Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 277, davon 270 (97,47%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 121 positiv bewertete (43,68%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.1. 1999 um 06:55:45 Uhr schrieb
Dalayah über Buch
Der neuste Text am 30.8. 2026 um 22:16:58 Uhr schrieb
Herr Buxtehude über Buch
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 82)

am 26.2. 2005 um 21:52:10 Uhr schrieb
Mia über Buch

am 2.6. 2006 um 17:27:40 Uhr schrieb
Höflich über Buch

am 9.8. 2006 um 23:11:14 Uhr schrieb
Moritz über Buch

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Buch«

Elek schrieb am 9.2. 2000 um 23:57:47 Uhr zu

Buch

Bewertung: 7 Punkt(e)

Der Wert eines Buches hängt auch vom Leser ab. Zeitgemäß ist ein Buch, für das der Leser sich ausreichend Zeit nimmt; wer schneller sein will, als das eigene Einsichtsvermögen, gewinnt eine Einsicht, die keine rZeit gemäß ist.

igelchen schrieb am 16.1. 2001 um 00:53:59 Uhr zu

Buch

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ohne Buecher haette ich eine ziemlich langweilige Kindheit gehabt und auch eine ziemlich kurze - denn nimmt man die Zeit, in der ich gelesen habe von meiner gesamten Kindheitszeit weg, bleibt nicht mehr viel. Lesen ist in meinen Augen die drittschoenste Weise, die Welt zu erfahren, da es nicht die Wirklichkeit uebertrumpfen kann und auch nicht die Traeume. Beide sind von einer persoenlicheren Intensitaet als ein von jemand anderem geschriebenes Buch. Doch ohne Buecher waeren meine Traeume aermer und ohne Traeume waere es mein Leben auch. Wer es schafft, seine Traeume in einem Buch festzuhalten, hat sich seine Welt gerettet, so stelle ich mir das Erreichen der Ewigkeit vor.

Liamara schrieb am 24.3. 2000 um 21:20:02 Uhr zu

Buch

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es gibt da ein Buch, das ich ungeheuer liebe. Es ist schon sehr alt, beinahe 40 Jahre. Das heisst, die Geschichte ist so alt, das Buch, jedenfalls die Ausgabe, die ich mir zum hundertsten Male jetzt ausgeliehen habe, ist wohl nicht ganz so alt. Manche würden es wohl eine Schnulze nennen. Es ist ein Kinderbuch, oder doch eher ein Buch für junge Erwachsene, wie man das eben so nennt. Es handelt von Sonja, die den Wunsch hat, einmal nach Afrika zu reisen und dort die Tierwelt zu bestaunen, und es heisst »Meine Träume ziehen nach Süden«. Berte Bratt hat es geschrieben, und die hat schon viele solcher »Schnulzen« verfasst. Ich bin nicht sentimental, nicht im herkömmlichen Sinne. Ich finde Babys nicht süss oder Porzellanengel. Aber ich muss heulen, wenn etwas wirklich schönes passiert; im Film oder eben in einem Buch. Wenn es so mitreissend erzählt wird, dass ich heulen muss, dann ist es ein gutes Buch. Und bei diesem Buch muss ich eben ständig heulen. Natürlich geht es abgesehen von Afrika auch um die Liebe. Aber wirklich um die Liebe, nicht um Verliebtheit. Wer es liest, wird den Unterschied begreifen, aber nur, wenn er selbst liebt oder jemals geliebt hat.

Liamara schrieb am 28.7. 1999 um 17:45:53 Uhr zu

Buch

Bewertung: 8 Punkt(e)

»Irgendwann werde ich ein Buch schreiben, in dem ich selber kein Wort verstehe. Das lasse ich in ein österreichisches Gebirgstal bringen, in das nie die Sonne scheint. Und jemand muß es dann einem Frankfurter Verleger, dessen Namen ich hier sicher nicht nennen werde, unter die Nase halten und sagen: «Ein Mann mit einer Hasenscharte, den man nicht verstehen konnte, hat mir das hier in die Hand gedrückt und ist hinkend davongeeilt.» Und alle werden sagen, sie hätten den Dichter unserer Zeit gefunden.«

Johannes Mario Simmel in einem Interview mit dem Kultur Spiegel, Heft 8 1999.

Dragan schrieb am 30.1. 1999 um 19:09:43 Uhr zu

Buch

Bewertung: 5 Punkt(e)

In den 80ern waren Grundschullehrerinnen noch davon Überzeugt, daß das Buch das einzige Medium ist, von dem keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Fernsehen waren für sie das schrecklichste auf der Welt und Computer, die zu der Zeit noch an Fernseher angeschlossen wurden, damit selbstverständlich ebenso.

Dragan schrieb am 7.4. 2000 um 02:26:58 Uhr zu

Buch

Bewertung: 5 Punkt(e)

Heute bekam ich in einem Verlagsbüro ein Buch über Gedächtnistraining geschenkt. Obwohl ich wie ich meine über ein sehr gutes Gedächtnis verfüge las ich das Buch auf der Heimfahrt im Zug.

Die darin vorgestellte Technik ist nichts besonderes, es wird geraten, man solle sich alles in Bildern vorstellen und dann zwischen diesen Bildern lebhafte Aktionen erfinden. Das stimuliere dann das Gedächtnis und sei leichter zu merken als abstrakte Worte.

Und dann stehen da so Beispiel-Geschichten drin (falls einem selbst nichts einfällt) wie "Der Hund springt in den Toaster und wird dadurch grün, da denkt der Rasenmäher, dass das Fahrrad kaputt
ist und ruft den Mechaniker an ..." und so weiter. Jedenfalls hat mich
das total an den Assoziations-Blaster erinnert und die Geschichten waren so bescheuert, dass ich beim Lesen glatt das Aussteigen in Nordheim VERGESSEN habe!

Und jetzt musste ich mit dem Taxi von Heilbronn nach Hause fahren und durfte mir unterwegs von der Fahrerin anhören, dass es ihrer heroinsüchtigen, nachts anschaffen gehenden Nachbarin mit 5 Kindern ja viel besser ginge als ihr, weil die bekäme ja alles vom Sozialamt gezahlt. Und sie selbst, sie müsse ja arbeiten, und das auch noch nachts und ein leichter Job wäre das nicht.

Also, mit anderen Worten, dieses Buch ist der totale Scheiß.

GrafElvin schrieb am 9.7. 1999 um 23:33:38 Uhr zu

Buch

Bewertung: 11 Punkt(e)

Ein Buch alleine füllt noch kein Regal. Eine Seite noch kein Buch und ein Wort kein Blatt. Ein Buch füllt mehr, als nur den Raum zwischen zwei Wänden. Es füllt den Verstand, vorausgesetzt man versteht es zu nutzen.

GlooM 2oo1 schrieb am 19.5. 2001 um 22:09:57 Uhr zu

Buch

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eigentlich wollte ich mir eine Zeit lang keine Bücher mehr kaufen, weil ich noch so viele angefangene hier rumliegen habe, aber heute kam ich doch nicht umhin. Na ja, was soll man auch tun, wenn man noch 1½ Stunden Wartezeit hat und nicht weiß, was losmachen in der Zeit. Auf jeden Fall bin ich beim Stöbern im Buchladen auf diesen Roman gestoßen. »Höhenangst« von Nicci French. Es geht um Alice, die den Mann trifft, für den sie geschaffen zu sein scheint... und der für sie geschaffen zu sein scheint. Sie lässt ihr ganzes bisheriges Leben für Adam hinter sich zurück, ohne ihn wirklich zu kennen, nur getrieben von dieser vorwiegend sexuellen Anziehungskraft. Nach verhältnismäßig kurzer Zeit heiraten sie, doch erst nach und nach entdeckt Alice die dunklen Schatten in Adams Vergangeheit. Ziemlich fesselnd geschrieben. Die in London lebende Autorin hat es irgendwie geschafft, wahre Liebe (denn trotz allem ist sie das), Erotik, Gewalt, Unheimliches in einem Buch zu sammeln. Und ich hatte schon lange kein Buch mehr in der Hand, dass ich an einem Tag gelesen habe.

MCnep schrieb am 13.1. 2001 um 23:32:52 Uhr zu

Buch

Bewertung: 2 Punkt(e)

Bücher? Klar, die kennen wir:
Meistens sind sie aus Papier
Mal in schmuckem Lederkleide
Nessel oder (selten) Seide.

Doch erst wenn es aufgetan
Fängt das Buch zu leben an.
Wenn sich tausend Buchenstaben
Sinnreich in die Cortex graben

Und aus gilben Seiten quillt
Dann ein urlebendig Bild
Das den Schöpfer überdauert
Und den Leser jach beschauert.

Mal verboten und verbrannt,
Mal zu Unrecht weltbekannt
Dient (bei Tieck) als Tischbeinstütze
Taugt bei Regenguss als Mütze

Beinah jeder hat ein Buch.
Das ist manchem schon genug
Wie sich oft an dem erweist
Dessen liebstes Sparbuch heisst.

Manches Buch strafft das Gemüte
Andre bloss die Wundertüte
Des Herrn Lesers: eine Kur
Namens Einhand-Lit’ratur.

Einer hat um Wert geliebt
was dem zweiten Freude gibt
Doch den Dritten stimmt’s nicht heiter,
Schenkt es an den Vierten weiter.

‘Habent sua fata’ heißt es
Ich bin sicher, auch du weißt es:
Bücherschicksal ist kein kleines
Doch auch Leser haben eines.

Höflichkeitsliga schrieb am 7.1. 2003 um 20:51:50 Uhr zu

Buch

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mal wieder Bücher nachschlagen schon seit vor Silvestre nicht mehr gemacht, elegant in der Stube hocken und fluchen Wissenschaft ist (ach quatsch) eine feuchte Wissenschaft, mein Life als Gelehrtenprolo, auf zur Tankstelle, FAUSTKAMPF! Bewahren, bewahren ist das allerbeste alles muss bewahrt werden, auch wenn es sich überall stapelt, was weggeworfen wird stirbt, Hass und Wahnsinn, andere Sache natürlich: Das Dosenpfand, es richtet den anständigen Trinker zugrund, man wird noch auf die Idee kommen, Zigarettenstummel zu pflichtrecyclen, AB SOFORT WREDE ICH BILDZEITUNGSABONNENT, DAS DEUTSCHE VOLK (!), läßt sich nämlich nicht auf der Nase herumtanzen, vielleicht, jetzt rausgehen, Nazis töten, Kopf gegen die Wand knallen, mit dem Arschi wackeln, sowieso...

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