| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (49,23%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 21.10. 2017 um 12:34:12 Uhr schrieb ich sagte voilà! und
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am 20.2. 2025 um 08:35:24 Uhr schrieb Yadgar
über Guajira |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 30) |
am 11.12. 2017 um 23:09:47 Uhr schrieb Bria über Guajira
am 1.2. 2018 um 15:25:29 Uhr schrieb Bria über Guajira
am 23.1. 2018 um 14:41:56 Uhr schrieb Bria über Guajira
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Guajira«
ich sagte voilà! und schrieb am 27.11. 2017 um 00:21:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
»Geh jetzt gleich hin!« sagte Nuo Líng, »noch sind sie da! Verlange den Señor Inspector!«
Rannte gleich los, holte meinen Pass, ging dann hinüber zum »Roadhouse«, ging immer langsamer, blieb stehen, dachte nach. Kann überhaupt nur vernünftig nachdenken, wenn ich stehe oder sitze und niemand in der Nähe ist.
Jetzt, 6 Uhr, sind die Herrschaften fort, der Wind hat noch nicht allen Zigarrenqualm fortgeblasen. Coco, Toto am Abwaschen, Aufräumen.
Ich betrachte meinen schönen deutschen Pass mit dem Visum für Mora.
Ich muss nicht nach Mora, könnte jetzt aber. (1 Stempel fehlt noch, Médico oficial, Cartagena, gesund bin ich garantiert).
Ich kann an Mora nicht recht glauben. Mir kommt es wie ein Disneyland, irgend so ein Wunderland vor.
Wurde mir mein Pass mit diesem Scherzstempel entwertet? Da steht es nun (eine Marke wurde auch hineingeklebt), auf englisch, russisch, chinesisch (kann chinesisch nicht abschreiben):
Scientific States of Mora
Научные Штаты Моры
18:20:16 COT
Sunday, 26 November 2017
Bria schrieb am 17.1. 2018 um 18:05:58 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wir stehen wir am Tresen des »Roadhouse«, und weil alle über Ernesto herziehen, sage ich: immerhin hat Ernesto mich im Schulbus zu Leons (oder ist es Nuo Língs?) Hacienda gefahren! Das hat sich von euch noch keiner getraut! Und heute wird er mich wieder hinfahren!
Einspruch von Toto! Er will mich hinfahren. Jetzt, sofort! In seinem frisch restaurierten Chevrolet/Cadillac, ich verwechsle das immer.
Einspruch von Coco!
Soeben kommt ein ganzer Schwung Gäste herein, auch Nuo Líng ist dabei.
Toto kann sein Lokal nicht im Stich lassen. Er ruft: Nuo Líng, Bria will zu deiner Hacienda! Bringst du sie hin ?
Nuo Líng: von da komme ich doch gerade her!
Toto: du kriegst mein Auto!
Der Cadillac, ein rosa Cabrio, früher kratzte er mit dem Boden die Straße entlang, jetzt schaukelt er wie ein Boot und ich könnte seekrank werden.
An der Hacienda angekommen, öffnet gleich jemand das eiserne Tor, und wir schaukeln langsam auf etwas zu, das Nuo Líng seine »Arche« nennt.
Manche Pferde weichen aus, andere kommen näher, eins hat es sogar auf Nuo Língs mongolische Mütze abgesehen.
Das ist Bria! sagt er.
Die Arche erinnert mich an diese Schiffe auf den Rinderweiden am Ufer des Rio Magdalena. Nichts als Ställe, die schwimmen können, wenn wieder einmal alles überschwemmt ist.
Dieser Stall kann über 70 Pferde beherbergen. Genau so, wie er ist, kann er zerlegt werden und soll exakt in des Schiff passen, das die Pferde nach Mora bringen wird. Er steht auf Stelzen, knapp 1 Meter hoch. Ein Steg führt nach oben, er ist voller Stroh und schon sehr abgetreten.
Inzwischen hätten die meisten Pferde keine Scheu mehr davor, zur Nacht den Steg hochzutraben und im Stall zu übernachten, sagt Nuo Líng.
12:04:57 COT
Mittwoch, 17. Januar 2018
Bria schrieb am 2.2. 2018 um 16:29:44 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Niemand sieht der Zukunft so fröhlich entgegen wie Coco. Sie hat alle Details des neuen »Roadhouse« in Puertamora schon im Kopf. Sie zeigte mir sogar einen Stadtplan von Puertaomora, eine Kopie jedenfalls, einen Ausschnitt, auf der etwas rot umrandet ist, das im Moment noch eine ungenutzte Lagerhalle ist.
Und dann sagt sie: »das ist nicht weit von eurem Excelsior!«
Erstens. Gehöre ich tatsächlich dazu? »Euer Excelsior«. Bislang hat mich noch niemand in ein Excelsior eingeladen.
Zweitens. Es gibt also Stadtpläne von Puertomora. Ich habe noch nie einen zu Gesicht bekommen.
Ist meine Schuld. Ich kenne sie alle, diese Verbündeten. Nuo Líng, Leon, Timna. Und deren ferne Anverwandte, die jetzt schon in Cartagena sind: Cato, Ozan, Yael. Zwar, ich fühle mich allen irgendwie zugehörig.
Ich mische mich nicht gern ein, immer bleibe ich etwas distanziert.
Kein Wunder, wenn ich heute so etwas geträumt habe: ich bin zu Hause, auf dem Savignyplatz, es ist Nacht. Obwohl es nicht regnet, wird das Pflaster immer wieder überspült, wie von den letzten Ausläufern einer Brandung. Hier wohnte ich früher, jetzt nicht mehr. Und weiß nicht, wohin.
10:30:22 COT
Bria schrieb am 2.1. 2018 um 21:37:01 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Cecilia, Schulleiterin und überhaupt Respektsperson, hatte für Silvester alle Knallerei verboten. »In Las Acacias will ich weder nah noch fern einen einzigen Knall hören!«
Dafür gab es die »linternas de cielo«, Himmelslaternen, kleine Heißluftballone aus Papier.
Auf der Veranda des »Roadhouse« entfalteten Kinder zarte Papierballone über einen Drahtgestell mit einem kleinen Blechnapf, darin Brennpaste.
Zum Geländer damit und weit hinaushalten. Anzünden nur durch verantwortungsbewusste Personen, die alle Schuld auf sich nehmen, wenn die Himmelslaterne schon jetzt in hinabsegelnde brennende und rauchende Stücke zerfällt.
Mit etwas Glück steigt die Laterne sofort empor, dann packt sie der Wind, der über das Dach weht und trägt sie waagrecht davon.
Ganze Wolken von kleinen Lichtern von überall her schwebten lautlos Richtung Küste.
Entweder erlischt das Feuer und die Himmelslaterne fällt unsichtbar hinab. Oder sie selbst fängt an zu brennen.
Dann Absturz, gut sichtbar. Oft viel zu früh, und einige der Kinder, die sich am Geländer der Veranda drängeln, jammern laut.
15:40:21 COT
Dienstag, 2. Januar 2018
ich sagte voilà! und schrieb am 18.11. 2017 um 17:51:14 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Samstags ist die Schule um 11 zu Ende, Timna hat hier im »Roadhouse« auf einer Fensterbank eine Ecke (eigentlich hat in der Schule jedes Kind ein eigenes Schließfach), wo sie immer ihre Schulsachen ablegt.
Mit einem Heft winkt sie mir zu, sie hat mich soeben entdeckt, dieses Heft will sie mir zeigen.
Was sie so nebenbei kritzelt. Lehrer wie Cecilia, Leon, Nuo Líng wissen, dass nebenbei Kritzeln vertieftes Hinhören bedeutet.
Pferde, nur Pferde. Timna ist 10 oder 11. Pferde nicht nur von der Seite, auch von vorn und hinten.
Eins dieser Pferde ist nicht ganz vollkommen, aber perfekt gesattelt und gezäumt. Timna weiß den Namen: Pascha. Signatur: chinesische Zeichen: »Nuo« und »Líng«. Der Sattel ist wie eine Mondsichel geformt, so reiten nämlich Mongolen: in einer Mondsichel.
Test Internet: 11:50:00
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