Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 223, davon 216 (96,86%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (40,36%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.8. 2000 um 13:29:59 Uhr schrieb
BLOT über NIETZSCHE
Der neuste Text am 24.7. 2026 um 20:31:27 Uhr schrieb
hingerichteter Graf über NIETZSCHE
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 65)

am 7.7. 2002 um 02:23:42 Uhr schrieb
Leslie über NIETZSCHE

am 12.7. 2002 um 20:17:36 Uhr schrieb
Schnuller über NIETZSCHE

am 15.11. 2003 um 22:41:58 Uhr schrieb
Basti über NIETZSCHE

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »NIETZSCHE«

lutz schrieb am 4.3. 2002 um 10:46:06 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 7 Punkt(e)

Friedrich Nietzsche
Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!

Macbeth schrieb am 8.8. 2001 um 21:18:38 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 11 Punkt(e)

Als Nietzsche gefragt wurde, warum er immer wieder Urlaub in Italien mache, sagte er, daß er kein italienisch könne und daher dort nicht das dumme Geschwätz der Leute ertragen müsse.

Lothar schrieb am 6.4. 2001 um 08:54:51 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Abgrund tut sich endgültig auf, als Nietzsche 1889, mit 45 Jahren zusammenbricht. Es geschieht in Turn: Schluchzend umarmt er ein vom Kutscher mißhandeltes Pferd und wird unter wirren Reden in sein Hotel zurückgebracht.
Die Ärzte diagnostizieren eine Paralyse, die sich Nietzsche durch eine in frühen Jahren erworbene Syphilis zugezogen hat. Danach lebt er noch elf Jahre im Hause seiner Mutter, betreut von seiner Schwester.

Elek schrieb am 24.8. 2001 um 00:30:25 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 4 Punkt(e)

So'n Blödsinn mit Nietsches Werken unterm Arm kannste kaum jemanden richtig foltern, das ist viel zu eineingend. Außerdem sind Nietzsche die Deutschen irre auf den Geist gegangen, im Ausland war ihm das 'deutsche' Wesen so peinlich, daß er seine Herkunft aus Deutschland verleugnete. Also Nietzsche sitzt weder auf Deutschen, noch laufen Nazis mit dicken Bücherstapeln aus Nietzsches Werken unter den Achseln rum. diwumm. ;)

Holofernes schrieb am 27.10. 2002 um 13:23:01 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 2 Punkt(e)

Dieser Mann (1844-1900) war ein Genie. Eigentlich war er ja Philologe (ein ziemlich guter sogar) und über die klassische Philologie kam er zur Philosophie. Er war Zeit seines Lebens Gegner des Christentums, der festen Moralstrukturen unserer Gesellschaft, Kants, des klassischen Platonismus und des Antisemitismus (gut, unter Wagners Einfluss soll er die eine oder andere antisemitische Phrase gedroschen haben, aber später schrieb er Texte über den positiven Einfluss des Judentums auf die deutsche Kultur).
Wer sich mit Nietzsche beschäftigt hat die unglaubliche Gelegenheit seine Weltsicht und seine moralischen Werte zu relativieren. Nitzsche wurde zwar krankheitsbedingt wahnsinnig (anno 1889), aber man könnte auch sagen, dass er einer war, der zuviel wusste, der es zuweit getrieben hatte.

kicher schrieb am 10.4. 2001 um 16:00:38 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 4 Punkt(e)

toschibar schrieb am 10.4. 2001 um 15:56:36 Uhr über
NIETZSCHE

Gott ist tot (Nietzsche)
Nietzsche ist tot (Gott)

Sponti-Spruch 1982


...nicht nur das, auch schon vielfach in diesem Blaster, du Blasterheini

von Sturzbach schrieb am 4.5. 2001 um 09:35:54 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gott ./. Nietzsche.

Alle streiten sich nur über diesen dämlichen Spurch. Das muss ich jetzt mal so krass los werden.

Wer von euch weiss eigentlich warum Nietzsche bzw. eigentlich Zarathustra bauptet hat, dass Gott gestorben sei?

Im übrigen konnte ich im Zarathustra keine Stelle finden in der dieses Zitat so wörtlich drinsteht!

Alles nur Interpretation und Augenwischerei. Die Lehre, die Nietzsche in Also sprach Zrathustra vermittelt ist millionenmal komplexer, als das hier eine Reduzierung auf »Gott ist tot« oder »Wenn du zum Weibe gehst...« angebrachte ist.

»Ich bins - Zarathustra der Gottlose«

Und im übrigen ist »der häßlichste Mensch« der »Mörder Gottes«.

Allerdings finde ich es interessant, dass Nietzsche hier gerade eine »Religionsstifter« als Namensvetter für seinen Einsiedler und Lehrer wählte. Garnicht so dumm, denn irgendwie gleicht Zarathustra ja schon Jesus.
Ein zentraler Unterschied ist jedoch, dass Zarthustra nicht zu seinem »Vater« spricht sonder meist zu SEINEM HERZEN. Schon allein dieses Detail, das im Text meist belanglos auftaucht (»...so sprach er bei sich tzu seinem Herzen...«) mehr über die gesamte Philosophie von Nietzsche aussagt als irgend ein sonstiges dämliches Zitat, wie »Gott ist tot«.

Hilti schrieb am 6.6. 2001 um 22:28:59 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Des Mannes Gemüth aber ist tief, sein Strom rauscht in unterirdischen Höhlen: das Weib ahnt seine Kraft, aber begreift sie nicht. -«

Bis dahin habe ich mehr oder weniger desinteressiert im Zarathustra geblättert.
Doch dann kamen mir die Tränen: Vor Rührung!
Ich merkte, dass da einer das niedergeschrieben hat, was ich schon immer wußte. Er präzisierte das, was ich grob erahnte.
Er deprimierte mich und tröstete mich zugleich.

Ich hoffe nur, ich ende nicht auch so wie er.

(heute mal ganz politisch unkorrekt, aber so war er halt unser lieber Nietzsche)

Claus schrieb am 2.10. 2001 um 04:08:55 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 3 Punkt(e)

Lou Andreas-Salome, in die Nietzsche, heftig unglücklich verliebt war, war auch so eine rothaarige Frühemanze, die alle damals berühmte Männer, wie Rilke, Freud, Ree gegenseitig ausspielte. Dabei wollte sie sich nur mit dem Ruhm dieser aussergewöhnlichen Männer schmücken.

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