Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »ErnestoMariaKillefitt«
Duckman schrieb am 30.9. 2001 um 23:35:36 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
ich kann mich noch gut an die (jeweils mindestens sechs seiten umfassenden) fotoreportagen in den einschlägigen illustrierten erinnern, als es killefitt damals (ca. 1987) schaffte, der ganzen republik weiszumachen, er sei in wirklichkeit der gar nicht tote thomas münzer, und sich für einen kurzen, geschichtserhellenden augenblick die bauernmassen um ihn scharten, um gegen ihre junker und die pfaffenheit aufzubegehren. als bereits die ersten klöster niedergebrannt waren, erdreistete sich dietrich kittner aber, im zuge eines kabarettabends darauf aufmerksam zu machen, dass »herrn eugen dührings umwälzung der wissenschaft« eben nicht von guy de maupassant, sondern von friedrich engels geschrieben war, und der ganze schwindel flog auf. was für ein skandal, welch schande für killefitt! doch für ein paar wochen schien die lethargie im staate besiegt.
Plocks schrieb am 6.11. 2001 um 21:36:42 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
"Trau keinem Löwen, wenn er faucht
und keinem Tankwart, wenn er raucht!"
(ErnestoMariaKillefitt in »Briefwechsel mit Erich Kästner«)
Verda schrieb am 14.5. 2003 um 18:48:09 Uhr zu
Bewertung: 33 Punkt(e)
Ich begreifs nicht, aber EMKs kleiner Roman »Wie und womit mich eine Schwedin einmal ohrfeigte« wurde ins Persische, Arabische und sogar Kurdische übersetzt und in Saddam Husseins Schlafzimmer gefunden.
basti2@t-online.de schrieb am 21.10. 2001 um 19:50:47 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
"[...] Laßt mich ein paar Worte zum Tierschutz sagen: Wer einen Esel schlägt, der wird nicht bestraft. Er muß den Esel schlagen, wenn das Tier nicht vorangehen will. Das Schlagen erfüllt also hier einen positiven Zweck, es ist Instrument.
Wer eine Nacktschnecke zu Suppe verarbeitet, der wird als Exzentriker, aber nicht als Unhold angesehen. Man sagt: Der arme Kerl wird wohl ein wenig Nahrung brauchen, vielleicht hat er ja sonst nichts anderes.
Aber wehe, man schlägt einen Tiger. Da wird einem sofort die Hand abgebissen [...]
Ich frage euch nun, Kameraden und -innen, ist dies Gerechtigkeit? Mit ruhigem Gewissen kann ich sagen: Nein!
Wir müssen uns vor solchen Tieren schützen, die beißen und kratzen oder sonstige Schäden im Weltgefüge anrichten können. Erst dann können wir von wirklichem Tierschutz reden. [...]"
Auszug aus einer Rede von ErnestoMariaKillefitt beim dem Preußischen zoologischen Kongreß 1801. Nachdem ErnestoMariaKillefitt geendet hatte, sprang das Auditorium von den Sitzen auf und gab tobend Beifall. Einige sollen sogar spontan bereit gewesen sein, den zu dieser Zeit schon siechen Redner heftig zu umarmen und zu küssen. Man weiß bis heute nicht genau, ob ErnestoMariaKillefitt dies überlebte.
basti2@t-online.de schrieb am 22.10. 2001 um 23:20:13 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
"Die Vollständigkeit der Formen des nicht realen Bewußtseins wird sich durch die
Notwendigkeit des Fortganges und Zusammenhanges selbst ergeben. Um dies
begreiflich zu machen, kann im allgemeinen zum Voraus bemerkt werden, daß die
Darstellung des nicht wahrhaften Bewußtseins in seiner Unwahrheit nicht eine
bloß negative Bewegung ist. Eine solche einseitige Ansicht hat das natürliche
Bewußtsein überhaupt von ihr; und ein Wissen, welches diese Einseitigkeit zu
seinem Wesen macht, ist eine der Gestalten des unvollendeten Bewußtseins, welche
in den Verlauf des Weges selbst fällt, und darin sich darbieten wird. Sie ist
nämlich der Skeptizismus, der in dem Resultate nur immer das reine Nichts sieht,
und davon abstrahiert, daß dies Nichts bestimmt das Nichts dessen ist, woraus es
resultiert. Das Nichts ist aber nur, genommen als das Nichts dessen, woraus es
herkömmt, in der Tat das wahrhafte Resultat; es ist hiemit selbst ein bestimmtes
und hat einen Inhalt. Der Skeptizismus, der mit der Abstraktion des Nichts oder
der Leerheit endigt, kann von dieser nicht weiter fortgehen, sondern muß es
erwarten, ob, und was ihm etwas Neues sich darbietet, um es in denselben leeren
Abgrund zu werfen. Indem dagegen das Resultat, wie es in Wahrheit ist, aufgefaßt
wird, als bestimmte Negation, so ist damit unmittelbar eine neue Form
entsprungen, und in der Negation der Übergang gemacht, wodurch sich der Fortgang
durch die vollständige Reihe der Gestalten von selbst ergibt."
Das ist der Beweis! Hegel hat nur von ErnestoMariaKillefitt abgeschrieben. Erwischt!
Daniela schrieb am 7.10. 2001 um 01:04:37 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Für Kurt Weill soll ErnestoMariaKillefitt folgenden Text geschrieben haben:
Ich bin blöd
Mein Papa war Bananenbieger
in der Obstfabrik,
meine Mama füllte dort
die Kiwis mit Aspik!
Mein Onkel war ein Schuhverkäufer,
im Internet,
meine Tante war zu Hause
zu den Männern nett!
Doch für mich ist es zu spät:
Ich bin blöd,
ich bin blöd,
ich bin blöd!
Mein Bruder, der ist Panzerputzer,
bei der Bundeswehr,
meine Schwester stellt zuhaus'
die Panzerbürsten her.
Mein Vetter ist ein Lockenwickler,
bei 'nem Friseur,
seine Frau baut Kerngehäuse,
wie ein Ingenieur!
Doch für mich ist es zu spät ....
Alle Klassenkameraden
haben was erreicht,
Peter hat ‚ `nen Knopflochladen,
und ist ziemlich reich,
Elfie verkauft lange Ketten,
die jeder braucht,
hauptsächlich an Kettenraucher,
und der Schornstein raucht!
Doch für mich ist es zu spät, ...
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