Marburg
Bewertung: 4 Punkt(e)bei Hochwasser kann man sich in eine Buchhandlung retten, fährt mit dem Aufzug hoch, verläßt die Buchhandlung wieder und ist gerettet
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| Der erste Text | am 4.8. 1999 um 14:54:17 Uhr schrieb ancalagon über Marburg |
| Der neuste Text | am 9.12. 2012 um 18:45:30 Uhr schrieb Die Leiche über Marburg |
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am 2.5. 2011 um 18:27:38 Uhr schrieb
am 13.2. 2004 um 18:52:05 Uhr schrieb
am 5.12. 2011 um 19:40:18 Uhr schrieb |
bei Hochwasser kann man sich in eine Buchhandlung retten, fährt mit dem Aufzug hoch, verläßt die Buchhandlung wieder und ist gerettet
Die Idee der Universität heute
Ringvorlesung zur 475-Jahr-Feier der Philipps-Universität Marburg
Beinahe täglich kann man in den Zeitungen über die Krise der deutschen Universität lesen. Antiquiert und reformunwillig, so
heißt es, seien ihre besten Tage unwiederbringlich vorbei. Einzelne Bildungsexperten halten die Universitäten sogar für "im Kern
verrottet". Solche Kritik spiegelt aber auch die Unsicherheit über die Zukunft der Universität und wird in ihrer Radikalität einer
der wichtigsten Bildungseinrichtungen unserer Gesellschaft schwerlich gerecht.
Eine im Wintersemester beginnende Vorlesungsreihe der Philipps-Universität, die im Zusammenhang mit dem im kommenden
Jahr anstehenden 475-jährigen Jubiläum der Marburger Universität steht, möchte deshalb andere Akzente setzen. Sie
beleuchtet die langen Traditionslinien der Universität und ihre spannungsreiche Geschichte. Zugleich warnt die historische
Perspektive vor der Überschätzung von Krisenszenarien. »Totgesagte leben länger« und scharfe Kritik wie heftige Debatten
gehörten noch stets zu den Begleiterscheinungen universitärer Erneuerung.
Gleichzeitig will die Ringvorlesung zu Diskussionen über die Zukunft der Universität anregen. Aus diesem Grund werden neben
ausgewiesenen Gelehrten auch erfahrene »Praktiker« eingeladen, die sich täglich mit Problemen der Universitätsreform
auseinandersetzen. Die Veranstaltungsreihe findet alle zwei Wochen montags um 18 Uhr c.t. in der Alten Aula statt.
Im Wintersemester 2001/2002 stehen folgende Vorträge auf dem Programm der von Professor Dr. Dietrich Korsch (FB
Evangelische Theologie) und Privatdozent Dr. Ulrich Sieg (FB Geschichte und Kulturwissenschaften) in Zusammenarbeit mit
Dr. Wilhelm Krull (Volkswagen-Stiftung, Mitglied des Marburger Hochschulrats) koordinierten Vorlesungsreihe:
22.10.: Universitäten in Europa und Deutschland – Anfänge und erste Schritte auf einem langen Weg (Peter Moraw /
Gießen)
5.11.: Universitätsreform als Antwort auf die Krise. Wilhelm von Humboldt und die Folgen (Rüdiger vom Bruch / Berlin)
19.11.: »Schmiede von Nobelpreisträgern« oder »Untertanenfabrik«? Die deutsche Universität um 1900 (Gangolf
Hübinger / Frankfurt/Oder)
3.12.: Mythos 1968 – Massenuniversität im Zeichen der Gesellschaftskritik (Wolfgang Kraushaar / Hamburg)
17.12.: Gegen die Dominanz der Kosten-Nutzen-Kalküle. Auswege aus der Krise der Grundlagenforschung (Friedrich
Wilhelm Graf / München)
21.1.: Amerika, Du hast es besser! Die deutsche Universitätsidee in den USA und die USA als Vorbild für die
deutschen Universitäten (Konrad Jarausch / Chapel Hill)
4.2.: Die »Idee der Bildung« im Zeitalter der Globalisierung (Jürgen Oelkers / Zürich)
Freitag, 8.2., 15 – 20 Uhr: Kolloquium »Geschichte und Gegenwart der Universität«
Im Sommersemester 2002 werden sich weitere fünf Vorträge und ein Abschlusssymposium anschließen.
Marburg ist schön und die vielen Linken dort sind noch toller ;-) wenn auch verpeilt...aber die ganzen Verbindungen nerven!!!! Auch wenn die farbbeutelverzierten Häuser ganz nett anzuschauen sind...
Die Lahn is einfach genial, es gibt so viel schöne nette Fleckchen...mit Lahnratten ,leider.
Wunderschönes Städtchen, wo die Mädchen barfuß gehen und die Buchläden »Roter Stern« heißen und Che im Fenster ausstellen. So rückständig bin ich, daß ich sowas mag.
Was keiner weiß: in dem schmucken Städtchen an der Lahn, draußen, hinterm Stadtrand, da steht eine finstere Fabrik, die Behringer-Werke. Viren in vielen verschiedenen Farben und für nahezu jeden Zweck stellen sie da her. Bisher erfolgreichstes Produkt: DAS MARBURG VIRUS.
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