Buch
Bewertung: 11 Punkt(e)Ein Buch alleine füllt noch kein Regal. Eine Seite noch kein Buch und ein Wort kein Blatt. Ein Buch füllt mehr, als nur den Raum zwischen zwei Wänden. Es füllt den Verstand, vorausgesetzt man versteht es zu nutzen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 277, davon 270 (97,47%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 121 positiv bewertete (43,68%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 554 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,603 Punkte, 82 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb Dalayah über Buch |
| Der neuste Text | am 30.8. 2026 um 22:16:58 Uhr schrieb Herr Buxtehude über Buch |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 82) |
am 3.12. 2005 um 19:38:59 Uhr schrieb
am 23.1. 2009 um 03:39:03 Uhr schrieb
am 23.7. 2004 um 21:02:54 Uhr schrieb |
Ein Buch alleine füllt noch kein Regal. Eine Seite noch kein Buch und ein Wort kein Blatt. Ein Buch füllt mehr, als nur den Raum zwischen zwei Wänden. Es füllt den Verstand, vorausgesetzt man versteht es zu nutzen.
»Irgendwann werde ich ein Buch schreiben, in dem ich selber kein Wort verstehe. Das lasse ich in ein österreichisches Gebirgstal bringen, in das nie die Sonne scheint. Und jemand muß es dann einem Frankfurter Verleger, dessen Namen ich hier sicher nicht nennen werde, unter die Nase halten und sagen: «Ein Mann mit einer Hasenscharte, den man nicht verstehen konnte, hat mir das hier in die Hand gedrückt und ist hinkend davongeeilt.» Und alle werden sagen, sie hätten den Dichter unserer Zeit gefunden.«
Johannes Mario Simmel in einem Interview mit dem Kultur Spiegel, Heft 8 1999.
Bücher finde ich sind die genialste Erfindung seit der Büroklammer. Ich meine, abgesehen von ihrem Inhalt, stelle man sich mal vor, wir würden heute immer noch auf Steinplatten rummeißeln oder 7m lange Buchrollen hin und her drehen.
Der Kodex war schon ein Anfang, aber das Buch: Einfach toll, wie man die Seiten umblättern kann, bequem ein Lesezeichen an eine bestimmte Stelle legt und sie sodann mit einem Handgriff wiederfindet (Stelle man sich Lesezeichen in einer Buchrolle vor).
Und selbst heute, wo die Digitalisierung immer weiter auf dem Vormarsch ist, geht doch nichts über ein »richtiges« Buch in der Hand.
Der einzige Nachteil ist es, wenn man versucht Sachen zu unterstreichen, die am inneren Rand einer Seite stehen. Da komme ich mit dem Lineal immer so schlecht hin.
Ohne Buecher haette ich eine ziemlich langweilige Kindheit gehabt und auch eine ziemlich kurze - denn nimmt man die Zeit, in der ich gelesen habe von meiner gesamten Kindheitszeit weg, bleibt nicht mehr viel. Lesen ist in meinen Augen die drittschoenste Weise, die Welt zu erfahren, da es nicht die Wirklichkeit uebertrumpfen kann und auch nicht die Traeume. Beide sind von einer persoenlicheren Intensitaet als ein von jemand anderem geschriebenes Buch. Doch ohne Buecher waeren meine Traeume aermer und ohne Traeume waere es mein Leben auch. Wer es schafft, seine Traeume in einem Buch festzuhalten, hat sich seine Welt gerettet, so stelle ich mir das Erreichen der Ewigkeit vor.
Das Gewicht eines Buches setzt sich zusammen aus dem Gewicht des Papiers, der Pappe, eventuell des Leders, des Leimes, der Fäden, der Druckerschwärze und ein wenig Dreck.
Bestimmt man die Massen aller Elemente genau, ist man in der Lage, ein Objekt zu erschaffen, welches genau das gleiche Gewicht hat, wie das Buch, ohne aber auch nur eine Information darin zu verbergen.
Die Information ist nicht wägbar. Sie ist Geist.
Auf meinem Schreibtisch stehen zwei Wörterbücher: Englisch-Deutsch, Deutsch-Englisch. Neben meinem Schreibtisch steht ein Lautsprecher, darauf stehen 8 Bücher: Reiter auf dem schwarzen Pferd, Question Quest, Demons don't dream, Geis of the Gargoyle, The colour of her Panties und Vogel-Scheuche, alle von Piers Anthony, sowie zwei Dragonlance Bücher. In meiner Vitrine, hinter mir, stehen alle meine Pratchettbücher und der Rest der Dragonlancebücher. Ausserdem meine komplette Elfquest-Comic-Sammlung (original, mit Hohlbein als Übersetzer). Weiter hinter mir ist ein Regal an der Wand, und da sind meine restlichen Bücher.
Es liegen auch ständig Bücher auf dem Tisch, dem Boden und der Kommode herum.
Das Buch wird wohl nicht aussterben! Digitale Datenträger hin oder her, aber hat schon einmal jemand probiert, ein Buch (oder einen ähnlich langen Text) an Computer bzw. Bildschirm zu lesen?
Selbst bei guten Bildschirmen ist das nicht machbar! Ausserdem kann man Bücher drehen und wenden, seine SItzposition verändern. Ausserdem kann man lesen wo und wann man will. Mit Labtops ist das rein theoretisch auch machbar, aber doch eher als umständlich zu beschreiben!
Ausserdem, kann sich irgendjemand ein Regal vorstellen, in dem statt etlichen Büchern 2 Festplatten oder ein paar CD's mit Digitalen Büchern stehen? (Und den Computer zum kurzen 'reinschauen' gleich nebendrann?) Man mag mir ja Fantasielosigkeit vorwerfen, aber ich kann das nicht!
Gestern mußte ich mal wieder eine halbe Stunde die Kartons in meinem Keller durchwühlen, weil ich ein bestimmtes Buch brauchte - und weil nur noch ein Bruchteil meiner Bücher in meine Wohnung paßt.
ich kann mir die zeit ohne bücher nicht vorstellen.
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ein buch ist gesammeltes wissen.
ein buch ist ein universum.
ein buch ist ein gefängnis.
ein buch ist ein fliegendes pferd.
ein buch ist ein grund für ein todesurteil.
ein buch ist ein grund für unsterblichkeit.
Mal wieder Bücher nachschlagen schon seit vor Silvestre nicht mehr gemacht, elegant in der Stube hocken und fluchen Wissenschaft ist (ach quatsch) eine feuchte Wissenschaft, mein Life als Gelehrtenprolo, auf zur Tankstelle, FAUSTKAMPF! Bewahren, bewahren ist das allerbeste alles muss bewahrt werden, auch wenn es sich überall stapelt, was weggeworfen wird stirbt, Hass und Wahnsinn, andere Sache natürlich: Das Dosenpfand, es richtet den anständigen Trinker zugrund, man wird noch auf die Idee kommen, Zigarettenstummel zu pflichtrecyclen, AB SOFORT WREDE ICH BILDZEITUNGSABONNENT, DAS DEUTSCHE VOLK (!), läßt sich nämlich nicht auf der Nase herumtanzen, vielleicht, jetzt rausgehen, Nazis töten, Kopf gegen die Wand knallen, mit dem Arschi wackeln, sowieso...
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