| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
276, davon 269 (97,46%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (42,75%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
556 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,554 Punkte, 84 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb Dalayah
über Buch |
| Der neuste Text |
am 24.1. 2026 um 14:41:56 Uhr schrieb Rübezahl
über Buch |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 84) |
am 22.5. 2020 um 13:26:31 Uhr schrieb Christine über Buch
am 26.7. 2002 um 12:20:14 Uhr schrieb mikazukigeri@yahoo.de über Buch
am 14.12. 2003 um 00:01:58 Uhr schrieb tz über Buch
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Buch«
Jingler schrieb am 12.12. 2000 um 17:46:12 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Bücher finde ich sind die genialste Erfindung seit der Büroklammer. Ich meine, abgesehen von ihrem Inhalt, stelle man sich mal vor, wir würden heute immer noch auf Steinplatten rummeißeln oder 7m lange Buchrollen hin und her drehen.
Der Kodex war schon ein Anfang, aber das Buch: Einfach toll, wie man die Seiten umblättern kann, bequem ein Lesezeichen an eine bestimmte Stelle legt und sie sodann mit einem Handgriff wiederfindet (Stelle man sich Lesezeichen in einer Buchrolle vor).
Und selbst heute, wo die Digitalisierung immer weiter auf dem Vormarsch ist, geht doch nichts über ein »richtiges« Buch in der Hand.
Der einzige Nachteil ist es, wenn man versucht Sachen zu unterstreichen, die am inneren Rand einer Seite stehen. Da komme ich mit dem Lineal immer so schlecht hin.
Dragan schrieb am 7.4. 2000 um 02:26:58 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Heute bekam ich in einem Verlagsbüro ein Buch über Gedächtnistraining geschenkt. Obwohl ich wie ich meine über ein sehr gutes Gedächtnis verfüge las ich das Buch auf der Heimfahrt im Zug.
Die darin vorgestellte Technik ist nichts besonderes, es wird geraten, man solle sich alles in Bildern vorstellen und dann zwischen diesen Bildern lebhafte Aktionen erfinden. Das stimuliere dann das Gedächtnis und sei leichter zu merken als abstrakte Worte.
Und dann stehen da so Beispiel-Geschichten drin (falls einem selbst nichts einfällt) wie "Der Hund springt in den Toaster und wird dadurch grün, da denkt der Rasenmäher, dass das Fahrrad kaputt
ist und ruft den Mechaniker an ..." und so weiter. Jedenfalls hat mich
das total an den Assoziations-Blaster erinnert und die Geschichten waren so bescheuert, dass ich beim Lesen glatt das Aussteigen in Nordheim VERGESSEN habe!
Und jetzt musste ich mit dem Taxi von Heilbronn nach Hause fahren und durfte mir unterwegs von der Fahrerin anhören, dass es ihrer heroinsüchtigen, nachts anschaffen gehenden Nachbarin mit 5 Kindern ja viel besser ginge als ihr, weil die bekäme ja alles vom Sozialamt gezahlt. Und sie selbst, sie müsse ja arbeiten, und das auch noch nachts und ein leichter Job wäre das nicht.
Also, mit anderen Worten, dieses Buch ist der totale Scheiß.
hei+co schrieb am 14.9. 2000 um 12:18:37 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Den Gebrauch eines Buches als Werkzeug radikalisieren Gilles Deleuze und Félix Guattari als Gebrauchsanweisung in einem der ersten Theorie-Hypertexte: »Und Proust, dessen Werk voller Bedeutungen stecken soll, meinte, daß sein Buch wie eine Brille sei: probiert, ob sie euch paßt; ob ihr mit ihr etwas sehen könnt, was euch sonst entgangen wäre [...]. Findet die Stellen in einem Buch, mit denen ihr etwas anfangen könnt. Wir lesen und schreiben nicht mehr in der herkömmlichen Weise. Es gibt keinen Tod des Buches, sondern eine neue Art zu Lesen.« (Gilles Deleuze und Félix Guattari: Rhizom, Berlin 1977, OT: Paris, 1976, S. 40)
wuming schrieb am 4.4. 2010 um 11:59:06 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die 120 Tage von Sodom (Buch)
Originalmanuskripte von 1785Die 120 Tage von Sodom oder die Schule der Libertinage (orig. franz. Titel: Les 120 Journées de Sodome ou L'Ecole du Libertinage) ist ein teils nur skizzenhaft ausgeführter Text (Episodenroman) des französischen Schriftstellers Marquis de Sade, den dieser in der Pariser Bastille als Gefangener auf einer schmalen Papierrolle am 22. Oktober 1785 niederzuschreiben begann und in 37 Tagen fertigstellte. De Sade schildert ausführlich die sadistischen Sexualpraktiken von vier während der Regentschaft Ludwigs XIV. durch Steuer-Erpresserei zu Reichtum gelangten Franzosen im Laufe eines von obszönen Erzählungen begleiteten, mehr als viermonatigen Aufenthalts in einem zugemauerten Schloss an einem geheimen abgelegenen Ort Südwestdeutschlands oder der Westschweiz.
Der Text besteht aus einer Einführung, einer Hausordnung, einer Personenbeschreibung, Anmerkungen, einer Ergänzung und vier Hauptteilen; der erste Hauptteil, der einen Zeitraum von 30 Tagen beschreibt, ist in aller Ausführlichkeit ausgeschrieben, die drei weiteren Hauptteile existieren nur im Entwurf.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Die Orgien
1.1 Die Personen
1.2 Der Handlungsverlauf
1.3 Zusammenfassende Inhaltsangabe
2 Interpretation
3 Geschichte des Textes
4 Filme
5 Siehe auch
6 Weblinks
Die Orgien [Bearbeiten]
Sowohl, was Auswahl der teilnehmenden Personen betrifft, als auch hinsichtlich des planvollen Verlaufs, folgen die Ereignisse einer eigentümlichen Systematik und strengen Choreografie.
Die Personen [Bearbeiten]
Hauptpersonen der Ereignisse sind vier Libertins im mittleren Alter zwischen 45 und 60 Jahren und deren Töchter, die gleichzeitig deren Ehefrauen oder Sexualgespielinnen sind. Insgesamt bedienen sich die Herren eines unterworfenen Personals einschließlich ihrer Ehefrauen bzw. Töchter von 42 Personen.
Die vier Libertins:
Der Herzog von Blangis ist ein ausgesprochener Feind aller Tugenden, er lebt in allem unmäßig. Er ist verschwenderisch in seinem Vergnügen und geizig, wenn es ums Nützliche geht. Geistig und physisch ist er ein pathologisches Monster, ein Sadist und notorischer Meuchelmörder. Er hat den ständigen Drang zum Orgasmus.
Dessen Bruder, ein Bischof und gleichzeitig ein Atheist von gleichem schurkischen Charakter, jedoch mit mehr Verstand und Raffinesse, ist leidenschaftlicher Päderast und im Besitz einer verfeinerten sinnlichen Empfindungsfähigkeit bei durchschnittlicher Potenz. Er hasst das weibliche Geschlechtsteil.
Der Präsident Curval, ein pensionierter höherer Richter, gibt zu, dass es ihm in seiner Amtszeit Vergnügen bereitet hat, einen Unschuldigen zu verurteilen. Er hat Potenzprobleme und kommt nur im Exzess zum Orgasmus, dafür führt er fortwährend schmutzige Reden und ist fast ständig betrunken. Er verbreitet aufgrund seiner Unreinheit einen üblen Geruch.
Der Steuerpächter Durcet liebt den passiven Analverkehr und hat einen winzigen Penis. Er heuchelt öffentlich den Ehrenmann.
Die vier Töchter:
Julie, Constance, Adelaide und Aline
Der Herzog ist der Vater Julies und der Gatte von Constance, die die Tochter von Durcet ist.
Durcet ist der Vater von Constance und der Gatte von Adelaide, die die Tochter des Präsidenten ist.
Der Präsident ist der Vater von Adelaide und der Gatte von Julie, die die Tochter des Herzogs ist.
Der Bischof ist der offizielle Onkel, in Wirklichkeit der Vater von Aline, die seine Sexualgespielin ist.
Vier ältere lasterhafte Erzählerinnen, die einschlägige Erfahrungen in perversen Sexualpraktiken haben:
Duclos, Champville, Martaine, Desgranges
Vier Dienerinnen, ausgewählt wegen ihrer auserlesenen Hässlichkeit
Acht Beschäler mit außergewöhnlichen Geschlechtsteilen von ausgesuchter Erektionskraft
Acht jugendliche Sexsklavinnen
Acht jugendliche Sexsklaven
Sechs Personen Küchenpersonal, drei Köchinnen und drei Mägde
Der Handlungsverlauf [Bearbeiten]
Die Handlung folgt einem ausgefeilten Konzept, das strikt durchgehalten wird. In ihr ist bis ins Detail festgelegt, wer mit wem zu welchem Zeitpunkt welche Art von Sexualpraktiken durchexerziert. Daneben besteht eine bizarre Hausordnung und eine strenge Hierarchie. Jeden Monat hat ein anderer Libertin das oberste Kommando und die Aufsicht über den regulären Ablauf der Orgien. Die jugendlichen Sexsklaven werden in besonderen Gemächern gefangen gehalten. Die Kapelle dient als Toilette.
Den Libertins werden die Sexualobjekte zugewiesen, denen sie vorstehen. Jeden Samstag gibt es eine besondere Samstagsorgie, die gleichzeitig Abstrafungstermin für Verfehlungen ist.
Der Text wird in vier Handlungsabschnitte zu je 30 Tagen eingeteilt (für die Monate November bis Ende Februar). Deren Inhalt sind in Form von Erzählungen und Sexualhandlungen:
Die 150 einfachen Passionen
(Diese Passionen enthalten Erzählungen über Praktiken wie das Ejakulieren in das Gesicht eines Kindes, das Trinken von Urin, das Essen von Kot, das Prostituieren der eigenen Tochter, um sie bei perversen Handlungen zu beobachten.)
Die 150 komplexen Passionen
(Diese Passionen enthalten Erzählungen über Praktiken wie das Vergewaltigen von Kindern, Inzest, Flagellation, sadomasochistischen Gruppensex.)
Die 150 verbrecherischen Passionen
(Diese Passionen enthalten Erzählungen über Praktiken wie Analverkehr mit Kleinkindern, sexuelle Handlungen an Leichen, Verkehr mit Tieren, das Verstümmeln des Sexualpartners.)
Die 150 meuchlerischen Passionen
(Diese Passionen enthalten Erzählungen über Praktiken wie das Töten von Kindern vor ihren Müttern, das Herumwühlen in den Eingeweiden noch lebender Körper, das Masturbieren während des Folterns einer Vielzahl von Frauen und Männern bis zu ihrem Tode.)
Im Anschluss folgt ein Überblick über die fortgesetzten und abschließenden Handlungen im März.
Zusammenfassende Inhaltsangabe [Bearbeiten]
Im Verlauf der einzelnen Handlungsabschnitte werden, begleitet von den Erzählungen über perverse und bizarre Sexualhandlungen, die Sexualobjekte abwechselnd sexuell ausgebeutet, erniedrigt, bestraft, miteinander verheiratet und gefoltert. Die Jungfrauen werden entjungfert und eine Ehefrau wird geschwängert. Systematisch wird eine Vielzahl verschiedener Perversionen beschrieben und ausgeübt, besondere Berücksichtigung finden dabei komplexe sadomasochistische Handlungen und skatologische Praktiken. Gelegentlich werden gotteslästerliche Episoden und oft antimoralische und philosophische Überlegungen über die Niederträchtigkeit des Menschengeschlechts eingeflochten. Homosexuelle und heterosexuelle Handlungen treten in etwa gleich häufig auf.
Mit Beginn der meuchlerischen Passion werden die Ehefrauen bzw. Töchter verstoßen und wie Tiere gehalten. Die Sexualobjekte werden zunehmend verstümmelt und abgeschlachtet. Bis zum 1. März sind die Töchter der Libertins Aline, Adelaide und Constance, vier weibliche jugendliche Sexklavinnen, zwei Lustknaben und ein subalterner Beschäler sadistisch getötet.
Nach dem 1. März werden die Sexualobjekte umgruppiert und jeweils neu den vier Libertins zugeordnet, die Mägde werden in die Orgien mit einbezogen. Am Ende werden die übrigen Jugendlichen, der vierte subalterne Beschäler, die vier Dienerinnen und die Mägde umgebracht. Es überleben neben den vier Libertins die vier Erzählerinnen, vier Beschäler, die drei Köchinnen und die Tochter des Herzogs.
Personen summa summarum...... 46
davon werden getötet......................
• vor dem 1. März.................... 10
• nach dem 1. März.................. 20
es überleben also....................... 16
Interpretation [Bearbeiten]
Diese letzte buchhalterische Abrechnung des Marquis de Sade ist zugleich die Quintessenz des Textes. Sie wurde später von Kritikern als strenger Rationalismus des blanken Irrsinns gebrandmarkt. Obwohl die Form des Textes Bezug auf die Vorbilder „Decamerone“ von Giovanni Boccaccio und „Heptaméron“ von Margarete von Angoulême nimmt - eine geschlossene Gesellschaft findet sich ein, um in einer limitierten Zeit sich gemeinsam Geschichten zu erzählen - so steht das Werk doch in seiner zynischen Machart unnachahmlich einzigartig da, wie es in kalter rationaler Systematik sexuelle Perversionen schildernd, letztlich zur modellhaften Formulierung einer totalitären Gesellschaft fortschreitet, der das unterworfene Individuum wehrlos und unentrinnbar bis an sein meuchlerisches Ende ausgeliefert ist.
Geschichte des Textes [Bearbeiten]
Die Schrift in Form einer 12 Meter langen Rolle von 11 cm Breite, mit teilweise nur mittels einer Lupe lesbaren winzigen Buchstaben, wurde nach dem Sturm auf die Bastille von Armoux de Saint Maximin gefunden und aufbewahrt. De Sade hielt den Text für verloren. Der Sexualforscher Iwan Bloch, der später Kenntnis von dem Text erlangte, setzte sich für die Drucklegung im Jahre 1904 durch Max Harrwitz ein (Erstveröffentlichung auf Deutsch 1909). Eine kritische Ausgabe wurde 1931-35 von Maurice Heine gedruckt. Die Rolle ist wahrscheinlich eine von de Sade abgefasste Kopie des Manuskripts.
Filme [Bearbeiten]
Pier Paolo Pasolini verlegt in seiner Adaption des Werks (Die 120 Tage von Sodom) die Ereignisse in die Zeit des italienischen Faschismus in die Ortschaft Salò.
Luis Buñuel gibt in seinem Film „L'Âge d'Or“ (Das goldene Zeitalter) beiläufig einem Teilnehmer an der Sexorgie das Aussehen Jesu Christi.
Siehe auch [Bearbeiten]
Sadomasochistische Literatur
Justine
Juliette (de Sade)
Die Philosophie im Boudoir
Weblinks [Bearbeiten]
Wikisource: Donatien Alphonse François de Sade – Quellen und Volltexte
Film: Die 120 Tage von Sodom in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
Richterspiel zu Marquis de Sades „Die 120 Tage von Sodom“
Fremdsprachliche Weblinks:
Les 120 Journées de Sodome online
120 Days Of Sodom (englische Übersetzung, PDF)
EinklappenDonatien Alphonse François de Sade
Werke: Aline und Valcour | Dialog zwischen einem Priester und einem Sterbenden | Die 120 Tage von Sodom (Buch) | Justine | Juliette | Die Philosophie im Boudoir
Sekundär: Pasolini: 120 Tage | Weiss: Marat/Sade
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Die_120_Tage_von_Sodom_(Buch)“
Kategorien: Literarisches Werk | Literatur (18. Jahrhundert) | Literatur (Französisch) | Sadomasochistische Literatur
Idoru schrieb am 27.6. 2000 um 14:09:17 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Nun ging mir plötzlich auf, daß die Bücher nicht selten von anderen Büchern sprechen, ja, daß es mitunter so ist, als sprächen sie miteinander. Und im Lichte dieser neuen Erkenntnis erschien mir die Bibliothek noch unheimlicher. War sie womöglich der Ort eines langen und säkularen Gewispers, eines unhörbaren Dialogs zwischen Pergament und Pergament? Also etwas Lebendiges, ein Raum voller Kräfte, die durch keinen menschlichen Geist gezähmt werden können, ein Schatzhaus voller Geheimnisse, die aus zahllosen Gehirnen entsprungen sind und weiterleben nach dem Tod ihrer Erzeuger?
(U.Eco: Der Name der Rose, 366)
Grimbert schrieb am 6.12. 1999 um 16:26:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Bücher sind Dinge, mit denen man sich über längere zeit beschäftigen kann. In Büchern sind Geschichten, Gedichte, Historien und Flugzeuge eingebettet. Wennn jemand ins Bett geht, spielt er nicht Malefiz oder betet dann zu Maria, sondern schlägt die erste Seite auf, um nicht einzuschlafen. Die Tür wird nicht mehr aufgemacht, und der Leser verliert sich in sich selbst, aber niemals seinen Schlüsselbund oder sein portemonnaie, welches er vorsichtshalber in die Buchhandlung mitgeführt hat. Das Buch schließt sich dann ganz automatisch, wenn der Leser schläft oder unbewußt aufgrund verdrängter Erlebnisse sich des Textes und seiner Aussagen entziehet. Bücher rufen daher Halluzinationen hervor und werden demnächst verboten werden. Der Staat sagt, daß lesen nicht schädigt, doch Vater Staat ist nunmal nicht Mutter Partei. Die Partei will auch nicht, daß Leser Musik hören, denn das lenkt vom Text ab und macht schläfrig. Viel Sehnsucht erklingt, doch kein Hund würde auf den Vorschlag eines anderen eingehen, zu lesen ohne Musik dabei zu empfangen - wie aus dem Radio. Komisch ist, daß das Radio buchrezensionen von sich gibt, ohne daß es dabei einschläft. Dafür sind die Programmdirektoren zuständig, die von Vater Staat erwählt worden sind. Mutter Partei setzt sie dann ein und erlaubt ihrer Klasse an programmdirektoren, die Variable »buch nicht lesen erlaubt« negativ zu besetzen. Programmdirektoren des Radios sind daher die besten Langschläfer. Sie schlafen ein, lesen ein Buch und gehen dann ins Rundfunkgebäude, um den Befehl des Leseverbots zu ignorieren. Wir wissen jetzt bescheid, wie sehr Programmdirektoren
Hunde hassen, Vater Staat mal Mutter Partei geheiratet hat, ohne ein Buch zu lesen und Maria kein Radio mag, weil sie noch nie eingeschlafen ist.