Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 122, davon 120 (98,36%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (36,89%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.2. 1999 um 23:50:03 Uhr schrieb
Peter über weinen
Der neuste Text am 28.7. 2022 um 14:14:32 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über weinen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 45)

am 23.8. 2005 um 13:32:56 Uhr schrieb
ulli über weinen

am 9.9. 2003 um 22:17:00 Uhr schrieb
yes über weinen

am 13.12. 2002 um 22:04:47 Uhr schrieb
keen über weinen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Weinen«

chrissy schrieb am 16.1. 2002 um 21:36:37 Uhr zu

weinen

Bewertung: 3 Punkt(e)

vor einigen monaten bin ich jeden abend so früh wie möglich ins bett und habe stundenlang geweint. ich war deprimiert und total fertig und hatte keine ahnung wieso. ich wusste nur, dass irgendwas nicht stimmte.
inzwischen weiß ich was damals mit mir los war und ich bin mir sicher, wenn ich es zu diesem zeitpunkt schon gewusst hätte, bzw. mir darüber bewusst gewesen wäre, hätte ich es nicht überlebt!!
jetzt ist alles wieder gut und ich fühle mich besser denn je. ausserdem bin ich zu der erkenntnis gelangt, dass der mensch nur so viel negatives an sich heranlässt wie er in seiner momentanen situation verträgt und dass alles andere eine ausrede ist.

Tobias Berger schrieb am 23.2. 1999 um 13:44:35 Uhr zu

weinen

Bewertung: 4 Punkt(e)

Was ich an Weinen so gut finde, ist, daß man - anders als bei Bier - den Alkoholkonsum noch mit einer Art Kulturkritik verbinden kann: »Schlürf - rund und fruchtig, nussig, im Abgang glatt und fast ein wenig nichtssagend«, das sollte man mal zu einem Kristallweizen sagen.

Peter schrieb am 25.1. 2003 um 00:23:53 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weinen im Dunkeln

Ich sitze im stockfinsteren Kinosaal. Die Leinwand bleibt schwarz und langsam schraubt sich aus den Boxen ein ganz sanftes Orchester. Zuerst ist es nur eine Flä-che, aber dann tritt plötzlich eine Melodie, von Hörnern gespielt, aus der homogenen Klangmasse. Der Film Dancer In The Dark beginnt und ich weine. Ich hatte den Soundtrack von Björk vorher gehört und lieben gelernt. Der Moment in dem Kino war dann so intensiv, erwartungsvolle Freude gepaart mit plötzlicher Überwältigung, dass ich die Tränen nicht halten konnte und nicht halten wollte. In dem Moment waren also die Tränen mit einem überschwänglichen Glücksgefühl verbunden.
Ähnlich ging es mir bei Das Leben ist schön von Roberto Benigni. Ein Film, der mich auch zu emotionaler Veräußerung zwang. Da dies beides sehr tragische Filme sind, kann man vielleicht nur schwerlich nachvollziehen, dass es mir um das Weinen vor Glück geht, aber das möchte ich gerne erklären. Zuerst ist es natürlich die Überwälti-gung durch einen guten Film, der fähig ist, die Emotionen auf den Zuschauer zu ü-bertragen. (Wäre also Titanic nicht ein ganz so perfekter Film, sondern vielmehr ein richtig guter Film, hätte man wahrscheinlich aus vielen Kinos die Zuschauer in Form von Wasserleichen ziehen müssen.)
Dann sind es die magischen Momente. Momente, in denen alles zusammentrifft: Fantastische Bilder, Schauspielkunst, ein dramatischer Knotenpunkt der Geschichte, Emotionen und nicht zu benennende Magie. Sie sorgen für Klarheit im Kopf und in diesem Moment ist alles ganz nah.
Diese magischen Momente waren in einem anderen Film noch viel ausgeprägter. Auch wenn Harald Schmidt und Max Goldt mir dabei nicht zustimmen werden, Die fabelhafte Welt der Amelie war für mich ein einziger magischer Moment. Ich habe fast durchgängig geweint. Falls nun langsam jemand denkt, bei mir handelt es sich um eine ozeangroße Heulboje, den muss ich leider enttäuschen. Im normalen Leben und auch in anderen Filmen passiert es mir eher selten, dass ich weinen muss. Dazu gehört schon einiges an Kunst oder Trauer. Der 20.15-ZDF-Pilcher reicht da nicht aus.


Liamara schrieb am 20.2. 1999 um 22:59:52 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

In sentimentalen Filmen muss ich auch immer weinen. Auch im Kino. Das ist immer peinlich, denn mein Nachbar soll das ja nicht sehen, dass ich geweint habe. Da werd ich dann immer unruhig und ruckel herum und überlege mir, wie ich das jetzt gut vertuschen kann. Dann wische ich ganz verstohlen an meiner Wange herum und versuche ein Schniefen zu unterdrücken. Schnief. Es gibt nämlich viele schöne Filme zum weinen, auch nicht immer traurige. Bei schlaflos in Seattle hab ich glaub ich geweint. Bei Stadt der Engel sowieso. Wieso muss Meg Ryan auch immer solche Rollen annehmen? Schnief.

Verve schrieb am 15.3. 2001 um 17:43:54 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weinen hat mit Füssigkeit zu tun, so wie Wein.
Läßt sich auch zusammen anwenden.

Thomas schrieb am 18.10. 1999 um 14:30:04 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Tränen trage ich viele in mir. Sie sind gebunden an verschiedene Gefühlerlebnisse die ich hatte. Eigentlich mag ich das garnicht so gern wenn mich etwas altes einholt!

Lysander Jozwick schrieb am 10.12. 2003 um 15:34:48 Uhr zu

weinen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Weinen, weil ich potentiell genauso
schlecht bin, wie die Verkäufer bei Homeshopping Europe,
weinen, weil doch jeder geliebt werden will.
Oder jedenfalls nicht so schlecht behandelt.
Oder irgendetwas. Inzwischen auch schon wieder Hunger.

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