Auge
Bewertung: 4 Punkt(e)ich saß allein in meiner kammer als dass auge zu mir kam nackt kam ich mir vor vor lauter scham es erzählte mir ein märchen und schenkte mir ein knuddelbärchen
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| Der erste Text | am 19.1. 1999 um 02:04:08 Uhr schrieb Dragan über Auge |
| Der neuste Text | am 6.5. 2020 um 00:09:40 Uhr schrieb Pferdschaf über Auge |
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am 17.5. 2018 um 21:27:27 Uhr schrieb
am 17.10. 2009 um 08:44:45 Uhr schrieb
am 11.4. 2003 um 00:46:18 Uhr schrieb |
ich saß allein in meiner kammer als dass auge zu mir kam nackt kam ich mir vor vor lauter scham es erzählte mir ein märchen und schenkte mir ein knuddelbärchen
Das allerletzte Auge unseres Körpers strahlte nur wenige Tage. Danach kamen stündlich neue Linsen auf den Kopf. Gelinst sieht man aus, wie ein Orthospectrakel. Und abgelinst ist wie
ein Eimer, der zu sich gefunden hat. Vollgelinst kann ziehmlich öde ausgehen,wenn täglich nichts am Computer finkooliert.
Es regnete Augen, schon seit Stunden. Wohin ich auch schaute, überall blickten mich stumme Augen an, als ob ICH sie ausgeschabt hätte. Beim Gehen machte es schmatzende Geräusche, und ich vermied es, nach unten zu schauen. Zertretene Augen machten mich damals immer depressiv.
Es wird keine Gerechtigkeit geben,
nicht in diesem Leben, nicht mit diesen Kreaturen,
nicht für mich.
Es wird keine Liebe geben, nicht in diesem Leben, nicht mit ihr,
nicht für mich.
Doch es wird eine Zukunft geben, für euch, ohne mich,
ich habe es ihr gegeben, bewahrt es gut, es ist nur ein Sandkorn...
...aber es stammt aus der Ewigkeit...
(aus: »Das Auge der Sonne «)
Ein Wahrnehmungsobjekt. Hilft uns beim sehen.
Aber ob wir das sehen, was wirklich da ist, ist fraglich.
seltsam dass sein auge eine veränderung im raum erzeugt, die weitaus dramatischer ist als der wechsel von der dunkelheit ins licht
als mir die glasscherben ins auge flogen lachte ich kleine blutstropfen diametral in jähe unweiten, zentimetertief unter seinem jackenknopf hatte sich meine regenbogenhaut geöffnet
und regnete licht auf einen helden
Rudolf Hanke schrieb in der Idee des Ganzen: » Das Auge als bedeutendstes Wahrnehmungsorgan bildete sich sehr langsam heraus. Vom Augenfleck des Augentierchens bis zu unserem Auge dauerte es rund 3 Milliarden Jahre, unser Linsenauge entstand vor 500 Millionen Jahren, seit 30 Millionen Jahren gibt es das *sehen*, das ist 1 Prozent der gesamten Entwicklungszeit. Es ist nicht einzusehen, weshalb gerade danmit die Entwicklung abgeschlossen sein soll, können wir doch auch jetzt nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten Weltspektrums wahrnehmen.«
Es regnet Augen vom Himmel wie Sterntaler in diesem Märchen. Es macht schmatzende Geräusche, wenn ich gehe, und inzwischen ist es auch schon ziemlich glitschig. Ich kann auch nicht verschweigen, daß ich mich ein bißchen beobachtet fühle.
»man sieht nur mit dem herzen gut. das wesentliche ist für das auge unsichtbar.«
ich finde diesen ausspruch ungeheuer gut, da er zeigt, dass das innere eines menschen sehr viel mehr aussagt als das äußere. leider wird in unserer gesellschaft noch viel zu sehr auf das äußere geschaut, und ich schließe mich da selbst nicht aus. aber heute ist es schwer, menschen voneinander zu unterscheiden: man kann leider nicht immer sehen ob eine person z.b. klammotten aus absicht in einer bestimmten weise trägt, oder dies nur aus mitläuferei macht. dies zeigt, wie unmöglich es ist, menschen nach ihrem äußeren zu beurteilen.
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