Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 211, davon 210 (99,53%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 81 positiv bewertete (38,39%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.7. 1999 um 11:55:49 Uhr schrieb
Pollie über Handy
Der neuste Text am 19.1. 2026 um 08:05:36 Uhr schrieb
Rübezahl über Handy
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 66)

am 23.9. 2006 um 12:23:43 Uhr schrieb
Katharina die Wunderbare über Handy

am 8.6. 2003 um 14:47:49 Uhr schrieb
Dortessa über Handy

am 4.1. 2006 um 21:59:42 Uhr schrieb
Micoud über Handy

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Handy«

Uli der Barde schrieb am 21.2. 2003 um 10:11:25 Uhr zu

Handy

Bewertung: 9 Punkt(e)

Ich finde die Dinger ja schon praktisch.
Aber ich kaufe mir erst eins, wenn die Mehrheit der Leute gelernt hat, damit rücksichtsvoll umzugehen und es in Situationen, wo das nervige Piepsen für andere störend wirkt, aus-/stummschalten oder den Vibrationsalarm einsetzen und sich zum telefonieren etwas entfernen.
Ein weiteres Problem ist, daß die Werbung auch noch propagiert, daß es »in« ist, überall und in jeder Situation das Handy im Anschlag zu haben.
Wenn das aufhört, dann erst kaufe ich mir eins.

Also nie, befürchte ich.

Liquidationsdefensive schrieb am 31.7. 2002 um 20:12:10 Uhr zu

Handy

Bewertung: 4 Punkt(e)

Als Instrument des beruflichen Alltags handelt es sich bei einem Handy um ein Folterinstrument übelster Sorte. Der Dämon der ständigen Erreichbarkeit schlummert in diesem Zivilisationslaster - nein, noch schlimmer - die Erwartung anderer, ständig und überall erreichbar zu sein und der Rechtfertigungsdruck bei Abwesenheit. Ausgestattet mit einer Mobilbox, dieser Müllhalde der Rückrufnötigungen, wird das Handy schon nach dem blossen Einschalten zu einer Bedrohung. Seine bequeme Allgegenwart verwandelt seinen Besitzer in ein Monster der elektronischen Telefonbuchmunition, das, aller Sprechhemmungen und vorbereitenden Gedanken entledigt, die Entfesselung des belanglosen Geredes feiert. Moralisch zersetzt vom Dringlichkeitswahn haben die devoten Sklaven des Handys jede Rücksicht und jedes Gefühl für die Gewalttätigkeit der Unterhaltung verloren.
Das Handy stellt die kosmische Ordnung von Wichtig und Unwichtig auf den Kopf und verkehrt die Prioritäten von Qualität und Zeit. Nieder mit dieser sozialen und humanitären Umweltbelastung. Zerstört die Mobilfunknetze, sprengt die Handyfabriken, baut Postkutschen und lasst die Uhren langsamer ticken.

Regula schrieb am 1.2. 2001 um 15:39:24 Uhr zu

Handy

Bewertung: 2 Punkt(e)

Morgens erst den Kaffee und danach einen Blick in die Zeitung werfen, ich habe sie noch nicht ganz geöffnet, da springt mir ein Super-Sonderangebot entgegen. Ein Handy, es kostet nur ein bißchen mehr als die mitgelieferte Telefonkarte. Irgendwann wird auch der größte Ignorant weich, also, in der Mittagspause statt Essen, weg von der Arbeit und hin zum Laden.
Dort drängeln sich schon viele Leute, Massenabfertigung der Kunden. Ich krieg die Box und allerlei Broschüren in die Hände gedrückt, der Kundenberater taxiert mich mit einem halben Extra-Blick, und kramt aus der letzten Ecke seines Pultes eine besonders ausführliche Bedienungsanleitung heraus, die er mir mit einem gönnerhaften Grinsen obendrauf legt.
Zu Hause packe ich alles aus, verteile es systematisch über den Tisch, fange an zu stöpseln. Wo ein Akku, da muß aufgeladen werden,
wo ein Rubbelfeld, da muß gerubbelt werden usw.
Gegen Ende der Prozedur passiert dann - nichts.
Ich fang nochmal fast von vorne an, aber schon bei dem Nebensatz »,schalten Sie Ihr Handy eingeht nichts mehr.
Ich lese jetzt auch die ausführliche Bedienungsanleitung, immer schon mit dem Gedanken »sieht man Dir eigentlich an, wie blöd du bistim Hinterkopf.
Aber zum »Einschalten eines Handys« finde ich nichts, ich drücke einfach so rum, mal grün, mal rot »so blöd kann ich doch eigentlich nicht sein, oder doch?«.
Ich rufe eine Service-/Informationsnummer an, es werden Weiterwahlmöglichkeiten zu Dingen angegeben unter denen ich mir nur vage etwas vorstellen kann - Ja.
Dann gibt es da eine Nummer für Verzweifelte - ich ruf sie an. Am Ende eine sehr nette Fachfrau die, nachdem sie versteht, das mein Problem schon beim Einschalten beginnt, sich ein baugleiches Handy holt, und nun drücke ich unter fachkompetenter Anleitung mal rot, mal grün, mal kurz, mal lang - nichts.
»Ich glaube ihr Handy ist kaputt
Ich bin fast glücklich, also bin ich doch nicht völlig blöd. Morgen werde ich hoffentlich ein baugleiches Handy bekommen, denn jetzt kenn ich ja schon die ganze Bedienungsanleitung.

Hagbard schrieb am 22.3. 2001 um 01:37:11 Uhr zu

Handy

Bewertung: 3 Punkt(e)

Handy ist nicht englisch und nicht deutsch. Es ist ein Kunst- bzw. ein Werbebegriff, der sich allerdings im deutschsprachigen Raum wirklich durchgesetzt hat. Ein Problem ist der Plural von Handy. Wäre es ein englisches Wort, müsste es »Handies« heißen. Ein deutsches Wort würde »Handys« im Plural geschrieben. Aber es ist weder englisch noch deutsch - es ist im deutschen Sprachraum verbreitet und klingt englisch. Außerdem wird es englisch ausgesprochen. Manche schreiben auch »Handy's« - aber das ist auf jeden Fall falsch. Ein echtes Dilemma. Einziger Ausweg: wir schreiben »Mobiltelefone« - aber das ist schrecklich lang...
Ich brauche übrigens kein Handy. Wirklich nicht - und ich habe auch keins. Aber manchmal denke ich, ich bin der einzige ...

Liamara schrieb am 23.12. 1999 um 19:31:53 Uhr zu

Handy

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ist ein Handy beim Friseur wirklich nötig? Kann man nicht einfach vorher sagen: Ich geh heut zum Friseur. Um zehn, elf, zwölf Uhr bin ich nicht zu Hause. Muss man am Telefon sagen: »Ich bin grad beim Friseur und krieg 'ne Dauerwelle«? Was wäre, wenn das Ding klingelt, während der arme Friseur die Haare wäscht? Wie peinlich! Was ist so schlimm daran, sich einfach einen Anrufbeantworter zuzulegen, den vor dem Friseurbesuch anzumachen und dann gaaanz in Ruhe sich frisieren zu lassen?

odi schrieb am 6.7. 2000 um 18:40:51 Uhr zu

Handy

Bewertung: 3 Punkt(e)

seit ich ein Handy habe weiß ich keine telefonnummern mehr auswendig. außerdem geht mir das ständige gebimmel, gefiepe und gedudle auf die nerven. Wenn irgendwo ein Handy läutet erschrecke ich zuerst ein wenig, weil ich glaube es ist meins. Aber praktisch ist es schon.

Liamara schrieb am 1.8. 1999 um 16:13:57 Uhr zu

Handy

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn man heutzutage Menschen scheinbar mit sich selbst reden sieht, sollte man noch einmal genauer hinschauen. Es könnte sein, dass sie ein Handy haben.

Bobo schrieb am 24.3. 2001 um 12:44:04 Uhr zu

Handy

Bewertung: 2 Punkt(e)

Für Diskussionen mit fast Elfjährigen lohnt es sich, ausgeschlafen zu sein. Und
wohl informiert. Die Briten wollen Handys nur noch mit Warnhinweis zulassen:
Kids, fasst euch kurz, telefoniert, wenn es wichtig ist, sonst lasst es sein! Die
Schädeldecke von Kindern ist dünner und durchlässiger für elektromagnetische
Strahlung als bei Erwachsenen. Kopfschmerzen, Erinnerungs- und
Schlafstörungen drohen, sagen britische Wissenschaftler. Die Disney Company
hat im vergangenen Jahr verboten, Handy-Schutzhüllen mit Mickymäusen zu
schmücken. Und namhafte Psychologen warnen vor Schäden im psychologischen
Reifungsprozess, weil Handys Heranwachsende daran hindern, sich aus kindlichen
Abhängigkeiten zu lösen.

Er wolle ja, kontert der fast Elfjährige, gar kein strahlungsintensives Handy
haben. Im Fernsehen habe er einen Handy-Test gesehen: Fast am meisten
Energie verstrahle mein Motorola, während sein Wunsch-Nokia Testsieger sei! In
derselben Sendung hätte ein Psychologe gesagt, durch ein Handy lernten Kinder,
mit dem Taschengeld hauszuhalten. Und in Dänemark hätten Forscher
festgestellt, dass Kinder ohne Handy sozial isoliert seien.

Michel und Bruno und ein Schatten von mir schrieb am 1.7. 2009 um 17:00:59 Uhr zu

Handy

Bewertung: 1 Punkt(e)


Ich bin mal mit ein paar Freunden mit dem Zug von Aachen nach Köln ( Ehrenfeld ) gefahren, kurz vor der Ankunft wurden wir von einer Gruppe betrunkener Vollassis angepöbelt. Auf unsere Bitte hin, sie mögen doch weiter gehen, zogen drei oder vier von ihnen Messer und wollten auf uns los. Was tun? Ich griff blitzschnell in die Tasche, zog mein Handy hervor und wählte 11. Mit dem Daumen blieb ich gut sichtbar auf der Null. Dazu sagte ich ihnen, dass wenn sie nicht am nächsten Bahnhof verhaftet werden wollten, sie sich sofort verpissen sollten. Oh, Wunder, es hat zu meinem eigenen Erstaunen funktioniert. Sie prollten zwar noch ein / zwei Minuten rum, verzogen sich dann aber doch. Manchmal sind Telekommunikationsgeräte mächtiger, als das schärfste Messer...


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