Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 25, davon 25 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 12 positiv bewertete (48,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.10. 2008 um 10:58:38 Uhr schrieb
mcnep über Agamemnon
Der neuste Text am 17.1. 2022 um 19:10:58 Uhr schrieb
Gattin des Agamemnon über Agamemnon
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 25.10. 2008 um 14:27:59 Uhr schrieb
vom Schwerte über Agamemnon

am 25.10. 2008 um 15:16:06 Uhr schrieb
tootsie über Agamemnon

am 14.1. 2022 um 12:25:50 Uhr schrieb
Freitag über Agamemnon

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Agamemnon«

Gattin des Agamemnon schrieb am 17.1. 2022 um 19:10:58 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 1 Punkt(e)

Griechischer Held und Weiber-Held. In seinem Heerlager gibt es einen kleinen Bereich, in dem seine Weiber campieren. Gut abgeschirmt von den immer geilen Soldaten.

Agamemnon kann die große Last der Verantwortung nur tragen, wenn ihn seine Mädels regelmäßig vom Tagesgeschäft ablenken. Nach jeder Entscheidung von großer Tragweite, vögelt er eine der ihm bedingunslos ergebenen jungen Frauen.

tootsie schrieb am 14.1. 2022 um 01:07:21 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Muse tritt die silberne Schale beiseite, reckt angriffslustig das Kinn nach vorne und funkelt den Gott herausfordernd an.

Skamander stellt sich breitbeinig hin.

„Runter von meinem Grundstück!“, bellt er. In Hüfthöhe führt er die Hände zusammen und bildet eine Art Raute. Daraus schließt ein Strahl Wasser hervor, der so dick ist wie ein menschlicher Oberschenkel und die geballte Kraft eines Dampfhammers hat. Er trifft die Muse mit voller Wucht am Brustkorb. Mit rudernden Armen fliegt sie rückwärts durch die Luft und knallt gegen den Stamm einer mächtigen Eiche, die seit Jahrhunderten am Ufer steht. Der ganze Baum vibriert. Einige Blätter segeln zu Boden.

Die Muse blinzelt benommen. Aus der klaffenden Wunde, in der man helle Rippen sehen kann, sickert goldener Ichor. Die Götter haben kein rotes Blut wie die Menschen.

Abwesend betastet sie ihre verwundete Brust. Sie schaut an sich herunter und keucht: „Scheiße, meine Titte! Bist du übergeschnappt? Ohne Narben wächst das nicht mehr zusammen!“

„Runter von meinem Grundstück!“, wiederholt Skamander leise. Zur Illustration wird ein Overlay aus Vektoren eingeblendet, die den Herrschaftsbereich des Gottes farblich markieren. Die Füße der Muse ragen hinein. Hastig zieht sie die Beine an, um sie aus der Gefahrenzone zu bringen.

„Ich hab schon gehört, dass es bei dir nicht so gut läuft. Der Chef ist wohl sehr unzufrieden?“, fragt der Flussgott.

„Was geht dich das an!“, faucht die Muse. Mit spitzen Fingern greift sie einen Hautlappen und bringt ihn in seine ursprüngliche Position.

Griechische Gottheiten sind nicht zimperlich und hart im Nehmen.

tootsie schrieb am 13.1. 2022 um 01:03:14 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 1 Punkt(e)

Als ich mich dem Ufer nähere, liegt Skamander auf einem flachen Stein in der Sonne ausgestreckt und steckt sich riesige, rote Weintrauben in den Mund. Die Früchte türmen sich auf einer silbernen Schale, die wie eine Muschel geformt ist. Klischee, Klischee! Aber für einen Gott ist Skamander in Ordnung. Man könnte sagen, beinahe menschlich. Ich mag ihn, obwohl er immer ein bisschen nach Schlamm und Sumpf riecht.

Ob es viel zu tun gibt, frage ich ihn. Er sehe ja gerade schwer beschäftigt aus. Er kaut, brummt, was sowohl Zustimmung als auch Ablehnung bedeuten kann und schiebt mir die Schale rüber. Ich probiere die Früchte. Sie sind überraschend aromatisch und enthalten keine Kerne.

Er meint, dass so ein Ökosystem eine Menge Arbeit mache. Dazu kommen Temperatur, Mineral-und Sauerstoffgehalt. Er hätte alle Hände voll zu tun, seit das Lager der Achaier zu einem erhöhten Stickstoffeintrag führen würde. Außerdem wäre das Ufer im Eimer.

Wir plaudern eine Weile, während sich die Sonne dem westlichen Horizont nähert. Der Wind trägt den Geruch von Rauch heran und von Essen. Im Lager bereitet man sich auf den Abend vor.

Der Gott hebt überrascht den Blick, als hätte er hinter mir etwas entdeckt. Ich drehe mich rasch um, und zwischen den Bäumen tritt die Muse hervor. Mich würdigt sie keines Blickes, als sie sich Skamander zuwendet. Sie verbreitet schlechte Laune wie einen faden Geruch.

Die Muse hat das Gesicht zur Faust geballt. Mit zusammengebissenen Zähnen knurrt sie eine Verwünschung. Was ihm denn einfalle, ihre Kataskopen in Beschlag zu nehmen. Wären Sie auf uns zukommt, erhebt sich Skamander.

Sie handele im Auftrag von Zeus persönlich, und wenn eine entscheidende Phase der Schlacht nicht dokumentiert werde, wolle sie ihm persönlich den Arsch versohlen. Dabei stampft sie auf ihn zu und stößt ihn mit beiden Händen vor die Brust.

Skamander stolpert einen Schritt zurück, und sein Blick verdüstert sich.

Die Muse tritt die silberne Schale beiseite, reckt angriffslustig das Kinn nach vorne und funkelt den Gott herausfordernd an.

tootsie schrieb am 12.4. 2021 um 18:24:33 Uhr zu

Agamemnon

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich schaffe es, hinter Kalchas durch den Vorhang des Zeltes zu schlüpfen. Sonst hätte ich das kleine Gerät benutzen müssen, mit dem ich durch Gegenstände diffundieren kann. Es ist aber unangenehm. Als würden Holz, Stoff, Steine und dergleichen direkt über die Haut, das Gesicht, die Zunge und sämtliche inneren Organe kratzen. Es tut nicht weh, aber es irritiert. Unsere Sinne sind für solche Eindrücke nicht gemacht. Wenn man sich davon ablenken lässt und die Füße nicht hebt, sinkt man ein, bis die verschiedenen Kräfte ein Gleichgewicht gefunden haben. Man kann sich das vorstellen wie ein Bad im Toten Meer. Es ist nicht möglich, sich aus dieser Lage zu befreien, und man muss dann warten, bis man abgeschaltet wird.

Vorerst bin ich aber im Zelt und mache Aufnahmen. Die griechischen Heerführer sind wegen der Seuche im Lager versammelt, und in ihrer Mitte zieht Agamemnon einen Flunsch. Kalchas' Eintreten hat nichts Gutes zu bedeuten. Das weiß der König seit der Sache mit Iphigenie.

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