Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 59, davon 59 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 28 positiv bewertete (47,46%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.2. 2000 um 22:22:20 Uhr schrieb
Chigliak über Dekadenz
Der neuste Text am 19.6. 2018 um 21:55:45 Uhr schrieb
gerichteter Graf über Dekadenz
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 22.6. 2009 um 15:35:24 Uhr schrieb
Xir über Dekadenz

am 15.11. 2007 um 09:36:03 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Dekadenz

am 18.6. 2005 um 16:09:14 Uhr schrieb
Biggi über Dekadenz

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dekadenz«

Yadgar schrieb am 14.7. 2007 um 12:34:38 Uhr zu

Dekadenz

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vorhin im »Zeit«-Feuilleton fand ich ein Foto mit einem (überaus ansehnlichen, weil langhaarig und bärtig) Performancekünstler und Bühnenbildner namens Jonathan Meese, der unter anderem auch die diesjährigen Wagner-Festspiele gestaltet ( http://www.zeit.de/2007/29/Totalitaer ) - und dieser Mensch, Jahrgang 1970 (!!!) wird in dem dazugehörigen Artikel exemplarisch für eine neue Generation von deutschen Künstlern (alle ungefähr Ende 30!) aufgeführt, die aus lauter Langeweile und Ekel angesichts des »demokratischen Einerleis« die Faszination des Totalitären ekstatisch feiern und so z. B. auch schon mal als »Hippie-Hitler« posieren, hingerissen sind von Nordkorea, der »Afrikaaner-Widerstandsbewegung« des ultrarechten Eugene TerreBlanche in Südafrika, dem katholischen Fundamentalismus oder auch Al Qaida... sind das Seelenverwandte, ist das womöglich ein Zug meiner Generation? Und wäre es womöglich in diesem Kontext gar nicht so abseitig, wenn ich demnächst eine Industrial-Dancefloor-Platte aufnehme, auf der zu schädelzerfetzendem Marschgeknüppel, Schmerzensschreien und Maschinengewehrsalven eine Hundertschaft Skinheads ihre Knobelbecher im Rhythmus auf Kopfsteinpflaster knallen und dazu brüllend skandierend die Ausrottung der gesamten Menschheit nach NS-Vorbild fordern?

sync 0.0078(0.0013,0,0002)sek.--55527235 schrieb am 6.9. 2005 um 12:27:46 Uhr zu

Dekadenz

Bewertung: 6 Punkt(e)

die wahnsinnigen menschen sind gierig.
verblendet verstrickt in der eigendynamik, die nach dem goldenen kalb wirtschaftswachstum strebt.
gezwungen von neurotischer marktkonkurrenz dienen marketingfirmen dem geisteskranken manischen zwang, mit neuroökonomischen tricks manipulierten konsumenten produkte zu verkaufen die sie nicht brauchen. folge davon:

zinn wird in 15 jahren verbraucht sein.
blei wird in 28 jahren verbraucht sein.
platin wird in 179 jahren verbraucht sein.
mangan wird in 31 jahren verbraucht sein.
palladium wird in 84 jahren verbraucht sein.
chrom wird in 103 jahren verbraucht sein.

Yadgar schrieb am 6.10. 2014 um 03:57:28 Uhr zu

Dekadenz

Bewertung: 1 Punkt(e)

Schmatzend graben sich die Mahlzähne des Schredderwerks in die Gehäuse der angelieferten Hammonds, Farfisas und Yamahas, in kaum vier Minuten unter ohrenbetäubendem Kreischen und Dröhnen zu pulvrigem graubraunen Granulat zermahlen, Platinenfetzen, Tastensplitter, Holz- und Metallspäne spritzen durch die stählerne Kaverne, aber von den coolen jungen Operatoren im Kontrollraum verzieht niemand eine Miene... sie wissen nichts von der Heimorgelkultur vergangener Zeiten, für sie ist das alles nur Zuschlagmaterial für Heizkraftwerke, Musik lädt man sich heutzutage aus dem Internet herunter, easy per Mausklick, wozu das ganze Gekrampfe mit irgendwelchen Instrumenten?

lizzie schrieb am 26.4. 2003 um 23:16:18 Uhr zu

Dekadenz

Bewertung: 2 Punkt(e)

Neulich beschlich mich die Frage, woher dieses Wort eigentlich kommt. Kennt sich da etymologisch jemand aus? Hat das irgendwas mit Deka im Sinne von zehn zu tun _ Wer dekadent lebt, der hat zehnmal so viel, wie er eigentlich bräuchte? Oder ist das im Grunde eine musikalische Figur auf dem Grundton D, eine D-Kadenz? Aber wo steckt da drin der Luxus?

heini schrieb am 20.2. 2006 um 16:12:51 Uhr zu

Dekadenz

Bewertung: 1 Punkt(e)

"Und für wen spielt die Musik?

Diese Ungleichgewichtung ist dem kapitalistischen System immanent. Die einen sind nicht arm, weil sie langsamer, fauler, dümmer oder weniger risikofreudig wären, sondern ganz einfach weil sie nichts besitzen was sie vermehren könnten. Sie haben nur ihre Arbeitskraft und die nimmt mit dem Verschleiß der Jahre nicht zu, sondern ab. Mit der Ausweitung des Niedriglohnsektors und neo-liberalisierter Anstellungsverhaeltnisse, ist aber schon lange nicht mehr sicher, dass Mensch von Lohnarbeit auch leben kann.

Gründe für Armut sind vielfältig, die einen wurden schon arm geboren und sind in einem System aufgewachsen, dass es fast unmöglich macht aus der Armutsschleife auszubrechen. Andere mussten erst im Laufe ihres späteren Lebens feststellen, dass Fertigkeiten nicht immer gleich viel wert sind. Die Erfahrung wegrationalisierbar zu sein, teilen inzwischen viele ehemalige ArbeitnehmerInnen.

In einem Job zu arbeiten der einEn nicht ernährt, oder Kinder zu kriegen und diese ohne PartnerIn zu versorgen, krank zu werden oder alt, all das sind Gründe die Menschen verarmen lassen.

Und vielleicht gerade weil sie so alltäglich sind, schauen die meisten lieber weg wenn sie mit Armut konfrontiert werden. Um nicht daran erinnert zu werden, dass die eigene soziale Sicherheit eine sehr fragile Konstruktion ist. Ausschlußmechanismen sind nicht an eine Einkommensgrenze oder einen bestimmten Besitzstand gebunden. Die Frage von »Haben oder nicht Haben« ist aber auch immer eine Frage »von sein oder nicht sein«, wer nix hat, kann viel leichter durch Gesetze und Verordnungen eingeschränkt und bestraft werden."

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