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umSswiFa
Und meine Seele spannte, weit ihre Flügel aus.....
Manchmal kommen mir Buchstaben vor wie Zauberworte: LSD. Oder Liebe. Oder Verständnis. Mitgefühl. Mitempfinden. Dankbarkeit. Hilfsbereitschaft. Ich übernehme das für dich. Ich kümmere mich darum.
Es tut mir weh euch alle zu enttäuschen. Ich musste doch dieses moderne Instrument der Kommunikation erst einmal kennenlernen. Ich habe viel zu viel davon erwartet. Es ist nicht eure Schuld oder sowas. Das die Resonanz spärlich ist. Es aber auch nicht meine Schuld das ich auf mehr gehofft habe. Ich habe immer auf mehr gehofft. Das war schon bei Anne so. Ich habe immer gehofft sie akzeptiert meine Marotten eines Tages und geht damit locker und gelassen um ohne mich in die kranke Ecke zu stellen. Vielleicht habe ich keinen guten Charakter, aber eigentlich denke ich gar nicht in dieser Kategorie. Ich trenne ganz strikt zwischen dem was einer sagt und schreibt und dem wie einer handelt. Ich war böse im Schreiben, im Reden vielleicht schon seltener. aber im Handeln war ich ganz bestimmt nicht böse.
Gut, wir könnten nun lange Debatten beginnen, was hat Hitler eigentlich persönlich getan USW., aber ich habe keinen Machtapparat hinter mir stehen der meinen Worten gehorcht und damit in meinem Namen Verbrechen begehen kann. Ich bin jemand der sehr wenig Macht hat. Nicht mal dazu reicht es, daß mir jemand aus der Familie ein Röhrchen Diazepam aus dem Internet bestellt, ein nervenberuhigender Stoff, ich der ich vielfach mich mit Chloroform betäubte. Neben diversen anderen Untaten gegen mich selbst. Früher hätte man mich dafür gehängt wegen Wehrkraftzersetzung, heute spüre ich nur noch die Verachtung die man möglichst wegen der allgemeinen Humanität mir nicht allzuoft zu zeigen versucht.
Ich habe es nicht geschafft. Ich war für einen Zeitraum von ein paar Jahren gänzlich drogenfrei, sieht man von den aufgelesenen Kippen einmal ab. Aber ich hatte trotzdem so meine Zustände der Verzweiflung und konnte jederzeit zu Inge rennen um mich von ihr beruhigen zu lassen. Das ist beendet und ich habe keine solche Person wie Inge mehr.
Ich war schwer auszuhalten. Ich drehe mich im Kreis. Ich unternehme nichts was mich aus diesem Kreis herauskatapultieren könnte. Ich versuche mich abzufinden und denke, im größten Notfall gibt es den Suizid. Aber ich überschaue das nicht und kann darüber auch nicht richtig zu Ende nachdenken. Ich hoffe irgendwie das ich nicht in diese Situation gerate in der ich schon war. Ohne das ich noch Auswege sehe. Wo ich ohne Worte verschwinde, im Sommer- oder Winterwald. Deshalb auch wollte ich diese vielen Medikamente. Aber man sagt ja auch es gäbe welche die solche Handlungen noch bestärken, wo das Risiko so zu handeln noch höher liegt. ich kann nichts anderes tun als die behandelnden oder verschreibenden Personen freizustellen von jeglicher Verantwortung über meine Folgehandlungen. Das Suizidrisiko besteht auch einfach so, ganz ohne Suchtmittel. Es ist ein Gedanke den ich seit der Kindheit mit mir trage und der sich manchmal arg in den Vordergrund drängt. Mutter sprach oft davon.
So, das ist nun heute der Rest vom Schützenfest aus Bayern. Ich habe mir von dort eine kleine Flasche Hustensaft mitgenommen, selbstabgefüllt sozusagen. Und heute habe ich den Rest davon eingenommen. Der Stoff darin heißt glaube ich Hitlerin oder war es Adolfin. Obwohl er gut verträglich sein soll verschreiben ihn die Ärzte ungerne und normalerweise muß man jeden Tag in die Praxis laufen um sich seinen eklig schmeckenden Schluck abzuholen. Das hält die Beine auf Trab und man kann dabei gleich seinen Einkauf erledigen. Ich bitte um ein Take-Home-Rezept in meinem Fall da ich auch so fast täglich längere Strecken laufe.
Um ehrlich zu sein bedarf es nicht vieler Worte.
Aber um sich zu amüsieren sollte man mit worten nicht so geizig sein.
Vielleicht hat Michael ganz recht als er sagte, Du bist mir egal.
Und das war nicht im Sinne von gleichberechtigt gemeint.
Ich habe daran lange genug geknuspert und eingesehen, eigentlich hat er völlig recht.
Genau so geht es mir mit allen anderen Menschen. Ich gebe das ungern zu.
Deshalb bin ich auch so einsam.
Die, welche Kinder haben, können das nicht mehr so leicht sagen, sie haben sich eine körperlich mit ihnen verbundene Nachfolge geschaffen von der es wohl nur unter besonderen Umständen zu der Aussage kommen könnte, des »Du bist mir egal«
Ich sehe ein, mir fehlt dieser wichtige Aspekt im Leben und auch sonst habe ich nichts Bedeutendes geschaffen, also in beruflicher Hinsicht.
Stattdessen trauere ich um meine nachlassende Körperkraft und um meine erschlaffende Sexualität.
Angesichts der Unendlichkeit des Universums und dessen allgültigen Gesetzen erkenne ich die Lächerlichkeit der Liebe und des Zusammenhalts oder der Verbote Drogen zu nehmen oder sich hinzurichten eines Tages. Als nicht lächerlich erkenne ich meine Versuche an irgendwie zu ernthaften hilfsbereiten Gesprächspartnern zu gelangen. Ich war alles. Witzig. verzweifelt, wütend, ernst, bittend, fordernd. Alles ist ein Witz. Wenn man damit ins Leere läuft und nichts geschieht.
Ich bin ein Unterhaltungsfaktor. Ein Deutschaufsatz. Ein Klos im Hals. Eine bescheuerte Idee.
Aber ich bin nicht wert, dass man sich mit mir nicht beschäftigt.
Höre mein Junge, was ich Dir einmal gesagt habe werde ich nicht noch einmal sagen.
Und wenn nach den Sommerferien das Kilogramm-Meter-Sekunde-System nicht vorwärts und rückwärts sitzt, dann Gnade euch Gott.
Dann werdet ihr ins Land des Zolls und der Gallone abgeschoben. Dort ist alles viel größer.
Weil man Herd und Kühlschrank in großen Inch und nicht in kümmerlichen Zentimetern misst.
Grüße aus Hundekackedeutschland.
Bierflaschenscherben im öffentlichen Rasen, Kippen, den Halbzeit zwischen Weihnachten im Sommer
24 Juni 2013
Sie arbeiten während Ihrer Semesterferien in einem Altenpflegeheim um sich ihr Taschengeld aufzubessern. Ein älterer Mitbewohner der Schwierigkeiten mit dem Schreiben und der Artikulation hat überreicht Ihnen diesen Brief an seine Verwandtschaft mit der Bitte dieses Schreiben in eine mildere, verträglichere Form zu bringen, damit es präsentabel ist, aber seine Grundaussagen sollen darin enthalten bleiben.
Trauen Sie sich als gebildeter junger Student mit Abitur diese Aufgabe zu ?
Und sagen Sie jetzt nicht nein, damit machen sie es sich zu leicht.
Die Mülleimer müssen bestimmt geleert werden.
Manchmal glaube ich, Du bist doch vielleicht einfach nur zu doof.
Du hast mich oft herablassend behandelt.
Wenn ich schon sehe wie Du deinen schlecht leergegessenen Teller am Rand der unausgeräumten Spülmaschine abstellst statt ihn kurz und schnell abzuwaschen was Dir eine Arbeit von einer Minute bereitet hätte, weiß ich, dieses Patenkind ist ein Drückeberger und empfindet sich als etwas Besseres als der gewöhnliche Dreckwegmacher.
Ich kreide Dir das nicht an. Weil Du sehr jung bist. Aber ich bemerke es.
Ich lese in deinen Gedanken wie es rattert. Wie das Faulheitsgen dich beherrscht. Wie Du dich zu rechtfertigen versuchst, du seist ja in der Musik fleißig, hättest daher das recht an anderen Stellen nicht so zuzulangen.
oder deine Ausreden nicht zurückzuschreiben. Pure Feigheit vor dem Feind. Weiß nicht was ich sagen soll, einerseits, andererseits aber wieder, ich denke mir meinen Teil dazu. Affe! Blöder. Denken und nix sagen kann jeder Idiot. Sich zu formulieren dagegen wagen nur weniger. Und nicht wenige sind dafür auch schon gehenkt worden.
Wozu sind wir Menschen wenn wir uns nicht wagen zu sagen, du Dummkopf.
Taktisch kannst Du gegenüber deinem Arbeitgeber einmal sein. Aber nicht gegen deinen Patentonkel.
Du Krümel.
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