Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 47 (97,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 9 positiv bewertete (18,75%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.8. 2001 um 12:37:47 Uhr schrieb
Rolf Oberhaensli über jung
Der neuste Text am 11.6. 2022 um 14:47:50 Uhr schrieb
Christine über jung
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 33)

am 22.8. 2017 um 08:13:16 Uhr schrieb
Christine über jung

am 2.3. 2015 um 08:10:56 Uhr schrieb
Christine über jung

am 2.3. 2006 um 17:21:07 Uhr schrieb
Mr.Kobayagi über jung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Jung«

lila schrieb am 1.10. 2001 um 11:59:08 Uhr zu

jung

Bewertung: 8 Punkt(e)

Erstaunt-Entsetzt stelle ich fest - und viele meiner Freunde ebenfalls - dass wir tatsächlich altern. Ich krieg ganz vereinzelt graue Haare, mein Mitbewohner wöchentlich mehr symphatische Lachfalten, niemand würde mehr sagen: »Was, Du hast schon mit (hier aktuelles Alter einsetzen) ein Kind bekommen/ alleine diese Asienreise gemacht..« Wir sind definitiv für nichts mehr zu jung.
Und das wirklich komische ist, dass ich mich innen immer noch so unsicher, verletzlich und unerfahren fühle wie mit 14. Klar, ich habe eine überzeugendere, souveränere »Hülle« für bestimmmte Situationen, aber haargenau das gleiche Herzrasen.
Wie merkwürdig. Wahrscheinlich werde ich noch vor meinem Eintritt ins Altersheim nervösen Durchfall haben, weil ich da niemanden kenne.

Die Leiche schrieb am 7.10. 2012 um 14:49:42 Uhr zu

jung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meine Hautärztin, die ich sehr liebe, weil sie nicht nur eine gute Ärztin ist, sondern auch sehr lieb und eine sehr schöne Frau auch noch dazu, die hat mal zufällig mitbekommen, daß ich Freud lese. Ich soll mal C.G. Jung lesen, der wäre »eingängiger«, sagte sie. Naja ... hab ich mir also das »Erinnerungsbuch« zugelegt, daß nach dem Wiki-Artikel über Jung eine gute Einführung sein soll: Gedanken, Träume, Erinnerungen von C.G. Jung - aufgezeichnet und hrsg. von Anelia Jaffé. (Nur noch antiquarisch erhältlich derzeit.) Ja und im Sommer habe ich mich angefangen, durchzuackern. Am Anfang gehts ja noch, Kindheit und Jugend - aber dann wirds immer heftiger, von Seite zu Seite. Jung schreibt selbst ja mal dort so erfrischend, er wäre wohl verrückt geworden, wenn er nicht Frau und 5 Kinder sowie eine verdammt gutgehende Privatpraxis gehabt hätte, für die er sogar seinen Baseler Lehrstuhl aufgegeben hatte ... hm. Visonen, Erscheinungen, Zweites Gesicht ... die ganze Klaviatur der Esotherik hoch und runter - und das mir als erz-rationalistischem Menschen, aufgezogen an den dürren Brüsten des kritischen Positivismus und des methodischen Zweifels ... hm. Und doch: in jedem Satz hat er ein Thema angeschlagen, daß auch mein Thema ist, mich intensiv zum nachdenken angeregt. Irgendwann ist mir dann mal aufgefallen, daß der Ort im Hildburghäuser Stadtwald, in dem ich das Buch größtenteils gelesen habe, »Heiliger Grund« heißt. Hm.

Im August mußte ich wieder mal in die Klinik. Das »Erinnerungsbuch« habe ich mitgenommen, ich war bei dem Kapitel über das Leben nach dem Tode angekommen. Der Klinik-Aufenthalt als solcher war ganz ok gewesen - ich bin ja Profi-Patient, kenne mich aus, habe ein gutes Verhältnis zu Personal und Mitpatienten gehabt, habe mich so wohl gefühlt, soweit man sich in einer Klinik als Patient wohl fühlen kann.

Jeden Morgen bin ich nach dem Wecken, also so kurz nach sechs, zum »tautreten« auf eine Wiese am Hubschrauberlandeplatz, das war auch schon immer ein schöner Tagesbeginn. Und jetzt kommt es: da liegt an der Stelle, wo ich immer auf die Wiese ging, auf einmal ein weisser Zettel. Erst nicht beachtet - der Wirtschaftshof liegt direkt daneben und der Hubschrauber macht dauernd Wind ... und dann, als ich an die Stelle kam, wo Jung schreibt, daß man, wenn es überhaupt ein Leben der Person nach dem Tode geben kann, diese seiner Überzeugung nach in ihren Kenntnissen und Fähigkeiten nicht über das hinausreichen kann, was sie zur Zeit des Todes hat - da habe ich mal geguckt: »212« stand auf dem Zettel. Hm. Hat mir erst mal nix gesagt. Erst am nächsten Tag hat es »Ping« gemacht: § 212 StGB - Totschlag: »Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein ...« Und ich habe begriffen: es wäre eine Sünde gewesen, mich umzubringen, wie ich es vorletzten Sommer nach dem gesundheitlichen Zusammenbruch ernsthaft erwogen hatte (wie wohl jeder in meiner Lage es getan hätte, es erwägen, meine ich). Weil ich, wenn ich derart im Unreinen mit mir und psychisch einigermaßen durcheinander, ja verwirrt, wenn ich mich in diesem Zustand umgebracht hätte, ich genauso hätte »weiterleben« müssen - als Gespenst. OK - wenn mich jemand killt, ein Auto, ein Bus, vielleicht sogar noch der Assi, der unter mir wohnt, ein völlig unberechenbarer Alki, keine Ahnung - dann kann ich ja nix dafür, dann muß ich nicht unbedingt zum Gespenst werden. Aber wenn ich jetzt von mir aus die Reißleine ziehe - dann ist die Kacke am dampfen, das waren so meine Gedanken.

Und als ich dann am nächsten Tag wieder hingegangen bin, lag der Zettel auf einmal auf dem Gesicht. Umgedreht - nur noch ein Stück weisse Pappe. Ich hab ihn am übernächsten Tag dann aufgehoben, und in das »Erinnerungsbuch« von Jung gelegt.

Meine liebe, schöne, kluge Ärztin hatte ich seit über einem Jahr nicht gesehen, sehr große Sehnsucht nach ihr. Es gab zwar zwei dermatologische »Konzile«, aber es ist immer nur ihr Praxis-Partner gekommen, ein netter Typ - aber auch ein strengläubiger Positivist halt. Jedenfalls: Am Sonntag drauf bin ich nach dem Frühstück dann mal auf den Parkplatz rausgelatscht, was ich sonst wegen der Autos nie tat, aber am Sonntagmorgen ... so um halb zehn vielleicht, da war der ja noch fast leer ... und da kommt ne Frau im weissen Kittel auf mich zu und winkt mir lachend zu: meine geliebte, so heiß ersehnte Ärztin, die mich besuchen wollte, aber weil ich nicht im Zimmer war ... ich habe sie dann »zufällig« auf dem Parkplatz getroffen, habe sozusagen direkt vor ihrem Auto gestanden, als sie gekommen ist. Sie hat mich umarmt und mir ein Buch geschenkt.

Seitdem hat das »Erinnerungsbuch« von C.G. Jung bei mir den Status eines »Heiligen Buches«. Ich muß lange, lange in meinem Gedächtnis wühlen, wann ich zum letzten Mal ein derartiges, geradezu religiöses Erlebnis hatte ...

Mr.Kobayagi schrieb am 2.3. 2006 um 17:37:54 Uhr zu

jung

Bewertung: 1 Punkt(e)

christopher gottlieb jung wurde am 13.april 1879 in calcutta als sohn eines deutschen chemikers geboren um am nächsten tag opfer einer wilden affenhorde zu werden, die in dem neben dem panchakarma hospital gelegenen wald durch eine wasserstoffexplosion aufgescheucht wurde, welche hans friedrich jung in folge einer elektrolyse initialisiert hatte.

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