öffnet sich auf einen schmalen Gang, der in eine andere Galerie, genau wie die erste, genau wie alle, einmündet. Links und rechts am Gang befinden sich zwei einzigkleine Kabinette. In dem einen kann man im Stehen schlafen, in dem anderen seine Notdurft verrichten.

Christoph schrieb am 2.3. 2005 um 10:31:55 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

Dieser Text ist ein Hypertext. Er besteht aus einer Reihe von Wörtern, von denen jedes, das gelb unterlegt ist, wieder ein ganzes Universum an neuen Texten eröffnet, einfach, indem man darauf klickt und dem Link folgt.
Es ist sozusagen eine verschachtelte Reihe von Textwelten, die sich auf Wunsch des Lesers entfalten oder verborgen bleiben können. Jede dieser Textwelten bietet wieder eine schier endlose Reihe weiterer Worte an, von denen jedes wieder einen Tunnel in eine neue Welt bietet.
Der Leser ist damit nicht mehr gezwungen, dem Textverlauf, den der Autor geschrieben hat, zu folgen, sondern kann bei jeder Gelegenheit aus dem Zusammenhang ausbrechen.

jorge schrieb am 23.6. 2000 um 14:45:21 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Ruchlosen behaupten, dafl in der Bibliothek die Sinnlosigkeit normal ist, und dafl das Vernunftgem‰fle (ja selbst das schlecht und recht Zusammenh‰ngende) eine fast wundersame Ausnahme bildet. Sie sprechen (ich weifl es) von der Fiebernden Bibliothek, deren Zufallsb‰nde st‰ndig in Gefahr schweben, sich in andere zu verwandeln, und die alles behaupten, leugnen und durcheinanderwer fen wie eine delirierende Gottheit´. Diese Worte, die nicht nur die Unordnung denunzieren, sondern sie mit einem Beispiel belegen, liefern einen offenkundigen Beweis des verwerflichen Geschmacks der Urheber und ihrer verzweifelten Unwissenheit. In der Tat birgt die Bibliothek alle Wortstrukturen, alle im Rahmen der f¸nfundzwanzig orthographischen Symbole mˆglichen Variationen, aber nicht einen absoluten Unsinn. Es er¸brigt sich zu bemerken, dafl der beste Band der vielen Sechsecke, die ich verwalte, >Gek‰mmter Donner< betitelt ist, und ein anderer >Gipskrampf< und wieder ein anderer >Axaxaxas Mlˆ<. Diese auf den ersten Blick unzusammenh‰ngenden Wortf¸gungen entbehren gewifl nicht einer kryptographischen oder allegorischen Rechtfertigung; diese Rechtfertigung verbaler Art figuriert - ex hypothesi- bereits in der Bibliothek. Ich kann nicht etliche Schriftzeichen kombinieren

dhcmrlchtdi,

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