weinen
Bewertung: 3 Punkt(e)Weinen tut manchmal so gut. Man kann alles wegspuelen, was einem so passiert und die Welt mal vergessen. Manchmal ist man selbst eben auch mal wichtig.
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| Der erste Text | am 18.2. 1999 um 23:50:03 Uhr schrieb Peter über weinen |
| Der neuste Text | am 28.7. 2022 um 14:14:32 Uhr schrieb Bettina Beispiel über weinen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 1.11. 2008 um 20:43:19 Uhr schrieb
am 1.4. 2008 um 13:12:13 Uhr schrieb
am 2.8. 2003 um 20:19:27 Uhr schrieb |
Weinen tut manchmal so gut. Man kann alles wegspuelen, was einem so passiert und die Welt mal vergessen. Manchmal ist man selbst eben auch mal wichtig.
weinen reinigt die Augen und erleichtert die Seele. Es ist besser alles raus zu lassen was dich bedrückt als es ständig hinunterzuschlucken und Stärke zu zeigen. Und wenn man sich ordentlich ausgeweint hat, ist das Problem wahrscheinlich nicht gelöst aber nicht mehr so schlimm, man sieht es mit anderen Augen.
Was ich an Weinen so gut finde, ist, daß man - anders als bei Bier - den Alkoholkonsum noch mit einer Art Kulturkritik verbinden kann: »Schlürf - rund und fruchtig, nussig, im Abgang glatt und fast ein wenig nichtssagend«, das sollte man mal zu einem Kristallweizen sagen.
Irgendwie könnte ich gerade weinen .
Bin ein wenig sentimental heute Abend , nehme ich mal an , ist sonst garnicht meine Art .
Ich überlege nur warum mir nach weinen ist , ich bin ein wenig verunsichert , wie gesagt , dieses sentimentale Zeug ist sonst nicht meine Art .
Vermutlich entstanmmt mein momentanes Weinbedürfniss zur Hälfte aus Hysterie und einem sich anbahnendem Nervenzusammenbruch , da ich in zwei Wochen vier Klausuren schreibe und noch nichts getan habe , außer mir immer wieder neue Ausreden einfallen zu lassen doch nicht in das BGB zu schauen und die Lehrbücher zu vernachlässigen , außerdem ist mein Konto soweit im Minus , soweit kann ich garnicht gucken , ich habe kein Bier hier (probiere es also notgedru8ngen mit Weinschorle , das war jetzt kein plumpes wortspiel , sondern nur eine einfache Kühlschranksinhaltsangabe) außerdem rauche ich seit knapp vier Wochen nicht mehr .
Das Feld scheint also bestellt für eine 1a Hysterie , ber da sit ja noch die andere Hälfte , die Weinen-vor-Freude Seite . Morgen treffe ich mich mit einem Mädchen , der süssesten der ganzen Stadt , ich erzählte im Blaster schon von ihr .
Allerdings nur , um bei ihr etwas für meine Ex-Freundin abzugeben und etwas abzuholen..., es ist doch zum heulen , oder ?
Aber immerhin ein Anfang
so weinen konnte ich schon lange nicht mehr.
schon gar nicht in gegenwart anderer.
fallenlassendürfen kann ich anscheinend einfach nicht.
ist denn gar keiner da in meinem leben??
weinen ist erschöpfend. danach fuehlt man sich nur noch muede und ausgekotzt und leer. es aendert nichts. das problem ist nicht geloest, man sieht es auch nicht mit anderen augen. weinen ist einfach zum ruhigstellen gut.
dem geliebten Menschen nicht mehr glauben zu können - keine Zeit für Gespräche ist, Mißverständnisse den Weg pflastern und man einfach allein ist und einem keiner helfen kann.
Laß mich träumen und hoffen, daß ich ihn jetzt noch nicht verlier´!
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