Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Pädophil«
NewMan schrieb am 21.12. 2008 um 12:31:50 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
»jedem pädophilen wünsche ich selbst ein Kind zu sein in seiner gegenwart und das zu erleben was kinder durch solche »Menschen«?? erleben und wehe er bittet um Gnade«
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1. Bei weitem nicht jeder Mensch der pädophil/pädosexuell ist, ist auch ein Täter.
2. Bei weitem nicht jeder Täter, der sich an Kindern vergreift, ist pädophil/pädosexuell.
3.In meiner Therapiegruppe in der Berliner Charite haben 5 von 10 Teilnehmern derartige Erfahrungen als Kinder gemacht, zum Teil auf massivste Art.
Da ja sicher nicht 50% aller Kinder sexuell mißbraucht werden, besteht absolut die große Wahrscheinlichkeit, dass die Pädosexualität in diesen Fällen eine direkte Folge des selbst erlebten Missbrauches ist. So wie in anderen Fällen Depressionen, Magersucht, Borderline, usw..
Dennoch, auch ein selbst erlittener Kindesmissbrauch, kann keinen Missbrauch rechtfertigen oder entschuldigen, den man als Erwachsener begeht.
NewMan
mcnep schrieb am 12.4. 2004 um 01:14:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich mußte mir heute auf sein Drängen hin über einen Walkman ("Möglichst laut! Boah, so laut kannst du das hören?) von K.s inzwischen offenbar pausenlos onanierenden Patenkind (12) eine bekannte Gruppe anhören, es war entweder Linking Park oder Limp Bisquit, auf die Schnelle konnte ich das auf der Raubkopie nicht lesen, jedenfalls das zwölfte und letzte Stück auf der Pressung, irgendwas live, so ähnlich wie, hm, keine Ahnung, eine Mischung aus Guns'n Roses und Simple Minds plus Ugly Kid Joe. Ausgesprochen banal das Ganze, aber ihm hat es gefallen, und in etwa zwei bis vier Jahren soll er mal wiederkommen, da spiele ich ihm in einem ungestörten Augenblick die Smiths vor.
Peter K. schrieb am 30.12. 2005 um 10:34:20 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Thema ist mir unbehaglich - wie wohl vielen. Die »Schwanz-ab«-Sprüche und sonstigen gängigen Lynchjustiz-Phrasen der billig und gerecht Denkenden bleiben mir im Halse stecken, nicht nur, weil man mit lynchen schiere Rache an die Stelle der Gerechtigkeit treten lässt, sondern auch, weil man sich viel zu einfach abfindet mit einer sehr plakativen Haltung.
Das Gesetz tut so, als wären Kinder asexuelle Wesen, und versucht, sie total von jedweder Sexualität abzuschirmen - bis zu einem Alter von 14 Jahren, ab dem dann auf einmal fast alles erlaubt wird. Mit dem vierzehnten Geburtstag, genauer gesagt, an diesem Tage um 24.00 verwandelt sich kraft Gesetzes ein unantastbares Kind in ein »teenie« im pornographischen Sinne des Wortes. Es ist offenkundig, daß das so nicht stimmen kann.
Dann wird stets sexueller Mißbrauch von Kindern reduziert auf das Klischee: Der Mann als Täter - das Kind als Opfer. Und was ist mit der Frau ? Daß es sexuellen Mißbrauch von Kindern durch Frauen gibt, wird nirgendwo ernsthaft bestritten. Aber niemand kennt die Dunkelziffer. Es kommt nur höchst selten zu Anzeigen. Warum wohl ? Und was macht man mit Frauen, die Kinder mißbrauchen ? Brüste abschneiden ? Möse zunähen ?
Und überhaupt - Sex mit Kindern oder von Kindern: ist das automatisch auch »Mißbrauch« ? Auf die kindliche Sexualität hat schon Freud zurecht hingewiesen - und ich habe ihre Entwicklung, wie ihre Unterdrückung selbst am eigene Leibe erlebt.
Ich habe den übelen Verdacht, daß das Gesetz, daß die moral mayority auf einem ganz übelen Holzweg sind, und das es eigentlich anders sein müsste.
Unbehaglich ist mir dieses ganze Thema nicht zuletzt deswegen, weil es auch auf diesen Text wahrscheinlich wieder Gutmenschen geben wird, die öffentlich zur Kastration des Autors aufrufen werden.
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