| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
34, davon 33 (97,06%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 15 positiv bewertete (44,12%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
1141 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,324 Punkte, 1 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 21.8. 2001 um 03:27:00 Uhr schrieb anoubi
über Abankor |
| Der neuste Text |
am 1.2. 2023 um 17:22:58 Uhr schrieb Christine
über Abankor |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 1) |
am 1.2. 2023 um 17:22:58 Uhr schrieb Christine über Abankor
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Abankor«
Copy & Paste schrieb am 23.7. 2002 um 19:13:08 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Abankor el Seribar: Ein üppiger grüner Fleck mitten in einem Meer von Sand. In einer tiefen Mulde wachsen Palmen, Kakteen, und Gräser. Ein kleiner See, der von Grundwasser oder dem unterirdischen Ubulla gespeist wird, glitzert einladend. Endlich wieder genug Wasser für alle und die Kamele. Um die Oase scharen sich einfache Hütten aus Holz mit Strohdächern. Die Dattelpalmen sehen recht ertragreich aus. Das Problem liegt darin, daß die Bauern recht unwillig waren, die Asad mit Lebensmitteln zu versorgen, was eigentlich Gang und Gebe ist. Weil drei ihrer Kamele krank seien und zwei Dattelpalmen ebenfalls. Vor zwei Wochen ist ein Kind spurlos verschwunden, viele Ziegen keine Milch mehr geben und sie ein Zicklein schlachten mußten.
Abankor wird von bösen Geistern heimgesucht, da sind sie sich sicher. Sie würden natürlich ihren Herren Tribut zahlen, doch gehört es nicht zur Aufgabe eines Herren, seine Haratim zu beschützen? Die Asad waren darüber erbost. Amanug beschloß, daß die Bauern geben, was ihnen zusteht, Butter, ein Sack Hirse und eine der Ziegen, die keine Milch mehr geben schlachten, im Gegenzug wachen wir über Abankor und verteidigen es, wenn es sein muß auch gegen Geister (muß aber nicht sein ...).
anoubi schrieb am 21.8. 2001 um 03:27:00 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Gibt es in der Geschichte, auf diesem Planeten, eine schönere Stadt als Abankor?
Abankor ist bezaubernd, wie der Liebreiz eines scheu lächelnden Knaben; faszinierend, wie das rotznasige Grinsen eines mit Sand werfenden Mädchens. Wie die Sonne, der Regen, der Kreislauf ist Abankor erdverbunden und himmelhochjauchzend. Stolz und selbstbewußt sind die Bewohner. Über die man freilich anderswo die Nase rümpft. Da der Schweiß ihrer Achselhöhlen Geruch ausströmt und ihre T-Shirts Flecken haben. Die aber nicht mit der Mode gehen, weil sie Mode machen. Abankor ist schön wie die Schildwachen, die auf den Festungsmauern der Stadt ihre Runden drehen. Abankor hat die atemberaubende Vitalität einer jungen Ratte, an der Schwelle eines Stelldicheins. Sich verschleiernd mit Make-up im Gesicht eines Knaben, der, da der Wind ihn liebkost, mit langen Wimpern, wehenden Haaren und einer Gitarre aufpeitschende Visionen in die Nacht hinausschreit. Wild, überschäumend und ungebändigt, wie die Brandung, die an die Felsen donnert. Abankor ist eine Festung am Meer, mit Kanonen gespickt, Erweiterung einer Burg, eines Seeräubernestes, das seine Gesichter schamvoll mit den Tüchern der Krieger verhüllt, die sich, offen und ehrlich, als anschmiegungsbedürftige Lustknaben an die Mauern ihrer Häuser lehnen. Abankor ist Schild und Panzer eines Kollektivs, Ausweitung einer Haut, die glanzvoll und mächtig, weit ausstrahlend, über den Rand ihrer Mauern und Türme hinweg, ins noch Unbekannte wirkt.
anoubi schrieb am 5.5. 2006 um 05:23:40 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Inspiration lat. inspiratio 1. »Einhauchung«; Eingebung; Erleuchtung (vor oder während einer geistigen Arbeit) 2. Einatmen, Einsaugen der Atemluft; inspirativ; durch Inspiration wirkend; Inspirator: Anreger
Tirade (aus gleichbed. fr. tirade, eigtl. »länger anhaltendes Ziehen«, zu tirer »ziehen«) 1. Wortschwall; 2. Schnelle Tonfolge mit gleichem Zeitwert
»Schüler Duden« 1997
Abankor, Anoubi, Boujadi und Roumi sind Wörter aus der Sprache der Tuareg. Ein mit Viehherden umherziehendes Volk, zu nomos »Weideplatz«. Übertragen: Nomade »ruhelos umherschweifender Mensch«. Die Tuareg sind Wüstenbewohner in der Sahara (Sauchri, Marokko, Mauretanien). Abankor heißt »Wasserquelle, Wasserloch«; Anoubi »Knabe«, Boujadi »Kind«, Kossaj: »der Kleine, der von weit herkommt«. Ein Roumi ist »ein Fremder, ein Mensch, der von außen kommt, daher nicht informiert ist«.
Hans-Peter Kossaj, Brief aus dem Knast in Ludwigsburg, an Jürgen Anoubi im Knast in Rottenburg, 12. September 1985
Muad´dib wurde im 57. Herrschaftsjahr des Padischah-Imperators Shaddam IV. geboren. ... Daß Muad´dib auf Caladan geboren wurde und dort die ersten fünfzehn Lebensjahre verbrachte, sollte zu keiner Selbsttäuschung führen. Arrakis, die Welt, die unter der Bezeichnung <Wüstenplanet> bekannt ist, wurde seine ewige Heimat.
Frank Herbert: »Der Wüstenplanet«; Heyne Science Fiction 1978; S. 9
Wo ist die Quelle der Inspirationen, die nun ein Buch und neue Bibliotheken füllen? Boujadi wurde am 10. Januar 2001 auf Abankor geboren. Da vielleicht?
Sieh dir zuerst Bilder aus dem Nachlaß seiner Eltern an. Sie wohnten in Häusern mit sehr großen Räumen. Wissenschaftler fanden die Grundmauern auf Arrakis, Caladan, Guercif, Anarres, und in Kastalien, das bis 86 vor Voyager sieben mal erobert und wieder aufgebaut wurde. Unter dem Inspirator Adelbert Blondie eroberten und zerstörten die Tiraden Kastalien acht. Auch in Leipzig, Nürnberg, Memphis, Theben, Knossos und Byzanz wurden Erinnerungen an Boujadis Kindheit und ihre Zerstörung gefunden.
Ein Lautsprecher unterbrach Anoubis Gedanken. Er klappte das Buch zu, schob Buch und Zeitungen in seine Taschen, schnallte sich an den Sessel und nahm ein Kennwort aus seiner Datei. Die Maschine fiel senkrecht nach unten, stoppte vibrierend, rumpelte über die Landebahn. Sie waren auf Anarres.
anoubi schrieb am 25.4. 2006 um 01:52:58 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Die Mode auf ABANKOR im 20. Jahrhundert
Ausgewählt und erzählt von Hans-Peter Kossaj
Band eins einer Reihe, mit der wir, Autor und Herausgeber, einen Teil der Gesellschaft verändern wollen.
Wir widmen diesen Band der Erinnerung an Dirk Dubber
Dirk Dubber war ein Schüler des Wilhelm-Gymnasiums in Hamburg. Sein Vater, ein Holz- und Furnierhändler, hatte Geschäftsbeziehungen ins Ausland. Die Mutter war englischer Herkunft. Dirk Dubber ein Hamburger »Swing-Boy«.
So nannte die Gestapo junge Männer, die sich für angloamerikanische Musik, Swing und Jazz, begeisterten. Ihre Haare waren etwas länger als »normal« war. Sie trugen oft englische Kleidung, hörten Nachrichten und Musiksendungen der BBC, schwärmten für Duke Ellington und Teddy Staufer, spotteten über Nazi-Größen und den Drill bei der Hitlerjugend.
Im Sommer 1941 wurde in der Hamburger Gestapoleitstelle ein nur für Swinger zuständiges Dezernat eingerichtet. Es arbeitete eng mit der Hitlerjugend und den Schulverwaltungen zusammen und überzog die Gymnasien mit einem Spitzelsystem. Mehr als 300 weibliche und männliche Swinger wurden in das Stadthaus, den Sitz der Gestapo, und in das Gefängnis Fuhlsbüttel eingeliefert und mit Schlägen und brutalen Verhörmethoden mißhandelt. Etwa 70 kamen in Konzentrationslager. Auch Dirk Dubber wurde durch einen Klassenkameraden angezeigt oder verraten und Anfang April 1942 frühmorgens in seinem Schlafzimmer verhaftet. Die Gestapo durchsuchte das Haus und beschlagnahmte Bücher, Briefe und Schallplatten. Dirk Dubber wurde in das Gefängnis Fuhlsbüttel eingeliefert, dort geschlagen und gezwungen bei Strafen an Mithäftlingen anwesend zu sein. Am Tag seiner Haftentlassung, Ende Mai 1942, mußte er sich verpflichten über die erlittenen Mißhandungen zu schweigen und sich regelmäßig bei der Gestapo im Stadthaus zu melden. Ihm wurde der Kontakt zu seinen bisherigen Freunden und das Tragen seiner englischen Anzüge verboten. Am 27. September 1942, traf er auf dem Nienstedter Jahrmarkt frühere Freunde und ging nicht auf Distanz. Dabei sah ihn zufällig der Gestapobeamte Kommissar Boldt, der ihn während seiner Haft verhört und mißhandelt hatte. Die beiden standen sich plötzlich gegenüber und sprachen kurz miteinander. Einen Tag danach, am 28. September 1942, erschoß sich der 17jährige Dirk Dubber mit einer Pistole aus dem Schreibtisch seines Vaters.
Zitat: »Wenn vom Menschen und seinen Bedingungen in dieser Welt nicht erzählt wird, dann erscheint er gar nicht. Er erscheint erst, wenn jemand kommt und seine Geschichte erzählt. Der Mensch ist ein erzähltes Wesen.«
Schriftsteller Ludwig Harig in der »Süddeutschen Zeitung« vom 29. August 1992
| Einige zufällige Stichwörter |
linksrechts
Erstellt am 13.9. 2003 um 17:04:31 Uhr von SüddeutscheZeitungHeute, enthält 5 Texte
Ombudsmann
Erstellt am 13.2. 2001 um 19:28:35 Uhr von Kito-san, enthält 13 Texte
Hyperkubus
Erstellt am 26.10. 2003 um 17:08:51 Uhr von adsurb, enthält 5 Texte
Betroffenenrat
Erstellt am 14.12. 2019 um 02:25:41 Uhr von Christine, enthält 1 Texte
Sexualleben
Erstellt am 20.2. 2003 um 12:21:47 Uhr von mcnep, enthält 34 Texte
|