| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
81, davon 78 (96,30%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (40,74%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
331 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,309 Punkte, 34 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 11.12. 2000 um 17:37:17 Uhr schrieb Thunfisch
über Senf |
| Der neuste Text |
am 11.3. 2021 um 09:45:39 Uhr schrieb Christine
über Senf |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 34) |
am 1.4. 2018 um 14:06:27 Uhr schrieb Christine über Senf
am 2.10. 2014 um 20:07:10 Uhr schrieb Kakerlake über Senf
am 20.4. 2017 um 00:12:22 Uhr schrieb Christine über Senf
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Senf«
Kochj schrieb am 26.10. 2001 um 21:39:21 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Senf ist ein in Europa und Asien heimisches Kraut, dessen Samen zum Würzen
verwendet werden. Man unterscheidet zwischen den weißen milden und dem
schwarzen scharfen Senfkörnern.
Senf wird als Samen, gemahlen oder als Paste, auch Mostrich genannt,
angeboten. Bei der Senfpaste handelt es sich um gemahlene Senfkörner, die mit
Essig oder Weinmost, Pfeffer, Salz und Gewürzen vermischt werden. Senf fördert
die Verdauung und die Durchblutung.
Ganze Senfkörner werden hauptsächlich zum Würzen von Marinaden verwendet,
mit gemahlenem Senf werden Saucen, Braten oder Kohlgerichte gewürzt. Senfpaste wird zu Würsten gereicht und dient
ebenfalls zum Würzen von Vinaigrettes, Saucen, Braten oder Kohlgerichten. Bei Braten sollte die Senfpaste aber erst
nach dem scharfen Anbraten auf das Fleisch gestrichen werden, da sie bei großer Hitze verbrennt und dabei bitter wird.
24 schrieb am 26.10. 2001 um 21:34:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
enf - besser als sein Ruf
Auch heute geistert noch immer das Gerücht umher, dass Senf dumm macht. Der
Grund dafür könnten cyanogene Senföle sein, die man dem Namen nach im Senf
vermuten könnte. Cyanogene Senföle führen, im Übermaß verzehrt, tatsächlich zu
Schwachsinnigkeit, sie kommen aber vorwiegend in Bittermandeln und
Bambussprösslingen, nicht aber im Senf vor. Senf ist also besser als sein Ruf. Davon
soll hier berichtet werden.
Senf - die kleine Verdauungshilfe
Senf ist ein unscheinbar blühendes Wildkraut, das im Mittelmeer
beheimatet ist. Dort wird es schon seit der Antike angebaut.
Botanisch ist Senf ein Kreuzblütler und mit Raps, Rettich und
Kresse verwand. Die ersten, die ihre Speisen mit Senf würzten,
waren wohl die Griechen. Bereits im 4. Jahrhundert vor Chr. wird in
ihren Berichten Senf erwähnt. Im 8. Jahrhundert gelangte Senf
schließlich nach Mitteleuropa und im 13. Jahrhundert erhielt die
französische Stadt Dijon das Monopol zur Senfherstellung. Auch
heute noch gilt der Senf aus Dijon als besondere Spezialität. Im
Mittelalter war Senf vor allem als Würzmittel für gepökeltes Fleisch
beliebt, aber auch damals war schon bekannt, dass Senf die
Verdauung unterstützt. Verantwortlich für die verdauungsfördernde
Wirkung des Senfes sind die ätherischen Öle. Diese regen nämlich
den Speichelfluss und die Magensaftproduktion an. Darüber hinaus wird vermutet, dass die im
Senf enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe im Darmtrakt antimikrobielle und
krebsvorbeugende Wirkungen haben.