| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
276, davon 269 (97,46%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (42,75%) |
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556 Zeichen |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb Dalayah
über Buch |
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am 24.1. 2026 um 14:41:56 Uhr schrieb Rübezahl
über Buch |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 84) |
am 15.2. 2003 um 12:57:21 Uhr schrieb Katharina die Wunderbare über Buch
am 6.7. 2005 um 00:26:19 Uhr schrieb FlaschBier über Buch
am 17.9. 2006 um 18:32:57 Uhr schrieb Dunkelrot über Buch
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Buch«
Jingler schrieb am 12.12. 2000 um 17:46:12 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Bücher finde ich sind die genialste Erfindung seit der Büroklammer. Ich meine, abgesehen von ihrem Inhalt, stelle man sich mal vor, wir würden heute immer noch auf Steinplatten rummeißeln oder 7m lange Buchrollen hin und her drehen.
Der Kodex war schon ein Anfang, aber das Buch: Einfach toll, wie man die Seiten umblättern kann, bequem ein Lesezeichen an eine bestimmte Stelle legt und sie sodann mit einem Handgriff wiederfindet (Stelle man sich Lesezeichen in einer Buchrolle vor).
Und selbst heute, wo die Digitalisierung immer weiter auf dem Vormarsch ist, geht doch nichts über ein »richtiges« Buch in der Hand.
Der einzige Nachteil ist es, wenn man versucht Sachen zu unterstreichen, die am inneren Rand einer Seite stehen. Da komme ich mit dem Lineal immer so schlecht hin.
Dragan schrieb am 7.4. 2000 um 02:26:58 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Heute bekam ich in einem Verlagsbüro ein Buch über Gedächtnistraining geschenkt. Obwohl ich wie ich meine über ein sehr gutes Gedächtnis verfüge las ich das Buch auf der Heimfahrt im Zug.
Die darin vorgestellte Technik ist nichts besonderes, es wird geraten, man solle sich alles in Bildern vorstellen und dann zwischen diesen Bildern lebhafte Aktionen erfinden. Das stimuliere dann das Gedächtnis und sei leichter zu merken als abstrakte Worte.
Und dann stehen da so Beispiel-Geschichten drin (falls einem selbst nichts einfällt) wie "Der Hund springt in den Toaster und wird dadurch grün, da denkt der Rasenmäher, dass das Fahrrad kaputt
ist und ruft den Mechaniker an ..." und so weiter. Jedenfalls hat mich
das total an den Assoziations-Blaster erinnert und die Geschichten waren so bescheuert, dass ich beim Lesen glatt das Aussteigen in Nordheim VERGESSEN habe!
Und jetzt musste ich mit dem Taxi von Heilbronn nach Hause fahren und durfte mir unterwegs von der Fahrerin anhören, dass es ihrer heroinsüchtigen, nachts anschaffen gehenden Nachbarin mit 5 Kindern ja viel besser ginge als ihr, weil die bekäme ja alles vom Sozialamt gezahlt. Und sie selbst, sie müsse ja arbeiten, und das auch noch nachts und ein leichter Job wäre das nicht.
Also, mit anderen Worten, dieses Buch ist der totale Scheiß.
letztes mohikanerl schrieb am 4.3. 2000 um 12:11:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
letztes mohikanerl sich machen ein paar eigene gedanken, bei lesen von »tausend plateaus: kapitalismus und schizophrenie«. vielleicht kommen weil lesen bei reiten, wenn bleichgesichter schreiben buch nicht bei reiten?
Es gibt keinen Unterschied zwischen dem, wovon ein Buch handelt, und der Art, in der es gemacht ist. (was bleichgesichter meinen wahrscheinlich richtig, aber ausdrücken schief; so man meinen können, dass buch immer gut gemacht, wenn handeln von grosse ding, oder immer falsch wenn schlecht ausdrücken. das auch schlecht wär für deleuze/guattari selber, die oft gut meinen aber schlecht sagen.) Deshalb hat ein Buch auch kein Objekt. (wieder so ein satz typisch für philosophy französisches: klingt provokativ-falsch, wird hinterher aber irgendwie zurechtdefiniert, dass kann bleiben stehen.) Als Gefüge besteht es selber nur in Verbindung mit anderen Gefügen, durch die Beziehung zu anderen organlosen Körpern. (letztes mohikanerl nicht mussen jedes satz kritisieren; dies satz so durfen stehen bleiben.) Man frage nie, was ein Buch sagen will, (kommt vielleicht auch an auf typus von buch, ein bisschen?) ob es nun Signifikat oder Signifikant ist; man soll in einem Buch nicht etwas verstehen, sondern sich vielmehr fragen, womit (vielleicht auch WIE funktionieren?) es funktioniert, in Verbindung mit was es Intensitäten (ja, intensität wichtige kategorie sein!) eindringen läßt oder nicht, in welche Mannigfaltigkeiten es seine eigene einführt und verwandelt (kleines doktorand hier gut aufpassen, hier was wichtiges lernen können von deleuze/guattari!), mit welchen organlosen Körpern es senen eigenen konvergieren läßt (sehr geschwollen sagen das, aber nicht falsch sein!). Ein Buch existiert nur (letztes mohikanerl hier statt »nur« sagen wurden: »also zu wesentliches teil«) durch das und in dem, was ihm äußerlich ist. Wenn das Buch selber also eine kleine Maschine ist (buch wohl maschine sein in der tat!), in welchem meßbaren Verhältnis, steht dann diese literarische Maschine zu einer Kriegsmaschine, einer Liebesmaschine, einer Revolutionsmaschine etc. - und zu einer ABSTRAKTEN MASCHINE, die sie alle erfaßt? (schwieriges frage, hier nicht von kleines mohikanerl mussen beantwortet sein; ihr auch ein bisschen nachdenken!) Uns ist vorgeworfen worden, daß wir uns zu oft auf Literaten berufen. Aber beim Schreiben braucht man nur (letztes mohikanerl nicht lieben das »nur«, oben sehen!) zu wissen, an welche andere Maschine die literarische Maschine angeschlossen werden kann und muß, um zu funktionieren. Kleist und eine verrückte Kriegsmaschine, Kafka und eine unerhört bürokratische Maschine...
(das gedanke interessant sein; aber letztes mohikanerl schon so machen lange zeit, jetzt weiterreiten ohne lesen. hugh!=
hei+co schrieb am 14.9. 2000 um 12:24:17 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Interaktionen mit Bleistift, Kugelschreiber und Filzstift: herzzero
Um dem (von avantgardistischen Textverarbeitungen) unleserlich gemachten Text zu Leibe zu rücken und die toten Druck-Buchstaben wieder zum Leben zu erwecken und zu verflüssigen, wird der lineare Textverlauf, der ‚Fluß des Erzählens‘ in eine offene Möglichkeitsstruktur umgeleitet: Dieser sprachliche Materialfluß (deliniarisiert durch Parallelmontage, Assoziationssprünge, Verweismomente) durchquert und zerstört letztlich die feststehende Einheit der gedruckten Buchseite und kreiert ein neues Drama des Lesens, indem der Leser zu direkten Eingriffen aufgefordert wird.
Schon oft wurde der (fiktive) Leser angesprochen, er solle es sich bequem machen, sich hinlegen, die Welt vergessen, den Autor begleiten, solle das Buch mit einer Pistole in der Hand lesen oder gar mit einer Hand in der Hose - aber jetzt muß er sich mit Schreib-Utensilien ausrüsten, wie Franz Mon nahelegt: "der text erscheint in zwei fassungen, die durch die drucktype unterschieden sind. es ist also jeweils die linke beziehungsweise die rechte spalte im zusammenhang zu lesen. niemand ist es jedoch verwehrt, von der linken in die rechte oder von der rechten in die linke hinüberzulesen. es wird empfohlen, mit bleistift, kugelschreiber und filzstift zu lesen. mit dem bleistift streicht man die stellen an, die zusammengehören, auch wenn sie weit auseinander oder in verschiedenen spalten stehen. mit dem kugelschreiber korrigiert man, was korrekturbedürftig erscheint, ergänzt, was einem zur ergänzung einfällt, nicht nur die anführungszeichen an stellen, wo man jemanden sprechen hört, sondern auch wörter, satzteile, redensarten, sprichwörter, zitate (auch selbstgemachte, vom himmel gefallene, denkbare, sagbare).
der filzstift macht unleserlich, was überflüssig erscheint. bedenken sie dabei, daß seine schwarzen würmer zum text gehören werden."
(Mon, Franz, herzzero, Neuwied 1968, S. 5)
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