Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 122, davon 120 (98,36%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (36,89%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.2. 1999 um 23:50:03 Uhr schrieb
Peter über weinen
Der neuste Text am 28.7. 2022 um 14:14:32 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über weinen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 45)

am 22.1. 2014 um 22:40:19 Uhr schrieb
strafe über weinen

am 6.9. 2005 um 23:00:28 Uhr schrieb
frauke über weinen

am 2.8. 2003 um 20:19:27 Uhr schrieb
biggi über weinen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Weinen«

Peter schrieb am 25.1. 2003 um 00:23:53 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weinen im Dunkeln

Ich sitze im stockfinsteren Kinosaal. Die Leinwand bleibt schwarz und langsam schraubt sich aus den Boxen ein ganz sanftes Orchester. Zuerst ist es nur eine Flä-che, aber dann tritt plötzlich eine Melodie, von Hörnern gespielt, aus der homogenen Klangmasse. Der Film Dancer In The Dark beginnt und ich weine. Ich hatte den Soundtrack von Björk vorher gehört und lieben gelernt. Der Moment in dem Kino war dann so intensiv, erwartungsvolle Freude gepaart mit plötzlicher Überwältigung, dass ich die Tränen nicht halten konnte und nicht halten wollte. In dem Moment waren also die Tränen mit einem überschwänglichen Glücksgefühl verbunden.
Ähnlich ging es mir bei Das Leben ist schön von Roberto Benigni. Ein Film, der mich auch zu emotionaler Veräußerung zwang. Da dies beides sehr tragische Filme sind, kann man vielleicht nur schwerlich nachvollziehen, dass es mir um das Weinen vor Glück geht, aber das möchte ich gerne erklären. Zuerst ist es natürlich die Überwälti-gung durch einen guten Film, der fähig ist, die Emotionen auf den Zuschauer zu ü-bertragen. (Wäre also Titanic nicht ein ganz so perfekter Film, sondern vielmehr ein richtig guter Film, hätte man wahrscheinlich aus vielen Kinos die Zuschauer in Form von Wasserleichen ziehen müssen.)
Dann sind es die magischen Momente. Momente, in denen alles zusammentrifft: Fantastische Bilder, Schauspielkunst, ein dramatischer Knotenpunkt der Geschichte, Emotionen und nicht zu benennende Magie. Sie sorgen für Klarheit im Kopf und in diesem Moment ist alles ganz nah.
Diese magischen Momente waren in einem anderen Film noch viel ausgeprägter. Auch wenn Harald Schmidt und Max Goldt mir dabei nicht zustimmen werden, Die fabelhafte Welt der Amelie war für mich ein einziger magischer Moment. Ich habe fast durchgängig geweint. Falls nun langsam jemand denkt, bei mir handelt es sich um eine ozeangroße Heulboje, den muss ich leider enttäuschen. Im normalen Leben und auch in anderen Filmen passiert es mir eher selten, dass ich weinen muss. Dazu gehört schon einiges an Kunst oder Trauer. Der 20.15-ZDF-Pilcher reicht da nicht aus.


wuzi schrieb am 18.10. 1999 um 19:17:03 Uhr zu

weinen

Bewertung: 4 Punkt(e)

weinen reinigt die Augen und erleichtert die Seele. Es ist besser alles raus zu lassen was dich bedrückt als es ständig hinunterzuschlucken und Stärke zu zeigen. Und wenn man sich ordentlich ausgeweint hat, ist das Problem wahrscheinlich nicht gelöst aber nicht mehr so schlimm, man sieht es mit anderen Augen.

Nienor schrieb am 8.5. 2000 um 10:50:09 Uhr zu

weinen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Weinen tut manchmal so gut. Man kann alles wegspuelen, was einem so passiert und die Welt mal vergessen. Manchmal ist man selbst eben auch mal wichtig.

Frances schrieb am 19.6. 2003 um 20:53:07 Uhr zu

weinen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weinen ist gut für die Seele! Aber nur solange, dass es dich nicht kaputt macht.
Smile

Lilly schrieb am 4.9. 2001 um 16:23:14 Uhr zu

weinen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich ärgere mich heute so doll über meinen Verlobten, daß ich weinen könnte. Ich habe ein ganz schlechtes Gefühl in mir drin und würde jetzt am liebsten schreien, so schreien, bis mir die Tränen kommen. Aber das tun sie auch von ganz alleine. Ich kann mich nicht richtig konzentrieren, fühle auch mißtrauen ihm gegenüber. Manchmal würde ich so gerne in einen Menschen hineinschauen, damit ich mir nicht mehr soviele Gedanken machen muss. Manchmal aber auch nur, nicht immer. Jetzt würde ich es nur gerne können. Es tut weh. Ich fühle mich irgendwie verletzt. Vielleicht hat er es ja nicht so gesehen wie ich, aber das schlimme ist, ich kann gerade noch nicht einmal was ändern! Ich sitze auf der Arbeit kann nicht schreien und nicht weinen, muss jetzt bis Feierabend traurig hier herumsitzen und mich irgendwie ablenken. Was soll ich denn tun? Vielleicht klärt sich alles heute Abend. Ich hoffe es...

Lysander Jozwick schrieb am 10.12. 2003 um 15:34:48 Uhr zu

weinen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Weinen, weil ich potentiell genauso
schlecht bin, wie die Verkäufer bei Homeshopping Europe,
weinen, weil doch jeder geliebt werden will.
Oder jedenfalls nicht so schlecht behandelt.
Oder irgendetwas. Inzwischen auch schon wieder Hunger.

j-o schrieb am 4.11. 2001 um 17:16:10 Uhr zu

weinen

Bewertung: 1 Punkt(e)

weinen ist erschöpfend. danach fuehlt man sich nur noch muede und ausgekotzt und leer. es aendert nichts. das problem ist nicht geloest, man sieht es auch nicht mit anderen augen. weinen ist einfach zum ruhigstellen gut.

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