Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 30, davon 30 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (73,33%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.7. 2002 um 16:03:06 Uhr schrieb
Wenkmann über Kühlturmwärter
Der neuste Text am 12.3. 2025 um 11:41:42 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelndehyperbel über Kühlturmwärter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 5)

am 14.3. 2011 um 19:44:54 Uhr schrieb
orschel II - die Rückkehr über Kühlturmwärter

am 10.7. 2010 um 18:02:48 Uhr schrieb
WieJetzt über Kühlturmwärter

am 8.9. 2004 um 16:49:59 Uhr schrieb
podl über Kühlturmwärter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kühlturmwärter«

Wenkmann schrieb am 11.7. 2003 um 02:53:17 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Sarah, mein kleiner Engel, so warte doch..«
Das Mädchen bekam ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache.
"Magst du Eis? Ich habe viel Eis für dich.
alle Geschmacksrichtungen!"
Er zeigte jetzt sein gütigstes Lächeln.
»Magst du Erdbeer
Sarah nickte.
»Hab ich! Ist das nicht toll
»Und was ist mit Himbeere? Magst du auch Himbeereis?«
Sarah blickte auf. Himbeereis war doch ihre Lieblingssorte!
»Na so ein Zufall! Schau mal, was ich hier habe
Der Kühlturmwärter zog aus seiner Tasche, die ein fast unmerklichen, süsslichen Duft verströmte, wie von Zauberhand ein Eis.
Dunkelrote Fäden zogen sich träge am Rand herab.
Sarah streckte vorsichtig ihre Hand aus.

»Na, Na, Na! Was sagt man da, du kleiner Spatz
Sarah machte grosse Augen.

Dann hauchte sie.:»Bitte«, und der Kühlturmwärter reichte ihr die Süsspeise.
"Komm, mein Vögelchen, ich habe noch viel mehr davon. Gleich da hinten.
Kannst du es sehen? Den Turm dort zwischen den Bäumen?"
Sarah nickte.
"Ich habe noch andere Eissorten dort: Waldbeer, Schoko, Vanille....Hmm.
Und dazu noch meine Lieblingssorte."
»Deine Lieblingssorte? Du magst auch Eis

»Oh ja. mein Engel. Ich liiiiieeeebe Eis

»Und welche Sorte magst Du denn

Sie schien ihre Bedenken langsam zu vergessen.
Er war doch nur ein netter älterer Herr.
Und schliesslich mochte er auch Eis.
War das nicht ein wundervoller Zufall?
Und er hatte noch viel mehr....
Wo waren eigentlich ihre Eltern?

"Meine Lieblingssorte ist Hirn.
Mädchenhirn"
Der Kühlturmwärter lächelte.
Und der lange Eisennagel in seiner Klaue wurde deutlich kühler.

Wenkmann schrieb am 26.7. 2002 um 17:44:01 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Andersson hatte es satt.
Er suchte nach einer Möglichkeit, seine Gedanken zu konservieren.
Es war einfach zu warm.
0 Grad Kelvin müßte genügen, sie frisch und appetitlich zu halten.
Er hatte offene Rechnungen.
Ihm fehlte sein Bose-Einstein-Kondensat.
Das Magnetophon interferierte, die Frequenz deuchte ihm böses.
»Die Banker, ich muß das Defizit ausgleichen....« Er griff verlegen zum Fragenkatalog.
Die Trivialität seiner Fragen jedoch enthob seiner Existenz jegliche Daseinsberechtigung.
Und dazu diese ständigen Temperaturschwankungen.
Wie sollte er da einen klaren Gedanken fassen?

Wenkmann schrieb am 13.10. 2002 um 12:52:33 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Etwas passierte.
Die Sphären begann zu schwingen.
Zuerst ganz schwach, wie sanfte Wellen im unendlichen Ozean.
Dann brach es über den Kosmos herein.
Der Earl schrie auf.
Ein gewaltiges Beben schien das Universum erfasst zu haben.
Riesige Wellen brandeten auf.
Die Seelen der Menschen begannen zu gleiten.
Sie konnten es fühlen, ein merkwürdiges rauschen, eine unbestimmte Angst in den Menschen.
Etwas war geschehen.
Etwas Unglaubliches.
Der Earl horchte.
Er ging zum Zentrum der Verwerfung.
Er kämpfte sich vor.
Und dann konnte er sie sehen.
SIE waren gekommen.
Angst nahm ihm dem Atem.
Er konnte fünf Umrisse erkennen, flirrend und unscharf.
Tiefe Dunkelheit umhüllte sie, fraß sich durch die Sphären, saugte sie auf. Sie verströmten einen unangenehm süssen Geruch, wie faules Obst.
Und sie lebten.
Noch immer.
Die Debitoren suchten etwas.
Ihr Hunger nach Seelen war unstillbar.

Am anderen Enden des Universums glitt die Hand des Kühlturmwärters gerade in eine klebrige, graue Masse, als er die Augen öffnete.
»Sie wollen es darauf ankommen lassen, aber sie werden mich nicht finden«
Seine faulen Zähne gruben sich tief in das menschliche Hirn, das er zuvor aus der geöffneten Schädeldecke seines Opfers entfernt hatte.





Wenkmann schrieb am 21.7. 2003 um 01:58:25 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Er war fast am Ziel.
Nur noch ein paar Meter in der Dunkelheit.
Oh, er hatte es sich wirklich verdient!
Nach all den Entbehrungen.
Ein gewaltiger Hunger verzehrte sein Inneres, eine unstillbare Lust frass sich in seine kalten Gedanken.

Er war an der Quelle.
So nah!
Von seinem Versteck im Gebüsch aus konnte er den Wintergarten sehr gut beaobachten.

»Er wird kommen. Ich kann seine Seele schon riechen
Seine verfaulte Nase sog mit einem schmatzenden Geräusch die Umgebung förmlich ein.

Ein fetter, schwarzer Mann, offensichtlich nackt, betrat den lichtdurchfluteten Raum.
Er sah sehr sportlich aus.

"Mein Engelsmann hat einen Trainer.
Wunderbar! Du hälst dich für mich frisch, mein ahnungslose Geschöpf."

Aus den Augenwinkeln konnte der Kühlturmwärter sehen, wie sich ein verängstigter Pizzajunge in die Nacht stahl.
Der Kühlturmwärter verzog das Gesicht.
Die Gedanken des Jungen rochen nach Angst und Scham.
Eine ungeniessbare Kombination.

Und dann sah er ihn kommen.
Ein helles Gleißen blendete seine teuflischen Sinne.
Er hielt den Atem an.
Sein Opfer schaute herüber, als hätte er ihn entdeckt, machte dann aber eine kuze Drehung, um sich dem anderen Mann zuzuwenden.

Dem Kühlturmwärter rann der Speichel ungehemmt aus seinem fauligen, zerfressenen Mund.

Die Gedanken!
Diese wunderschönen Gedanken....
Er brauchte sie.
Er musste sie haben.
Er würde das Hirn seines Opfers als Festmahl zu sich nehemen.
Stück für Stück.
Jeden Tag eine kleine Winzigkeit mehr von dieser gewaltigen Genialität.
Aber vorerst würde er ihn noch ein wenig weiter beobachten.
Schliesslich wohnte er ja jetzt praktisch in der Nachbarschaft.....




Skölpadda schrieb am 12.8. 2004 um 00:43:47 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 2 Punkt(e)

"Hilfe! Hilfe!
Oh, mein Gott!
Bitte hilf mir!
Lass ihn nicht sterben...
Wann kommt denn endlich der Arzt?"
Das Blut des Mannes, dessen Arme in einem grotesken Winkel vom Körper abstanden, bildete auf der, von der Sonne erhitzten Strasse inzwischen einen kleinen See, dessen Rand sich langsam auszuweiten schien.
Der Rest seines Körpers war als solcher kaum mehr zu erkennen, was im direkten Zusammenhang mit dem voll beladenen LKW stand, der sich nur wenige Meter entfernt in einer kleinen Böschung neben der Strasse befand.
Noch ein paar Meter weiter hinter diesem befand sich offensichtlich der Fahrer des LKW, der sich seines Zustandes jedoch nicht mehr bewusst war, da sich ein wichtiger Teil seines Körpers, der Kopf nämlich,
zur Zeit etwa vierhundert Meter entfernt, mitten auf der Landstrasse befand.
Die Augen der jungen Frau rollten inzwischen in hysterischen Bewegungen hin und her, während sie, offenbar in eine wilde Panik versetzt, beständig im Kreis lief.
»Oh, Gott! Er verblutet! Er verblutet
Der Mann, aus dessen Kopf schon seit sieben Minuten ein stetiger Blutstrom floss, öffnete plötzlich die Augen.
Sein Gesicht zeigte, soweit dies aufgrund der aus dem Gesicht ragenden Schädelfragmente möglich war, einen überraschten Ausdruck. Dann begann er zu lächeln, wobei aus seinem Mundwinkeln ein weiterer Blutstrom zu rinnen begann.
"Marie? Bist du da? Ich...ich habe so ein komisches Gefühl in den Beinen...Marie? Hörst du mich?
Du wirst mir nicht glauben, was ich gerade gesehen habe...Marie...?"
Die junge Frau blieb sofort stehen.
»Tom
Oh, Tom!"
In ihre Augen traten Tränen, als sie sich zu ihm herunter beugte und ihm liebevoll durch das Blutverschmierte Haar strich.
"Was hast du gesagt?
Ich konnte dich nicht verstehen?"
Sie war nun ganz nah an seinem Gesicht.
"Da war ein Mann auf der Strasse....
Direkt vor mir."
Er musste husten, wobei ihm das Blut
in einem Schwall aus dem Mind schoss.
"Was sagts du?
Ein Mann?
Oh, Tom....
Warte einen Augenblick, gleich wird der
Notarzt da sein."
In der Ferne konnte man das beständig zunehmende Brummen eines sich nähernden Hubschraubers hören.
"Ein Mann...er war sehr alt...er stand direkt vor mir auf der Strasse. Er hat mich direkt angesehen...Ohhhhh...
Meine Beine tun ziemlich weh...Kannst du sehen, was mit ihnen los ist? Ich glaube, ich habe mich ein wenig verletzt..."
Marie versuchte ruhig zu wirken.
Soweit sie es sehen konnte, waren seine Beine kaum mehr vorhanden.
»Alles ist in Ordnung, Schatz... Deinen Beinen geht es gut...Siehst du? Der Notarzt kommt schon...«
Das Brummen des Hubschraubers war zu einem
beständigen Trommeln geworden.
»Du hast ihn doch auch gesehen, Schatz, oder nicht
Er hatte seinen Augen wieder geschlossen.
»Wen soll ich gesehen haben
"Diesen Mann.
Der Typ, der meinen Namen gerufen hat..."
»Schatz, reg dich jetzt nicht auf...Du must ruhig bleiben..«
»Bitte...du hast ihn doch auch gesehen, oder nicht
Sie begann zu weinen.
"Ich verstehe nicht was du meinst. Da war niemend.
Du bist stehen geblieben, hast etwas unverständliches gesagt und plötzlich warst du auf der Strasse.
Oh, Baby, halte noch ein wenig durch..."
Er lächelte.
"Er kannte meinen Namen.
Irgendwie kannte er meinen Namen.
Du, der Typ war wirklich hässlich...
Und ziemlich alt.
Er wollte mir etwas zeigen...
Da drüben..."
Er versuchte seinen Arme zu bewegen,
was ihm jedoch nicht gelang.
»Marie! Geh' nicht weg
Seine Stimme begann leiser zu werden.
"Ich bin hier, Schatz.
Ich bin doch hier!"
Er hustete wieder.
"Da!
Da ist er wieder!
Siehst du ihn?
Da drüben!
Oh....
Was?
Eis?
Nein!
Ich, will kein Eis!
Oh, bitte...
Meine Beine....
Ja!
Das ist gut!
Nein.
Mein Kopf tut nicht weh!
Nein!
Bitte, lassen Sie das!
Nein.
Ich will das nicht!
Was für ein Turm?
Marie?
MARIIIIIIIIE!
ER NIMMT MICH MIT!
MARIIIIIIIIIIIIEE!
LASS MICH NICHT ALLEIN!"




Wenkmann schrieb am 26.7. 2002 um 16:03:06 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Anders Andersson hat seit 4 Jahren nicht mehr geschlafen.
Er hat sein Schlaflimit längst überschritten.
Oben, in seinem kleinen Kühlturm, kann er den wirklich wichtigen Fragen auf den Grund gehen:
Warum hat Mcnep seinen Apfel abgegeben?
Können Tretbootvermieter Salmiakgeist trinken?
Und woher kommen eigentlich die Fleckenzwerge auf seiner Schulter?

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