Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 445, davon 430 (96,63%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 163 positiv bewertete (36,63%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 5.8. 1999 um 11:38:54 Uhr schrieb
Kilian über Seele
Der neuste Text am 5.9. 2026 um 16:08:48 Uhr schrieb
Hanna über Seele
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 172)

am 26.7. 2005 um 22:19:19 Uhr schrieb
herr twiggs über Seele

am 27.9. 2007 um 00:32:38 Uhr schrieb
Mateus über Seele

am 4.1. 2013 um 10:45:21 Uhr schrieb
Christine über Seele

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Seele«

Mirko schrieb am 27.9. 2000 um 21:07:25 Uhr zu

Seele

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ich habe keine Seele, Ich bin... Seele.
Alles was ist... geschieht in mir, und ich
bin in allem was geschieht.

humdinger schrieb am 8.3. 2006 um 11:52:45 Uhr zu

Seele

Bewertung: 20 Punkt(e)

Für trockene Materialisten:
»Koaxialkabel bestehen aus einem isolierten Innenleiter, der auch Seele genannt wird. Die Seele ist von einem in konstantem Abstand um den Innenleiter angebrachten Außenleiter umgeben
»... in der Netzwerktechnik eingesetzt, zum Beispiel bei Ethernet-Kabeln. Ein Twisted-Pair-Kabel besteht immer aus mehreren Kupferleitern mit einen Durchmesser von 0,51 bis 0,6 mm. D. h. 4 Leiterpaare zu je zwei verdrehten Kupferleitern die wiederum jeweils zu einem Paar (Pair) zusammengefügt werden, auch Seele genannt. Diese werden dann von einem Kunsstoffmantel aus PVC umfasst. «
»Mit der Weichlöttechnik können folgende Metalle verbunden werden: Zinn, Zink, Blei, Kupfer (+Legierungen wie z.B. Messing), weicher Stahl und Rotguß. Das Lötzinn stellt die elektrische Verbindung zwischen den Oberflächen von zu verbindenden Kabeln, Kontakten, Bauteilen usw. her. Am besten eignet sich normales Elektroniklot mit einem Durchmesser von 1mm, das bereits etwas Flussmittel, meist Kolophonium, enthält. Schneidet man das Lot sauber durch, kann man dieses Flussmittel als feinen gelblichen «Kanal» im Kern erkennen. Dieser Kanal wird Seele genannt

Für Romantiker:
»Die Hauptbestandteile der Violine sind die Decke, die gewöhnlich aus gut abgelagertem Fichtenholz besteht, der Boden aus Ahornholz sowie die Zargen, der Hals, das (bundlose) Griffbrett (Ebenholz), der Wirbelkasten, die Schnecke, der Steg (Hartholz), der Saitenhalter und die F-Löcher (Schall-Löcher, vgl. Abbildung). Die Decke, der Boden und die Zargen bilden den hohlen Resonanzkörper. Im Resonanzkörper befindet sich der Stimmstock, der auch Seele genannt wird. Dies ist ein dünnes Holzstäbchen, das rechts unter dem Diskantfuß zwischen Boden und Decke gestellt wird

Für Sklavenseelen wie euch:
»Oft war es die Schifferfrau und ihr Sohn, welche die Boote zogen, während der Mann das Schiff steuerte. Ein 30 m langes Seil wurde am Treidelmast befestigt, ein Brustgurt, auch Seele genannt wurde angelegt und dann hieß es Schritt halten und dieses Tempo um jeden Preis beibehalten. «

Auch Ärzte sollten sich um die Seele kümmern:
»Plastikkanülen bestehen aus einer Außenkanüle und einer Innenkanüle (Seele genannt). «


Der Fisch ist ein altes christliches Symbol:
»Im Leibe haben die Fische eine (gewöhnlich zweiteilige) Luftblase, beim Hering Seele genannt

Und überhaupt, was sagt die Kirche ?
»Die Kapsel ist nicht - wie bei der Sankt-Anna-Reliquie - in Silbermetall gearbeitet, sondern in Klosterarbeit, speziell in Wickeltechnik. Über einen Pappstreifen, fachlich Seele genannt, ist dicht dünner, vergoldeter Draht gewickelt und zu einem Oval geformt

Mir genügt:
»... In der Region der Schwäbischen Alb gibt es sowas wie eine Baguette, welches Seele genannt wird. «


(Netzfunde)

curVal schrieb am 11.11. 2000 um 17:58:31 Uhr zu

Seele

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das grichische Wort für »Seele« bedeutet ursprünglich >Hauch< und bezeichnet dann auch das, was man im Sterben aushaucht, bzw. das, was beim Tode den Leib verlässt. In der christlich-abendländischen Tradition steht das Wort für das eigentliche Selbst, von dem angenommen wird, dass es Träger der Persönlichkeit sei und über den leiblichen Tod hinaus dauere. Diese Vorstellung geht wohl auf PLATON zurück, der im Dialog 'Phaidon' Sokrates kurz vor dessen Tod die Auffassung vertreten lässt, dass die Seele Teil einer höheren Welt sei, den unkörperlichen Ideen jenseits von Raum und Zeit verwandt und insofern auch Widersacher des Leibes. Platon wirbt für die These, dass der Mensch seinem Wesen nach mit der Seele identisch sei und folglich gut daran tue, den Verstrickungen, welche die körperliche Existenz mit sich bringt, so weit als möglich zu entgehen. Was letztlich zählt, ist die »Angleichung an das Göttliche«, d.h. die Ausrichtung des Lebens im Hinblick auf das unkörperliche Sein der Ideen. Diese Auffassung Platons wurde auf die Erfordernisse des christlichen Glaubens zugeschnitten und beeinflusste auch die neuzeitliche Philosophie. Platons Position ist aber nicht schlechthin repräsentativ für das antike Denken über die Seele. Bereits sein Schüler ARISTOTELES distanzierte sich in wesentlichen Punkten von ihm. Und sowohl die Stoiker wie auch die Epikureer hielten dem platonischen Leib-Seele-Dualismus die Annahme entgegen, dass auch die Seele körperlicher Natur sei.

Nun ist Platons Denken seinerseits eingebettet in eine bereits bestehende philosophische Tradition, welche die Seele als Prinzip des Lebens und der Bewegung auffasst. Die philosophische Auffassung von der Seele steht in auffälligem Kontrast zu dem Mythos und im Volksglauben verwurzelte Vorstellungen, wie sie in den homerischen Epen Ausdruck finden. Homer zeichnet ein Bild des Menschen, das sehr verscheiden ist von dem Bild, das uns heute vorschweben mag, wenn wir von »Leib« und »Seele« sprechen. Dies zeigt sich besonders deutlich in solchen Zusammenhängen, in denen die gemüthaften Züge, die vitalen oder mentalen Funktionen des Menschen beschrieben werden; denn hier scheint keinerlei Hinweis auf das durch, was wir heute unter »Seele« verstehen. In den Dichtungen Homers erscheint die Seele als schattenhafter Doppelgänger des Menschen und wird bisweilen auch »Abbild« genannt. Sie wird als Lebenshauch beschrieben, der den Menschen im Falle einer Ohnmacht oder auch im Traum verlässt und sich dabei gewissermaßen verselbständigt. Das Wort »Leib« bezeichnet der Leichnahm, den die Seele verlassen hat. Nach der Bestattung des Leibes begibt sich die Seele in die Unterwelt. Was dabei mit der eigentlichen Denkkraft oder dem Gemüthaften geschieht, ist unklar; die Existenz solcher Faktoren wie Sinn, Mut und Kraft scheint buchstäblich an die Existenz des belebten Körpers gebunden zu sein und mit der leiblichen Destruktinon zu vergehen. Eines wird jedoch klar: Wenn Homer das Sterben eines Menschen beschreibt, so heißt es etwa, dass seine Seele in den Hades ging, während »er selbst« auf dem Schlachtfeld blieb. Dies impliziert offenbar, dass der wirkliche Mensch mit dem raum-zeitlich identifizierbaren Gebilde identisch ist. Seine Seele dagegen fristet in der Unterwelt nur eine schattenhafte, bemitleidenswerte Quasi-Existenz. Diese Beschreibung kontrastiert nicht nur mit der christlich bestimmten oder der platonischen Vorstellung von der Seele, sondern auch mit der Auffassung der Seele als Prinzip des Lebens und der Bewegung.

So wird der Begründer der griechischen Naturphilosohie, THALES VON MILET (6. Jh. v. Chr.) die Behauptung überliefert, alles habe eine Seele, d.h. auch diejenigen Dinge, die nach landläufiger Auffassung als unbelebt gelten. Zu dieser Auffassung scheint er durch die Beobachtungen des Megnetismus gelangt zu sein; das heißt wohl, dass er auf Formen von Prozesshaftigkeit aufmerksam wurde, die sich nicht auf dem Boden mechanistischen Annahmen erklären lassen. Die These der »Allbeseeltheit«, die später unter dem Titel »Panpsychismus« ein Rolle spielte, besagt demnach, dass nicht nur die sogenannten belebten Dinge von Kräften durchwirkt sind, sondern die gesamte Natur. Sie fügt sich gut zu der Thales ebenfalls zugeschriebenen Behauptung, der Ursprung aller Dinge sei Wasser, insofern damit gemeint ist, dass alles in der Welt als Phänomen dieser Verursachung zu begreifen sei. ANAXIMENES VON MILET ging dann einen Schritt weiter und nahm Luft (>Dunst<) als Ursprung alles Seienden an, da aus dieser alles entstehe und in sie sich alles wieder auflöse. Als Begründung für diese These ist überliefert, dass Luft alles umfasse, so wie die Seele, die der Luft entspricht, uns umfasse und »zusammenhalte«, d.h. die Teile des Organismus zu einer Einheit verbinde (Art >Geist<). Hier ist noch die alte Vorstellung von der Seele als Lebenshauch wirksam; doch tendiert Anaximenes bereits auf die Konzeption einer Weltseele hin, wie man die dann ausdrücklich bei Platon im Dialog 'Timaios' finden wird. Im Unterschied zur platonischen Theorie ist jedoch die Seele bei Anaximenes körperlicher Natur, sodass man sein Denken in dem Sinne als monistisch bezeichnen kann, dass alles Seiende, mit Einschluss des Ursprungs, körperlich ist.

Kilian schrieb am 5.8. 1999 um 11:41:29 Uhr zu

Seele

Bewertung: 7 Punkt(e)

Es gibt einen uralten Konflikt im Menschen: In der Materie zu leben und doch etwas zu empfinden, dass nicht in den Begriffen der Materie fassbar ist. Es stellt sich aus sich selbst dar, ist also lebendig, hat etwas eigenständiges, sogar autonomes und wie alles Lebendige ein Zentrum, das aber ausserhalb des Bewusstseins liegt.

Ich schrieb am 18.4. 2000 um 22:16:37 Uhr zu

Seele

Bewertung: 3 Punkt(e)

Also erstmal will ich was zu dem Menschen namens Ola sagen, der zum Thema Seele doch tatsächlich den tollen Spruch »Jesus saves« beigetragen hat: findest Du das nicht ein bißchen traurig? Deine Seele ist meiner Meinung nach so ziemlich das einzige was dir wirklich gehört, oder was Dich überhaupt ausmacht.
Ich denke die Seele ist der Teil eines Menschen, der auch ohne den Körper existieren kann. Natürlich darf man sich das nicht als wirkliches Weiterleben der Person, also des weltlichen Menschen vorstellen. Mein Wunsch: verkauft eure Seelen nicht an Leute wie Jesus, Mohammed oder auch den Teufel. Behaltet sie für euch, ich glaube ihr könnt sie noch gebrauchen!

leona schrieb am 30.12. 2000 um 00:53:29 Uhr zu

Seele

Bewertung: 5 Punkt(e)

ich bin ich die seele in einer hülle namens körper gefangen ich bin das licht das die dunkelheit bricht wenn in meinem kopf die totale ver wirrung herrscht alles was ist vergeht noch in der selben sekunde die zeit heilt alle wunden

mcnep schrieb am 7.9. 2004 um 07:37:33 Uhr zu

Seele

Bewertung: 3 Punkt(e)

Müßig sinnierte ich über dem Einschlafen: Wenn ich einen Computer mit völlig blanker Festplatte habe, und ich haue dem ein paar Gigabytes an Daten drauf, ob der dann mehr wiegt? Und wenn es nur ein Milligramm wäre? Ja, ich weiß, das sind eigentlich nur 1/0Zustände oder so etwas, aber romantisch wäre die Vorstellung doch. Vielleicht wird der Rechner sogar leichter. Oder ist negative Ladung nicht leichter als neutrale? Und was hat das alles mit mir zu tun?

Ugullugu schrieb am 27.8. 2002 um 00:23:17 Uhr zu

Seele

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich habe da neulich eine Fernsehwerbung gesehen, die eine Art Binde oder so was anpreisen soll (ich kenne mich da nicht so aus). Jedenfalls lächelte in der Mitte des Spots eine junge hübsche Frau in die Kamera und sagteDie neue CareFree(tm) Grottenpflege!«
Das ist ja schon reichlich derbe, sagte ich mir. Aber dann kam raus, das sie CareFree(tm) CottonFeel gesagt haben musste.

Caroline schrieb am 8.6. 2000 um 22:36:47 Uhr zu

Seele

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Seele ist nicht wissenschaftlich nachweisbar. Aber sie existiert. Die Seele ist ein tiefer Ozean und nur schwer bis ins letzte Detail zu ergründen. Jede Seele ist anders, es gibt keine Doppelgänger. Und es ist wunderschön jemand, den man gern hat, an seiner Seele teilhaben zu lassen. Es hat etwas mit Gefühlen und Liebe, der wirklich wahren, innigen Liebe zu tun. Die Seele ist das wunderbarste was ein Mensch besitzt. Und ich bin mir sicher dass auch Pflanzen und Tiere so etwas wie eine Seele besitzen, wenn die auch nicht so sein kann wie die eines Menschen. Die Seele eines Menschen ist tief verwurzelt in der Sprache, den Gedanken, dem Wissen und dem Bewusstsein eines Menschen. Darum ist sie auch so besonders bei jedem Menschen. Und niemand und nichts kann eine Seele zerstören, außer vielleicht mit dem Absterben seiner Hülle - dem Körper des Menschen. Doch das weiß niemand so genau.

nicht von mir schrieb am 21.9. 2001 um 10:54:36 Uhr zu

Seele

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gehe in dich, schließe deine Augen.
Spüre wie dein Körper lebt, atmet, pulsiert,
und gehe tiefer.
So tief, daß du dich selbst fühlst.
Fühlst, wie dein Bewußtsein leben will, lieben will.
Tausend Sterne sind in dir, und alle sagen etwas über dich selbst.
Erkunde jeden einzelnen, um damit deine Seele zu erkennen.

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