| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
65, davon 63 (96,92%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (49,23%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
1141 Zeichen |
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0,277 Punkte, 30 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 21.10. 2017 um 12:34:12 Uhr schrieb ich sagte voilà! und
über Guajira |
| Der neuste Text |
am 20.2. 2025 um 08:35:24 Uhr schrieb Yadgar
über Guajira |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 30) |
am 27.11. 2017 um 02:43:02 Uhr schrieb Bria über Guajira
am 27.2. 2018 um 18:07:52 Uhr schrieb Bria über Guajira
am 23.1. 2018 um 14:41:56 Uhr schrieb Bria über Guajira
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Guajira«
ich sagte voilà! und schrieb am 27.11. 2017 um 00:21:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
»Geh jetzt gleich hin!« sagte Nuo Líng, »noch sind sie da! Verlange den Señor Inspector!«
Rannte gleich los, holte meinen Pass, ging dann hinüber zum »Roadhouse«, ging immer langsamer, blieb stehen, dachte nach. Kann überhaupt nur vernünftig nachdenken, wenn ich stehe oder sitze und niemand in der Nähe ist.
Jetzt, 6 Uhr, sind die Herrschaften fort, der Wind hat noch nicht allen Zigarrenqualm fortgeblasen. Coco, Toto am Abwaschen, Aufräumen.
Ich betrachte meinen schönen deutschen Pass mit dem Visum für Mora.
Ich muss nicht nach Mora, könnte jetzt aber. (1 Stempel fehlt noch, Médico oficial, Cartagena, gesund bin ich garantiert).
Ich kann an Mora nicht recht glauben. Mir kommt es wie ein Disneyland, irgend so ein Wunderland vor.
Wurde mir mein Pass mit diesem Scherzstempel entwertet? Da steht es nun (eine Marke wurde auch hineingeklebt), auf englisch, russisch, chinesisch (kann chinesisch nicht abschreiben):
Scientific States of Mora
Научные Штаты Моры
18:20:16 COT
Sunday, 26 November 2017
Bettina Beispiel schrieb am 9.1. 2018 um 20:16:22 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Am Silversterabend hatte ich ganzen Dornstrauch abgefackelt, der mir 2017 das Feuerholz geliefert hatte, wenn ich mir meinen Sonntags-Sonnenuntergangs-Kaffee braute. Dies und mehr musste ich umgehend Nuo Líng berichten, und fand ihn in der nächtlich leeren Schule, im Sekretariat.
Er spürte gleich, dass etwas besonderes vorgefallen war, und so spazierte ich mit ihm den selben Weg wieder zurück.
Vom »Roadhouse« kam Musik, kam Gelächter und Geschrei. Ganz finster war es nun. Den Weg weiß ich auswendig, Nuo Líng folgt mir.
Ich berichte von den drei Reitern, von dem Mann mit den heilkräftigen Händen (Nuo Líng: »das war Ozan!«) und dass dieser Ozan mit Tamburin eine Musik gemacht habe.
Wie lange das dauerte, will Nuo Líng wissen. »Man muss gut zuhören! Lange zuhören! Darf kein Wort reden!«
Dann können wir es riechen: der Dornstrauch schmort noch vor sich hin.
Wir sind angekommen, schauen aufs Meer. Am Horizont ist noch rötliches Licht.
Nuo Líng riecht noch etwas! Es müssen in der Nähe ein paar Pferdeäpfel liegen. Und Maracuyas riecht er auch. Die Reiter hatten sie mitgebracht, die ausgelutschten Maracuyas liegen noch umher.
Jetzt erst fällt mir ein, warum ich gleich zu Nuo Líng musste: die goldene Münze!
Mein Herz klopft, ich muss mich hinsetzen.
Nuo Líng setzt sich neben mich.
Pustet in den kokelnden Dornbusch, wo es gleich wieder aufglüht.
Ich zeige ihm die Münze. Unsere Augen haben sich an die Dunkelheit gewöhnt: sie blinkt golden.
»Die hat mir das kleine Mädchen gegeben! Für dich!«
Warte, sagt Nuo Líng. Öffnet seine Jacke.
Knöpft sein Hemd auf, und siehe da, auch er - wie das kleine Mädchen - trägt eine Kette aus Münzen. Schau, sagt er, legt einen Arm um mich.
Ich spüre seine Wärme, rieche seinen Duft. Seine Kette ist aus ebensolchen Münzen wie die des Mädchens. Schau genau her! sagt Nuo Líng. Seine Münzen sind aus Silber, die des Mädchens aus Gold.
Wir gehen zurück, hoch in der Luft trägt uns der Wind leuchtende Himmelslaternen entgegen.
14:16:14 COT
Dienstag, 9. Januar 2018
Bria schrieb am 17.1. 2018 um 18:05:58 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wir stehen wir am Tresen des »Roadhouse«, und weil alle über Ernesto herziehen, sage ich: immerhin hat Ernesto mich im Schulbus zu Leons (oder ist es Nuo Língs?) Hacienda gefahren! Das hat sich von euch noch keiner getraut! Und heute wird er mich wieder hinfahren!
Einspruch von Toto! Er will mich hinfahren. Jetzt, sofort! In seinem frisch restaurierten Chevrolet/Cadillac, ich verwechsle das immer.
Einspruch von Coco!
Soeben kommt ein ganzer Schwung Gäste herein, auch Nuo Líng ist dabei.
Toto kann sein Lokal nicht im Stich lassen. Er ruft: Nuo Líng, Bria will zu deiner Hacienda! Bringst du sie hin ?
Nuo Líng: von da komme ich doch gerade her!
Toto: du kriegst mein Auto!
Der Cadillac, ein rosa Cabrio, früher kratzte er mit dem Boden die Straße entlang, jetzt schaukelt er wie ein Boot und ich könnte seekrank werden.
An der Hacienda angekommen, öffnet gleich jemand das eiserne Tor, und wir schaukeln langsam auf etwas zu, das Nuo Líng seine »Arche« nennt.
Manche Pferde weichen aus, andere kommen näher, eins hat es sogar auf Nuo Língs mongolische Mütze abgesehen.
Das ist Bria! sagt er.
Die Arche erinnert mich an diese Schiffe auf den Rinderweiden am Ufer des Rio Magdalena. Nichts als Ställe, die schwimmen können, wenn wieder einmal alles überschwemmt ist.
Dieser Stall kann über 70 Pferde beherbergen. Genau so, wie er ist, kann er zerlegt werden und soll exakt in des Schiff passen, das die Pferde nach Mora bringen wird. Er steht auf Stelzen, knapp 1 Meter hoch. Ein Steg führt nach oben, er ist voller Stroh und schon sehr abgetreten.
Inzwischen hätten die meisten Pferde keine Scheu mehr davor, zur Nacht den Steg hochzutraben und im Stall zu übernachten, sagt Nuo Líng.
12:04:57 COT
Mittwoch, 17. Januar 2018
Bria schrieb am 17.2. 2018 um 21:20:47 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wir, Nuo Líng und ich, haben uns im »Imoro« (vormals »Roadhouse«) getroffen und und testen das Essen. Chefin Patricia preist es als »Comida muy auténtica de la Guajira« an.
Wir hatten lange draußen auf der Veranda Airhockey gespielt. Man muss dabei sehr schnell sein, ich bin schnell, aber Nuo Líng ist noch schneller. Jedenfalls sind wir durstig, hungrig, und werden nur langsam mit winzigen Portionen versorgt, alles Vorspeisen. Wir haben ein gemeinsames Lieblingsgetränk, das ist frischer Kokossaft mit frisch ausgepressten Limonen.
Wir überbrücken das Warten mit dem gemeinsamen Studium der jüngst eingetroffenen Ausgabe der rosa »Mora Post« von Mitte Januar. Die Schlagzeile der ersten Seite, fetter als sonst, betrifft die Inbetriebnahme einer großen Radio-Parabolantenne, die im Innern des Kraters der Insel Bunden aufgespannt wurde.
Nuo Líng meint wohl, ich als Paläontologin hätte von derlei keinerlei Ahnung und holt weit aus, um mir die Bedeutung einer Antenne begreiflich zu machen, die auf einen geostationären Satelliten gerichtet ist, und der gehört, wie er ganz sicher weiß, einem guten Freund von Leon, einem privaten Unternehmer namens Elon.
Ich musste Nuo Líng gar nicht bremsen, das Essen kam, duftender Fischcurry auf Yamswurzel.
15:19:54 COT
Bria schrieb am 12.12. 2017 um 20:13:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Gestern, im Roadhouse, Kerzenlicht, sehr spät schon, ich musste einfach hinaus.
Da stand ich dann im Finstern, und von oben hatte Leon mir etwas zugerufen.
Oben, weil das Roadhouse auf Pfählen steht.
Hatte nichts verstanden, weil der Generator ratterte.
Nah und fern rattern Generatoren, wenn der Strom weg ist.
Coco hatte von Kaliba abgeraten, also habe ich erst recht »con tiro« bestellt.
Nachwirkung bis jetzt (Kopfschmerzen).
Jedenfalls dreht sich die Erde am 12ten Breitengrad schneller als zu Hause am 52ten, ich musste mich hinsetzen.
Oben die Milchstraße, klar wie noch nie zuvor.
Wie rasend wir den Orionarm durchqueren!
Wer direkt unter dem Himmel auf der nackten Erde sitzt, kann das spüren, wenn er sensibel ist.
Sehr bewegt war ich auch von Leons Geständnis, Nuo Ling betreffend. Das größte Glück für ihn ist, wenn er Nuo Ling vor Freude sprachlos machen kann. Vor Freude sprachlos sein, das kann nur Nuo Ling, sagt Leon.
Ich zu Leon: »erzähl mal! Wie machst du das?«
Vielleicht er das mir zugerufen: »sag es aber niemand!«
Jedenfalls, als Nuo Ling zum ersten Mal im Leben das Meer erblickt hatte, war er sprachlos und musste sich hinsetzen.
So wie ich heute Nacht.
Sprachlos vor Freude, das will ich auch einmal sein.
14:13:12 COT
Tuesday, 12 December 2017
Bria schrieb am 1.12. 2017 um 15:00:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich gehe morgens oft an der Schule vorbei, meistens sind dort die Fenster offen, ich kann hineinsehen, mithören, will aber nicht gesehen werden. Am stillsten ist es immer in Cecilias Klasse, sie ist die Schulleiterin.
Heute habe ich festgestellt, dass ein Gerücht wahr ist - Rosy wird als Hilfslehrer ausgebildet. Ich sah ihn mit meinen eigenen Augen heute in Cecilias Klasse. Er war früher Polizist, damals hieß er Magdalena. Er hat jemanden bei der Verhaftung erschossen, ging in sich und quittierte den Dienst. Ist hier im »Hängematten-Alojamiento« Dauergast. Betet täglich am Grab des Ermordeten, eines gewissen González Díaz.
Erschossen eigentlich nicht, verletzt nur, aber der Angeschossene wurde nicht versorgt, ist verblutet.
Woher ich das weiß? Von der kleinen Timna. Ich sah sie heute in Cecilias Klasse, sie bemerkt mich immer sofort und winkt (nicht, wenn Nuo Ling unterrichtet). Ihr Vater wurde damals von dem besagten Herrn Díaz niedergeschlagen und ausgeraubt.
Rosy war übrigens völlig korrekt angezogen. Er ist schwul und kommt öfters etwas feminin daher. Ich bilde mir immer ein, er müsse in Nuo Ling verliebt sein, wofür es nicht den geringsten Verdachtsmoment gibt.
09:00:01 COT
Friday, 1 December 2017
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