Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 30, davon 30 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (73,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.7. 2002 um 16:03:06 Uhr schrieb
Wenkmann über Kühlturmwärter
Der neuste Text am 12.3. 2025 um 11:41:42 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelndehyperbel über Kühlturmwärter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 5)

am 3.8. 2002 um 11:21:15 Uhr schrieb
Wenkmann über Kühlturmwärter

am 14.3. 2011 um 19:44:54 Uhr schrieb
orschel II - die Rückkehr über Kühlturmwärter

am 10.7. 2010 um 18:02:48 Uhr schrieb
WieJetzt über Kühlturmwärter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kühlturmwärter«

Wenkmann schrieb am 17.9. 2004 um 01:40:04 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Er war glücklich.
Daran bestand kein Zweifel.
Sein verrotteter, fauliger Körper
fühlte sich ganz leicht an.
Wäre er noch im Besitz seiner Seele,
würde er jetzt vielleicht sogar weinen.
Wie wunderbar das sein würde...
Aber seine Seele war ihm ja bei einem tragischen
Zwischenfall abhanden gekommen.
Für einen guten Preis, versteht sich.

Und nun lag er also unter diesem Bett.
In diesem wunderbaren Haus.
Seit vielen Stunden, völlig regungslos, wartend.
Der Tag war längst einer stürmische Nacht gewichen,
als er dieses offene Fenster erblickt hatte.
War das nicht herrlich?
Eine Einladung zum Abendessen, an ihn persönlich adressiert.
Er wusste doch, dass er sich auf Gott verlassen konnte.
Seinen alten Kumpel, dem es so einen Spaß machte,
kleine Kinder sterben zu sehen.
Tja, es brachte schon einige Vorteile mit sich, wenn man den Schöpfer des Universums persönlich kannte.
Er musste bei dem Gedanken an die entsetzten Gesichter all der soeben verstorbenen Menschen lächeln, wenn sie feststellten, dass Gott ein sadistischer Tyrann ist, der für jede von ihm erschaffene Seele eine eigene, nicht enden wollende, ewige Qual entworfen hatte, nur um sich der hellen Schreie für immer erfreuen zu können.
Ist das nicht ein wunderbares Geschenk an seine Kinder?
Aber genug davon...
Es würde Arbeit geben.
Er hörte ein Geräusch an der Haustür.
Er würde bald Besuch bekommen.
Weiblichen Besuch gar?
Wer weiß?




Wenkmann schrieb am 29.11. 2002 um 18:54:01 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Er hatte ihre Assoziationen.
Alle.
Sie waren wohlbehalten konserviert.
Eiskalt.
All diese lieblichen Gedanken und Gefühle.
Oh, wie er sie liebte, brauchte...
Sie waren das süße Aroma der Menschen.

Mit einem Lächeln schloss er die Truhe und machte sich auf den Weg.

»Ein kleines, unverdorbenes Hirn wäre bei diesen Temperaturen genau das Richtige...«

Ja, er hatte heute wirklich Hunger....

Wenkmann schrieb am 12.10. 2003 um 16:18:19 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Langsam öffnete der Kühlturmwärter die schwere Eisentür seines Versteckes.
Der dunkelrote Schleim an seiner rechten
Hand hinterließ obszöne Spuren auf
dem kalten Metall.
Für einen kurzen Augenblick waren aus dem klaffenden Abgrund merkwürdige Geräusche
zu hören, einem Schmatzen und
Schlürfen gleich.
Mit einem dumpfen Knall fiel die Tür hinter ihm zu.
Der Kühlturmwärter verharrte auf den Stufen
zu seinem Versteck.
Seine trüben, stinkenden Augen blickten suchend
in die Nacht.
Eine fette Made kroch aus seiner Nase und plumpste
geräuschlos vor seine Füße.
Etwas stimmte nicht.
Er spürte, dass er beobachtet wurde.
Jemand hatte sein Versteck entdeckt.
Eine Frau.
Er konnte ihre Seele riechen,
klar und kalt.
Er würde warten.
Er hatte Zeit.
Sehr viel Zeit.....

Wenkmann schrieb am 6.10. 2002 um 12:23:16 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zur gleichen Zeit wurde weit entfernt, dort wo der Kühlturmwärter keine Macht besaß, ein Entschluss gefasst.
Dunkle Nebelschwaden wurden von einem eisigen Wind, der plötzlich vom Meer herüberkam, vertrieben. Ein fahles Licht sickerte durch die Nacht.
Wenn sie etwas unternehmen wollten, so musste es bald geschehen.
Sir Peter McNep schloss die Augen.
Angst.
Eine gewaltige, allumfassende Angst war zu spüren.
Sie verdunkelte den Himmel, löschte alles aus, erstickte die Gefühle wie in einem Bleisarg.
Der Earl begann zu weinen.
Seit hunderten von Jahren war er nicht mehr so angespannt gewesen.
Aber noch nie hatte er solch eine Angst gespürt.
Jemand hatte sich eingemischt.
Ein Neuer.
ETWAS neues.
Die Spuren der Debitoren waren kaum noch zu erkennen.
Stattdessen waren die Sphären von etwas viel Schlimmeren verdeckt worden.
Ein namenloses Grauen.
Uralt.
Die Zeit wurde knapp.

Wenkmann schrieb am 13.10. 2002 um 12:52:33 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Etwas passierte.
Die Sphären begann zu schwingen.
Zuerst ganz schwach, wie sanfte Wellen im unendlichen Ozean.
Dann brach es über den Kosmos herein.
Der Earl schrie auf.
Ein gewaltiges Beben schien das Universum erfasst zu haben.
Riesige Wellen brandeten auf.
Die Seelen der Menschen begannen zu gleiten.
Sie konnten es fühlen, ein merkwürdiges rauschen, eine unbestimmte Angst in den Menschen.
Etwas war geschehen.
Etwas Unglaubliches.
Der Earl horchte.
Er ging zum Zentrum der Verwerfung.
Er kämpfte sich vor.
Und dann konnte er sie sehen.
SIE waren gekommen.
Angst nahm ihm dem Atem.
Er konnte fünf Umrisse erkennen, flirrend und unscharf.
Tiefe Dunkelheit umhüllte sie, fraß sich durch die Sphären, saugte sie auf. Sie verströmten einen unangenehm süssen Geruch, wie faules Obst.
Und sie lebten.
Noch immer.
Die Debitoren suchten etwas.
Ihr Hunger nach Seelen war unstillbar.

Am anderen Enden des Universums glitt die Hand des Kühlturmwärters gerade in eine klebrige, graue Masse, als er die Augen öffnete.
»Sie wollen es darauf ankommen lassen, aber sie werden mich nicht finden«
Seine faulen Zähne gruben sich tief in das menschliche Hirn, das er zuvor aus der geöffneten Schädeldecke seines Opfers entfernt hatte.





Skölpadda schrieb am 12.8. 2004 um 00:43:47 Uhr zu

Kühlturmwärter

Bewertung: 2 Punkt(e)

"Hilfe! Hilfe!
Oh, mein Gott!
Bitte hilf mir!
Lass ihn nicht sterben...
Wann kommt denn endlich der Arzt?"
Das Blut des Mannes, dessen Arme in einem grotesken Winkel vom Körper abstanden, bildete auf der, von der Sonne erhitzten Strasse inzwischen einen kleinen See, dessen Rand sich langsam auszuweiten schien.
Der Rest seines Körpers war als solcher kaum mehr zu erkennen, was im direkten Zusammenhang mit dem voll beladenen LKW stand, der sich nur wenige Meter entfernt in einer kleinen Böschung neben der Strasse befand.
Noch ein paar Meter weiter hinter diesem befand sich offensichtlich der Fahrer des LKW, der sich seines Zustandes jedoch nicht mehr bewusst war, da sich ein wichtiger Teil seines Körpers, der Kopf nämlich,
zur Zeit etwa vierhundert Meter entfernt, mitten auf der Landstrasse befand.
Die Augen der jungen Frau rollten inzwischen in hysterischen Bewegungen hin und her, während sie, offenbar in eine wilde Panik versetzt, beständig im Kreis lief.
»Oh, Gott! Er verblutet! Er verblutet
Der Mann, aus dessen Kopf schon seit sieben Minuten ein stetiger Blutstrom floss, öffnete plötzlich die Augen.
Sein Gesicht zeigte, soweit dies aufgrund der aus dem Gesicht ragenden Schädelfragmente möglich war, einen überraschten Ausdruck. Dann begann er zu lächeln, wobei aus seinem Mundwinkeln ein weiterer Blutstrom zu rinnen begann.
"Marie? Bist du da? Ich...ich habe so ein komisches Gefühl in den Beinen...Marie? Hörst du mich?
Du wirst mir nicht glauben, was ich gerade gesehen habe...Marie...?"
Die junge Frau blieb sofort stehen.
»Tom
Oh, Tom!"
In ihre Augen traten Tränen, als sie sich zu ihm herunter beugte und ihm liebevoll durch das Blutverschmierte Haar strich.
"Was hast du gesagt?
Ich konnte dich nicht verstehen?"
Sie war nun ganz nah an seinem Gesicht.
"Da war ein Mann auf der Strasse....
Direkt vor mir."
Er musste husten, wobei ihm das Blut
in einem Schwall aus dem Mind schoss.
"Was sagts du?
Ein Mann?
Oh, Tom....
Warte einen Augenblick, gleich wird der
Notarzt da sein."
In der Ferne konnte man das beständig zunehmende Brummen eines sich nähernden Hubschraubers hören.
"Ein Mann...er war sehr alt...er stand direkt vor mir auf der Strasse. Er hat mich direkt angesehen...Ohhhhh...
Meine Beine tun ziemlich weh...Kannst du sehen, was mit ihnen los ist? Ich glaube, ich habe mich ein wenig verletzt..."
Marie versuchte ruhig zu wirken.
Soweit sie es sehen konnte, waren seine Beine kaum mehr vorhanden.
»Alles ist in Ordnung, Schatz... Deinen Beinen geht es gut...Siehst du? Der Notarzt kommt schon...«
Das Brummen des Hubschraubers war zu einem
beständigen Trommeln geworden.
»Du hast ihn doch auch gesehen, Schatz, oder nicht
Er hatte seinen Augen wieder geschlossen.
»Wen soll ich gesehen haben
"Diesen Mann.
Der Typ, der meinen Namen gerufen hat..."
»Schatz, reg dich jetzt nicht auf...Du must ruhig bleiben..«
»Bitte...du hast ihn doch auch gesehen, oder nicht
Sie begann zu weinen.
"Ich verstehe nicht was du meinst. Da war niemend.
Du bist stehen geblieben, hast etwas unverständliches gesagt und plötzlich warst du auf der Strasse.
Oh, Baby, halte noch ein wenig durch..."
Er lächelte.
"Er kannte meinen Namen.
Irgendwie kannte er meinen Namen.
Du, der Typ war wirklich hässlich...
Und ziemlich alt.
Er wollte mir etwas zeigen...
Da drüben..."
Er versuchte seinen Arme zu bewegen,
was ihm jedoch nicht gelang.
»Marie! Geh' nicht weg
Seine Stimme begann leiser zu werden.
"Ich bin hier, Schatz.
Ich bin doch hier!"
Er hustete wieder.
"Da!
Da ist er wieder!
Siehst du ihn?
Da drüben!
Oh....
Was?
Eis?
Nein!
Ich, will kein Eis!
Oh, bitte...
Meine Beine....
Ja!
Das ist gut!
Nein.
Mein Kopf tut nicht weh!
Nein!
Bitte, lassen Sie das!
Nein.
Ich will das nicht!
Was für ein Turm?
Marie?
MARIIIIIIIIE!
ER NIMMT MICH MIT!
MARIIIIIIIIIIIIEE!
LASS MICH NICHT ALLEIN!"




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