Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 1173, davon 1171 (99,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 171 positiv bewertete (14,58%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.9. 2001 um 00:41:50 Uhr schrieb
Charch über ErnestoMariaKillefitt
Der neuste Text am 23.6. 2026 um 20:12:19 Uhr schrieb
Margarete Tausendwasser über ErnestoMariaKillefitt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 218)

am 6.7. 2003 um 00:08:49 Uhr schrieb
Lant über ErnestoMariaKillefitt

am 18.4. 2008 um 23:10:49 Uhr schrieb
Scanner über ErnestoMariaKillefitt

am 15.6. 2003 um 20:22:12 Uhr schrieb
Dorte über ErnestoMariaKillefitt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »ErnestoMariaKillefitt«

basti2@t-online.de schrieb am 11.10. 2001 um 00:41:09 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 16 Punkt(e)

In »Legenden einer unirdischen Palisade« legte ErnestoMariaKillefit ein umfangreiches Geständnis ab. Autobiographisch sind einige Andeutungen über Probleme mit Alkohol und Kokain.

"Orpheus: Legte die schwache Braut ich Dir zu Füßen, Hades, O, Hades. Tat es aus Trunksucht, nicht aber aus Hingabe.

Chor: O, Schmölze doch dies allzufeste Fleisch.

Ödipus: Zerging und lößt in Tau sich auf

Chor: Und hätte nicht der Ew'ge sein Gebot gerichtet gegen Selbstmord

Orpheus: Läge längst blutig ich vor Dir, o, sanftmütige Flasche.

Flasche: Tröffe nicht honigsüß berauschender Traubensaft aus meiner Öffnung, Du wärest ein guter Weltenwanderer.

Orpheus: Doch der Schnee fällt leis in meine Nasenlöcher.

Chor: Und so blau, blau, blau blüht die schwarzbraune Haselnuß, dem Toten zum Gruße. Herakles senkt sein Haupt in die wehenden Fahnen der Verdammnis.

ErnestoMariaKillefit, »Legenden einer unirdischen Palisade - Trauerspiel in 211 Akten«, CarlFriedrichHerzblut Verlag, Wien, 1977

Plocks schrieb am 6.11. 2001 um 21:36:42 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 13 Punkt(e)


"Trau keinem Löwen, wenn er faucht
und keinem Tankwart, wenn er raucht!"

(ErnestoMariaKillefitt in »Briefwechsel mit Erich Kästner«)

Rufus schrieb am 4.10. 2001 um 23:28:19 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 14 Punkt(e)

Im kaum bekannten Frühwerk »Nebel im Nebel« finden sich so viele Motive späterer Schriften angedeutet, daß man nicht umhin kann, »Nebel im Nebel« als Subtext seines gesamten Werkes zu betrachten.
Schon im Auftakt des ersten Kapitels »In der Rotunde« lässt EMK in einem Satz ewiges und banales aufeiandertreffen:
Es regnete!
Wir sind beeindruckt von der tiefsinnigen Unbekümmertheit EMKs, der mit diesen zwei Worten nicht nur eine Stimmung vermittelt, sondern ganze Landstriche vor unser inneres Auge zerrt.

basti2@t-online.de schrieb am 21.10. 2001 um 19:34:55 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 9 Punkt(e)

»Stirb so, daß du zugleich wollen kannst, daß deine Kinder und Kindeskinder Beifall klatschen, wenn sich Dein Sarg in die Erde senkt.«

Dieses Zitat von ErnestoMariaKillefitt ist auch bekannt geworden unter dem Namen »kategorischer Imperativ der Zufriedenen«. Die Parallelen zu Kant, die hier oft vermutet werden, sind bloße Zufälle. Kant kannte ErnestoMariaKillefitt leider nicht, sonst wäre die Aufklärung verhindert worden.

Girli3 schrieb am 2.11. 2001 um 16:01:00 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 9 Punkt(e)

»Viele älter werdende Männer, so sieht man es allenthalben geschrieben, finden im Altern zum Glauben. Ich fand im Altern zur Katze! Hat mich diese Tiergattung in früheren Tagen eher geängstigt, ihr schleichender leiser Gang, die prägnant gefärbten Augen, nun, das ganze Wesen dieses Tieres, erschien mir unheimelig! Demgegenüber kann ich heute sagen daß mir die besondere Anhänglichkeit, gleich gepaart mit großer Selbstbezogenheit und Individualität und das possierlich wirkende Wesen dieser Tiere, sehr nahe geht und ich sie darob geschätzen gelernt habe! ... «

ErnestoMariaKillefitt in »Tötet meine Katze nicht«.

Daniela schrieb am 7.10. 2001 um 01:04:37 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 5 Punkt(e)

Für Kurt Weill soll ErnestoMariaKillefitt folgenden Text geschrieben haben:

Ich bin blöd

Mein Papa war Bananenbieger
in der Obstfabrik,
meine Mama füllte dort
die Kiwis mit Aspik!
Mein Onkel war ein Schuhverkäufer,
im Internet,
meine Tante war zu Hause
zu den Männern nett!

Doch für mich ist es zu spät:
Ich bin blöd,
ich bin blöd,
ich bin blöd!

Mein Bruder, der ist Panzerputzer,
bei der Bundeswehr,
meine Schwester stellt zuhaus'
die Panzerbürsten her.
Mein Vetter ist ein Lockenwickler,
bei 'nem Friseur,
seine Frau baut Kerngehäuse,
wie ein Ingenieur!

Doch für mich ist es zu spät ....

Alle Klassenkameraden
haben was erreicht,
Peter hat ‚ `nen Knopflochladen,
und ist ziemlich reich,
Elfie verkauft lange Ketten,
die jeder braucht,
hauptsächlich an Kettenraucher,
und der Schornstein raucht!

Doch für mich ist es zu spät, ...




Duckman schrieb am 30.9. 2001 um 23:35:36 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 11 Punkt(e)

ich kann mich noch gut an die (jeweils mindestens sechs seiten umfassenden) fotoreportagen in den einschlägigen illustrierten erinnern, als es killefitt damals (ca. 1987) schaffte, der ganzen republik weiszumachen, er sei in wirklichkeit der gar nicht tote thomas münzer, und sich für einen kurzen, geschichtserhellenden augenblick die bauernmassen um ihn scharten, um gegen ihre junker und die pfaffenheit aufzubegehren. als bereits die ersten klöster niedergebrannt waren, erdreistete sich dietrich kittner aber, im zuge eines kabarettabends darauf aufmerksam zu machen, dass »herrn eugen dührings umwälzung der wissenschaft« eben nicht von guy de maupassant, sondern von friedrich engels geschrieben war, und der ganze schwindel flog auf. was für ein skandal, welch schande für killefitt! doch für ein paar wochen schien die lethargie im staate besiegt.

basti2@t-online.de schrieb am 15.10. 2001 um 20:40:06 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 7 Punkt(e)

»Der Liebe Schein ist der Liebe Nacht.«
»Wer zwölf nicht besiegen kann, kann aber vielleicht elf besiegen.«
»Wenn die Welt brennt, ist man mit einem Eimer in der Hand am besten dran.«

Diese Weisheiten äußerte ErnestoMariaKillefitt während eines Gespräches mit seinem eng vertrauten Dichterfreund Goethe. Der Dichterfürst soll daraufhin vor Hochachtung errötet gewesen sein.

basti2@t-online.de schrieb am 23.10. 2001 um 21:18:00 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 7 Punkt(e)

»Wer die Welt nicht versteht, sollte so laut lachen, daß die Erdbeeren von den Bäumen fallen wie Neuschnee im Juli.«

ErnestoMariaKillefitt in seinem weniger bekannten Werk »Der dreifache Yggdrasil«

humdinger schrieb am 3.5. 2003 um 11:41:55 Uhr zu

ErnestoMariaKillefitt

Bewertung: 29 Punkt(e)

»Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen«. So Wittgenstein.

EMK ging noch ein Stück weiter und untersuchte, wie lange jeweils geschwiegen werden muß.

»Unsägliche DInge gibt es, über die noch niemand lange genug geschwiegen hat.«
(EMK zu einem Kurgast in Bad Zwischenahn im Mai 1999)

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