Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 276, davon 269 (97,46%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (42,75%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb
Dalayah über Buch
Der neuste Text am 24.1. 2026 um 14:41:56 Uhr schrieb
Rübezahl über Buch
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 84)

am 19.2. 2006 um 17:03:07 Uhr schrieb
petra über Buch

am 23.1. 2006 um 21:40:18 Uhr schrieb
heini über Buch

am 7.7. 2011 um 11:04:37 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Buch

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Buch«

Liamara schrieb am 28.7. 1999 um 17:45:53 Uhr zu

Buch

Bewertung: 8 Punkt(e)

»Irgendwann werde ich ein Buch schreiben, in dem ich selber kein Wort verstehe. Das lasse ich in ein österreichisches Gebirgstal bringen, in das nie die Sonne scheint. Und jemand muß es dann einem Frankfurter Verleger, dessen Namen ich hier sicher nicht nennen werde, unter die Nase halten und sagen: «Ein Mann mit einer Hasenscharte, den man nicht verstehen konnte, hat mir das hier in die Hand gedrückt und ist hinkend davongeeilt.» Und alle werden sagen, sie hätten den Dichter unserer Zeit gefunden

Johannes Mario Simmel in einem Interview mit dem Kultur Spiegel, Heft 8 1999.

Dragan schrieb am 30.1. 1999 um 19:09:43 Uhr zu

Buch

Bewertung: 5 Punkt(e)

In den 80ern waren Grundschullehrerinnen noch davon Überzeugt, daß das Buch das einzige Medium ist, von dem keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Fernsehen waren für sie das schrecklichste auf der Welt und Computer, die zu der Zeit noch an Fernseher angeschlossen wurden, damit selbstverständlich ebenso.

Martin schrieb am 8.1. 2001 um 23:32:18 Uhr zu

Buch

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das Buch wird wohl nicht aussterben! Digitale Datenträger hin oder her, aber hat schon einmal jemand probiert, ein Buch (oder einen ähnlich langen Text) an Computer bzw. Bildschirm zu lesen?
Selbst bei guten Bildschirmen ist das nicht machbar! Ausserdem kann man Bücher drehen und wenden, seine SItzposition verändern. Ausserdem kann man lesen wo und wann man will. Mit Labtops ist das rein theoretisch auch machbar, aber doch eher als umständlich zu beschreiben!
Ausserdem, kann sich irgendjemand ein Regal vorstellen, in dem statt etlichen Büchern 2 Festplatten oder ein paar CD's mit Digitalen Büchern stehen? (Und den Computer zum kurzen 'reinschauen' gleich nebendrann?) Man mag mir ja Fantasielosigkeit vorwerfen, aber ich kann das nicht!

Dragan schrieb am 7.4. 2000 um 02:26:58 Uhr zu

Buch

Bewertung: 5 Punkt(e)

Heute bekam ich in einem Verlagsbüro ein Buch über Gedächtnistraining geschenkt. Obwohl ich wie ich meine über ein sehr gutes Gedächtnis verfüge las ich das Buch auf der Heimfahrt im Zug.

Die darin vorgestellte Technik ist nichts besonderes, es wird geraten, man solle sich alles in Bildern vorstellen und dann zwischen diesen Bildern lebhafte Aktionen erfinden. Das stimuliere dann das Gedächtnis und sei leichter zu merken als abstrakte Worte.

Und dann stehen da so Beispiel-Geschichten drin (falls einem selbst nichts einfällt) wie "Der Hund springt in den Toaster und wird dadurch grün, da denkt der Rasenmäher, dass das Fahrrad kaputt
ist und ruft den Mechaniker an ..." und so weiter. Jedenfalls hat mich
das total an den Assoziations-Blaster erinnert und die Geschichten waren so bescheuert, dass ich beim Lesen glatt das Aussteigen in Nordheim VERGESSEN habe!

Und jetzt musste ich mit dem Taxi von Heilbronn nach Hause fahren und durfte mir unterwegs von der Fahrerin anhören, dass es ihrer heroinsüchtigen, nachts anschaffen gehenden Nachbarin mit 5 Kindern ja viel besser ginge als ihr, weil die bekäme ja alles vom Sozialamt gezahlt. Und sie selbst, sie müsse ja arbeiten, und das auch noch nachts und ein leichter Job wäre das nicht.

Also, mit anderen Worten, dieses Buch ist der totale Scheiß.

igelchen schrieb am 16.1. 2001 um 00:53:59 Uhr zu

Buch

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ohne Buecher haette ich eine ziemlich langweilige Kindheit gehabt und auch eine ziemlich kurze - denn nimmt man die Zeit, in der ich gelesen habe von meiner gesamten Kindheitszeit weg, bleibt nicht mehr viel. Lesen ist in meinen Augen die drittschoenste Weise, die Welt zu erfahren, da es nicht die Wirklichkeit uebertrumpfen kann und auch nicht die Traeume. Beide sind von einer persoenlicheren Intensitaet als ein von jemand anderem geschriebenes Buch. Doch ohne Buecher waeren meine Traeume aermer und ohne Traeume waere es mein Leben auch. Wer es schafft, seine Traeume in einem Buch festzuhalten, hat sich seine Welt gerettet, so stelle ich mir das Erreichen der Ewigkeit vor.

leaf schrieb am 11.6. 2001 um 10:19:50 Uhr zu

Buch

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ein Buch ist eine seltsame Sache. Es steht die ganze Zeit still im Regal und tut ganz unschuldig.. Aber wenn du es zur Hand nimmst und aufschlägst, dann packt es dich, zieht dich in fremde Welten, macht dich Lachen oder Weinen, läßt dich Abenteuer erleben..
Und dann schlägst du die letzte Seite um und da steht es wieder im Regal: nur Papier und Druckerschwärze.

GrafElvin schrieb am 9.7. 1999 um 23:33:38 Uhr zu

Buch

Bewertung: 11 Punkt(e)

Ein Buch alleine füllt noch kein Regal. Eine Seite noch kein Buch und ein Wort kein Blatt. Ein Buch füllt mehr, als nur den Raum zwischen zwei Wänden. Es füllt den Verstand, vorausgesetzt man versteht es zu nutzen.

hei+co schrieb am 14.9. 2000 um 09:12:14 Uhr zu

Buch

Bewertung: 1 Punkt(e)

Interaktion im endlosen Korrigieren: Paperassen
Man braucht sich bloß die Manuskripte von Proust oder Joyce anzuschauen, um den immensen Widerspruch zwischen den raumgreifenden Ausschweifungen multidimensionaler Schreibbewegungen und der eingegrenzten Fläche der Buchseite studieren zu können. Gerade die Proustsche Methode der ‚memoire involuntaire‘ arbeitete sich von außen nach innen in letztlich unendlichen Verschachtelungen von Episoden, die immer umfangreichere Erinnerungsprozesse freisetzen. Selbst auf den Korrekturbögen wurden immer weitere Einfügungen vorgenommen, so daß letztlich nur ein praktischer Trick der Haushälterin die Fortbewegung der verzweigten Textbewegungen sichern kann: Bis zu 1,50 m lange ausfaltbare Paperassen wurden leporelloartig am Rand der Seiten angenäht - das unendliche Buch von Borges ...
Proust hat, die Effekte und Wirkungen seines Schreib-Experiments ständig reflektierend, auch schon eine aktive Rolle des Lesers entworfen, der als Benutzer seiner ‚literarischen Maschinein den literarischen Kommunikationsprozeß mit einbezogen ist. Er fordert den Leser immer wieder auf, den Text (als Brille, Teleskop, Mikroskop) zu benutzen und Anschlüsse, Verbindungen zu eigenen Erinnerungs- und Wahrnehmungsprozessen herzustellen: »In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte schauen können

Jingler schrieb am 12.12. 2000 um 17:46:12 Uhr zu

Buch

Bewertung: 5 Punkt(e)

Bücher finde ich sind die genialste Erfindung seit der Büroklammer. Ich meine, abgesehen von ihrem Inhalt, stelle man sich mal vor, wir würden heute immer noch auf Steinplatten rummeißeln oder 7m lange Buchrollen hin und her drehen.
Der Kodex war schon ein Anfang, aber das Buch: Einfach toll, wie man die Seiten umblättern kann, bequem ein Lesezeichen an eine bestimmte Stelle legt und sie sodann mit einem Handgriff wiederfindet (Stelle man sich Lesezeichen in einer Buchrolle vor).

Und selbst heute, wo die Digitalisierung immer weiter auf dem Vormarsch ist, geht doch nichts über ein »richtiges« Buch in der Hand.

Der einzige Nachteil ist es, wenn man versucht Sachen zu unterstreichen, die am inneren Rand einer Seite stehen. Da komme ich mit dem Lineal immer so schlecht hin.

GlooM 2oo1 schrieb am 19.5. 2001 um 22:09:57 Uhr zu

Buch

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eigentlich wollte ich mir eine Zeit lang keine Bücher mehr kaufen, weil ich noch so viele angefangene hier rumliegen habe, aber heute kam ich doch nicht umhin. Na ja, was soll man auch tun, wenn man noch 1½ Stunden Wartezeit hat und nicht weiß, was losmachen in der Zeit. Auf jeden Fall bin ich beim Stöbern im Buchladen auf diesen Roman gestoßen. »Höhenangst« von Nicci French. Es geht um Alice, die den Mann trifft, für den sie geschaffen zu sein scheint... und der für sie geschaffen zu sein scheint. Sie lässt ihr ganzes bisheriges Leben für Adam hinter sich zurück, ohne ihn wirklich zu kennen, nur getrieben von dieser vorwiegend sexuellen Anziehungskraft. Nach verhältnismäßig kurzer Zeit heiraten sie, doch erst nach und nach entdeckt Alice die dunklen Schatten in Adams Vergangeheit. Ziemlich fesselnd geschrieben. Die in London lebende Autorin hat es irgendwie geschafft, wahre Liebe (denn trotz allem ist sie das), Erotik, Gewalt, Unheimliches in einem Buch zu sammeln. Und ich hatte schon lange kein Buch mehr in der Hand, dass ich an einem Tag gelesen habe.

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Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0716 Sek.