Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 122, davon 120 (98,36%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (36,89%)
Durchschnittliche Textlänge 197 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,270 Punkte, 45 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.2. 1999 um 23:50:03 Uhr schrieb
Peter über weinen
Der neuste Text am 28.7. 2022 um 14:14:32 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über weinen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 45)

am 16.11. 2004 um 01:42:41 Uhr schrieb
christian über weinen

am 17.8. 2007 um 19:08:59 Uhr schrieb
Peter Lennartz über weinen

am 1.11. 2008 um 20:43:19 Uhr schrieb
Baumhaus über weinen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Weinen«

Peter schrieb am 25.1. 2003 um 00:23:53 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weinen im Dunkeln

Ich sitze im stockfinsteren Kinosaal. Die Leinwand bleibt schwarz und langsam schraubt sich aus den Boxen ein ganz sanftes Orchester. Zuerst ist es nur eine Flä-che, aber dann tritt plötzlich eine Melodie, von Hörnern gespielt, aus der homogenen Klangmasse. Der Film Dancer In The Dark beginnt und ich weine. Ich hatte den Soundtrack von Björk vorher gehört und lieben gelernt. Der Moment in dem Kino war dann so intensiv, erwartungsvolle Freude gepaart mit plötzlicher Überwältigung, dass ich die Tränen nicht halten konnte und nicht halten wollte. In dem Moment waren also die Tränen mit einem überschwänglichen Glücksgefühl verbunden.
Ähnlich ging es mir bei Das Leben ist schön von Roberto Benigni. Ein Film, der mich auch zu emotionaler Veräußerung zwang. Da dies beides sehr tragische Filme sind, kann man vielleicht nur schwerlich nachvollziehen, dass es mir um das Weinen vor Glück geht, aber das möchte ich gerne erklären. Zuerst ist es natürlich die Überwälti-gung durch einen guten Film, der fähig ist, die Emotionen auf den Zuschauer zu ü-bertragen. (Wäre also Titanic nicht ein ganz so perfekter Film, sondern vielmehr ein richtig guter Film, hätte man wahrscheinlich aus vielen Kinos die Zuschauer in Form von Wasserleichen ziehen müssen.)
Dann sind es die magischen Momente. Momente, in denen alles zusammentrifft: Fantastische Bilder, Schauspielkunst, ein dramatischer Knotenpunkt der Geschichte, Emotionen und nicht zu benennende Magie. Sie sorgen für Klarheit im Kopf und in diesem Moment ist alles ganz nah.
Diese magischen Momente waren in einem anderen Film noch viel ausgeprägter. Auch wenn Harald Schmidt und Max Goldt mir dabei nicht zustimmen werden, Die fabelhafte Welt der Amelie war für mich ein einziger magischer Moment. Ich habe fast durchgängig geweint. Falls nun langsam jemand denkt, bei mir handelt es sich um eine ozeangroße Heulboje, den muss ich leider enttäuschen. Im normalen Leben und auch in anderen Filmen passiert es mir eher selten, dass ich weinen muss. Dazu gehört schon einiges an Kunst oder Trauer. Der 20.15-ZDF-Pilcher reicht da nicht aus.


wuzi schrieb am 18.10. 1999 um 19:17:03 Uhr zu

weinen

Bewertung: 4 Punkt(e)

weinen reinigt die Augen und erleichtert die Seele. Es ist besser alles raus zu lassen was dich bedrückt als es ständig hinunterzuschlucken und Stärke zu zeigen. Und wenn man sich ordentlich ausgeweint hat, ist das Problem wahrscheinlich nicht gelöst aber nicht mehr so schlimm, man sieht es mit anderen Augen.

Thomas schrieb am 18.10. 1999 um 14:30:04 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Tränen trage ich viele in mir. Sie sind gebunden an verschiedene Gefühlerlebnisse die ich hatte. Eigentlich mag ich das garnicht so gern wenn mich etwas altes einholt!

Verve schrieb am 15.3. 2001 um 17:43:54 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weinen hat mit Füssigkeit zu tun, so wie Wein.
Läßt sich auch zusammen anwenden.

chrissy schrieb am 16.1. 2002 um 21:36:37 Uhr zu

weinen

Bewertung: 3 Punkt(e)

vor einigen monaten bin ich jeden abend so früh wie möglich ins bett und habe stundenlang geweint. ich war deprimiert und total fertig und hatte keine ahnung wieso. ich wusste nur, dass irgendwas nicht stimmte.
inzwischen weiß ich was damals mit mir los war und ich bin mir sicher, wenn ich es zu diesem zeitpunkt schon gewusst hätte, bzw. mir darüber bewusst gewesen wäre, hätte ich es nicht überlebt!!
jetzt ist alles wieder gut und ich fühle mich besser denn je. ausserdem bin ich zu der erkenntnis gelangt, dass der mensch nur so viel negatives an sich heranlässt wie er in seiner momentanen situation verträgt und dass alles andere eine ausrede ist.

Lysander Jozwick schrieb am 10.12. 2003 um 15:34:48 Uhr zu

weinen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Weinen, weil ich potentiell genauso
schlecht bin, wie die Verkäufer bei Homeshopping Europe,
weinen, weil doch jeder geliebt werden will.
Oder jedenfalls nicht so schlecht behandelt.
Oder irgendetwas. Inzwischen auch schon wieder Hunger.

Dragonfly schrieb am 30.12. 2005 um 18:39:14 Uhr zu

weinen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich verdränge die Tränen, ich erdrücke sie zu einem einzigen Klumpen Schmerz im Bauch, und dann verzieh ich das Gesicht, zu dem breitesten Grinsen in der Weltgeschicht, es hätten Tränen sein sollen. Doch ich konnts nicht.

Einige zufällige Stichwörter

erdbeerförmig
Erstellt am 12.9. 2012 um 11:28:31 Uhr von Bürschlein, enthält 4 Texte

Sechswochenamt
Erstellt am 9.6. 2005 um 23:48:23 Uhr von mcnep, enthält 7 Texte

schwulkatholisch
Erstellt am 15.5. 2005 um 16:21:08 Uhr von mcnep, enthält 8 Texte

Napoleon
Erstellt am 27.7. 2000 um 23:06:50 Uhr von Antikörper, enthält 41 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0413 Sek.