| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 4.11. 1999 um 20:04:20 Uhr schrieb Andre
über Hoffnung |
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am 16.12. 2025 um 12:16:04 Uhr schrieb Rübezahl
über Hoffnung |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 125) |
am 19.1. 2004 um 21:03:34 Uhr schrieb Das Gift über Hoffnung
am 16.12. 2025 um 12:16:04 Uhr schrieb Rübezahl über Hoffnung
am 12.1. 2005 um 22:49:03 Uhr schrieb ach über Hoffnung
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hoffnung«
Rufus schrieb am 15.10. 2000 um 16:36:18 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Auf der Synapse
Eine Blastergeschichte in 11 Assoziationen
die abenddämmerung des dreihundertvierundvierzigsten tages liess einen stürmischen morgen erwarten.
den ganzen abend hatte die mannschaft jedes noch so winzige fitzelchen hoffnung an bord zusammengetragen. Karla und der segelmacher GPhilipp hatten mit hilfe von Snake einen grossen Segeltuchsack genäht, und in diesen hatte jeder von uns seine hoffnung gegeben. einigen standen dabei die tränen in den augen, andere entledigten sich ihrer mit fast zorniger lässigkeit. mir war es nichts neues, die hoffnung in einen sack zu schnüren und aufzugeben, aber es schmerzt immer wieder. nachdem alle hoffnung eingesammelt war, wurde der sack dicht vernäht und meiner obhut übergeben.
eine traurige ernüchterung erfüllte die besatzung; morgen, mit dem sonnenaufgang, würde die »Synapse« ein hoffnungsloses schiff werden.
ich beschloß diese nacht zu wachen. es ist nicht leicht die hoffnung aufzugeben, zumal wenn man es, wie einige von uns, zum erstenmal tun muß. denn selbst der getreueste ist in der versuchung, sich an seine hoffnung zu klammern, obwohl sie ihn trügt und er es weiss. in dieser nacht kamen alle noch einmal zu mir. ob um abschied zu nehmen oder eine möglichkeit zu finden ihre hoffnung zurückzugewinnen, mag ich nicht verraten.
soviel ist klar, der sack blieb zu.
zum sonnenaufgang hatte sich die ganze mannschaft versammelt. kapitän Aha!? bedankte sich in kurzen, harschen worten für unseren einsatz und gab dann das zeichen, die hoffnung dem webmeer zu übergeben.
PhilippC der schiffszimmermann schob mit seinen gehilfen die planke aus seattle-zeder
über die reling, und ich schulterte mit der hilfe von Elki und Suse unser aller hoffnung, um sie über die planke zu tragen und in das webmeer zu stürzen. sie wog schwer die hoffnung, und mit jedem schritt wurde sie schwerer, als wollte sie sich untragbar, unaufgebbar machen. ich stand auf der planke die sich unter der last bog. mühsam, bei jedem schritt schwankend, kämpfte ich mich mit schmerzendem herzen die planke entlang. und plötzlich wusste ich, ich würde die hoffnung nicht aufgeben können. »und«, so dachte ich, »so werde ich mich gemeinsam mit der hoffnung in die tiefe stürzen«.
nachdem diese entscheidung gefallen war, wurde es plötzlich sehr leicht. und fast tänzelnd erreichte ich das ende der planke.
langsam lehne ich mich vor um mich mitsamt der hoffnung der schwerkraft zu übergeben, da ertönt der ruf:
»GREIF! DA BLASTET ER!«
Bewertungspunkte, Duden, Easemail, Hoffnung, Jagdfieber, Preis, Reise, Scheitern, Schiff, Sturm, Virus
l.m.a.a. schrieb am 4.1. 2001 um 20:09:53 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Letzte Wache
Den ruhenden Körper da liegen,
Seh' blaß ich, wie niemals zuvor.
Ich konnte die Schlachten nicht siegen.
Weißt Du es, weshalb ich verlor?
Mein Augenschein ruht auf den Lippen,
Zu seh'n, ob die Seele noch lebt,
Kein Herz rührt sich unter den Rippen,
Ich spür, daß die Brust sich nicht hebt.
Verletzt schon als ich Dich gefunden,
Geschunden, in Unschuld gestraft.
Ich ward durch den Zauber gebunden,
Ihr Blicke voll Frieden, ihr traft.
Tief steckt in der Brust Dir ein Splitter,
Ich glaubt' dieses Gift muß heraus.
Sind Schmerzen der Heilung auch bitter -
Ich hoffte, Du hieltest sie aus.
Fester drückte ich Dein Herz,
Gab Dir warmer Odems Spende,
Spürte der Erschöpfung Schmerz,
Denn Du wehrtest helfend Hände.
Leide meiner Trauer Not,
Hoffe auf des Schicksals Wende,
Freunde künden mir den Tod,
Doch ich glaub' nicht an das Ende.
Wie lange noch werde ich warten ,
Im Schatten der Weiden am Grab,
Mal Rosen Dir aus meinem Garten,
Mal klag ich der Liebe, die starb,
Mal bittend und hoffend zu sehen,
Daß Du nach dem Tode noch lebst,
Mir Glücklosem aufzuerstehen,
Für uns aus der Gruft dich erhebst?
04.03.1997
Mimosa VII schrieb am 17.8. 2003 um 01:31:19 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Irgendwann will ich an meine Wand schreiben können: »Pourquoi n'es-tu pas triste?«. Jetzt habe ich dort bloß ein ironisches »Teenage fever oh you've got it bad« und ein ernstes »This must be the place I waited years to leave« stehen.
aka schrieb am 22.9. 2001 um 01:30:52 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Hoffnung braucht jeder, denk ich mal. Auch wenns Zyniker und andere gibt die es nicht zugeben können.
Zendo schrieb am 7.12. 2000 um 10:41:16 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Hoffnung ist ein wirkliches Übel, hält sie einen doch davon ab sich in dem Raum aufzuhalten, in dem man glücklich sein kann - hier.
abc schrieb am 12.8. 2001 um 23:43:18 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Gegenteil von Hoffnung ist Verzweiflung, aber Verzweiflung ist die erste Phase der Hoffnung.
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