| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
277, davon 270 (97,47%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 121 positiv bewertete (43,68%) |
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554 Zeichen |
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0,606 Punkte, 82 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb Dalayah
über Buch |
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am 30.8. 2026 um 22:16:58 Uhr schrieb Herr Buxtehude
über Buch |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 82) |
am 18.5. 2024 um 19:27:35 Uhr schrieb Sascha über Buch
am 29.4. 2010 um 22:35:17 Uhr schrieb Joachim über Buch
am 19.2. 2006 um 17:03:07 Uhr schrieb petra über Buch
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Buch«
Liamara schrieb am 24.3. 2000 um 21:20:02 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Es gibt da ein Buch, das ich ungeheuer liebe. Es ist schon sehr alt, beinahe 40 Jahre. Das heisst, die Geschichte ist so alt, das Buch, jedenfalls die Ausgabe, die ich mir zum hundertsten Male jetzt ausgeliehen habe, ist wohl nicht ganz so alt. Manche würden es wohl eine Schnulze nennen. Es ist ein Kinderbuch, oder doch eher ein Buch für junge Erwachsene, wie man das eben so nennt. Es handelt von Sonja, die den Wunsch hat, einmal nach Afrika zu reisen und dort die Tierwelt zu bestaunen, und es heisst »Meine Träume ziehen nach Süden«. Berte Bratt hat es geschrieben, und die hat schon viele solcher »Schnulzen« verfasst. Ich bin nicht sentimental, nicht im herkömmlichen Sinne. Ich finde Babys nicht süss oder Porzellanengel. Aber ich muss heulen, wenn etwas wirklich schönes passiert; im Film oder eben in einem Buch. Wenn es so mitreissend erzählt wird, dass ich heulen muss, dann ist es ein gutes Buch. Und bei diesem Buch muss ich eben ständig heulen. Natürlich geht es abgesehen von Afrika auch um die Liebe. Aber wirklich um die Liebe, nicht um Verliebtheit. Wer es liest, wird den Unterschied begreifen, aber nur, wenn er selbst liebt oder jemals geliebt hat.
Jingler schrieb am 12.12. 2000 um 17:46:12 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Bücher finde ich sind die genialste Erfindung seit der Büroklammer. Ich meine, abgesehen von ihrem Inhalt, stelle man sich mal vor, wir würden heute immer noch auf Steinplatten rummeißeln oder 7m lange Buchrollen hin und her drehen.
Der Kodex war schon ein Anfang, aber das Buch: Einfach toll, wie man die Seiten umblättern kann, bequem ein Lesezeichen an eine bestimmte Stelle legt und sie sodann mit einem Handgriff wiederfindet (Stelle man sich Lesezeichen in einer Buchrolle vor).
Und selbst heute, wo die Digitalisierung immer weiter auf dem Vormarsch ist, geht doch nichts über ein »richtiges« Buch in der Hand.
Der einzige Nachteil ist es, wenn man versucht Sachen zu unterstreichen, die am inneren Rand einer Seite stehen. Da komme ich mit dem Lineal immer so schlecht hin.
Höflichkeitsliga schrieb am 7.1. 2003 um 20:51:50 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Mal wieder Bücher nachschlagen schon seit vor Silvestre nicht mehr gemacht, elegant in der Stube hocken und fluchen Wissenschaft ist (ach quatsch) eine feuchte Wissenschaft, mein Life als Gelehrtenprolo, auf zur Tankstelle, FAUSTKAMPF! Bewahren, bewahren ist das allerbeste alles muss bewahrt werden, auch wenn es sich überall stapelt, was weggeworfen wird stirbt, Hass und Wahnsinn, andere Sache natürlich: Das Dosenpfand, es richtet den anständigen Trinker zugrund, man wird noch auf die Idee kommen, Zigarettenstummel zu pflichtrecyclen, AB SOFORT WREDE ICH BILDZEITUNGSABONNENT, DAS DEUTSCHE VOLK (!), läßt sich nämlich nicht auf der Nase herumtanzen, vielleicht, jetzt rausgehen, Nazis töten, Kopf gegen die Wand knallen, mit dem Arschi wackeln, sowieso...
hei+co schrieb am 14.9. 2000 um 09:12:14 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Interaktion im endlosen Korrigieren: Paperassen
Man braucht sich bloß die Manuskripte von Proust oder Joyce anzuschauen, um den immensen Widerspruch zwischen den raumgreifenden Ausschweifungen multidimensionaler Schreibbewegungen und der eingegrenzten Fläche der Buchseite studieren zu können. Gerade die Proustsche Methode der ‚memoire involuntaire‘ arbeitete sich von außen nach innen in letztlich unendlichen Verschachtelungen von Episoden, die immer umfangreichere Erinnerungsprozesse freisetzen. Selbst auf den Korrekturbögen wurden immer weitere Einfügungen vorgenommen, so daß letztlich nur ein praktischer Trick der Haushälterin die Fortbewegung der verzweigten Textbewegungen sichern kann: Bis zu 1,50 m lange ausfaltbare Paperassen wurden leporelloartig am Rand der Seiten angenäht - das unendliche Buch von Borges ...
Proust hat, die Effekte und Wirkungen seines Schreib-Experiments ständig reflektierend, auch schon eine aktive Rolle des Lesers entworfen, der als Benutzer seiner ‚literarischen Maschine‘ in den literarischen Kommunikationsprozeß mit einbezogen ist. Er fordert den Leser immer wieder auf, den Text (als Brille, Teleskop, Mikroskop) zu benutzen und Anschlüsse, Verbindungen zu eigenen Erinnerungs- und Wahrnehmungsprozessen herzustellen: »In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte schauen können.«
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