wichtig
Bewertung: 4 Punkt(e)
wichtig?
- wissen, wann schluss ist
- gerne sein, wer man ist
- andere verstehen wollen
- sich des lebens freuen
- nie das fragen verlernen
- sich nicht verbiegen lassen
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 166, davon 165 (99,40%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 46 positiv bewertete (27,71%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 179 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,169 Punkte, 80 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.7. 2000 um 01:46:37 Uhr schrieb Franz Klammer über wichtig |
| Der neuste Text | am 23.1. 2025 um 12:15:58 Uhr schrieb Matthias über wichtig |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 80) |
am 14.1. 2004 um 07:29:33 Uhr schrieb
am 28.9. 2004 um 20:49:38 Uhr schrieb
am 4.10. 2016 um 09:59:40 Uhr schrieb |
wichtig?
- wissen, wann schluss ist
- gerne sein, wer man ist
- andere verstehen wollen
- sich des lebens freuen
- nie das fragen verlernen
- sich nicht verbiegen lassen
Hier bin ich zu Haus
da geh ich rein da geh ich raus
es gibt auch Tische und Stühle
ein Herd und eine Spüle
sind vorhanden.
Manchmal was zu essen
Abwaschen nicht vergessen
und abends Zähne putzen
ist von Nutzen
für den Kontakt von Mensch zu Mensch
denn der ist wichtig
Das Dasein ist vielschichtig
und bewegt
ich habs mir überlegt
und jetzt kommts raus:
Hier bin ich zu haus.
(Ein Text von »Zimtfisch«)
es gab bockwurst mit sauerkraut. sie erzählte mir, wie sie ins zimmer kam und er dort lag. sie hatte ihm nicht geglaubt. zu spät. der war noch keine fünfundzwanzig und schon lebensmüde. zwei stockwerke weit weg, und du spürst nix. sie sagte das alles so ruhig, dass mir kalt wurde. es war zwei tage her. und die trauerarbeit fing erst an. ob ich ihr geholfen habe? keine ahnung. ich glaub, ihr baby hat nix gemerkt. die räume sind so eng. er muß gleich daneben eingeschlafen sein. da stehst du hinterm tresen, denkst dein baby ist nicht allein und merkst gar nicht, wer das baby ist, das da nacht für nacht neben dir liegt. nein, ein baby war ihr junge nicht mehr, der war schon zwei.
kennst du das: du bist für jemand wichtiger als er für dich? schrecklich, dann auf andre zuzugehn: ich komme mir dann so unwichtig vor. dabei will ich mich grad da wohl fühlen, wo andre mich genauso wenig von mir wollen, wie ich von ihnen. frei fallen? muß vorher erst auftauen. fühle mich wie ein hagelkorn.
man kann für den anfang mal grob unterscheiden zwischen
»global wichtig«, »für andere wichtig« und »für einen selbst wichtig«.
die erste gruppe wichtigkeiten ist nicht reduziert auf den/einen menschen.
diese wichtigkeit ist nicht nur subjektiv
wie zB: Luft und Wasser... nennen wir es einfach lebensnotwendig.
für die person, die jeder »ich« nennt,
ist die zweite wichtigkeit meist nicht wichtig.
ich bin mir der ausnahmen bewußt
aber dieser text soll ja auch mal enden *g*.
die zweite gruppe sollte man akzeptieren
auch wenn man sie nicht verstehen kann
denn diese gibt es ja auch aus der eigenen perspektive
die wiederrum nicht von jedem verstanden wird...
grundsätzlich sollte man das wohl auch in dieser reihenfolge gelten lassen
allerdings liegt die vermutung nahe
dass die reihung für den einzelnen genau umgekehrt ist.
menschenverstand, eigenverantwortung, rücksichtnahme, toleranz, respekt, güte...
aua... ich befürchte das ist zuviel verlangt.
Scham ist Unfreiheit,
wie ein Kratzer in der Platte, an dem sich die Nadel immer wieder aufhängt und der immer wieder dasselbe schreckliche Geräusch erzeugt. Fatalismus ! Deshalb : Wir haben alle mehrer Platten, die wir auflegen können, wie wir wollen. Musik begleitet uns in verschiedenen Phasen und so ist es immer mal wieder Zeit für eine neue Platte. Das zu sehen und danach handeln zu können ist Freiheit. Auf der man den Kratzer erst entdecken muss, die vielleicht auch keinen hat. Was bleibt, ist die Plattensammlung, die grösser wird, je älter wir werden, die immer mal wieder aussortiert wird und vielleicht neu geordnet.
Wichtig ist es ein Leben gelebt zu haben, so wie man es wollte, ohne die Meinung der anderen für wichtig zu erachten. Einfach ohne Angst über die Steine zu springen, die die anderen einem in den Weg legen. Mögen sie doch davor stehenbleiben oder sie wegräumen. Das Leben lieben, um der Liebe willen, sich dem hinzugeben, was man fühlt, hofft. Der Verlorenheit ade sagen, wieder von vorn beginnen, erneut reine Luft atmen, um dann von vorn zu kämpfen, zu hoffen oder gar zu verlieren, doch niemals sich selbst verleugnen.
| Einige zufällige Stichwörter |
Fettklops
NikeUndWenkiFlavour
Masochismus
wurzelgnom
antrainieren
|