Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 45 (93,75%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (45,83%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.11. 1999 um 14:09:38 Uhr schrieb
Tanna über Advent
Der neuste Text am 1.10. 2025 um 10:04:29 Uhr schrieb
gerhard über Advent
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 17)

am 28.11. 2004 um 03:39:49 Uhr schrieb
Rose D über Advent

am 8.12. 2002 um 01:34:37 Uhr schrieb
Herr Tosch über Advent

am 30.12. 2015 um 09:28:39 Uhr schrieb
DrBull über Advent

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Advent«

wasi schrieb am 11.12. 1999 um 15:51:42 Uhr zu

Advent

Bewertung: 6 Punkt(e)

So soll es denn gewesen sein, dass er geboren ward
der Herre Christ im Stall, der allerdings aus Stein gehauen,
mehr eine Höhle, kalt und staubig? Auf Stroh nicht hart,
so hoffen wir, lag das Kindlein. Lieblich anzuschauen?

Das wissen wir auch nicht so genau, wir nehmen an,
dass es so gewesen sei, vor zwei Jahrtausenden. Doch
auch das nehmen wir nicht so genau, denn man kann
die Zeitenrechnung nicht ganz exakt bestimmen. Noch!

Und wie war das so mit Josef und Maria in ihrem Advent,
in der Zeit ihres Wartens auf die Ankunft des Herrn?
Der glaubt die Geschichten, die überliefert und bekennt
den Glauben, der selber auf der Suche nach seinem Stern.

Wer fragt nach unbefleckter Empfängnis und Vernunft,
wenn unsere Herzen voll Lebkuchen- und Kokus-Duft,
wenn wir voll Erwartung sind des Erlösers-Niederkunft,
der kerzenhelle Heidenbaum schon bald zur Mette ruft?

Adventhilflos in der Endlichkeit ist er uns Strohhalm,
ist er uns Ausweg, ist er uns Weg und Wahrheit, ist er ...
Doch wer sich nicht ängstigt vor dem aus loderndem Qualm
aufsteigenden Todesengel, der sucht nicht den Erlöser.

Jahrhunderte kommen und gehen und Kreaturen wurden satt
oder krepierten – abhängig und ausgeliefert ewiglich!

Die Zweifler gehen ruhelos und finden niemals Heimat.

Wer glaubt, bewahrt
den Advent
sein Leben lang in sich.

Frank schrieb am 2.12. 2001 um 00:35:45 Uhr zu

Advent

Bewertung: 3 Punkt(e)

Knecht Ruprecht

Von draußen, vom Walde komm´ ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr.
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen.

Und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht´ durch den finstern Tann,
da rief´s mich mit heller Stimme an :

'Knecht Ruprecht', hieß es, 'alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell !
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,

Alte und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn :
und morgen flieg´ ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden !'
Ich sprach : 'O lieber Herr Christ,
meine Reise bald zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
wo´s eitel gute Kinder hat.'
Theodor Storm


Liamara schrieb am 24.11. 1999 um 18:47:37 Uhr zu

Advent

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der erste Advent ist für mich der Startschuss für die Weihnachtsdekoration. Obwohl die bei mir eher mager ausfällt. Manche Leute klatschen sich ja ihre Fenster jetzt schon mit blinkenden Lichterketten voll, die dann neben dem obligatorischen Fensterbild vom Nikolaus hängt.

elfboi schrieb am 12.3. 2003 um 22:51:21 Uhr zu

Advent

Bewertung: 1 Punkt(e)

Advent



(von Loriot)

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.

Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weisser Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.

Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?

Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
"He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"

Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
"Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent

bernd weil schrieb am 6.12. 2000 um 17:35:45 Uhr zu

Advent

Bewertung: 2 Punkt(e)

Advent

in unserer Welt
wo viele
das hellste Licht sein wollen
wo viele darum kämpfen
wer ist am besten
wer ist am schönsten
wo gute qualitäten
den extremen ansprüchen
geopfert werden
wertlos gemacht werden

in unserer welt
wo dieser wettkampf auch
an weihnachten
sichtbar wird
lichter schreien uns an
hell
heller

jesus, das licht
in der dunkelheit
ein warmes
menschliches licht
wird absurd
wird überblendet
totgestrahlt
ausgebremst
von den strahlern
der kaufhäuser
von weihnachtsbeleuchtung
an hausdächern
und straßenlaternen

in unserer welt
geht es nicht mehr
um das Licht
es geht
um die beleuchtung

weihnachten - beleuchtet


die krippe - beleuchtet
jesus, das licht - beleuchtet

zuviel licht blendet
je heller die lichter strahlen
desto dunkler der schatten
dort wohnen die
die das licht nicht anstrahlt
die durch das helle licht
noch schlechter
gesehen werden

in unserer welt
ist jesus, das licht
nur noch eine trübe funzel

nur im schatten
der weihnachtslichter
ist sein licht
zu sehen

in unserer welt
ist es hell geworden
man sieht es
in unserer welt wird es immer dunkler
man spürt es
(...man sieht nur mit dem herzen gut.)

Bernd Weil

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