Buch
Bewertung: 11 Punkt(e)Ein Buch alleine füllt noch kein Regal. Eine Seite noch kein Buch und ein Wort kein Blatt. Ein Buch füllt mehr, als nur den Raum zwischen zwei Wänden. Es füllt den Verstand, vorausgesetzt man versteht es zu nutzen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 277, davon 270 (97,47%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 121 positiv bewertete (43,68%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 554 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,603 Punkte, 82 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb Dalayah über Buch |
| Der neuste Text | am 30.8. 2026 um 22:16:58 Uhr schrieb Herr Buxtehude über Buch |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 82) |
am 9.4. 2007 um 02:51:11 Uhr schrieb
am 30.8. 2002 um 14:50:38 Uhr schrieb
am 8.9. 2003 um 18:39:53 Uhr schrieb |
Ein Buch alleine füllt noch kein Regal. Eine Seite noch kein Buch und ein Wort kein Blatt. Ein Buch füllt mehr, als nur den Raum zwischen zwei Wänden. Es füllt den Verstand, vorausgesetzt man versteht es zu nutzen.
Bücher finde ich sind die genialste Erfindung seit der Büroklammer. Ich meine, abgesehen von ihrem Inhalt, stelle man sich mal vor, wir würden heute immer noch auf Steinplatten rummeißeln oder 7m lange Buchrollen hin und her drehen.
Der Kodex war schon ein Anfang, aber das Buch: Einfach toll, wie man die Seiten umblättern kann, bequem ein Lesezeichen an eine bestimmte Stelle legt und sie sodann mit einem Handgriff wiederfindet (Stelle man sich Lesezeichen in einer Buchrolle vor).
Und selbst heute, wo die Digitalisierung immer weiter auf dem Vormarsch ist, geht doch nichts über ein »richtiges« Buch in der Hand.
Der einzige Nachteil ist es, wenn man versucht Sachen zu unterstreichen, die am inneren Rand einer Seite stehen. Da komme ich mit dem Lineal immer so schlecht hin.
»Irgendwann werde ich ein Buch schreiben, in dem ich selber kein Wort verstehe. Das lasse ich in ein österreichisches Gebirgstal bringen, in das nie die Sonne scheint. Und jemand muß es dann einem Frankfurter Verleger, dessen Namen ich hier sicher nicht nennen werde, unter die Nase halten und sagen: «Ein Mann mit einer Hasenscharte, den man nicht verstehen konnte, hat mir das hier in die Hand gedrückt und ist hinkend davongeeilt.» Und alle werden sagen, sie hätten den Dichter unserer Zeit gefunden.«
Johannes Mario Simmel in einem Interview mit dem Kultur Spiegel, Heft 8 1999.
Ohne Buecher haette ich eine ziemlich langweilige Kindheit gehabt und auch eine ziemlich kurze - denn nimmt man die Zeit, in der ich gelesen habe von meiner gesamten Kindheitszeit weg, bleibt nicht mehr viel. Lesen ist in meinen Augen die drittschoenste Weise, die Welt zu erfahren, da es nicht die Wirklichkeit uebertrumpfen kann und auch nicht die Traeume. Beide sind von einer persoenlicheren Intensitaet als ein von jemand anderem geschriebenes Buch. Doch ohne Buecher waeren meine Traeume aermer und ohne Traeume waere es mein Leben auch. Wer es schafft, seine Traeume in einem Buch festzuhalten, hat sich seine Welt gerettet, so stelle ich mir das Erreichen der Ewigkeit vor.
Mal wieder Bücher nachschlagen schon seit vor Silvestre nicht mehr gemacht, elegant in der Stube hocken und fluchen Wissenschaft ist (ach quatsch) eine feuchte Wissenschaft, mein Life als Gelehrtenprolo, auf zur Tankstelle, FAUSTKAMPF! Bewahren, bewahren ist das allerbeste alles muss bewahrt werden, auch wenn es sich überall stapelt, was weggeworfen wird stirbt, Hass und Wahnsinn, andere Sache natürlich: Das Dosenpfand, es richtet den anständigen Trinker zugrund, man wird noch auf die Idee kommen, Zigarettenstummel zu pflichtrecyclen, AB SOFORT WREDE ICH BILDZEITUNGSABONNENT, DAS DEUTSCHE VOLK (!), läßt sich nämlich nicht auf der Nase herumtanzen, vielleicht, jetzt rausgehen, Nazis töten, Kopf gegen die Wand knallen, mit dem Arschi wackeln, sowieso...
Nicht jedes Buch ist lesenswert. Es ist zu unterscheiden zwischen Hobby- und Freizeit- bzw.Fachliteratur.
Am besten kann ich mich entspannen bei lyrischen Erzählungen und Gedichten. Aber auch Sachberichte, Wissenschafts- und Politthriller sind neben der täglichen Zeitungslektüre
für mich von Interesse.
Ein Buch kann auch unterstützende Lebenshilfe bedeuten und ist neben dem Computer das Tor zur weiten Welt.
Was wären wir ohne Bücher !
Unsere Freizeit wird dadurch auch aufgewertet und zwar im positiven Sinn.
Weiß ich etwas nicht genau, schlag ich in einem »gscheiten Büchl« nach und mach mich kundig. So mach ich zusätzlich auch was für meine Bildung. Ich möchte mich nicht immer nur auf mein Schul- und Allgemeinwissen verlassen, daher ist
ein Buch neben der persönlichen Kommunikation, neben FS, Computer und sonstigen Medien für MICH ein guter Ratgeber, Freund und Helfer.
bücher, egal ob weltliteratur auf 500 seiten im seideneinschlag mit vergoldeten seitenzahlen und unterschrift des Vertfassers, oder muffiges taschenbuch aus dritter dreckiger hand, sind noch immer das schönste und reichste aller medien. jeder, der seinen Fernseher einem wirklich guten buch vorzieht, sollte kopfübe in die bildröhre gedonnert werden, am besten während auf der mattscheibe irgendein frensehtrash läuft.
verbrennt alle videos!
buchzwang fürs proletariat!
mehrsprachiger unterricht ab kindesalter!
einige empfehlungen:
john steinbeck: »früchte des zorns«
j.d. salinger: »der fänger im roggen«
jürgen elsässer: »kriegsverbrechen«
douglas coupland: »generation x«
stefan wirner: »installation sieg«
wolfgang schneider (hg.): »bei andruck mord«
michel houellebecq: »elementarteilchen«
franz kafka: »das schloss«
irvine welsh: »filth«
hermann l. gremliza (hg.): »hat israel noch eine chance?«
aragon: »die abenteuer des telemach«
raymond queneau: »zazie in der metro«
georgi dimitroff: »reichtagsbrandprozess«
kurt vonnegut: »breakfast of champions«
douglas kennedy: »the dead heart«
karl marx/friedrich engels: »manifest der kommunistischen partei«
Heute bekam ich in einem Verlagsbüro ein Buch über Gedächtnistraining geschenkt. Obwohl ich wie ich meine über ein sehr gutes Gedächtnis verfüge las ich das Buch auf der Heimfahrt im Zug.
Die darin vorgestellte Technik ist nichts besonderes, es wird geraten, man solle sich alles in Bildern vorstellen und dann zwischen diesen Bildern lebhafte Aktionen erfinden. Das stimuliere dann das Gedächtnis und sei leichter zu merken als abstrakte Worte.
Und dann stehen da so Beispiel-Geschichten drin (falls einem selbst nichts einfällt) wie "Der Hund springt in den Toaster und wird dadurch grün, da denkt der Rasenmäher, dass das Fahrrad kaputt
ist und ruft den Mechaniker an ..." und so weiter. Jedenfalls hat mich
das total an den Assoziations-Blaster erinnert und die Geschichten waren so bescheuert, dass ich beim Lesen glatt das Aussteigen in Nordheim VERGESSEN habe!
Und jetzt musste ich mit dem Taxi von Heilbronn nach Hause fahren und durfte mir unterwegs von der Fahrerin anhören, dass es ihrer heroinsüchtigen, nachts anschaffen gehenden Nachbarin mit 5 Kindern ja viel besser ginge als ihr, weil die bekäme ja alles vom Sozialamt gezahlt. Und sie selbst, sie müsse ja arbeiten, und das auch noch nachts und ein leichter Job wäre das nicht.
Also, mit anderen Worten, dieses Buch ist der totale Scheiß.
Der Wert eines Buches hängt auch vom Leser ab. Zeitgemäß ist ein Buch, für das der Leser sich ausreichend Zeit nimmt; wer schneller sein will, als das eigene Einsichtsvermögen, gewinnt eine Einsicht, die keine rZeit gemäß ist.
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