Gemüse
Bewertung: 10 Punkt(e)2, 3 oder mehr Erbsen sind Gemüse. 1 Erbse ist Gemus. Aber weil eine Erbse sowieso zuwenig ist, wird meistens nur von Gemüse gesprochen.
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| Der erste Text | am 13.1. 2001 um 23:12:12 Uhr schrieb Liamara über Gemüse |
| Der neuste Text | am 29.1. 2026 um 09:04:29 Uhr schrieb Rübezahl über Gemüse |
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am 29.8. 2004 um 22:48:27 Uhr schrieb
am 23.2. 2005 um 17:51:56 Uhr schrieb
am 1.7. 2004 um 10:55:48 Uhr schrieb |
2, 3 oder mehr Erbsen sind Gemüse. 1 Erbse ist Gemus. Aber weil eine Erbse sowieso zuwenig ist, wird meistens nur von Gemüse gesprochen.
Gemüse kann so lecker sein. Wenn man es natürlich in totgekochter, labbriger, wässriger Form serviert bekommt entwickelt man nicht nur keinen Geschmack dafür, sondern vermutlich auch Abscheu. Gemüse ist nicht in diesen Dosen geboren worden, wisst ihr.
Mineralstoffe und Spurenelemente
Mineralstoffe erfüllen wie die Vitamine wichtige Aufgaben im Körper und müssen täglich
mit der Nahrung aufgenommen werden.
Die Entstehung von Dickdarmkrebs wird durch kalziumreiche Nahrung (Milchprodukte
und Haselnüsse) gebremst. Möglicherweise bindet der Mineralstoff die Gallensäuren und
bestimmte Fette, die unter Umständen die Krebsentstehung begünstigen würden, und
sorgt damit für ihre Ausscheidung.
Bedeutung bei der Tumorentstehung kommt auch dem Spurenelement Selen zu. Es schützt
zusammen mit Vitamin E vor Zellzerstörung durch oxidierende Substanzen. Es ist
Bestandteil eines Enzyms, das Radikale abfängt. Außerdem stärkt es die Abwehrkräfte,
indem es »Freßzellen« und »Killerzellen« aktiviert. Freßzellen sind große weiße
Blutkörperchen, die auch in Gewebe einwandern. Sie können Bazillen, Zellabfälle sowie
Tumorzellen einschließen und vernichten. Killerzellen sind andere weiße Blutkörperchen,
die mit Hilfe von Antikörpern artfremde oder entartete Zellen töten.
Studien weisen darauf hin, daß ein Mangel an Selen das Krebswachstum an allen
Organen einschließlich der Haut fördert.
Japaner, die traditionell viel Reis, aber auch Fisch essen, nehmen doppelt so viel Selen auf
wie »westlich« ernährte Menschen. Getreide ist ein wichtiger Selenlieferant, doch der
Boden in nordeuropäischen Ländern enthält zu wenig Selen, das die Pflanzen aufnehmen
könnten. Die Verarbeitung zu Brot bedeutet zusätzliche Selenverluste. Getreide aus
selenreichen Ländern, z.B. Weizen aus Nordamerika, verbessert die Versorgung mit
Selen. Naturreis und Vollkornmehle enthalten mehr Selen als Auszugsmehle.
Die tägliche Selenmenge in der Nahrung sollte zwischen 50 und 100 µg (Mikrogramm =
tausendstel Milligramm) betragen. Bei Mengen ab 800 µg täglich kommt es zu
chronischen Vergiftungen. Akute Vergiftung äußert sich in Erbrechen, Durchfall,
Rhythmusstörungen und Tod.
Da Deutschland eher ein Selenmangelgebiet ist, sollten bewußt selenreiche Nahrungsmittel
ausgesucht werden. Neben Vollkorngetreide sind Fisch, Sesam, Kokosnuß, Sojabohnen
und Eier gute Selenlieferanten.
Es ist traurig, daß für viele Leute hierzulande Gemüse nur eine »Sättigungsbeilage« zum Fleisch ist. Dabei kann man so unheimlich viel interessante Sachen aus Gemüse machen - und dann gegebenenfalls noch etwas Fleisch dazutun, für den Geschmack.
Eine meiner Lieblingsspeisen heißt Gurkengemüse. Am liebsten mg ich es aus dicken Gurken. Die dünnen Salatgurken, die man früher auch Schlangengurken nannte, stammen von einer unbestäubten Blüte. Die dicken Gurken sind von den befruchteten Blüten. Es gibt inzwischen gezüchtete Gurkensorten, deren Blüte so ver kümmert ist, dass eine bestäubung unmöglich ist und es daher nicht mehr zu dicken Gurken kommt. Das ist schade! Gerade die die dicken Gurken sind am schmackhaftesten. Wenn sie sehr reif sind, sind sie etwas bitter. Allerdings hat das auch seinen Reiz. Mein Vater füllt die dicken urken mit Hackfleisch und schmort sie in einer Kasserolle. ich bevorzuge das schon erwähnte Gurkengemüse. Dazu wird die Gurke in einen Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und diese Scheiben werden geviertelt. Die Stücke werden in einen Topf mit etwas Öl gegegebn, in dem Zwiebelstückchen glasig geschwitzt wurden. Etwas anziehen lassen und dann mit einem Schluck Weißwein, Most oder Apfelsaft ablöschen. Andicken mit Stärke und dann Würzen mit Dill. Der Dill wird schließlich nicht umsonst auch Gurkenkraut genannt.
(Wenn man getrockneten Dill verwendet, muss zuerst das Gewürz zugegeben und dann erst angedickt werden.)
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