realität
Bewertung: 6 Punkt(e)Realität findest Du nicht in der Virtualität. Such hier also nicht weiter, sondern nimm jemanden, denn Du wirklich gern hast in den Arm und kehre dahin zurück wo das Leben läuft.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 487, davon 481 (98,77%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 184 positiv bewertete (37,78%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 232 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,390 Punkte, 175 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 19.2. 1999 um 03:12:27 Uhr schrieb Dragan über realität |
| Der neuste Text | am 25.2. 2026 um 09:24:35 Uhr schrieb Rübezahl über realität |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 175) |
am 25.2. 2005 um 15:38:36 Uhr schrieb
am 5.8. 2005 um 23:26:19 Uhr schrieb
am 29.3. 2008 um 18:49:20 Uhr schrieb |
Realität findest Du nicht in der Virtualität. Such hier also nicht weiter, sondern nimm jemanden, denn Du wirklich gern hast in den Arm und kehre dahin zurück wo das Leben läuft.
jenseits davon gibt es zwei manchmal auch drei oder vier fünfe gar allerdings ist dort auch die zeit weder linear noch blau aber doch seltsam wirr und unbeständig ganz anders als in Dänemark des weiteren ist dort die vegetation weder üppig noch dicht es ist irgendwie anders aber doch wahr denn dort wo weder FISCH
noch milch etwas mit gesalbten häuptern zu tun haben ist es besser nich zu lärmend zu triumphieren denn jeder kann dort hören und gehört werden nichts bleibt verborgen alles wird aufgedeckt dort wo die nacht tag und der tag nacht ist dort wo anfang und ende eine einheit bilden sind weder gut noch böse existent der dumme ist intelligent und umgekehrt alles ist gleichgültig und gleichermaßen unbedeutent oder bedeutent je nach dem
was sein soll oder gewesen ist
dieser ort jenseits der realität ist kein kreis und auch kein kantiges oder eckiges gebilde keine kugel nicht etwa gorillaförmig oder gar unendlich nein dieser ort hat keine definierte form er ist unvorstellbar so unvorstellbar das an diesem ort weder zeichensetzung noch große buchstaben existieren da diese dummen regeln einfach nicht dort hinpassen nein dieser ort ist frei von aller bürokratie und maßregelung andererseits ist er angefüllt mit gusseisernen Pfannen das einzige was dort eine unumstößliche tatsache darstellt ist das sich dieser ort FISCHig anfühlt und sich auch so benimmt ausserdem lautet die antwort zweiundvierzig was zugleich den zugangscode zu diesem ort darstellt aber liebe leute habt acht vor den verdammt bissigen kampfmardern die sich davor tümmeln und nur die mutigsten und ausdauernsden hindurch lassen also seid vorsichtig und fest entschlossen lasset nicht zwiebelwurz zwiebelwurz sein oder anarchie anarchie nein findet es heraus herauf hinab lasset euch nicht beirren von zu viel berggestrüpp oder eskimobiwaks und hütet euch vor den schergen der zweiten blasphemischen gottgläubigkeit oder den freiern des achsotiefen und gar nicht mal so weisen elchhörnigen Mann der alles vermag aber dnnoch nichts zu stande bringt
auf bald und von dannen
»Es wird immer schwerer, die Wirklichkeit von der Realität zu unterscheiden.«
Wenn ich will, dann kann ich eine für jeden Menschen grüne Wiese orange werden lassen (aber nicht blau). In den mit Loch-Muster versehenen Decken von Regional-Zügen finden sich teilweise interessante dreidimensionale Strukturen in 3D. Und von einem Mensch mit der Hand am Arm gespielte Rhythmen erscheinen mir fast immer unerträglich ungenau.
Die Realität ist ständig anders und der Geist wandelbar. Alles was ich heute als real existent wahrnehme gibt es morgen vielleicht schon nicht mehr. Wer ausser mir macht meine Realität?
»Es ist nicht verwerflich zu glauben, man selbst sei ein Künstler. Es ist lediglich anmaßend zu glauben, dies entspreche der Realität.«
(Karen Eliot: »Neoismus: Mythos des 21. Jahrhunderts«)
Am 21.8.2001 um 06 Uhr 14 von zyn in die Assoziationen gesetzt.
Schöpferisch sein heißt vielleicht einen bestimmten Tanzschritt verfehlen. Es heißt, einen bestimmten Meißelschlag gegen den Stein verkehrt ausführen. Dabei kommt es nicht so sehr auf den Erfolg der Bewegung an. Dir erscheint sie unfruchtbar, da du deine Nase allzu dicht draufdrückst; aber, gewinne Abstand! Betrachte das Treiben in diesem Stadtteil aus größerer Entfernung! Dann bemerkst du nur noch die Liebe zur Umwelt und die Arbeit. Und die mißlungenen Bewegungen bemerkst du nicht mehr. Denn dies Volk
baut schlecht und gut seine Paläste und Zitadellen. Die Werke entstehen. Und ich sage dir: sie entstehen ebenso sehr durch jene, denen ihre Bewegungen gelingen, wie durch die anderen, denen sie mißlingen; denn du kannst die Menschen nicht teilen, und wenn du nur die großen Künstler förderst, wirst du bald keine großen Künstler mehr haben. Wer wäre so närrisch, einen Beruf zu wählen, der so geringe Lebensmöglichkeiten bietet? Der große Künstler gedeiht auf dem Humus von schlechten Künstlern. Sie dienen ihm und tragen ihn empor. Und der schöne Tanz entsteht aus der Liebe, die zum Tanzen treibt. Und diese Liebe erfordert, daß alle tanzen - auch jene, die schlechte Tänzer sind -, sonst entsteht keine Liebe, sondern ein sinnloses Schauspiel mit verknöcherten Köpfen.
Antoine de Saint Exupery: »Die Stadt in der Wüste«; Karl Rauch Verlag 1995, S. 60/61
Wer macht die Realität? Der »Realist«? Dieser läuft hinter ihr her. ... Das Wirkliche, mit dem der Realist rechnet, befindet sich immer schon in Agonie*. ... die Praktischen, Positiven, der Wirklichkeit Zugewandten leben und wirken gar nicht in ihr. Sie bewegen sich in einer Welt, die nicht mehr wahr ist. Sie befinden sich in einer ähnlich seltsamen Lage wie etwa die Bewohner eines Planeten, der so weit von seiner Sonne entfernt ist, daß deren Licht erst in ein oder zwei Tagen zu ihnen gelangt: die Tagesbeleuchtung, die diese Geschöpfe erblicken, ist nachdatiert. ... Was sie Gegenwart nennen, ist eine optische Täuschung, hervorgerufen durch die Unzulänglichkeit ihrer Sinne, die Langsamkeit ihrer Apperzeption*. Ihre Welt ist immer von gestern.
Egon Friedell: »Kulturgeschichte der Neuzeit / Band 2«; dtv 1991, S. 1269
* Agonie (griech.) Todeskampf
* Apperzeption (lat.) bewußte Wahrnehmung eines Sinneseindrucks
Die Realität ist ständig anders und der Geist wandelbar. Alles was ich heute als real existent wahrnehme gibt es morgen vielleicht schon nicht mehr. Wer ausser mir macht meine Realität?
Die Realtität entzieht sich ihrer Definition...Die Realität an sich gibt es nicht...Es gibt so viele Dinge, die unerklärlich aber doch vorhanden sind...Die Menschen mit ihrem begrenzten Horizont halten nur für real, was sie sehen...Aber es gibt noch viel mehr »hinter dem Vorhang«...Die von der Gesellschaft definierte Realität gibt es nicht...Realität ist ein Versuch des Menschen, das Leben mit all seinen Ereignissen erklären zu können. Aber das was wir Leben nennen-was immer es auch sei-kann man nicht erklären...Genausowenig wie die Realität alle wahrnehmbaren Dinge beinhaltet...
Wir können kein zweites Mal in den gleichen Fluß steigen, denn da er in Bewegung ist, ändert er sich ständig. So ist die Welt, in Bewegung und der Veränderung unterworfen. Dennoch zwängen wir es in ein Schema, führen eine Konstante ein und nennen es Realität. Realität ist das um uns herum. Das was immer da ist, obe es uns nun gibt oder eben nicht. Realität ist das, womit mir uns auseinadersetzen, womit wir zurechtkommen müssen, oder woran wir letztlich zerbrechen. Realität ist jetzt aber schon wieder anders als immoment davor. Und niemals zweimal können wir die gleiche Realität erleben.
lustig, wenn man als »realitätsfern« bezeichnet wird, von einer person, die nicht den leisesten schimmer davon hat, was ich für ein mensch bin, die meint, auf grund einiger schriftlich aufgeführter gedankenfetzen sich ein urteil über »recht-haben und nicht recht-haben« bilden zu können und das in einer überzeugung, deren berechtigung nicht wirklich als »real« bezeichnet werden kann...
...warum denn das alles????
In der Realität stehen Menschen an der Tür vom Rettungswagen, um zu sehen, wer da gerade abgeholt wird. In ihrer Phantasie ist es wahrscheinlich ein angeschossener Mafiaboss.
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