Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Musterung«
Jean Jaques Pierre V. schrieb am 13.2. 2002 um 04:33:20 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Man kennt's ja. Die tolle Bundeswehr-Musterung.
Man muss erst dumme Fragen beantworten, auf die keine Sau ein Antwort findet.
Dann folgt ein Hörtest, bei dem es darauf ankommt schrille Piepstöne rechtzeitig, nämlich in den Pausen zwischen den außenseitigen Verkehrsgeräuschen, den Blähungen der Assistentin und dem »Ich-kratz-mich-grad-am-Arsch«-Gesumme der Ärztin, zu erkennen und schnellstmöglich auf einen kleinen Knopf zu drücken, der miserabel funktioniert und den man wegen Krämpfen in der Hand zusätlich schwer bedienen kann!
Nach der Urinabgabe und anschließender Körperausmessung mit bepissten Händen (ich erklär's besser nicht) dann der erste Schock:
Der Sehtest: Zuerst der für Digitaluhren-Träger schwer zu bewältigende »Loch-im-Kreis«-Test und danach der Farbblindheits-Test. All Ihr Farbbliden da draußen, lasst euch gewarnt sein! Die Zahl die Ihr Armen auf diesem für Euch einfarbigen Bildchen seht ist die 23 (!!!)
Das zeigt, dass die Iluminaten die Kontrolle über die gesamte Verwaltung der Bundeswehr und des Zivildienstes an sich gerissen haben! Seid euch also den Gefahren denen Ihr entgegen geht bewusst!
Habt Ihr das getan kann es weiter gehn im Programm. Ausziehen ist angesagt. Und dann Kniebeugen, bücken, Pobacken spreitzen und Eier kraulen lassen. (Der Ärztin, auch wenn sie durch ein wenig mehr Speichel im Gesicht nicht noch mehr zu verunstalten wäre, dabei jedoch nicht ins Gesicht husten! Sie wird es Euch nicht danken, sondern euch auf Dauer zum Panzergrenadier versklaven, welche im Krieg bekanntlich eine durchschnittliche Überlebensdauer von 11 Sekunden haben!)
Worauf wollte ich eigentlich hinaus????
Marc schrieb am 18.10. 2010 um 18:29:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wenn man im Netz herumstöbert und Schilderungen verschiedener (junger) Männer darüber liest, wie ihre Musterung abgelaufen ist, behaupten doch viele, sie hätten sich dabei splitternackt ausziehen müssen, wobei es da auch noch unterschiedliche Varianten gibt: die einen meinen, das wäre nur kurz bei der Intimuntersuchung der Fall gewesen, und manchmal auch hinter einem Sichtschutz, andere dagegen schildern, sie wären auch bei der Blutdruckmessung noch splitternackt gewesen und hätten so die berühmten 20 Kniebeugen machen müssen.
Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen, bei mir war es nicht so, da kamen nur für einen Moment Turn- und Unterhose runter. Es wäre also nach meiner Erfahrung denkbar, daß dies alles Fantasieberichte, Schauergeschichten und ins Netz gestellte urbane Legenden sind.
Das muß aber nicht so sein: ganz offensichtlich gibt es bei der Durchführung der Musterung im Detail durchaus Unterschiede, es scheint zum Teil auch vom KWEA abzuhängen, vielleicht sogar vom jeweiligen Arzt (oder der Ärztin, die es ja heute sehr oft ist). Manche der »Nacktberichte« sind unschwer als erotische Fantasien zu erkennen. Andere dagegen wirken zumindest von ihrem Tonfall nüchtern und glaubwürdig, so mancher, der sagt, er wäre (womöglich sogar eine Weile lang) komplett nackt gewesen, scheint das (wenn man es mal glauben will) gar nicht so schlimm gefunden zu haben und erwähnt es eher beiläufig.
Letztlich weiß ich also nicht so recht, was ich davon halten soll. Einerseits wird nirgends so viel gelogen wie im Netz, und daher sollte man bei Erfahrungsberichten aller Art vorsichtig sein. Andererseits würde ich den Typen, die die Musterungen vornehmen, solche Schweinereien wie die, junge Männer komplett nackt durchs Untersuchungszimmer laufen und Kniebeugen machen zu lassen, durchaus zutrauen, vielleicht hatte ich ja Glück, daß es bei mir anders abgelaufen ist.
Was nun tatsächlich der Fall ist, läßt sich leider kaum herausfinden.
Auf JEDEN FALL aber ist es gut, daß das Ende dieser doch recht abartigen Zwangsuntersuchungen und der ganzen wiederwärtigen, freiheitsberaubenden Einrichtung, die sich »Wehrpflicht« schimpft, nun wohl in greifbare Nähe gerückt ist.
(eigentlich hatte ich zu »splitternackt« assoziieren wollen, aber ich glaube, der fertige Text paßt besser zum Stichwort »Musterung«)
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