| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
210, davon 209 (99,52%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 81 positiv bewertete (38,57%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
363 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,476 Punkte, 65 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 23.7. 1999 um 11:55:49 Uhr schrieb Pollie
über Handy |
| Der neuste Text |
am 7.1. 2026 um 09:12:29 Uhr schrieb Christine
über Handy |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 65) |
am 18.3. 2006 um 10:19:56 Uhr schrieb Werner über Handy
am 11.11. 2015 um 16:32:47 Uhr schrieb Schmidt über Handy
am 15.6. 2002 um 11:50:13 Uhr schrieb Alex über Handy
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Handy«
Regula schrieb am 1.2. 2001 um 15:39:24 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Morgens erst den Kaffee und danach einen Blick in die Zeitung werfen, ich habe sie noch nicht ganz geöffnet, da springt mir ein Super-Sonderangebot entgegen. Ein Handy, es kostet nur ein bißchen mehr als die mitgelieferte Telefonkarte. Irgendwann wird auch der größte Ignorant weich, also, in der Mittagspause statt Essen, weg von der Arbeit und hin zum Laden.
Dort drängeln sich schon viele Leute, Massenabfertigung der Kunden. Ich krieg die Box und allerlei Broschüren in die Hände gedrückt, der Kundenberater taxiert mich mit einem halben Extra-Blick, und kramt aus der letzten Ecke seines Pultes eine besonders ausführliche Bedienungsanleitung heraus, die er mir mit einem gönnerhaften Grinsen obendrauf legt.
Zu Hause packe ich alles aus, verteile es systematisch über den Tisch, fange an zu stöpseln. Wo ein Akku, da muß aufgeladen werden,
wo ein Rubbelfeld, da muß gerubbelt werden usw.
Gegen Ende der Prozedur passiert dann - nichts.
Ich fang nochmal fast von vorne an, aber schon bei dem Nebensatz »,schalten Sie Ihr Handy ein,« geht nichts mehr.
Ich lese jetzt auch die ausführliche Bedienungsanleitung, immer schon mit dem Gedanken »sieht man Dir eigentlich an, wie blöd du bist?« im Hinterkopf.
Aber zum »Einschalten eines Handys« finde ich nichts, ich drücke einfach so rum, mal grün, mal rot »so blöd kann ich doch eigentlich nicht sein, oder doch?«.
Ich rufe eine Service-/Informationsnummer an, es werden Weiterwahlmöglichkeiten zu Dingen angegeben unter denen ich mir nur vage etwas vorstellen kann - Ja.
Dann gibt es da eine Nummer für Verzweifelte - ich ruf sie an. Am Ende eine sehr nette Fachfrau die, nachdem sie versteht, das mein Problem schon beim Einschalten beginnt, sich ein baugleiches Handy holt, und nun drücke ich unter fachkompetenter Anleitung mal rot, mal grün, mal kurz, mal lang - nichts.
»Ich glaube ihr Handy ist kaputt.«
Ich bin fast glücklich, also bin ich doch nicht völlig blöd. Morgen werde ich hoffentlich ein baugleiches Handy bekommen, denn jetzt kenn ich ja schon die ganze Bedienungsanleitung.
Bobo schrieb am 24.3. 2001 um 12:44:04 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Für Diskussionen mit fast Elfjährigen lohnt es sich, ausgeschlafen zu sein. Und
wohl informiert. Die Briten wollen Handys nur noch mit Warnhinweis zulassen:
Kids, fasst euch kurz, telefoniert, wenn es wichtig ist, sonst lasst es sein! Die
Schädeldecke von Kindern ist dünner und durchlässiger für elektromagnetische
Strahlung als bei Erwachsenen. Kopfschmerzen, Erinnerungs- und
Schlafstörungen drohen, sagen britische Wissenschaftler. Die Disney Company
hat im vergangenen Jahr verboten, Handy-Schutzhüllen mit Mickymäusen zu
schmücken. Und namhafte Psychologen warnen vor Schäden im psychologischen
Reifungsprozess, weil Handys Heranwachsende daran hindern, sich aus kindlichen
Abhängigkeiten zu lösen.
Er wolle ja, kontert der fast Elfjährige, gar kein strahlungsintensives Handy
haben. Im Fernsehen habe er einen Handy-Test gesehen: Fast am meisten
Energie verstrahle mein Motorola, während sein Wunsch-Nokia Testsieger sei! In
derselben Sendung hätte ein Psychologe gesagt, durch ein Handy lernten Kinder,
mit dem Taschengeld hauszuhalten. Und in Dänemark hätten Forscher
festgestellt, dass Kinder ohne Handy sozial isoliert seien.
Fonelkom schrieb am 13.11. 2000 um 20:03:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Trotz Montagmorgen ohne was Böses denkend radle ich zur Arbeit, plötzlich schreit mich einer vom Straßenrand an:
Ich komm heut erst zur zweiten Vorlesung.
Interessiert mich nicht,
sag ich und sehe gerade noch, dass er sich so komisch mit einer Hand den Kopf hält. Handy. Heute abend auf dem Heimweg kurz zum Bäcker rein. Nach mir kommt dann noch einer und begleitet meine Brötchenbestellung mit dem Hinweis, dass er vorher nicht ins Netz gekommen sei. Auch er hält sich den Kopf. Mit Recht, denke ich, er sollte aber beide Hände nehmen. Wenig später steht eine mitten auf dem Gehweg, im Auto versteht sich, und quatscht, weil mit geschlossenem Fenster, diesmal wenigstens ohne mich am Gespräch zu beteiligen.
Ich telefoniere, also bin ich. Deutsche Leitkultur
| Einige zufällige Stichwörter |
Problematisierungstheoretiker
Erstellt am 5.8. 2000 um 16:17:07 Uhr von Nicolas, enthält 18 Texte
Klingelbeutel
Erstellt am 6.7. 2002 um 15:02:56 Uhr von Schnuller, enthält 17 Texte
Blasterklapse
Erstellt am 14.8. 2002 um 22:19:44 Uhr von Irrenoffensive, enthält 172 Texte
ungepflegt
Erstellt am 6.2. 2004 um 15:14:08 Uhr von toschibar, enthält 5 Texte
Jahrhundert
Erstellt am 8.6. 2000 um 19:42:01 Uhr von Galaxie, enthält 66 Texte
|