GeorgeHarrison
Bewertung: 5 Punkt(e)er war das Nesthäkchen der Beatles und der ruhende Pol, obwohl hochmusikalisch zunächst als songwriter noch nicht so etabliert, wie Lennon/McCartney. Führte als erster Pop-Gitarrist die indische Sitar ein.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 67, davon 66 (98,51%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 43 positiv bewertete (64,18%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 354 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 1,179 Punkte, 7 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 30.11. 2001 um 17:16:09 Uhr schrieb Geschenk über GeorgeHarrison |
| Der neuste Text | am 18.10. 2025 um 11:44:54 Uhr schrieb Gerhard über GeorgeHarrison |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 7) |
am 24.11. 2003 um 00:42:35 Uhr schrieb
am 3.12. 2003 um 20:51:58 Uhr schrieb
am 3.3. 2006 um 21:16:28 Uhr schrieb |
er war das Nesthäkchen der Beatles und der ruhende Pol, obwohl hochmusikalisch zunächst als songwriter noch nicht so etabliert, wie Lennon/McCartney. Führte als erster Pop-Gitarrist die indische Sitar ein.
Voller Name: George Harold Harrison MBE
Geb.dat.: 25.Februar 1943
Todestag: 29.November 2001 Eltern: Harold (+ 1978) und Louise Harrison (+ 1970)
Geschwister: Schwester Louise (*1931), Brüder Harold (*1934) und Peter (*1940)
Familienstand: von 1966 bis 1977 verheiratet mit Pattie Boyd; seit 1979 verheiratet mit Olivia Arias
Kinder: Sohn Dhani (* 1978)
Musikalischer Werdegang: 1955: Gründung der Rebels mit Bruder Peter und Freund Arthur Kelly; 1958: Beitritt zu John Lennons Quarrymen; 1960: Namenswechsel der Band zu Beatles;
späte 50er Jahre: Komposition von Cry For A Shadow mit John Lennon und In Spite Of All the Danger mit Paul McCartney; 1962: Erste Single Love Me Do; 1963: Erste LP Please Please Me; Erste US-Tour; 1965: Erhalt des MBE-Ordens; George lernt Ravi Shankar und indische Musik kennen; 1966: Hochzeit mit Pattie Boyd; Letzte Tournee der Beatles; 1967: LP Sgt.Pepper's Lonely Hearts Club Band; 1968: Erstes Solo-Album Wonderwall Music; 1969: Letztes Konzert der Beatles auf dem Dach des Apple Gebädes; Komposition der Klassiker Here Comes The Sun und Something; Letzte Aufnahmen mit den Beatles; 1970: Trennung der Beatles; Erfolgsalbum All Things Must Pass; 1971: Co-Organisation des Concert For Bangla Desh; 1974: Gründung des Schallplattenlabels Dark Horse; Erste US-Tour nach der Trennung der Beatles; 1977: Scheidung von Pattie; 1978: Kauf der Filmproduktionsfirma Handmade Films; Geburt von Sohn Dhani; 1979: Hochzeit mit Olivia Arias; 1980: Autobiographie I Me Mine veröffentlicht; 1981: Aufnahme der Lennon-Gedenknummer All Those Years Ago mit Paul & Linda McCartney, sowie Ringo Starr; 1988: Formierung der Traveling Wilburys mit Jeff Lynne, Roy Orbison, Bob Dylan, Tom Petty und Jim Keltner; 1992: Tournee durch Japan zusammen mit Eric Clapton; 1995: Veröffentlichung von Free As A Bird mit den überlebenden drei Beatles; 1998: Operation wegen Kehlkopfkrebs; 1999: George überlebt Messerattacke; Mai 2001: George unterzieht sich einer Operation wegen Lungenkrebs; Juli 2001: George begibt sich in die Schweiz, um sich Strahlentherapie wegen Gehirntumor zu unterziehen; November 2001: George Harrison stirbt in LA
Ein Beatle wird dynamisch
Alle Dinge müssen vergehen, aber es gibt auch Ausnahmen. George Harrisons vor 30 Jahren von vielen Beatles-Fans geradezu enthusiastisch aufgenommenes Solodebüt »All Things Must Pass« zeigte den filigranen Gitarristen von seiner dynamischen Seite. Bei der Jubiläumsausgabe anno 2001 dokumentiert er dies unfreiwillig - mit einer Neueinspielung von »My Sweet Lord 2001« (mit Sohn Dhani und Sängerin Sam Brown): Harrison sah zwar 1971 fast schon so alt aus, wie er heute ist, aber der Schwung damals war doch größer.
Den Song für »All Things Must Pass« hatte Harrison im Jahr der Beatles-Trennung mit Ringo Starr, Klaus Voormann, der kompletten Band Badfinger und Studiogästen von Eric Clapton bis zum damals unbekannten, 19-jährigen Phil Collins den letzten Schliff gegeben: Tatsächlich spielte fast jeder mit, der damals Rang und Namen hatte.
Musikalische SeelenverwandschaftAnfang 1971 stand das damalige Dreifach-Vinyl-Album auf dem Spitzenplatz der US-Billboard-Charts. Wie wichtig Harrison für den Beatles-Sound war, lässt sich an diesem Werk hervorragend studieren. Aber es steht auch für sich; Harrison teilt mit Clapton, der damals auf Intervention der Plattenfirmen in England nicht namentlich als Mitwirkender aufgeführt werden durfte, eine musikalische Seelenverwandtschaft. Mit dem Unterschied: Clapton stand damals am Anfang einer Solokarriere, für die Cream eine Grundlage war; Harrison hatte schon damals mehr erreicht, als er solo jemals übertreffen konnte. Für dieses Jahr hat er das erste Studioalbum seit 1987 (»Cloud Nine«) angekündigt. Die Jubiläumsausgabe enthält fünf bislang unveröffentlichte Songs und erstmals die komplette Jam-Session, die instrumentalen Spaß über gut eine halbe Stunde vermittelt. Für Sammler ein Muss.
er selbst hat es am besten gewusst:
All Things Must Pass
Writer, lead vocal: George Harrison
A cloudburst doesn't last all day
Seems my love is up
And has left you with no warning
But it's not always going to be this grey
All things must pass
All things must pass away
Sunset doesn't last all evening
A mind can blow those clouds away
After all this my love is up
And must be leaving
It has not always been this grey
All things must pass
All things must pass away
All things must pass
None of life's strings can last
So I must be on my way
And face another day
Now the darkness only stays at nighttime
In the morning it will fade away
Daylight is good
At arriving at the right time
It's not always going to be this grey
All things must pass
All things must pass away
All things must pass
All things must pass away
Hier noch ein paar schöne Zitate von George Harrison zum Album und über die Zeitlosigkeit seiner Stücke. Bei den Beatles waren die Hauptsongwriter immer McCartney und Lennon gewesen, Harrison zum Release seines Solodebüts, welches das erste Album eines Ex-Beatles war, das die Billboard Charts anführte: »Es war wie Durchfall zu haben, ohne auf die Toilette gehen zu dürfen. Ich denke ein Menge Leute waren überrascht zu sehen `Oh er schreibt ebenfalls Songs'«. Zur momentanen Schnelllebigkeit in der Musikbranche: »Ich höre mir nichts an, ich lese keine Zeitungen und ich sehe nicht fern und ich gehe nicht auf Konzerte. Und so spielt es keine Rolle, ob ich meine Musik vor zwanzig Jahren gemacht habe, oder ob ich sie Morgen mache. Sie richtet sich nicht nach Trends. Meine Hosen werden nicht alle sechs Monate enger oder weiter, meine Musik bleibt was sie ist, so mag ich das«. Understatement pur, die Ansichten eines Mannes der viel erlebt hat, und sich für den Re-Release keinen besseren Zeitpunkt hätte wünschen können, jetzt wo sich das Beatles Hitalbum »1« als Verkaufsschlager herausstellte.
George Harrison war mein Lieblingsbeatle. So schön, so ätherisch, so schöne Lieder. Nicht so intelektuall und verkorkst wie John Lennon, nicht so normal wie Ringo Starr, nicht so Nett und grinsekeksig wie Paul McCartney.
Eben George, eine Schönheit auf allen Ebenen.
Im LIFE-Magazin vom 09. Juli
ist ein Interview mit Stones-Schlagwerker Charlie Watts zu lesen. Hier ein übersetzter Auszug: 'Für diejenigen, die mit der Wahrheit des Falles nicht vertraut waren, wurde berichtet, dass Michael Abram in das Haus einbrach und auf Harrison einstach, der ihn mit Hilfe seiner Frau Olivia überwältigen konnte. »Aber was George wirklich durchgemacht hat stand nicht in der Zeitung«, sagt Charlie, »Ich habe etwa einen Monat nachdem es passierte mit Ringo gesprochen, und er hat mir genau erzählt, was da vorgefallen war, und es war grauenhaft. Auf George wurde um die vierzigmal eingestochen. Es passierte außerhalb seines Schlafzimmers auf dem Treppenabsatz. Er wäre tot, hätte er im Bett gelegen, er wäre nicht in der Lage gewesen, sich zu wehren. Die Zeitungen haben geschrieben, dass ein Stich seine Lunge getroffen hat, aber viele andere waren ebenso gefährlich. Der Mann hat ihn überall aufgeschlitzt. Georges Frau hat immer und immer wieder mit dieser Messinglampe auf ihn eingeschlagen, aber er hörte einfach nicht auf.«
Charlie schüttelt traurig seinen Kopf. »Ich denke, dass George auch jetzt noch durch ein Trauma geht«, sagt er, »Er wird es tun müssen - er lebt seit 30 Jahren in diesem Haus. Es ist einfach schockierend, dass dieses einem Typen widerfährt, der so...« er sucht nach dem richtigen Wort - »gutmütig ist. George war niemals gemein zu irgendjemanden, er hat immer nur von Liebe und Frieden geredet. Er ist nicht wie John Lennon: er hat nie irgendwelche (kontroversen, O'Bell) Statements oder ähnliches abgegeben.« Charlie seufzt, lächelt mild. »Er ist einfach nur ein sehr netter Gitarrist.«
| Einige zufällige Stichwörter |
Urnenfeldbestattung
außenwelt
Amica
Zeitarbeit
Bildnis
|