| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 21.10. 2017 um 12:34:12 Uhr schrieb ich sagte voilà! und
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am 20.2. 2025 um 08:35:24 Uhr schrieb Yadgar
über Guajira |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 30) |
am 4.2. 2018 um 10:12:24 Uhr schrieb Bria über Guajira
am 18.1. 2018 um 17:38:20 Uhr schrieb Bria über Guajira
am 6.12. 2017 um 23:33:42 Uhr schrieb Bria über Guajira
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Guajira«
Bria schrieb am 27.12. 2017 um 23:44:27 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ernesto schaut immer wieder zu, wie ich gehe, schaut mir hinterher, und findet dann: mucho mejor, señorita!
Ich bin nämlich an einem steilen und glitschigen Hang abgerutscht und humple seitdem etwas. Ein ganzes Stück der Küstenstraße war in Bewegung geraten, und ich hatte gehofft, dort Fossilien zu finden.
Ernesto und ich sahen neulich Nuo Líng auf einer schönen Stute reiten. Und heute, was erzählt mir heute dieser Ernesto? Diese Stute heißt Bria.
Nun ja, sage ich, er registriert so viele Pferde, da muss er sich wohl viele Namen ausdenken.
Nein, sagt Ernesto. Dieses Pferd hat dieselbe Farbe wie die Haare der Señorita! Es ist das bevorzugte Pferd des jungen Herrn! Er reitet nur auf Bria!
Ich war sprachlos. Bin es eigentlich immer noch.
17:43:27 COT
Mittwoch, 27. Dezember 2017
Bria schrieb am 1.1. 2018 um 17:02:02 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wegen Silvester gab es wieder einmal Streit: Leon wollte im „Roadhouse“ feiern, Nuo Ling auf einer Hacienda – dort, wo all die Pferde sind, die mit nach Mora sollen.
Schließlich fuhr Leon zur Hacienda, und Nuo Ling blieb hier. Ich hatte ihn überall gesucht und fand ihn im Schulbüro.
In Büro ist der Drucker, der ganz Las Acacias versorgt (nicht einmal die Polizeistation hat einen). Es ist Vorrats-Papier gestapelt, es gibt einen großen Kühlschrank, es ist eine Unordnung.
Ordnung ist in einem durch eine große Glasscheibe abgetrennten kleinen Raum. Auf die Glasscheibe sind Blumentöpfe und Schlingpflanzen gepinselt, und hinter den Schlingpflanzen, wer sitzt da und arbeitet schon früh am Neujahrstag: Nuo Ling.
Als er mich bemerkt, streicht er über seine Haare, wirft den Pferdeschwanz nach hinten, nimmt die Brille ab. Er ist doch ein wenig eitel. Vor ihm liegt auf dem Tisch sein dickes Tagebuch.
Ich hab da was für dich! sage ich. Tue ein wenig geheimnisvoll.
Nuo Ling: lass uns hinüber ins Roadhouse gehen!
Auf dem Weg dorthin bemerkt er: du humpelst ja gar nicht mehr!
Ich war selbst ganz überrascht! Alles ist wieder in Ordnung!
Er: du bist erst dann wieder gesund, wenn du ganz vergessen hat, dass du krank warst.
Ich: woher weißt du das? Warst du mal krank?
Er: ich kenne einen Schamanen. Der sagt das. Wenn du dich doch noch aufraffst und mit nach Mora kommst, kannst du ihn kennenlernen!
11:01:29 COT
Montag, 1. Januar 2018
Bria schrieb am 28.2. 2018 um 17:35:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die 'Ricercar' fáhrt nur sehr gemáchlich, fúr den Kommandanten die Gelegenheit, das Schiff, so sauber es ist, noch einmal putzen, und so weiss es ist, noch einmal weiss streichen zu lassen.
Viele Matrosen bevorzugen den Stalldienst. Haben aber den Ehrgeiz, beim Ausmisten und Fúttern die weisse Arbeitskluft zu schonen. Ich glaube, so manchem ist der Umgang mit Pferden sehr vertraut und erinnert an lángst vergangene Zeiten.
Ich klettere auf dem Schiff umher und treffe auf Matrosen, die Freiwache haben, und etwa in einem Rettungsboot unter einer Plane Schlaf nachholen.
Kommen keine Kommandos aus den úberall angebrachten Lautsprechern, klingt Musik.
Diese kolumbianische Musik, oberfláchlich so banal, ist mit einer so schrágen Harmonik unterlegt, dass ich seekrank werden kónnte. Nuo Líng, gar nicht dumm, meint, weil ich bereits etwas seekrank bin, empfinde ich die Harmonik so schrág. Tatsáchlich habe ich solche Musik schon tausendmal gehórt und noch nie als unangenehm empfunden.
Dann war mit einem Mal alte Popmusik zu hóren. Schon als Baby wurde ich mit 'Whiter Shade of Pale' ruhiggestellt.
Hier im Funkraum ist ein alter Fernschreiber. Eine Rolle inzwischen etwas vergilbtes Papier ist eingespannt. Ausserdem ist da diese Rohrpost-Verbindung zur Brúcke.
Ich schreibe:
// funkraum an bruecke / ich bria will vor ankunft mora noch einmal whiter shade of pale hoeren / danke //
Dann reisse ich das Papier ab und falte es und stecke es in eine der vielen Rohrpostdosen. Klappe auf, Dose eingelegt, Klappe zu. Der Knopf da wird wohl der Auslóser sein. Und tatsáchlich, mit einem explosionsartigen Geráusch schiesst die Dose los.
ich sagte voilà! und schrieb am 25.10. 2017 um 10:32:02 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Berühmt sind in Las Acacias die Schule von Cecilia (mit einem Kleinbus werden jeden Morgen im großen Umkreis Kinder eingesammelt), und der Billardsalon »Roadhouse«.
Vor Schulbeginn, noch bevor das Roadhouse öffnet (ich habe aber den Schlüssel und mache mir einen Kaffee), finden nahebei Schießübungen statt. Ich habe mich schon daran gewöhnt. Gezielt wird auf einen abgestorbenen Riesenkaktus, genauer: auf Coladosen, die zuvor in Risse und Spalten gesteckt wurden.
Gern schaue ich hinaus und beobachte sie: Leon und Nuo Ling, beide Lehrer an Cecilias Schule - Nuo Líng, er ist erst 14!
(Bald werden sie abreisen und das Land verlassen).
Gestern hörte ich Schüsse von einem ganz anderen Kaliber. Leon, Nuo Ling stritten sich heftig, das Schießen, kaum begonnen, war beendet, in verschiedene Richtungen gingen sie davon.
Bria schrieb am 15.12. 2017 um 20:54:01 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ernesto, der Mann von Cecilia (Schulleiterin der »Escuela Lion Hug«) verrichtet allerlei Dienste, fährt auch immer den Schulbus. Wenn der Bus eine Weile nicht gebraucht wird, macht Ernesto mit mir Erkundungsausflüge.
Gestern die Pferdekoppel des »jungen Herrn« (joven caballero), es ist Nuo Líng gemeint.
Eine große Koppel, ein hässlicher Zaun aus Betonpfählen und Stacheldraht. Wir halten irgendwo, steigen die Böschung hoch. Jetzt erst sehen wir Pferde, jede Menge Pferde. Und einen jungen Mann mit einem kleinen Hund im Arm.
„Besuch für den jungen Herrn!“ ruft Ernesto ihm zu. Der dreht sich bloß um, ruft noch lauter: „Besuch für den jungen Herrn!“
Es tut sich aber nichts. Da steht der Bursche und streichelt seinen Hund.
Ernesto: „Bria ist hier und will den jungen Herrn sehen!“ Ich: "und Ernesto!“
„Bria“ nenne ich mich erst seit kurzem. Jetzt höre ich diesen Namen rufen, nah und fern.
Da erkenne ich Nuo Ling, fest im Sattel, hält aber nicht Zügel, sondern ein Klemmbrett in der Hand, blättert und liest, während er reitet, kommt näher und ist da. Begrüßt uns, nicht gerade überschwänglich.
Sehr interessiert ist seine Stute. Diese Stute schaut ernst und aufmerksam herüber zu mir.
Später fahren wir am Eingang der Koppel vorbei, wo ein paar Autos parken. Das eiserne Tor verschlossen, niemand.
Es ist grün gestrichen, in der Mitte, durch die Torflügel geteilt, ein gelber Stern. Links und rechts daneben schwarz gestrichene Ölfässer.
Ernesto: „der junge Herr ist sehr stolz“ (orgulloso).
14:53:57 COT
Friday, 15 December 2017
Bria schrieb am 14.1. 2018 um 13:02:34 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich wollte eigentlich von Nuo Líng mehr erfahren über Ozan, diesen mongolischen Schamanen. Stattdessen fragt er mich über ihn aus, weil ich ihm neulich begegnet bin.
Merkwürdig war dieser Ton, eine Art von Räuspern, den Ozan von sich gab, so ein energisches »hḿ!«
Zum Beispiel, als er aus einem Sack Maracuyas auf den Boden schüttete, bedeutete dieser Ton: »da! nimm dir eine!«
Oder als er meinen Knöchel packte, den, der mir immer weh tat, und zudrückte.
Im Grunde klingt dieses »hḿ!«, als ob in einer Art Hohlraum im Innern von Ozan zwei Steine aneinander stießen.
»Genau!« sagte Nuo Líng. »Ozan redet oft von Steinen! Jeder Stein hat nämlich eine Ober- und eine Unterseite! Manchmal liegt ein Stein verkehrt, das hat dann etwas zu bedeuten. Ein Stein darf nie verkehrt liegen! Nicht allerdings, wenn man Steine zu einer Mauer aufschichtet. Dann müssen sogar genausoviel Steine richtig wie verkehrt liegen, sonst hält die Mauer nicht.«
07:01:25 COT
Sonntag, 14. Januar 2018
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