Orgel
Bewertung: 4 Punkt(e)Aber mal im Ernst. Eines der ältesten Instrumente, es gibt so viele und so wunderbare historische Orgeln. Und die Musik haut einen um. Mal mächtig und kraftvoll, mal ganz zart und singend. Richtig zum Wegträumen...
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| Der erste Text | am 26.9. 2000 um 22:45:02 Uhr schrieb lehrer lämpel über Orgel |
| Der neuste Text | am 1.10. 2026 um 21:44:08 Uhr schrieb Dr. Hans-Henning Zwingli-Nieh über Orgel |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 2) |
am 1.10. 2026 um 21:44:08 Uhr schrieb
am 2.3. 2024 um 06:52:47 Uhr schrieb |
Aber mal im Ernst. Eines der ältesten Instrumente, es gibt so viele und so wunderbare historische Orgeln. Und die Musik haut einen um. Mal mächtig und kraftvoll, mal ganz zart und singend. Richtig zum Wegträumen...
charles-marie widor – symphonique d'orgue 5 / toccata
ansonsten...
jon lord (deep purple)
keith emerson (e.l.p.)
tony kaye, rick wakeman, patrick moraz, igor khoroshev (yes)
geoff downes (yes / asia)
tony banks (genesis)
ryo okumoto (spock's beard)
eddie hardin (hardin & york)
james taylor (j.t. quartet)
john novello (niacin)
gregg giuffria (angel)
mambo kurt
usw...
Orgel
Die Orgel steht eigentlich in der Kirche und wird vom Organisten bedient. Der Klang wird durch Luft und Pfeifen erzeugt. Darin ist sie der Politik ähnlich. Hier werden die Entscheidung durch Luft und Pfeifen getroffen. Nur: in der Kirche wird's ein Wohlklang, in der Politik nur schnöde Dissonanz.
Als ich gestern, kurz nach Einbruch der Dunkelheit, an der häßlichen neogotischen Kirche vorbeikam, standen die Eingangstüren weit offen. Drinnen brannte kein Licht und ich konnte nichts erkennen. Und doch übte jemand seltsamerweise an der Orgel, etwas Chromatisches, glaube ich, von Bach. Noch an der übernächsten Ecke konnte ich diese unwirkliche Musik hören, die sich mit sachtem Nachdruck ins Gefühl wühlte, auch dann noch, als sie sich mit dem Lachen, Lärmen und den Fernsehgeräuschen aus der Eckkneipe vermischte. Bei der Eisenbahnüberführung wurde alles von dem Dröhnen und Rattern eines Zuges mit hell erleuchteten Fenstern verschluckt. Aus den Gärten dufteten jetzt die Rosen. Eine mir entgegen kommende Frau blickte mich erschrocken an, weil sie mich im Dunkeln erst im letzten Moment bemerkt hatte.
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