Tag
Bewertung: 9 Punkt(e)Ein Tag kann so schnell vorbei sein, daß man sich fragt, ob er überhaupt da war.
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| Der erste Text | am 23.7. 1999 um 08:47:13 Uhr schrieb Elsni über Tag |
| Der neuste Text | am 22.2. 2026 um 11:24:14 Uhr schrieb Geyersbach über Tag |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 105) |
am 14.1. 2006 um 16:07:15 Uhr schrieb
am 29.9. 2006 um 15:25:23 Uhr schrieb
am 4.2. 2004 um 20:28:52 Uhr schrieb |
Ein Tag kann so schnell vorbei sein, daß man sich fragt, ob er überhaupt da war.
wenn ich mal zwischen 2 stühlen sitze, nicht weiß
wohin-rechts oder links...dann hilft es mir oft, wenn ich mir vorstelle, daß heute vielleicht der letzte tag in meinem leben ist-kein tag mehr....
dann weiß ich schnell wie ich mich entscheiden soll.
Was kann man tun, wenn der Tag gerade nicht da ist?
Was kann man tun, wenn die Nacht?
Wann ist Nacht kann man tun?
Tut die Nacht, wenn der Tag gerade?
Was, wenn nicht da ist?
Was kann der Tag die Nacht?
Was kann die Nacht schon tun?
Wenn der Tag, kommt die Nacht.
Was kann man tun, wenn der Tag gerade nicht da ist?
Was kann man tun, wenn der Tag gerade nicht da ist?
Was kann man tun, wenn der Tag gerade nicht ist?
Was kann man tun, wenn der Tag gerade ist?
Was kann man tun?
wenn morgen schönes wetter ist könnte es ein entscheidender tag in meinem leben werden
willst du mich heiraten
oder
wollen wir die wogen in meinem magen
tagtäglich aufs neue glätten
schwimm ans andere ufer
tagelang
habe ich an nichts anderes gedacht
sonne bitte scheine
Ich denke gerne an den Tag meiner 1. Hl. Kommunion zurück. Wir feierten ein schönes Fest. Meine Patin und mein Pate waren anwesend. Meine Onkel und Tanten und die Basen und Neffen waren auch dabei. Mit Eltern, Großeltern und mit meiner Schwester und meinem Bruder saßen wir im Wohnzimmer zusammen. Eine Frau aus der Nachbarschaft bewältigte den Aufwand in der Küche.
Zum Mittagessen gab es Schweineschnitzel und dazu Erbsen und Möhren. Vorab gab es eine deftige Rindfleischsuppe. Mein Vater sprach ein Tischgebet, dann legten wir los.
Ein Tag ist eine Markierung. Meist mit Edding gemacht, sind sie gewöhnlich sehr schwer zu entziffernde Namen entweder des Writers oder seiner Kru.
Bei den Beginnern, in Füchse, ist die schöne Zeile »verschließ die Tür.. ziehe durchs revier... markier ... hier und da mal ... dass ich da war...«, das ist taggen.
Viele finden Tags scheiße und nur Geschmiere, im Gegensatz zu »richtigen« Bildern. Ich hab eher so das gefühl, tags geben einer Gegend was bewohntes. Von daher mag ich sie ganz gerne.
Es wäer ja irgendwie nicht fair, jedem tag so eine chance zu geben (der schönste in meinem leben zu werden), da dann ja jeder tag die vorhergegangenen übertreffen kann. damit wären dann die vorhergegangenen tage benachteiligt, da sie keine möglichkeit mehr haben, sie zu revangieren. diesen tagen von vorneherein die chance zu geben, der schönste zu werden, würede jedoch die nachfolgenden tage einschränken, was also wiederum zu problemen führt (mir der fainess). eventuell lässt sich das ganze ja über ein lineares gleichunssystem adäquat fair realisieren.
HALLO!UZ?INA!T?I!ONE?N!
wüstenreiter-report:
neulich.t in der U oase
»...laßt mich ein lied für euch singen...(schock)...«
»HUUUP, HUUUP, HUUUP,... DIE AMPEL IST GRÜN, blindfisch...«
(vorran schreits aus dem nichts)
"a... ah...meine stimme, ...ung?...fisch...ampel...grün...blind?
... in der wüste?..."
»visionen?? reflektionen?! halluzinationen!!«
»...apropos huuup , ist es bekannt das hope eigentlich mit «I» u. «A",
nicht mit »o« und »e« geschrieben wird!"
»hipa<> hope u oase«
x »... man, alte scheiße, was erzähltst du denn für einen mist...«
y »... sorry, ich brauchte ein bisschen ablenkung...«
x »...wieso?«
y »...naja, die wüste brutzelt mich malle«
x »...biste krank?«
y »...ich glaub schon, aber ich weiss nicht, ob das gut oder schlecht ist!«
x »...boah mann, das musst du doch wissen«
y "...ich weiss es ja auch,
aber, ich fühle mich halt wie ein fisch in der wüste,
bzw. wie ein haufen aus der wüste im meer ... oder! ...hmm?,
frag bitte nicht wie ich so leben kann, ich weiss es nicht!"
x »...schon gut, gibt es denn eine lösung?«
y »...ich hoffe schon!...«
hoffen!dürfen?
unendlich?bitte!
nicht mehr schlafen,
denn träume erleben! sie die fantasy
wenn es zurückfliegt? sieh die sonne
nicht mehr essen,
denn es schmeckt! sie so köstlich
wenn es fad ist? sieh die zufriedenheit
nicht mehr trinken,
denn es belebt! sie die frische
wenn es überflutet? sieh das feuer
nicht mehr gehen,
denn es bewegt! sie der weg
wenn es steht? sieh das wehen
nicht mehr denken,
denn allem glauben! sie der sinn
wenn es versteht? sieh das nichts
nicht mehr atmen,
denn luft holen! sie die kraft
wenn es stoppt? sieh das wunder
nicht mehr sehen,
denn schönheit sehen! sie das licht
wenn es erblindet? sieh das glänzendes schwarz
nicht mehr malen,
denn farbe formen! sie die bewegung
wenn dunkelheit aufgelöst? sieh die zeit
nicht mehr hören,
denn leben lauschen! sie ein vogel
wenn es lärmt und schreit? sieh die ruhe
nicht mehr singen,
denn noten klingen! sie die töne
wenn es ruhe stillt? sieh der frieden
nicht mehr tanzen,
denn musik fühlen, sie die himmelsfläche
wenn es verschnauft? sieh die luft
nicht mehr fühlen,
denn seele atme! sie die wärme
wenn es nichts fühlt? sieh das zurück
nicht mehr fassen,
denn erde lebe! sie das wesen
wenn es hinabsinkt? sieh die wolke
nicht mehr sagen,
denn stimmen der lieder! sie ist melodie
wenn es entgleitet? sieh die geduld
nicht mehr fragen,
denn verstand kreist! sie ist wissen
wenn es ohne antwort? sieh das schicksal
nicht mehr lieben,
denn seele verschlossen! sie die freiheit
wenn es anders käme? sieh die erfüllung
nicht mehr hoffen,
denn gebete der zukunft! sie ist gott
wenn es verzweifelt aufgibt? sieh der kreis
nicht mehr sein,
denn wirklich leben! sie ist hier
wenn der tod kommt? endlich für immer
sie! sehen!
p.s. - alte scheisse möchte sich für diesen unwürgigen Text entschuldigen
Ein Tag im Leben eines Terroristen. Gestern ist er voller Hass zu Bett gegangen. Die ganze Nacht über hat er davon geträumt, Menschen zu köpfen.
Beim Aufwachen ist sein erstes Gefühl: Hass. Er wird sich durch seinen Tag hassen. Sein erster Gedanke gilt seinen verhassten Feinden. Er putzt sich voller Hass die Zähne. Sein Frühstück will ihm vor lauter Hass nicht recht schmecken, er würgt es wütend herunter. Er liest die Zeitung und weiß nun, was er noch alles hassen soll. Dann geht er zum Hassen in der Masse auf die Strasse.
Da trifft er sich mit anderen Hassern. Zusammen hassen sie sich so richtig in Stimmung und machen irgendetwas kaputt. Wenn der Tag zu Ende geht, geht er mit einer ordentlichen Ladung Hass zu Bett. Morgen ist dann wieder ein neuer Tag zum Hassen.
Den Tag mit so einem Schmarrn zu verbringen bedeutet mir sehr viel. Warum nicht auf die Nacht warten, wenn der Tag schon wieder beginnt. Ich wartete mein ganzes Leben wie ein kleines Kind, ob Tag, ob Nacht...ich weiß ich bin blind.
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