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Noidry schrieb am 24.11. 2001 um 15:50:24 Uhr über

Christ

Raidho: Ritt,Reise,(Sonnen)Rad(Wagen)
Gesetzesrune:Tanz,Rhytmus,Reise,germanische Rechtsprechung,Lebens-und Schicksalsgesetz

Lerne die Welt und ihre natürlichen Gesetze kennen,
nach denen sich alles bewegt.
Werde durch sie weise und gerecht.

Raidho ist das Gesetz des Wirk-lichen und umschreibt die Reise von Gralssuchenden auf den Wegen der geistigen Welt unserer Vorfahren. Sie symbolisiert die Bewegung und Entwicklung nach den göttlichen Naturgesetzen, die im Sonnenradkult ausgedrückt werden. Damit kann Raidho auch als Rune des Schicksalsprinzips gesehen werden, als Vollendung der Lebensgesetze in und um uns. Nicht zuletzt spinnen die Nornen am Rad des Schicksals ihre Fäden.

Raidho beschreibt den Weg des Lebens, den der Mensch in einer feindlichen und fremden Umwelt zu durchreisen hat. Die Erfahrungen, die wir auf unserer Lebensreise sammeln, ermöglichen uns, unser Urteilsvermögen zu entwickeln und Weisheit zu erlangen. Immer wieder wird der Krieger getrieben, durch die feindliche Welt zu reiten, diese in all seinen Erscheinungsformen kennenzulernen und so Wissen und Urteilsvermögen zu erlangen, indem er die Gesetze des Lebens kennen und verstehen lernt.

Der Sonnenradkult steht in Verbindung mit der germanischen Rechtsprechung, die sich an den Naturgesetzen orientiert. Sie strebt den Ausgleich oder die Wiederherstellung des durch menschliche Tat wider den Naturgesetzen gestörten Gleichgewichtes an. Nur derjenige kann Recht sprechen, der genug von der Welt gesehen hat und sich nicht scheut, immer wieder in sie hinauszutreten. Die verwöhnten Sprößlinge einer dekadenten Wohlstandsgesellschaft sind nicht in der Lage, Recht zu sprechen, sie sind nur die Knechte Alberichs*2.

Auf rhytmischen Schwingungen beruht auch die Wirkung der morphischen Felder.

Darum ist Raidho als Rune des Rythmus und des Tanzes auch grundsätzlich die Rune des Kultes und seiner Wirkung auf diese Felder.

Ein kürzlich ausgegrabener Bohlenwege bei Hunteberg, der auf 4682 v.üblicher Zeitrechnung datiert wird, beweist, daß das Rad nicht, wie bisher angenommen, aus dem Orient nach Nordeuropa gekommen ist. Es läßt sich ableiten, daß unsere Vorfahren bereits in der Jungsteinzeit keine Jäger, Sammler und Normaden mehr waren, sondern in gut organisierten Siedlungen lebten. Der früheste Hinweis auf den Gebrauch von Rädern im Orient stammt aus der Zeit 2500 v.übl.Zeitr.




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