Grab
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Auf dem Friedhof
sehe ich Gräber,
schön geflegt
mit Blumen und Sträuchern.
Lasst mein Grab
verwildern
und gebt mir zu
Lebzeiten die Blumen!
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 86, davon 84 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 21 positiv bewertete (24,42%) |
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| Der erste Text | am 15.5. 2000 um 16:01:38 Uhr schrieb Kobrin über Grab |
| Der neuste Text | am 15.11. 2025 um 09:12:37 Uhr schrieb gerhard über Grab |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 39) |
am 9.11. 2008 um 01:53:21 Uhr schrieb
am 1.5. 2017 um 09:57:03 Uhr schrieb
am 28.2. 2006 um 19:19:42 Uhr schrieb |
Auf dem Friedhof
sehe ich Gräber,
schön geflegt
mit Blumen und Sträuchern.
Lasst mein Grab
verwildern
und gebt mir zu
Lebzeiten die Blumen!
Ich stell mir meine Beerdigung ganz anders als die normalen vor: zum einen sollen die Leute auf keinen Fall schwarz tragen. Sie sollen das anziehen was sie immer getragen hamm. Sie sollen sich doch nicht dann, wenn sie sich von mir verabschieden verkleiden. Natürlich werden sie weinen und traurig sein, aber ich will kein großes Geheule und gegenseitiges Trösten. Ich möchte, dass alle meine Lieblingslieder gespielt werden, dass Photos gezeigt werden (auf irgendwelchen Feiern und so). Die Leute sollen grinsen, wenn sie sich an mich erinnern. Und danach wird gefeiert, und zwar ganz übel. Zu meinen Ehren !
Am Weihnachtsabend, ungefähr zwei Stunden vor der Bescherung, verließen alle noch einmal das Haus. Keti hatte vergessen, die Schuhe zu wechseln, und lief in ihren ausgeschnittenen Halbschuhen neben den anderen her. In Wirklichkeit konnte sie es nicht ertragen, die unpassenden schweren Stiefel zu dem guten Kleid zu tragen, das sie schon angezogen hatte. Die ausgeschnittenen Schuhe gaben ihrem Gang etwas Beschwingtes. Mit immer kälter werdenden Füßen hüpfte sie dem Friedhof entgegen, um die toten Verwandten zu besuchen.
Viele Gräber lagen, mit Fichtenzweigen gegen den Frost geschützt, schon in der Dunkelheit dieses besonderen Abends. Einige waren fast wie Betten hergerichtet, in denen Keti sich die bewegungslosen stillen Schläfer vorstellte. Hinter den Grabsteinen stand die fahle, beleuchtete Stadt. Alle Farben hatte sie in sich aufgesogen. Ihre Erscheinung war milchig und zaghaft wie an keinem anderen Tag und jeden Moment bereit zu verlöschen. Einige Gräber umgab eine schwarze Grotte aus Zypressen, so daß kaum ein Lichtstrahl sie berührte. Über den nicht abgedeckten Gräbern bildeten Schnee und Moosklumpen eine schmutzige Kruste.
Christa Estenfeld, »Die Menschenfresserin«
oh-ein grab dessen name mir verborgen blieb auf den allabendlichen spaziergängen mit meiner alten doch sehr geliebten nachtschnecke...sie trug ihr rotes mäntelchen um nicht aufzufallen und herzte mich innigst als ich ihre samtschlaufe zum ausgehen brachte.
vorbei zogen wir nun an grabern uns schluchten vergangener Zivilisatinen,-damals noch vor der zerszörun der welt meiner eltern hatten die wesen haare und vergnügten sich mäntelchen und höschen zur reinen bedeckung zu tragen -heute war es die notwendigkeit der düsteren rotglühenden bahamatwirles das wir uns fast nicht mehr erkannten.
Wenn es denn überhaupt Unterschiede gibt zwischen Menschen und Tieren, dann sicher denjenigen, dass sich Menschen ihrer Sterblichkeit bewußt sind. Wahrscheinlich liegt in diesem Bewußtsein auch die Entstehung der Kultur begründet. Die frühesten menschlichen Kultur-Zeugnisse jedenfalls sind Gräber.
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