Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 275, davon 269 (97,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 99 positiv bewertete (36,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.11. 1999 um 20:04:20 Uhr schrieb
Andre über Hoffnung
Der neuste Text am 16.12. 2025 um 12:16:04 Uhr schrieb
Rübezahl über Hoffnung
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 125)

am 9.7. 2007 um 10:36:23 Uhr schrieb
Joo über Hoffnung

am 5.5. 2002 um 10:28:30 Uhr schrieb
® über Hoffnung

am 6.3. 2004 um 19:18:22 Uhr schrieb
KarlWinfried über Hoffnung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Hoffnung«

Rufus schrieb am 15.10. 2000 um 16:36:18 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 5 Punkt(e)

Auf der Synapse

Eine Blastergeschichte in 11 Assoziationen

die abenddämmerung des dreihundertvierundvierzigsten tages liess einen stürmischen morgen erwarten.
den ganzen abend hatte die mannschaft jedes noch so winzige fitzelchen hoffnung an bord zusammengetragen. Karla und der segelmacher GPhilipp hatten mit hilfe von Snake einen grossen Segeltuchsack genäht, und in diesen hatte jeder von uns seine hoffnung gegeben. einigen standen dabei die tränen in den augen, andere entledigten sich ihrer mit fast zorniger lässigkeit. mir war es nichts neues, die hoffnung in einen sack zu schnüren und aufzugeben, aber es schmerzt immer wieder. nachdem alle hoffnung eingesammelt war, wurde der sack dicht vernäht und meiner obhut übergeben.
eine traurige ernüchterung erfüllte die besatzung; morgen, mit dem sonnenaufgang, würde die »Synapse« ein hoffnungsloses schiff werden.
ich beschloß diese nacht zu wachen. es ist nicht leicht die hoffnung aufzugeben, zumal wenn man es, wie einige von uns, zum erstenmal tun muß. denn selbst der getreueste ist in der versuchung, sich an seine hoffnung zu klammern, obwohl sie ihn trügt und er es weiss. in dieser nacht kamen alle noch einmal zu mir. ob um abschied zu nehmen oder eine möglichkeit zu finden ihre hoffnung zurückzugewinnen, mag ich nicht verraten.
soviel ist klar, der sack blieb zu.
zum sonnenaufgang hatte sich die ganze mannschaft versammelt. kapitän Aha!? bedankte sich in kurzen, harschen worten für unseren einsatz und gab dann das zeichen, die hoffnung dem webmeer zu übergeben.
PhilippC der schiffszimmermann schob mit seinen gehilfen die planke aus seattle-zeder
über die reling, und ich schulterte mit der hilfe von Elki und Suse unser aller hoffnung, um sie über die planke zu tragen und in das webmeer zu stürzen. sie wog schwer die hoffnung, und mit jedem schritt wurde sie schwerer, als wollte sie sich untragbar, unaufgebbar machen. ich stand auf der planke die sich unter der last bog. mühsam, bei jedem schritt schwankend, kämpfte ich mich mit schmerzendem herzen die planke entlang. und plötzlich wusste ich, ich würde die hoffnung nicht aufgeben können. »und«, so dachte ich, »so werde ich mich gemeinsam mit der hoffnung in die tiefe stürzen«.
nachdem diese entscheidung gefallen war, wurde es plötzlich sehr leicht. und fast tänzelnd erreichte ich das ende der planke.
langsam lehne ich mich vor um mich mitsamt der hoffnung der schwerkraft zu übergeben, da ertönt der ruf:

»GREIF! DA BLASTET ER!«





Bewertungspunkte, Duden, Easemail, Hoffnung, Jagdfieber, Preis, Reise, Scheitern, Schiff, Sturm, Virus

Zendo schrieb am 7.12. 2000 um 10:41:16 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 6 Punkt(e)

Hoffnung ist ein wirkliches Übel, hält sie einen doch davon ab sich in dem Raum aufzuhalten, in dem man glücklich sein kann - hier.

namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de schrieb am 26.8. 2002 um 14:02:59 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 3 Punkt(e)

hoffnung - für den blaster:

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Quickie schrieb am 13.3. 2006 um 22:41:16 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hoffnung. »Manchmal wird Hoffnung zur Qual«, sang Mario Hene. Das kann ich nachvollziehen. Ich schwanke bei der Bewertung von »Hoffnung« auch zwischen positiv und negativ. Hoffnung kann negativ sein. Aber sie kann auch positiv sein. Sie kann das Leben fördern, bereichern, stärken, voran bringen, kann es aber auch blockieren, behindern.
Ich halte z.B. die Hoffnung auf die Möglichkeit von Leben über den Tod hinaus für eine lebensfeindliche Hoffnung. Es gibt kein Leben über den Tod hinaus, kann es gar nicht geben. Wer darauf hofft, der hofft umsonst. Hoffnung mobilisiert Energie und Wille, kann zum Kämpfen und Ringen motivieren und antreiben. Dann ist es immer tragisch, wenn die Hoffnung eine falsche ist. Dann wird Zeit und Energie verpulvert und am Ende steht die große Enttäuschung, vielleicht sogar niederschmetternd, vielleicht so groß, dass sie nicht verwunden werden kann und dass einer dann sein Leben wegschmeißen will.
Ich halte es für eine große Verführung, an die Möglichkeit eines Lebens über den Tod hinaus zu glauben, an die Möglichkeit, sich Unsterblichkeit schaffen zu können. Es gehört gewiss zu den größten und stärksten Sehnsüchten des Menschen und auch zu den ältensten Sehnsüchten des Menschen, das Sterbenmüssen für sich selbst (oder auch für andere) aus der Welt schaffen zu können. Und seit je her, scheint mir, gab und gibt es Leute, die nicht davor zurück schrecken, diese große Sehnsucht kräftig auszubeuten. Versprich dem Menschen, ihm Unsterblichkeit vermitteln zu können und Du wirst immer Menschen finden, die sich von Dir betören und nasführen lassen. Die Hoffnung darauf, nicht sterben zu müssen, kann blind machen. Die Schicksale zahlloser Menschen, die in irgendwelche Sekten rein geraten sind beweisen das.
Wer Unsterblichkeit in Aussicht stellt, dem wenden sich die Ängstlichen und Haltlosen zu. Und sie werden auf ihn hören und werden bereit sein, seine Bedingungen zu erfüllen und ihm, wenn ers verlangt, auch ihr letztes Hemd noch zu geben.

Träumerin schrieb am 11.8. 2001 um 01:20:36 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 1 Punkt(e)

333 Seiten geschrieben, und gerade lande ich wieder bei der Hoffnung. Der Hoffnung, dass wir doch noch zusammenfinden, auch wenn alles dagegen zu sprechen scheint, auch wenn du dich doch gegen mich entschieden hast, aber doch kannst du nicht von mir lassen und ich nicht von dir, ist das jetzt Hoffnung oder einfach nur Dummheit? Gleich, was es ist, es gibt mir ein gutes Gefühl, Ruhe, die Fähigkeit, allein zu sein, weil ich meine Hoffnung habe. Unsere Hoffnung. Und wenn da tief innen dieses feste Vertrauen ist, dann kann es doch nicht falsch sein? Reicht es, nur fest genug zu hoffen, damit sich Wünsche erfüllen? »Ich höre nicht auf zu atmen. Denn morgen scheint wieder die Sonne, und wer weiß, was die Flut bringt.«

Takaja schrieb am 11.1. 2002 um 22:16:40 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Keine Hoffnung
hoffnungslose Tage
tägliche Leere
leere Bedeutungen
unbedeutende Zahlen
unzählige Tränen
tränenerfüllte Leere
leertrübe Einsamkeit
einsame Unendlichkeit
unendliche Trauer
traurige Sehnsucht
sehnsuchterfüllt
erfüllte Träume
traumloser Schlaf
schlaflose Nächte
nächtelanges Wachsein
waches Beobachten
beobachtetes Wesen
wesenloser Wunsch
wunschloses Glück
glückloses Leben
leblose Liebe
lieblose Welt.

billy schrieb am 11.2. 2001 um 11:48:27 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 4 Punkt(e)

ich denke hoffnung schmeckt letztenendes nach verzweiflung, weil das scheitern untrennbar mit ihr verbunden ist.
ohne hoffnung, aber mit zuversicht lebt es sich denke ich auch gut.

Axl schrieb am 9.5. 2000 um 11:39:29 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 3 Punkt(e)

hoffnung? wofür denn? ich habe keine mehr. zu viel enteuschungen, zu viel schmerzen. hoffnung ist nur etwas für träumer und die werden leider viel zu oft verletzt.

Philia schrieb am 14.5. 2000 um 00:06:47 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Und ich habe mich so gefreut!« sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?

Enabran schrieb am 30.6. 2001 um 15:40:21 Uhr zu

Hoffnung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich hoffe, ich hoffe ständig. Ich hoffe dies, ich hoffe das. Und eigentlich ist die Hoffnung das Einzige, was mich am Leben hält. Sie gibt mir Kraft, oder ist es umgekehrt, habe ich die Kraft zu hoffen? Ach, egal, denn wenn ich nicht gestorben bin, dann hoffe ich noch immer.

Gruß Enabran

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