Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 279, davon 210 (75,27%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 55 positiv bewertete (19,71%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.7. 2002 um 23:56:01 Uhr schrieb
Michael über Abhärtung
Der neuste Text am 3.8. 2018 um 09:43:39 Uhr schrieb
Bärbel B über Abhärtung
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 42)

am 30.5. 2018 um 19:19:10 Uhr schrieb
Deine Mutter über Abhärtung

am 29.11. 2016 um 16:51:45 Uhr schrieb
Christine über Abhärtung

am 9.7. 2017 um 10:22:59 Uhr schrieb
Christoph über Abhärtung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Abhärtung«

Heike schrieb am 10.9. 2016 um 00:28:03 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 15 Punkt(e)

Habe eine Tochter, die nie friert. Sie spielt Fußball und fährt im Winter mit dem Fahrrad zum Training in kurzen Shorts. Sie ist die Einzige mit nackten Beinen, die sich aber immer warm anfühlen. Auch an Fasnacht ist sie bei kaltem Wetter in ihren Shorts ohne Strümpfe unterwegs gewesen. Leggins mag sie einfach nicht. Wenn sie aus der Schule nach Hause kommt, werden die Shorts angezogen. Langärmlige Sachen lehnt sie ab. Sie ist auch schon im Februar im Bikini in der Sonne gelegen als noch Schneereste im Garten waren. Da sie sich wohlfühlt und praktisch nie erkältet war und wohl sehr gut abgehärtet ist, habe ich nichts dagegen und glaube, dass dies eher ihr Immunsystem stärkt.

Wolfgang schrieb am 21.10. 2010 um 15:21:44 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 9 Punkt(e)

Jetzt fängt bald der Winter an, und ich erinnere mich was vor nunmehr 50 Jahren geschah.

Ich war nicht doof aber ein fauler Schüler. Vokabeln zu pauken, Grammatik, Gedichte auswendig zu lernen waren nicht mein Ding. In Deutsch und Englisch stand ich zwischen 4 und 5.

Und nun bekamen wir einen neuen Klassenlehrer, der uns 13-jährige genau damit triezte. Zum Glück hatten wir auch Sport bei dem Lehrer, und da war ich gut. Die ersten beiden Klassenarbeiten in Deutsch und Englisch verbaute ich aber gründlich und die mündlichen Leistungen waren ebenso mangelhaft. Wenn ich nicht besser wurde drohten Ostern zwei 5er und damit das Sitzenbleiben. Ich wusste es und meine Eltern wussten es auch!

Nach den Herbstferien hielt der Pauker mich und zwei andere versetzungsgefährdete Klassenkameraden nach Unterrichtsschluss fest. Er drohte uns, was wir ja ahnten, „Konsequenzenfür unsere Faulheit wenn wir uns nicht auf die Hosenböden setzten. Er meine es ernst, er meine es gut mit uns Faulpelzen, sagte er, und bestellte uns mit unsern Vätern für den nächsten Abend ein.

Zu Hause gab es Ärger und Dresche. Aber mein Vater und ich gingen zu der Aussprache.
Der Lehrer: „Die Jungs brauchen ab sofort Nachhilfe!“ (Ich habe vergessen wie viel Geld er dafür verlangte, aber es war nicht zu viel.) „Aber sie als Väter müssen unterschreiben, dass ich sie verprügeln darf, wenn sie weiterhin faul sind. In der Schule darf ich leider nicht mehr schlagen. Aber Prügel sind die sicherste Methode!

Oder aber sie sorgen selbst für Nachhilfe. Dann brauche ich aber eine Ausgleichs-Eins in einem Fach, damit die Versetzung sicher ist. Für dich (er wies auf einen von uns dreien) sehe ich keine Chancedu bist und bleibst eine Null, auch in Sport. Am besten du gehst ab! Soll ihr Sohn also Nachhilfe haben oder wollen sie ihn von der Schule nehmen?“ Sein Vater unterschrieb die Prügelerlaubnis, er war selbst damit groß geworden.

Zu uns sagte er: „Ihr zwei seid gut in Sport. Ihr könntet bis Ostern einSehr gutschaffen!“
Gut war ich ja, aber sehr gut? Mein Kumpel dachte wohl so ähnlich. Wir sahen skeptisch aus. „Ihr seid in der Schule sportlich gut“, wiederholte er Lehrer. Für einSehr gut“ müsst ihr euch in der Freizeit bemühen!“ – Wir verstanden das nicht, und er erklärte: Ihr müsst sehr harte Burschen sein. Kalte Dusche morgens und abends! Kurze Hosen den ganzen Winter durch, auch in den Weihnachtsferien. Auch wenns schneit! Für harte Burschen gibts eine Note besser in Sport. Oder wollt ihr lieber meinen Rohrstock spüren?“

Das wollten wir nicht. Doch die Idee meine heißgeliebten Lederhosen den ganzen Winter durchtragen zu dürfen reizte mich irgendwie. Ich sah Papa an. Der verprügelte mich zwar gelegentlich, aber der Abhärtungsvorschlag gefiel auch ihm besser. Er sagteDamit bin ich einverstanden!“

Auf dem Heimweg sagte er: In diesen Lederhosen kannst du im Winter nicht hinausgehen. Die sind ausgewachsen. Du ziehst die Hosen vom kurzen Sonntagsanzug an.“ Die Lederhose war tatsächlich extrem knapp geworden. Mutter war sehr katholisch, und eine ihrer Betschwestern hatte kürzlich gemeint, dass ich darinunanständig“ aussehe! Die Anzughose mochte ich aber ganz und gar nicht. Außer der Reihe eine neue Lederhose zu kaufen war nicht im Budget. Ich bettelte und zog die Hose zwei Zentimeter nach unten: „Papa, die passt noch. Bitte!“ Er lachte. Und sagteMeinetwegen.“

Mutter schimpfte, aber es blieb ihr nichts übrig als ihren Segen zu geben. Meine Erziehung war Vaters Sache.
Das Duschen überwachte Papa anfangs persönlich bis ich mich an das eiskalte Wasser gewöhnt hatte.
Der andere Junge entschied sich auch für die kalte Variante. Er wurde mein Freund. Gemeinsam trotzten wir den ganzen Winter hindurch Frost und Schnee mit nackten Oberschenkeln. Morgens auf dem Fahrrad war es echt beschissen. Mit blaugefrorenen Beinen kamen wir in der Schule an und es brauchte lange bis sie wieder durchblutet waren. Die meisten Leute schüttelten die Köpfe, wenn sie uns sahen. Andere bewunderten uns. Wir selbst waren stolz auf uns. Und Papa auchdas war mir wichtig! Ein Oberklassenschüler bimste mit uns und zu Ostern wurden wir ohne Problem in die Untertertia (8. Klasse) versetzt. Ich verdankte es diesem strengen Klassenlehrer, dass ich nun vernünftig genug war um freiwillig das nötigste zu lernen (und im nächsten Winter mit einemGutim Zeugnis zufrieden zu sein).

mcnep schrieb am 21.2. 2009 um 09:52:00 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 14 Punkt(e)

Irgendjemand sollte endlich mal den Mut haben, auszusprechen, dass das habituelle Tragen von kurzen Lederhosen, wie es bei Jungen bis in die frühen 70er üblich war (in der Eifel, Niederbayern und einigen Seitentälern der Rhön bis weit in die 80er), primär der Faulheit der Mütter geschuldet war, die allen Persilidyllen der Werbewelt zum Trotz doch lieber moncheriefressend auf dem Sofa lungerten, als ihren hyperaktiven Dreckspätzen alle naselang die Beinkleider zu waschen und zu bügeln. Dass die Schlampen dadurch, zumal in Verbindung mit den oftmals brachialen Erziehungs'methoden', die ihre Besamer und sie selbst an den Schutzbefohlenen ausübten, bei einem Gutteil der pädagogischen Opfer sexualneurotische Störungen hervorriefen, war der Mehrheit der dallidallidummen Tachteler egal; schließlich musste die Eichenschrankwand von Quelle noch abbezahlt werden, da waren übermäßige Bekundungen von Lebensfreude ein keinesfalls zu duldendes Störelement im heimeligen Familienlager.

Veronika schrieb am 11.11. 2016 um 12:30:48 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 10 Punkt(e)

Es ist gerade sehr kalt und ich gehe nur dick eingepackt an die frische Luft. Denke ich an meine Schulzeit zurück, fällt mir auf, dass ich damals wohl weniger verfroren war. Zwar zogen wir im kühlen Herbst auch Pulover und Anorak an, bisweilen auch Mütze und Handschuhe, aber solange wie möglich zum Keid oder Rock keine Strumpfhosen. Eigentlich galt bei uns zuhause die Regel, dass wir Mädchen ab 1. November keine Kniestrümpfe mehr anziehen, aber ich konnte meine Mutter davon überzeugen, dass es Anfang November auch nicht unbedingt kälter als Ende Oktober ist. So gab meine Mutter meistens schnell nach und ich stolzierte weiter mit nackten Beinen zur Schule. Wenn es dann wirklich Winter mit Frost und Schnee wurde, zogen wir draußen Strumpfhosen an, aber im Haus wechseltehn wir wieder zu Kniestrümpfem. Wenn wir dann am Nachmittag »mal kurz« rausgingen, ersparten wir uns die Umzieherei. So spielte wir manchmal auch mit nackten Beinen im Schnee. Natürlich war das sehr kalt, aber die Tatsache, dass unsere Freundinnen blaß vor Neid wurden, ließ meine Schwestern und mich die Kälte ertragen. Wir waren gut abgehärtet und da wir nicht krank wurden, ließ unsere Mutter uns gewähren.

Willi schrieb am 3.8. 2009 um 10:16:45 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 7 Punkt(e)

Meine Stiefmutter hätte es am liebsten gesehen, wenn ich das ganze Jahr hindurch kurze Hosen getragen hätte. Wenn es wenigstens Lederhosen gewesen wären, das hätte ich sogar mitgemacht. Aber ich musste extra kurze dünne Shorts tragen, die zwei Nummern zu klein gekauft wurden, damit sie stramm saßen. Mutters zweites Hobby war nämlich, dass sie mich liebend gern und wegen jeder Kleinigkeit mit dem Rohrstock verdrosch, und die Hiebe zogen auf den Shorts natürlich besser durch. Die Hosen musste ich nicht runterziehen, weil Mutter sehr prüde war. Ich habsie nie nackig gesehen. Meinem Vater war es egal was sie mit mir machte. Den Rohrstock nahm er selbst gern zur Hand wenn er von der Maloche kam, aber in meine Bekleidung mischte er sich nicht ein. Von Dezember bis Ende Februar durfte ich zwar eine Trainingshose überziehen, aber nur auf dem Schulweg und draußen. In der Schule zog ich sie, als ich etwas älter war, trotz Verbots nicht aus, aber daheim musste ich es.

Mutter war in einem Damenkegelklub. Ich war 12 als sie eines Abends heim kam und sagteIn der Wirtschaft fehlt ein Kegeljunge. Das kannst du machen und dir Taschengeld verdienen.“ Den Vorschlag fand ich gut. Bis jetzt hatte ich 1 Mark pro Woche gehabt. Jetzt waren es 50 Pfennig pro Abend, und ich sollte an vier Abenden helfen. Der Wirt verlangte von den Kegeljungen „Dienstkleidung“ – weiße Turnhosen und ein rotes Polohemd, woGut Holz“ draufstand auf der Bahn. Und Mutter befahl, dass ich mich schon zu Hause umzog und auch im Winter so zur Arbeit ging. Aber das waren nur 10 Minuten, wenn man sich warm rannte. Auf der Bahn war es im Winter hinten auch saukalt. Nur vorn war geheizt.

Der andere Kegeljunge auf der zweiten Bahn war der Sohn vom Wirt. Der zeigte mir das Bilderaufstellen. Manchmal half er mir auch, wenn seine Bahn leer war. Wenn ich beim Bilderkegeln selbst mal was falsch machte oder wenn er mir absichtlich einen Streich spielte, wurde immer ich angeschrieen und nach vorn gerufen. Mutter hatte einen Rohrstock auf der Kegelbahn deponiert, und sie verdrosch mich dann vor all den Frauen, die sie auch noch anfeuerten.

In vielen Arbeiterfamilien ging es damals nicht zimperlich zu. Aber nur wenige mussten so frieren wie ich. Geprügelt wurden viele von meinen Kumpels. Doch die Stiefmutter hatte richtig Spaß daran. Ich selbst hätte meine Jungs später auch gern mit Gürtel und Rohrstock verhauen, aber das war nun verboten. Und in richtig kurzen Hosen konnte man sie auch nicht mehr auf die Straße schicken. Jetzt waren dämliche Bermudas Mode. Und die auch nur im Sommer!

Beate schrieb am 11.12. 2009 um 16:36:14 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 15 Punkt(e)

Wie unterschiedlich Menschen abgehärtet sein können, erlebe ich zur Zeit gerade bei meinen Kindern.
Mein Sohn trägt zur Zeit draußen nur noch einen Wintermantel. Außerdem trägt er unter seiner langen Hose auch noch eine lange Unterhose. Ohne dies wäre es ihm draußen jetzt zu kalt.
Dagegen läuft meine Tochter zur Zeit noch mit einem kurzen Rock und kurzen Söckchen draußen herum. Sie hat damit keine Probleme. Außerdem gefällt es ihr, jetzt im Dezember noch ihre nackten Beine zu zeigen.

Robert schrieb am 20.6. 2013 um 17:27:44 Uhr zu

Abhärtung

Bewertung: 9 Punkt(e)

Von Frauen sah ich eine holde Schar
Am Allerheil'gentag, der jüngst verflossen,
Und eine stellt' als herrlichste sich dar;
Zur Rechten führt' sie Minne als Genossen.

Dem Aug' entquoll ein Licht, glanzhell und klar,
Das wie ein Geist erschien, von Glut umgossen;
Ich sah ihr kühn ins Angesicht: es war
Das Bildnis eines Engels, lichtentsprossen.

Es grüßte, die wohl dessen würdig waren,
Mit ihren Augen diese Hohe, Milde,

Und ließ die Herzen drob mit Kraft sich paaren.

Mich dünkt, sie stammt aus himmlischem Gefilde!
Zum Heil mocht' sie zu uns herniederfahren:
O selig, nah zu sein dem Engelsbilde!

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