Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 65, davon 63 (96,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (49,23%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.10. 2017 um 12:34:12 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Guajira
Der neuste Text am 20.2. 2025 um 08:35:24 Uhr schrieb
Yadgar über Guajira
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 30)

am 12.2. 2018 um 21:48:28 Uhr schrieb
Bria über Guajira

am 4.12. 2017 um 13:37:15 Uhr schrieb
Bria über Guajira

am 27.2. 2018 um 18:07:52 Uhr schrieb
Bria über Guajira

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Guajira«

Bria schrieb am 27.12. 2017 um 23:44:27 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ernesto schaut immer wieder zu, wie ich gehe, schaut mir hinterher, und findet dann: mucho mejor, señorita!

Ich bin nämlich an einem steilen und glitschigen Hang abgerutscht und humple seitdem etwas. Ein ganzes Stück der Küstenstraße war in Bewegung geraten, und ich hatte gehofft, dort Fossilien zu finden.

Ernesto und ich sahen neulich Nuo Líng auf einer schönen Stute reiten. Und heute, was erzählt mir heute dieser Ernesto? Diese Stute heißt Bria.

Nun ja, sage ich, er registriert so viele Pferde, da muss er sich wohl viele Namen ausdenken.

Nein, sagt Ernesto. Dieses Pferd hat dieselbe Farbe wie die Haare der Señorita! Es ist das bevorzugte Pferd des jungen Herrn! Er reitet nur auf Bria!


Ich war sprachlos. Bin es eigentlich immer noch.






17:43:27 COT

Mittwoch, 27. Dezember 2017
















Bria schrieb am 17.2. 2018 um 21:20:47 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wir, Nuo Líng und ich, haben uns im »Imoro« (vormals »Roadhouse«) getroffen und und testen das Essen. Chefin Patricia preist es als »Comida muy auténtica de la Guajira« an.
Wir hatten lange draußen auf der Veranda Airhockey gespielt. Man muss dabei sehr schnell sein, ich bin schnell, aber Nuo Líng ist noch schneller. Jedenfalls sind wir durstig, hungrig, und werden nur langsam mit winzigen Portionen versorgt, alles Vorspeisen. Wir haben ein gemeinsames Lieblingsgetränk, das ist frischer Kokossaft mit frisch ausgepressten Limonen.
Wir überbrücken das Warten mit dem gemeinsamen Studium der jüngst eingetroffenen Ausgabe der rosa »Mora Post« von Mitte Januar. Die Schlagzeile der ersten Seite, fetter als sonst, betrifft die Inbetriebnahme einer großen Radio-Parabolantenne, die im Innern des Kraters der Insel Bunden aufgespannt wurde.
Nuo Líng meint wohl, ich als Paläontologin hätte von derlei keinerlei Ahnung und holt weit aus, um mir die Bedeutung einer Antenne begreiflich zu machen, die auf einen geostationären Satelliten gerichtet ist, und der gehört, wie er ganz sicher weiß, einem guten Freund von Leon, einem privaten Unternehmer namens Elon.
Ich musste Nuo Líng gar nicht bremsen, das Essen kam, duftender Fischcurry auf Yamswurzel.



15:19:54 COT

Bria schrieb am 1.12. 2017 um 15:00:45 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich gehe morgens oft an der Schule vorbei, meistens sind dort die Fenster offen, ich kann hineinsehen, mithören, will aber nicht gesehen werden. Am stillsten ist es immer in Cecilias Klasse, sie ist die Schulleiterin.

Heute habe ich festgestellt, dass ein Gerücht wahr ist - Rosy wird als Hilfslehrer ausgebildet. Ich sah ihn mit meinen eigenen Augen heute in Cecilias Klasse. Er war früher Polizist, damals hieß er Magdalena. Er hat jemanden bei der Verhaftung erschossen, ging in sich und quittierte den Dienst. Ist hier im »Hängematten-Alojamiento« Dauergast. Betet täglich am Grab des Ermordeten, eines gewissen González Díaz.

Erschossen eigentlich nicht, verletzt nur, aber der Angeschossene wurde nicht versorgt, ist verblutet.
Woher ich das weiß? Von der kleinen Timna. Ich sah sie heute in Cecilias Klasse, sie bemerkt mich immer sofort und winkt (nicht, wenn Nuo Ling unterrichtet). Ihr Vater wurde damals von dem besagten Herrn Díaz niedergeschlagen und ausgeraubt.
Rosy war übrigens völlig korrekt angezogen. Er ist schwul und kommt öfters etwas feminin daher. Ich bilde mir immer ein, er müsse in Nuo Ling verliebt sein, wofür es nicht den geringsten Verdachtsmoment gibt.





09:00:01 COT

Friday, 1 December 2017

Benjamin Beispiel schrieb am 9.12. 2017 um 21:23:24 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Einmal im Jahr nur kommen Gäste; daher kann ich im Gästehaus der Schule wohnen.

Nun ist es soweit: ein Gast ist angekommen und bleibt bis Dienstag. Ein Beamter vom Ministerio de Educación in Bogotá. Ihm wird jährlich einmal eine Dienstreise in die Guajira gegönnt (sagt Cecilia, die Schulleiterin).

Und ich wohne jetzt bei Leon.
War noch nie bei denen. Die Wohnung ist von Cecilias Patio her zugänglich.

Gleich am Eingang die ganzen nach Tier, Mensch und Leder riechende Reitsachen von Nuo Ling. Stiefel, Hose, Sattel, Zaumzeug.
Es gibt nur den Wohn- und Arbeitsraum und das Schlafzimmer.

Die ganze Wand entlang ein Tisch, darauf ein Chaos von Schulbüchern und Schulheften. Und Leon am Laptop.
Und nur das Laptop interessiert mich jetzt. Ein robustes Teil in oliv, dickes Kabel zu einem Router, ist wohl ein Router, von Router ein dickes Kabel zu einem aufgespannten Regenschirm, der liegt auf dem Boden, ist nach oben geöffnet, ist also eine Satellitenantenne.

Was für eine schnelle Verbindung! Und ich am WLAN vom »Roadhouse« muss minutenlang auf Antwort warten!
Leon: »Google-Maps schickt erst das Bild, und löscht es hinterher. Habe mich xmal beschwert, die reagieren nicht. Du mit deinem langsamen Gerät konntest was von Mora sehen! Wir sehen gar nichts. Und so soll es auch sein!«
Er zeigt auf die alte Seekarte an der Wand, und zeigt mir, zwischen den Großen und Kleinen Antillen die Nukleiden samt Mora. Die sind teils gedruckt, teils handschriftlich korrigiert.

»Klar darfst du an unser Laptop!« sagt Leon. Und schaut aufmerksam zu.






15:23:10 COT

Saturday, 9 December 2017

Bria schrieb am 15.12. 2017 um 20:54:01 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ernesto, der Mann von Cecilia (Schulleiterin der »Escuela Lion Hug«) verrichtet allerlei Dienste, fährt auch immer den Schulbus. Wenn der Bus eine Weile nicht gebraucht wird, macht Ernesto mit mir Erkundungsausflüge.
Gestern die Pferdekoppel des »jungen Herrn« (joven caballero), es ist Nuo Líng gemeint.

Eine große Koppel, ein hässlicher Zaun aus Betonpfählen und Stacheldraht. Wir halten irgendwo, steigen die Böschung hoch. Jetzt erst sehen wir Pferde, jede Menge Pferde. Und einen jungen Mann mit einem kleinen Hund im Arm.
„Besuch für den jungen Herrn!“ ruft Ernesto ihm zu. Der dreht sich bloß um, ruft noch lauter: „Besuch für den jungen Herrn!“

Es tut sich aber nichts. Da steht der Bursche und streichelt seinen Hund.
Ernesto: „Bria ist hier und will den jungen Herrn sehen!“ Ich: "und Ernesto!“

„Bria“ nenne ich mich erst seit kurzem. Jetzt höre ich diesen Namen rufen, nah und fern.

Da erkenne ich Nuo Ling, fest im Sattel, hält aber nicht Zügel, sondern ein Klemmbrett in der Hand, blättert und liest, während er reitet, kommt näher und ist da. Begrüßt uns, nicht gerade überschwänglich.

Sehr interessiert ist seine Stute. Diese Stute schaut ernst und aufmerksam herüber zu mir.

Später fahren wir am Eingang der Koppel vorbei, wo ein paar Autos parken. Das eiserne Tor verschlossen, niemand.
Es ist grün gestrichen, in der Mitte, durch die Torflügel geteilt, ein gelber Stern. Links und rechts daneben schwarz gestrichene Ölfässer.

Ernesto: „der junge Herr ist sehr stolz“ (orgulloso).






14:53:57 COT

Friday, 15 December 2017

ich sagte voilà! und schrieb am 27.11. 2017 um 00:21:54 Uhr zu

Guajira

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Geh jetzt gleich hin!« sagte Nuo Líng, »noch sind sie da! Verlange den Señor Inspector!«

Rannte gleich los, holte meinen Pass, ging dann hinüber zum »Roadhouse«, ging immer langsamer, blieb stehen, dachte nach. Kann überhaupt nur vernünftig nachdenken, wenn ich stehe oder sitze und niemand in der Nähe ist.

Jetzt, 6 Uhr, sind die Herrschaften fort, der Wind hat noch nicht allen Zigarrenqualm fortgeblasen. Coco, Toto am Abwaschen, Aufräumen.

Ich betrachte meinen schönen deutschen Pass mit dem Visum für Mora.
Ich muss nicht nach Mora, könnte jetzt aber. (1 Stempel fehlt noch, Médico oficial, Cartagena, gesund bin ich garantiert).
Ich kann an Mora nicht recht glauben. Mir kommt es wie ein Disneyland, irgend so ein Wunderland vor.
Wurde mir mein Pass mit diesem Scherzstempel entwertet? Da steht es nun (eine Marke wurde auch hineingeklebt), auf englisch, russisch, chinesisch (kann chinesisch nicht abschreiben):


Scientific States of Mora
Научные Штаты Моры


18:20:16 COT
Sunday, 26 November 2017

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