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am 11.4. 1999 um 19:26:10 Uhr schrieb Tanna
über kalt |
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am 1.2. 2026 um 17:49:28 Uhr schrieb Schmidt‘s Mutter
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am 13.3. 2019 um 23:16:19 Uhr schrieb Christine über kalt
am 6.4. 2004 um 01:38:00 Uhr schrieb mcnep über kalt
am 16.4. 2004 um 21:54:49 Uhr schrieb suse über kalt
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kalt«
Hannah schrieb am 25.10. 2002 um 22:14:40 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
es ist kalt hier. mein atem produziert kleine weiße wölkchen. warum fühle ich mich so verdammt leer, wenn ich doch eigentlich alles habe zum glücklichsein. wieder eine frage, die unbeantwortet bleibt - von wem auch? das zusammentreffen gestern mit flösen war echt strange. ansich ein gefühl von heimat. aber wieso wollte er mir andauernd dinge in den mund legen? um sich selbst und seine derzeitigen gefühle zu bestätigen? oke. es geht ihm schlecht. er weiss, dass er handeln müsste und kann es doch nicht. wieso aber versucht er, dinge in frage zu stellen, die ihn nichts angehen. ich würde ihm ja gerne helfen. aber wieso, wenn es doch sowieso zum scheitern verurteilt ist: das unterfangen. vielleicht sollte es mir zu denken geben, dass ich überhaupt darüber schreibe, wenn dem doch gar nicht so ist... auch das ist seltsam. wann hört etwas auf und wann beginnt etwas neues sein wachstum. ist es die bequemlichkeit, die mich bleiben läßt? allein der gedanke daran, verursacht ekel in mir. in meinem kopf. ich übergebe mich in diesen pc - nur spülen kann ich leider nicht.
Drumharlow schrieb am 9.5. 2000 um 19:20:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Zögerlich taucht er ein. Fast unmerklich durchbricht er diese leise Grenze. Allein. Er forscht. Ängstlich. Spürt die fremde Kälte. Zweifelt. Dann taucht der zweite auf. Sie spielen, tanzen Ballett. Freuen sich sichtlich über das Ende des Alleinseins. Und doch frieren sie. Bewegen sich in der Stille, in der sie gänzlich hilflos. Gänzlich verloren. Wirken winziglich zwischen den Welten. Die Grenze im Nacken, sie reflektierend. Nichts scheint sinnloser als der Gedanke an die Möglichkeit.
Sie bilden die Vorhut, das Spähkommando, das sich ins feindliche Territorium, soll man sagen wagt. Sie sind welche von denen, die als erste in Frage kommen und deshalb sind sie gegangen. Sie wurden geschickt. Hätte man Sie gefragt, wären sie sicherlich noch auf der gewohnt, beschützenden Seite. Die Gewissheit der Sterblichkeit wäre die gleiche. Sie haben sich nicht an den neuen Frost gewöhnt. Sie haben sich damit abgefunden. Doch wird die Gewohnheit ihr übriges tun, gewiss. Sie verharren.
Ist dies der Weg? Kann dies der Weg sein? Das Jammertal, das durchschritten werden muss? Um die Erlösung zu erlangen? Tal? Universum wäre treffender. Die Gewaltigkeit des Raumes ist alleseinnehmend. Nur der Blick des beschreibenden Beobachters vermag die beiden hier zu focusieren. Fixieren? In dieser Endlosigkeit unmöglich.
Sie wagen kaum sich zu regen; dennoch haben sie den Auftrag. So suchen sie weiter in die Ferne hinein, mit minimalsten Impulsen. Die Unwärme rings wirkt. Die Verbindung ist in Gefahr. Droht zu erfrieren. Endlich kommt das Kommando des Rückzugs. Doch bereits auf den ersten Zentimetern des Weges Heim, wissen die beiden, das es für nicht viel länger als eine Zigarette und eine heisse Suppe ist. So finden sie sich bald wieder im Ausguck, der durch sie gebildet wird. Nicht wissend, ob das vorherige Mal nur ein Traum dieser Mission ist.
Doch kommt Regung in das Nachfolgende. Haben sie etwas entdeckt ohne es zu bemerken? Ist heute der Tag? Kann es, darf es sein. Es ist, realisieren sie als die Bewegung des Ganzen, sie eingeschlossen, nicht mehr zu leugnen. Die Grenze wird aufgerissen. Das Schiff ist gestartet. Langsam, gleichwohl bestimmt strebt es ins Ungewisse. Die Masse bewegt die Zeit, die so relativ geworden. Das hauchdünne Nichts zwischen den Substanzen wird ein Stück mitgerissen und verschwimmt für Augenblicke, sich später um so fester, klarer definierend. Doch das kümmert nicht. Was zählt ist der Aufbruch. Die Ressourcen erschöpft, dem Untergang geweiht, blieb nur die Flucht. Soll ich mich als Parasit fühlen? Darf ich starten, Neues suchen? Einnehmen? Verbrauchen? Ich weiss, ich werde. Die Gewohnheit ist das schlimmste Gewissen.
Dragan schrieb am 12.6. 1999 um 23:23:13 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
In den 80ern war die Welt kalt und herzlos. Menschen in Anzügen beherrschten mit ihrem Geld lauter Hippies, und die wurden dann melancholisch und zogen sich Rüschchenhemden an.
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