Augen
Bewertung: 9 Punkt(e)Augen sind ein Teil eines Lächelns. Ich liebe es, Menschen zu beobachten und sie dabei mit ihren Augen lachen zu sehen. Mache nennen das auch »flirten«, doch so genau weiß ich es nicht.
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| Der erste Text | am 3.4. 2000 um 21:03:42 Uhr schrieb Dise* über Augen |
| Der neuste Text | am 27.1. 2026 um 13:31:39 Uhr schrieb Rübezahl über Augen |
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am 29.7. 2003 um 19:47:15 Uhr schrieb
am 25.4. 2006 um 13:20:51 Uhr schrieb
am 2.12. 2007 um 00:31:03 Uhr schrieb |
Augen sind ein Teil eines Lächelns. Ich liebe es, Menschen zu beobachten und sie dabei mit ihren Augen lachen zu sehen. Mache nennen das auch »flirten«, doch so genau weiß ich es nicht.
Augen
Verlockend, fordernd, groß
nicht Artig.
Die lassen mich vibrieren
Abwärts zu den Füßen
Und hoch bis hinter meine Ohren.
Verheißungsvolle Nacht, Süße,
wirst viel zu schnell enden.
Besser,
fühle ich Sie schon jetzt
In meinen Händen.
Sie sind blau, grau, grün oder alles durcheinander. Sie sind der Spiegel der Seele, sie funkeln andere Personen an oder lassen sie abblitzen.
Ich könnte in den Augen eines bestimten Menschen versinken, nur weiß ich nicht, ob es ihm auch so geht.
Das Spiel mit den Augen kann sehr gefährlich werden, wenn man die Spielregeln nicht kennt. Aber wer kennt schon die Regeln des Flirtens...
Augen so klar, rein und tief, man möchte sich in ihnen verlieren. Sie ziehen einen in ihren Bann, sie lassen nicht mehr los. Augen haben die Macht, sie strahlen Gefühle aus, sie vermitteln zwischen uns, ihre Ausdrucksstärke hilft uns uns untereinander zu verstehen, auch ohne Worte. Leuchtende Augen sind anziehend und machen unheimlich glücklich.
(A.M.S. du hast die schönsten Augen die ich je gesehen habe *g*)
Irgendwie hab' ich ein mieses Gedächtnis. Ich vergess' immer allen Scheiß, Daten, Ideen, und besonders gerne vergess' ich Informationen über andere Leute, also Namen, Geburtstage, Adressen, Telefonnummern... ja sogar das Aussehen, ob jemand dick oder dünn ist (ich bin manchmal ganz überrascht), die Haarfarbe, den Hautton... ich hab' sogar mal vergessen, daß jemand nur einen Arm hatte. 2× blöd kucken ist da schon schön doof.
Aber Augenfarben... ich vergesse nie Augenfarben. Egal, ob von Männern, Frauen... Ich sammle sie in meinem Gedächtnis regelrecht. Farbverläufe, Struktur, Muster... Tiefe... Menschen haben einzigartige Augen. Ich hab' auch schon seltsame Sachen gesehen, Augen ohne oder mit »verrutschten« Pupillen, jemand mit zwei Pupillen (naja, eine war eine Verletzung) in einem Auge. Oder jemanden, der eine zweifarbig halbierte Iris hatte, blau und braun - aber nur an einem Auge. Ich hab' Augen gesehen, die von dunkelblau (außen) über silbergrau, grün, goldbraun und rotbraun nach schwarz verliefen. Leider gehörten sie einem Nazi. Womit haben solche Augen sowas verdient?!
Ich hab' ein Mädel gesehen, eine hübsche Türkin, die hatte tiefschwarze Augen, die im Licht dunkelrot (Müssten sie bei einer Türkin nicht türkis sein?) funkelten. Fast wie Rubine...
Am wichtigsten finde ich es, wenn ein Auge diese Tiefe hat, dieses Spiel aus Licht und Schatten. Erst dann sind Augen interessant, aufregend. Die Farbe kann noch so außergewöhnlich sein, ein »flaches« Auge ist für mich wie ein schlechter Schmuckstein im Vergleich mit einem Edelstein.
Es gibt Leute, die sagen das auch Augen lügen können. Das kann ich mir aber gar nicht vorstellen. Sie könnten vielleicht mißverständlich oder ausdruckslos sein - aber lügen?
Das macht den persönlichen Kontakt dann auch leichter, oder auch schwerer, wenn man nicht zeigen möchte, was man denkt, meine ich. Oder es auch noch nicht zeigen soll. Ich vermeide dann immer Augenkontakt, was wiederum unsicher wirkt - ist auch nicht gut.
Augen... Jedes sieht anders aus. Augen sind so interessant. Augen sind nicht einfach nur blau oder grün oder braun. Nein, jedes Auge hat markante Besonderheiten.
Ich kenne zum Beispiel jemanden, der orangene Flecken auf grüngeflecktem Hintergrund rund um die Pupillen hat. Das glaubt mir niemand, der es nicht selbst gesehen hat. Aber es ist wahr. Ich kann nicht beschreiben, was ich in diesen Augen schon alles gesehen habe, denn ich habe diese Person geliebt.
Ich kenne auch jemand, der sämtliche Augenfarben als »Mosaik« in seiner Iris vereint hat. Ich hatte nur leider noch nie richtig Gelegenheit, diese Augen genauer zu betrachten.
Am schönsten und auch am schlimmsten finde ich Hundeaugen. Nein, nicht die Augen der Hunde, sondern wenn jemand diesen besonderen Hundeblick drauf hat. Ich kann solchen Augen einfach nicht widerstehen. Sie haben so etwas unschuldiges und entschuldigendes. Ich glaube so ziemlich jeder kann mich mit diesem Blick um den kleinen Finger wicklen. Das hat auch Nachteile.
Augen können eine wahnsinnige Ausstrahlung haben. Augen können, wie die Seele, lachen. Augen können, wie die Seele, weinen.
Ich liebe es, jemandem nettes, einfach nur in die Augen zu sehen.
Alle Blinden dieser Welt haben mein vollstes Beileid. Vor allem diese, die noch NIE sehen konnten. Für mich wäre die Welt nur halb so schön, wenn ich nicht wüsste, wie blau das Meer, wie farbenfroh ein Regenbogen oder wie wunderschön ein Sonnenuntergang ist.
Eine Methode zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit in Anlehnung an das Experiment von Armand Fizeau bietet folgender Aufbau.
Eine über eine Oszillatorschaltung betriebene LED (a) sendet kurze rote Lichtimpulse mit einer Wiederholfrequenz von 40 kHz aus. Das Licht wird an einem halbdurchlässigem Spiegel als Strahlenteiler (b) zur Hälfte als Referenzstrahl in Richtung Gehäusefenster (co) reflektiert; die andere Hälfte passiert als Messstrahl das Fenster (c1). Eine Linse bildet die LED über einen im Abstand s/2 angeordneten Tripelspiegel (d1) (der den Strahlengang genau in sich selbst reflektiert) auf sich selbst und über den Strahlenteiler (b) auf eine Empfänger Diode (e) ab. Diese setzt jeden Lichtimpuls nach dem Durchlaufen des Weges s in einen Spannungsimpuls um, der als Zeitsignal U1 oszilloskopiert wird.
Zur Absolutmessung der Zeit t, die ein Lichtimpuls zum Durchlaufen des Weges s braucht, ist zusätzlich zum Zeitsignal U1 ein Referenzsignal Uo für den Nullpunkt erforderlich, das mit Hilfe eines zusätzlichen kleinen Tripelspiegel (d2) erzeugt wird. Er wird zur Reflexion eines Referenzstrahls auf die Empfänger- Diode e entweder auf das Fenster (c0) in das vom Strahlenteiler b nach oben reflektierte Licht gelegt oder unmittelbar am Fenster (c1) in den Messstrahl eingebracht. Beide Lichtwege sind äquivalent, die dabei unvermeidliche Beeinträchtigung des Messstrahls entfällt bei der Nutzung des Lichtes am Fenster (c0). Das über die Empfänger- Diode (e) in Spannung umgewandelte Referenzlicht wird auf dem Oszilloskop als Referenzsignal U0 angezeigt. Die Zeitdifferenz zwischen U1 und U0 ist die Zeit, die das Licht für den Weg S benötigt.
Eine sehr gruselige Szene ist für mich die Schlußsequenz aus Roman Polanskis 'Rosemaries Baby', wo nämlich die ohnehin in all ihrer kurzbehaarten Fragilität ungemein mitleiderregend gebeutelt daherkommende Mia Farrow sich über die Wiege ihres Adrian beugt, zuvor die ganze Satanistenclique, angeführt von John Cassavetes sie beelzebübisch als eine Art luziferischer Maria gebenedeit und geschockt hat, na und dann beugt sich dieses zarte Geschöpf Mia Farrow in ihrem ganzen Schmerz zur Wiege, wir Zuschauer sehen nur sie, wie sie in ihrem namenlosen Schmerz herausschreit:
-SEINE AUGEN!!! WAS HABT IHR MIT SEINEN AUGEN GEMACHT???
Schlutz.
Die Flammen in deinen Augen,
Spiegelbild des abendlichen Feuers,
In meinen Gedanken tanzen sie ewig.
Das ist die einzige Erinnerung,
In der ich deine Augen offen seh,
Obwohl du mich anschaust, wenn du sprichst.
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