Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 25, davon 25 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 12 positiv bewertete (48,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.10. 2008 um 10:58:38 Uhr schrieb
mcnep über Agamemnon
Der neuste Text am 17.1. 2022 um 19:10:58 Uhr schrieb
Gattin des Agamemnon über Agamemnon
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 13.1. 2022 um 02:43:09 Uhr schrieb
Christine über Agamemnon

am 4.7. 2010 um 08:19:21 Uhr schrieb
Dave über Agamemnon

am 25.10. 2008 um 15:13:45 Uhr schrieb
platypus über Agamemnon

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Agamemnon«

tootsie schrieb am 18.5. 2021 um 22:09:47 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 2 Punkt(e)

Als mich die Muse wieder einschaltet, stehe ich am Strand. Die Sonne sinkt bereits, und die griechische Flotte schaukelt in der Abendbrise auf den Wellen. Die BezeichnungFlotteist meiner Ansicht nach eine unzulässige Übertreibung. Eine Handvoll Schiffe, die von einem schmutzigen Räuberhauptmann befehligt wird, würde ich nie und nimmer als Flotte bezeichnen. Man hört einen Mann singen, der dabei auf einer Leier klimpert. Sonst ist es still, und die Stimmung im Lager der Griechen hinter mir wirkt gedrückt.

Agamemnons letzte Idee war nicht so gut. Weil er seine Kriegsbeute, das Mädchen Chryseis, wieder zurückgeben musste, damit Apollon nicht auch den Rest seiner Männer unter die Erde bringt, brauchte er Ersatz fürs Bett. Die neue Konkubine ist Eigentum von Achilles gewesen. Sie war ihm auf einem seiner Raubzüge in die Hände gefallen. Das Mädchen ist die Tochter eines lokalen Königs. Wobei ich zugeben muss, dass es sich hierbei ebenfalls um eine maßlose Übertreibung handelt. In der Bronzezeit nennt sich eben der Hauptmann jeder Räuberbande selbst einen König.

Das Mädchen gilt als sehr schön. Das bedeutet, sie hat noch alle Zähne und ein bisschen Fleisch auf den Rippen. Jedenfalls musste Achilles sie herausgeben. Dem schmeckt das gar nicht. Sein Verhältnis zu Agamemnon war von Anfang an etwas gespannt, aber diese Demütigung kann er nicht auf sich sitzen lassen.

Er hat das Zelt seines Chefs hoch erhobenen Hauptes verlassen und schmollt. Er weiß ganz genau, dass Agamemnon ohne ihn nicht die geringste Chance hat, die Trojaner zu besiegen.

Er ist schließlich der Sohn einer Göttin und praktisch unverwundbar. Weil er das Orakel kennt, hatte er vor, Briseis zu seiner Frau zu machen und in die Heimat zurückzukehren. Ein glückliches Leben im Kreis seiner Lieben, dass keine Schlagzeilen macht und bald vergessen ist.

Der ganze Feldzug ist für ihn eine einzige Pleite, und jetzt hat Agamemnon im auch noch die Frau weggenommen! Auf unsterblichen Ruhm kann er im Moment getrost verzichten. Er hat keine Lust darauf, weiterhin den Kopf für Agamemnon hinzuhalten.

Gattin des Agamemnon schrieb am 17.1. 2022 um 19:10:58 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 1 Punkt(e)

Griechischer Held und Weiber-Held. In seinem Heerlager gibt es einen kleinen Bereich, in dem seine Weiber campieren. Gut abgeschirmt von den immer geilen Soldaten.

Agamemnon kann die große Last der Verantwortung nur tragen, wenn ihn seine Mädels regelmäßig vom Tagesgeschäft ablenken. Nach jeder Entscheidung von großer Tragweite, vögelt er eine der ihm bedingunslos ergebenen jungen Frauen.

tootsie schrieb am 12.4. 2021 um 18:24:33 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich schaffe es, hinter Kalchas durch den Vorhang des Zeltes zu schlüpfen. Sonst hätte ich das kleine Gerät benutzen müssen, mit dem ich durch Gegenstände diffundieren kann. Es ist aber unangenehm. Als würden Holz, Stoff, Steine und dergleichen direkt über die Haut, das Gesicht, die Zunge und sämtliche inneren Organe kratzen. Es tut nicht weh, aber es irritiert. Unsere Sinne sind für solche Eindrücke nicht gemacht. Wenn man sich davon ablenken lässt und die Füße nicht hebt, sinkt man ein, bis die verschiedenen Kräfte ein Gleichgewicht gefunden haben. Man kann sich das vorstellen wie ein Bad im Toten Meer. Es ist nicht möglich, sich aus dieser Lage zu befreien, und man muss dann warten, bis man abgeschaltet wird.

Vorerst bin ich aber im Zelt und mache Aufnahmen. Die griechischen Heerführer sind wegen der Seuche im Lager versammelt, und in ihrer Mitte zieht Agamemnon einen Flunsch. Kalchas' Eintreten hat nichts Gutes zu bedeuten. Das weiß der König seit der Sache mit Iphigenie.

tootsie schrieb am 8.4. 2021 um 23:59:47 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der König der Könige, der Obermotz. In Troja war was zu holen, sonst wäre er wohl kaum für seinen gehörnten Bruder Menelaos in die Bresche gesprungen. Helena war nämlich dreist genug, den Staatsschatz mitgehen zu lassen, als sie mit Paris abgehauen ist.

Der ganze Aufriss wegen einer leicht ersetzbaren Ehefrau? Unwahrscheinlich. Und wenn sie noch so schön wäre.

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