Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Realität«
Psychotrop schrieb am 25.12. 2001 um 18:31:02 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Realität??
Doch nicht etwa diese unvollkommene, deformierte, verzerrte, Illusion die sich Leben nennt??
Es gelingt sogut wie niemandem mehr als einen Komunikationskanal zur gleichen zeit offen zu halten. Wo der normalle User ohne Schwierigkeiten jede nur erdenkliche Form der Übertragung gleichzeitig betreiben kann, versagt die Realität bei dem Versuch mit mehr als zwei individuen konversation zu treiben. Die Nahrungsaufnahme, welche eine störende und zeitaufwendige Form der Energieregeneration darstellt, gehört zum festen bestandteil eines jeden Lebens, welches länger als eine Woche währen soll, ist die unbegreiflichste Form der Zeitverschwendung die mir je untergekommen ist.
Alles in allem bietet die Realität nicht den gringsten Ansatz zur Zerstreuung oder Unterhaltungswert. Im Gegenteil! Ein Großteil der Realitätszeit, beinhaltet die Sorge um Geld oder den andere Unwägbarkeiten. Von Schmerzen will ich hier garnicht erst anfangen...
moment das Telefon...
... ich mache jetzt schluss, denn ich hab eben erfahren das ich eine überaus vielversprechende Verabredung habe...
Stro schrieb am 1.2. 2000 um 16:14:21 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Realität ist eine durch den Mangel
des jeweiligen Rauschmittels hervorge-
rufene Illusion.
jenny schrieb am 14.1. 2001 um 18:42:27 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Realitäten können sehr verschieden sein, und wenn man mit seinem Computer etwas bewirkt, etwas erschafft, dann kann das eine geschaffene Realität sein.
Wenn du mit dieser Realität glücklich bist, dann ist das in Ordnung, wenn es nur Flucht ist, dann ist es falsch,
und wenn es ein Übergang, ein Hilfsmittel oder ähnliches ist für eine außerhalb des Computers liegende Realität ist, dann ist es gut, solange man sich der Funktion, die es einnimmt, bewußt ist, glaube ich.
mcnep schrieb am 7.9. 2004 um 15:43:53 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
In eins der neuen Häuser gegenüber ist eine Familie aus Kuwait oder Dubai gezogen, ich habe vergessen, woher nun genau. Vater und Mutter Mitte dreißig, die Frau auch recht muslimisch gewandet, wenngleich atmungsaktiv. Die Kinder sind so zwischen vier und acht, schätze ich mal, ein Mädchen die Älteste und zwei Jungen hinterher. Vorhin beobachtete ich, wie der Kleine seine Schwester mit aller Kraft vors Schienbein trat. Kein Schimpfen, keine Revanche von ihrer Seite – sie setzte sich einfach an den Straßenrand und heulte ein paar Minuten lang, während die Brüder ohne große Regung mit einem Ball spielten. Ich will mich hüten, aus dieser Beobachtung eine allgemeine Tendenz zu konstruieren, zumal ich nicht weiß, was dem Tritt vorausging, doch hat mich die kleine Szene mehr berührt als jeder BeendetdieGenitalverstümmelung–Beitrag, den ich hier im Blaster gelesen habe. Realität kann schon ein echter Kick sein, ich weiß schon, warum ich mich ihr nur selten aussetze.
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