Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 65, davon 63 (96,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (49,23%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.10. 2017 um 12:34:12 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Guajira
Der neuste Text am 20.2. 2025 um 08:35:24 Uhr schrieb
Yadgar über Guajira
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 30)

am 18.1. 2018 um 17:38:20 Uhr schrieb
Bria über Guajira

am 24.11. 2017 um 22:04:51 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Guajira

am 12.11. 2017 um 17:07:26 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Guajira

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Guajira«

ich sagte voilà! und schrieb am 12.11. 2017 um 14:25:36 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kommt Nuo Líng wieder einmal zu mir, an meinen Tisch am Fenster (Sonntag, Frühstück im Kulturzentrum von Las Acacias, dem »Roadhouse«) und sagt ein deutsches Wort, das er soeben gelesen hat und nicht versteht.
»Versteh ich auch nicht, schreib malsage ich und schiebe ihm meinen Laptop hin. »Setz dich zu mir

>Unerquicklich<

Ich erzähle was von erquicken, von quick. Sage »chilling« und »scary«. Frage ihn, seit wann er deutsch lernt.
Nuo Ling denkt oft lange nach, bevor er antwortet. Was mir an ihm sehr gefällt.

»Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin - habe ich schon als Kind gelernt

Wieder versinkt er in Gedanken.
Steht mit einem Mal auf, ruft »Leon
Freund Leon ist gerade nicht da.

Er rezitiert nochmal »Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin«.
Jetzt ist die Aussprache fast richtig, und er hat endlich verstanden, was er vor Jahren bloß auswendig gelernt hat.

Dann beugt er sich über meine Tastatur und schreibt:

>taagüi<

Das ist mongolisch und bedeutet: unerquicklich.







Bria schrieb am 27.12. 2017 um 23:44:27 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ernesto schaut immer wieder zu, wie ich gehe, schaut mir hinterher, und findet dann: mucho mejor, señorita!

Ich bin nämlich an einem steilen und glitschigen Hang abgerutscht und humple seitdem etwas. Ein ganzes Stück der Küstenstraße war in Bewegung geraten, und ich hatte gehofft, dort Fossilien zu finden.

Ernesto und ich sahen neulich Nuo Líng auf einer schönen Stute reiten. Und heute, was erzählt mir heute dieser Ernesto? Diese Stute heißt Bria.

Nun ja, sage ich, er registriert so viele Pferde, da muss er sich wohl viele Namen ausdenken.

Nein, sagt Ernesto. Dieses Pferd hat dieselbe Farbe wie die Haare der Señorita! Es ist das bevorzugte Pferd des jungen Herrn! Er reitet nur auf Bria!


Ich war sprachlos. Bin es eigentlich immer noch.






17:43:27 COT

Mittwoch, 27. Dezember 2017
















Bria schrieb am 30.1. 2018 um 17:55:58 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sie sind also heute zurückgekehrt und gleich in Cecilias Haus verschwunden. Nuo Líng, Timna, und dieser FARC-Kommandant.
Ich bin ja überhaupt nicht neugierig und spaziere ganz gelassen zu dem Jeep, der sie hergebracht hat.

Da raucht jemand und lehnt sich dabei an das Fahrzeug, das nah besehen ziemlich mitgenommen aussieht. Für militärische Verwendung spricht eigentlich nur der gefleckte Anstrich und eine übergroße Antenne auf dem Dach. Der Fahrer, es muss wohl der Fahrer sein, steckt in wenig zusammenpassenden Uniformteilen. Ist ein finsterer Indio und scheint unnahbar.

Als sein Chef zurückkehrt, wirft er die Zigarette weg und nimmt Haltung an.
Nun will ich wissen, ob dieser hagere Offizier, der Johnny genannt wird, identisch ist mit einem anderen Johnny, der an Silvester im Roadhouse musiziert hat.
Ich stelle mich also auch ganz senkrecht hin und rufe: hola Johnny!
Er wollte schon einsteigen, der Fahrer hat die hintere rechte Tür aufgerissen, da schwingt er sich wieder hinaus. Steht da, schaut mich blinzelnd an, sagt nichts.
Da der Silvester-Johnny lange Haare hatte bis zur Schulter, imitiere ich ein Haare-Zurückwerfen und seitlich über die Schulter wieder nach vorne streifen.
Es sieht einen Moment lang aus, als ob Señor Comandante lachen müsste. Er nimmt seine Basecap ab, der Schirm ist mit einem Goldstreifen dekoriert, zeigt mit einem Anflug von Bedauern auf seinen fast kahlrasierten Schädel, steigt wieder ein. War übrigens genauso leger angezogen wie sein Fahrer.
Sie fahren aber nicht ab. Ich wartete noch eine Weile, bis es mir langweilig wurde.




11:55:11 COT

ich sagte voilà! und schrieb am 7.11. 2017 um 19:42:12 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 2 Punkt(e)

Obwohl sie für mein Projekt ganz unwichtig sind, sammle ich diese Schneckenhäuser, die zu tausenden im Sand der Guajira stecken. (Bin Paläontologin der FU Berlin).
Nuo Líng bringt immer noch schönere; meine eigenen Funde kann ich dann wegwerfen.
Kein Schneckenhaus ist ganz heil. Die Beschädigung soll möglichst gering sein sein, und der Wendelgang im Innern und Innersten schön sichtbar.
Eine Schneckenhaus-Ruine, wenn sie groß ist, passt eben in meine Hand.
Ein Zollbeamter aus Puertamora (in einer schönen dunkelblauen Dienstkleidung, Goldstreifen am Ärmel) ist eingetroffen, was Toto, dem Chef vom »Roadhouse« und mir beweist, dass die Auswanderungspläne von Leon und Nuo Ling keine Märchen sind (beide lieben Märchen).

Bria schrieb am 15.12. 2017 um 20:54:01 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ernesto, der Mann von Cecilia (Schulleiterin der »Escuela Lion Hug«) verrichtet allerlei Dienste, fährt auch immer den Schulbus. Wenn der Bus eine Weile nicht gebraucht wird, macht Ernesto mit mir Erkundungsausflüge.
Gestern die Pferdekoppel des »jungen Herrn« (joven caballero), es ist Nuo Líng gemeint.

Eine große Koppel, ein hässlicher Zaun aus Betonpfählen und Stacheldraht. Wir halten irgendwo, steigen die Böschung hoch. Jetzt erst sehen wir Pferde, jede Menge Pferde. Und einen jungen Mann mit einem kleinen Hund im Arm.
Besuch für den jungen Herrn!“ ruft Ernesto ihm zu. Der dreht sich bloß um, ruft noch lauter: „Besuch für den jungen Herrn!“

Es tut sich aber nichts. Da steht der Bursche und streichelt seinen Hund.
Ernesto: „Bria ist hier und will den jungen Herrn sehen!“ Ich: "und Ernesto!“

„Bria“ nenne ich mich erst seit kurzem. Jetzt höre ich diesen Namen rufen, nah und fern.

Da erkenne ich Nuo Ling, fest im Sattel, hält aber nicht Zügel, sondern ein Klemmbrett in der Hand, blättert und liest, während er reitet, kommt näher und ist da. Begrüßt uns, nicht gerade überschwänglich.

Sehr interessiert ist seine Stute. Diese Stute schaut ernst und aufmerksam herüber zu mir.

Später fahren wir am Eingang der Koppel vorbei, wo ein paar Autos parken. Das eiserne Tor verschlossen, niemand.
Es ist grün gestrichen, in der Mitte, durch die Torflügel geteilt, ein gelber Stern. Links und rechts daneben schwarz gestrichene Ölfässer.

Ernesto: „der junge Herr ist sehr stolz“ (orgulloso).






14:53:57 COT

Friday, 15 December 2017

Bria schrieb am 14.1. 2018 um 13:02:34 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich wollte eigentlich von Nuo Líng mehr erfahren über Ozan, diesen mongolischen Schamanen. Stattdessen fragt er mich über ihn aus, weil ich ihm neulich begegnet bin.


Merkwürdig war dieser Ton, eine Art von Räuspern, den Ozan von sich gab, so ein energisches »hḿ!«
Zum Beispiel, als er aus einem Sack Maracuyas auf den Boden schüttete, bedeutete dieser Ton: »da! nimm dir eine
Oder als er meinen Knöchel packte, den, der mir immer weh tat, und zudrückte.

Im Grunde klingt dieses »hḿ!«, als ob in einer Art Hohlraum im Innern von Ozan zwei Steine aneinander stießen.

»Genausagte Nuo Líng. »Ozan redet oft von Steinen! Jeder Stein hat nämlich eine Ober- und eine Unterseite! Manchmal liegt ein Stein verkehrt, das hat dann etwas zu bedeuten. Ein Stein darf nie verkehrt liegen! Nicht allerdings, wenn man Steine zu einer Mauer aufschichtet. Dann müssen sogar genausoviel Steine richtig wie verkehrt liegen, sonst hält die Mauer nicht





07:01:25 COT

Sonntag, 14. Januar 2018

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