Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 222, davon 215 (96,85%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (40,54%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.8. 2000 um 13:29:59 Uhr schrieb
BLOT über NIETZSCHE
Der neuste Text am 12.1. 2025 um 11:23:14 Uhr schrieb
Christine über NIETZSCHE
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 64)

am 7.3. 2005 um 14:25:26 Uhr schrieb
Oliver Kocher über NIETZSCHE

am 17.5. 2004 um 14:41:21 Uhr schrieb
streetbomber ---*.O.*--- über NIETZSCHE

am 4.5. 2002 um 21:39:52 Uhr schrieb
WER über NIETZSCHE

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »NIETZSCHE«

Macbeth schrieb am 8.8. 2001 um 21:18:38 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 11 Punkt(e)

Als Nietzsche gefragt wurde, warum er immer wieder Urlaub in Italien mache, sagte er, daß er kein italienisch könne und daher dort nicht das dumme Geschwätz der Leute ertragen müsse.

lutz schrieb am 4.3. 2002 um 10:46:06 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 7 Punkt(e)

Friedrich Nietzsche
Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!

von Sturzbach schrieb am 4.5. 2001 um 09:35:54 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gott ./. Nietzsche.

Alle streiten sich nur über diesen dämlichen Spurch. Das muss ich jetzt mal so krass los werden.

Wer von euch weiss eigentlich warum Nietzsche bzw. eigentlich Zarathustra bauptet hat, dass Gott gestorben sei?

Im übrigen konnte ich im Zarathustra keine Stelle finden in der dieses Zitat so wörtlich drinsteht!

Alles nur Interpretation und Augenwischerei. Die Lehre, die Nietzsche in Also sprach Zrathustra vermittelt ist millionenmal komplexer, als das hier eine Reduzierung auf »Gott ist tot« oder »Wenn du zum Weibe gehst...« angebrachte ist.

»Ich bins - Zarathustra der Gottlose«

Und im übrigen ist »der häßlichste Mensch« der »Mörder Gottes«.

Allerdings finde ich es interessant, dass Nietzsche hier gerade eine »Religionsstifter« als Namensvetter für seinen Einsiedler und Lehrer wählte. Garnicht so dumm, denn irgendwie gleicht Zarathustra ja schon Jesus.
Ein zentraler Unterschied ist jedoch, dass Zarthustra nicht zu seinem »Vater« spricht sonder meist zu SEINEM HERZEN. Schon allein dieses Detail, das im Text meist belanglos auftaucht (»...so sprach er bei sich tzu seinem Herzen...«) mehr über die gesamte Philosophie von Nietzsche aussagt als irgend ein sonstiges dämliches Zitat, wie »Gott ist tot«.

Suse schrieb am 26.9. 2000 um 10:42:36 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die Krähen schrein
und fliegen schwirren Flugs zur Stadt
bald wird es schnein
wohl dem, der jetzt noch Heimat hat

ZeroK schrieb am 1.9. 2000 um 17:29:24 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 5 Punkt(e)

Du willst dich vermehren, willst dich verzehnfachen, verhundertfachen? Du suchst Anhänger? Suche Nullen!
Nietzsche

MCnep schrieb am 28.12. 2000 um 10:58:28 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es gibt ein ergreifendes Gedicht von Gottfried Benn über den späten Nietzsche:


Turin

Ich laufe auf zerrissenen Sohlen“,
schrieb dieses große Weltgenie
in seinem letzten Brief - dann holen
sie ihn nach Jena - Psychiatrie.

Ich kann mir keine Bücher kaufen,
ich sitze in den Librairien:
Notizen - dann nach Aufschnitt laufen: -
das sind die Tage von Turin.

Indes Europas Edelfäule
an Pau, Bayreuth und Epsom sog,
umarmte er zwei Droschkengäule
bis ihn sein Wirt nach Hause zog.

Lothar schrieb am 6.4. 2001 um 08:54:51 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Abgrund tut sich endgültig auf, als Nietzsche 1889, mit 45 Jahren zusammenbricht. Es geschieht in Turn: Schluchzend umarmt er ein vom Kutscher mißhandeltes Pferd und wird unter wirren Reden in sein Hotel zurückgebracht.
Die Ärzte diagnostizieren eine Paralyse, die sich Nietzsche durch eine in frühen Jahren erworbene Syphilis zugezogen hat. Danach lebt er noch elf Jahre im Hause seiner Mutter, betreut von seiner Schwester.

Elek schrieb am 24.8. 2001 um 00:30:25 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 4 Punkt(e)

So'n Blödsinn mit Nietsches Werken unterm Arm kannste kaum jemanden richtig foltern, das ist viel zu eineingend. Außerdem sind Nietzsche die Deutschen irre auf den Geist gegangen, im Ausland war ihm das 'deutsche' Wesen so peinlich, daß er seine Herkunft aus Deutschland verleugnete. Also Nietzsche sitzt weder auf Deutschen, noch laufen Nazis mit dicken Bücherstapeln aus Nietzsches Werken unter den Achseln rum. diwumm. ;)

gerichteter Graf schrieb am 11.9. 2018 um 23:51:28 Uhr zu

NIETZSCHE

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das erste Problem bei der Nietzsche-Lektüre ist der Gedanke, dass immer Nietzsche spricht, wenn da der Zarathustra predigt oder ein Aphorismus eine bestialische Handlungsweise empfiehlt.
Nietzsche sah den Menschen als Bestie - aber wer findet den, den er als Bestie sieht, schon gut?
Bei Nietzsche ist da sicherlich auch zu berücksichtigen, dass er die griechische oder lateinische Herkunft der Wörter sehr gut kannte oder zumindest zu kennen glaubte - in Form der Gelehrtenmeinung seiner Zeit - und man deshalb solche »Hintergedanken« mitdenken muss.

Nietzsche lesen erscheint nur einfach. Bei Marx oder eben Hegel springt einen der Text quasi an.

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