Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Bedeutung«
Philia schrieb am 13.5. 2000 um 23:41:28 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Mit den technischen Wandlungen wird sich auch unsere Sprache verändern, das steht außer Zweifel. Sie wird knapper, reduzierter, dort, wo die Logik der Maschine es verlangt, genauer, aber auch bilderlos werden, denn die Bilder sind als Illustration immer schon dabei. Dort, wo früher Sinn und Bedeutung produziert wurden, werden heute unendlich viele Daten archiviert. Lesen und Schreiben in einer avancierten Form - als Produktions- und Rezeptionsweisen von linearen und kausalen Sinnzusammenhängen und Sinnzuschreibungen - wird zu einer Sache von Minderheiten werden. (Liessmann, Konrad Paul)
mehrhexe schrieb am 16.10. 2000 um 21:53:21 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
das gegenteil von bedeutung wäre für mich entdeutung : dinge zu sehen, ohne sie mit zuweisungen und/oder einschränkungen zu versehen.
KIA schrieb am 13.4. 2002 um 22:11:30 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
person (persona) heißt eigentlich »maske des schauspielers« und meint die durch die maske dargestellte rolle. die bedeutung kommt von ganz alters her (den etruskern) und meint den menschen, das ich, als träger einer bestimmten eigenart. man spricht dann von persönlichkeit. auch die ist meistens maske.
werden wir zum maskentragen erzogen, gezwungen? ich denke, dies ist eine folge der kulturellen und sozialen normierungen.
wenn erst das stadium in unserer menschlichen entwicklung erreicht sein wird, wo wir zu unserer eigentümlichen form finden dürfen ohne uns dem allgemeinen konsens anpassen zu müssen (im moment befinden wir uns seit ein paar tausend jahren im stadium physischer oder psychischer gewalt - was zu erläutern wäre, sicher...) können wir, vom beginn unserer irdischen existenz an in freude und glück uns mit der passion unserer person erfüllen.
das dauert sicher noch etwas; aber ich bin überzeugt, daß wir - wenn auch nicht »wir« - diesen zustand erreichen werden, denn indem ich ihn mir erhoffe, ihn auch soweit möglich zu leben versuche, trage ich ihn in die welt.
Stöbers Greif schrieb am 17.12. 2002 um 22:26:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wird erzeugt an den Nahtstellen kultureller Subsysteme (d.h. an der Peripherie!), danach folgt ihre Verdichtung und Institutionalisierung im Zentrum / in den Zentren. (Das gilt übrigens fast immer.)
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