Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 264, davon 260 (98,48%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 111 positiv bewertete (42,05%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.1. 2000 um 13:06:09 Uhr schrieb
Lars über Kapitalismus
Der neuste Text am 19.9. 2022 um 20:10:11 Uhr schrieb
hingerichteter Graf über Kapitalismus
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(insgesamt: 105)

am 29.12. 2006 um 09:49:06 Uhr schrieb
prediger über Kapitalismus

am 29.10. 2005 um 23:32:18 Uhr schrieb
Hasso über Kapitalismus

am 2.4. 2008 um 21:45:35 Uhr schrieb
Sven über Kapitalismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kapitalismus«

Gronkor schrieb am 31.10. 2000 um 22:03:32 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 10 Punkt(e)

Von den tausenden von Eigenschaften, die der Mensch in sich vereint
ist es ausgerechnet die Habgier, auf die sich unsere Weltordnung gründet.

Ich finde das eine reichlich bescheuerte Idee!

L4A QBK schrieb am 20.5. 2002 um 15:09:18 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 7 Punkt(e)

der mythos des kapitalismus, daß jede/r es schaffen könne, ist nichts als die übersetzung der altsteinzeitlichen erkenntnis, daß jede/r eine/n x-beliebigen andere/n mittels eines genügend großen steines von hinten erschlagen kann, in neuzeitliche sprache. da aber das letztere verboten ist, sollten wir uns keine trügerischen hoffnungen bezüglich des ersten machen.

Nils the Dark Elf schrieb am 26.7. 2001 um 23:53:13 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der Kapitalismus basiert auf der Wertschöpfungskette, der gnadenlosen Verwertung und Vermarktung von allem, was sich in eine Ware verwandeln läßt. Ein Charakteristikum ist, daß auch Arbeit eine Ware ist - doch die zunehmende Rationalisierung der Ware Arbeit führt dazu, daß immer weniger davon gebraucht wird. Statt nun einfach die weniger werdende Arbeit auf mehr Menschen zu verteilen, so daß jeder mehr Zeit hat, zwingt unser geldbasiertes System jeden einzelnen Menschen dazu, sich um jeden Preis zu verkaufen, wenn er nicht ein wenig lebenswertes Leben in Armut, finanziert durch den Staat, führen will.

Ein möglicher Ausweg: Laßt das System sterben und macht, was ihr wollt, ohne Geld, ohne Chef, einfach nur mit euren Händen und mit dem, was ihr findet! Und wenn die Arbeit getan ist, legt euch in die Sonne und genießt euer Leben!

http://www.giga.or.at/others/krisis/diverse_manifest-gegen-die-arbeit_1999.html

Manifest gegen die Arbeit

brudersimplon schrieb am 22.11. 2006 um 15:01:53 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 7 Punkt(e)

Der Kapitalismus ist ein riesiger, pulsierender Tumor mit einer ungeheuren, nicht überschaubaren Eigendynamik. In diesem Monstrum wachsen mit rasanter Geschwindigkeit kleine Blässchen zu aufgepumpten Blasen heran, bedingt durch synapsenartige Netzwerkverbindungen, die sich milliardenfach mehren, in andere Blasen hineinsprießen und sich zu diffenrenzierten Kernadern des Tumors verbinden. Diese wabbligen Pulsadern sind die Grundlage des Wachstumsprozesses. Sie ernähren sich von Menschen und sämtlichen, umgebenden, erreichbaren Ressourcen. Diejenigen Menschen, die sich im schwarzdunklem Inneren des Tumors befinden, motivieren sich gegenseitig mit blendenden Fantasiewelten. Der Blick nach »draußen« ist also recht attraktiv und weckt Hunger nach mehr ... weiter, schneller, tiefer eintauchen und sich aussaugen lassen ... jaaaaa ich spritz mein Innerstes nach Außen.
So wächst dieses Monster und frisst sich in seine Umwelt und macht sie sich zu Eigen - vom parallel stattfindenen Systemkanibalismus ganz zu schweigen - ... er frisst, frisst, frisst sich unheimlich fett, dick und fett, Beschleunigungszuwachs eingeschlossen. Von außen sieht man jedoch nur den instrumentalisierten, fresssüchtigen Menschen, hoffnungslos verloren für die basisuniversale Ethik. Für Eingeschlossene keine Chance: der Blutkreislauf wird angezapft und im Sinne des Systems tadellos eingepasst. Perspektivenwechsel? Generell möglich - gezwungen - ein abgetrennter Arm, ein abgehackter Körper verschaffen Abhilfe.

Es gibt nun einige Aussichten für unseren Tumor:

... durch seine ungeheure Eigendynamik und den erwähnten Systemkannibalismus frisst er sich selbst auf und implodiert irgendwann

... durch ungesunde, einseitige Ernährung oder durch einen umweltbedingten angeordneten Nährmittelstop vertrocknet er schlicht und einfach

... zahlreich existierende Geschwüre und Parasiten wachsen im Tumor heran und zapfen seine Basissaftbahnen an, um andere Strukturordnungseinheiten zu injizieren

Du Monster pass auf, pass besser ganz genau auf ... achja ich vergaß, es gibt ja keine zentralen Koordinierungseinheiten ...

brudersimplon

elfboi schrieb am 13.3. 2003 um 01:06:24 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wir sind Helden - Guten Tag

Meine Stimme gegen dein Mobiltelefon
Meine Fäuste gegen eure Nagelpflegelotion
Meine Zähne gegen die von Dr. Best und seinem Sohn
Meine Seele gegen eure sanfte Epilation

Es war im Ausverkauf im Angebot die Sonderaktion
Tausche blödes altes Leben gegen neue Version
Ich hatt es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon
An dem Produkt ist was kaputt das ist die Reklamation

Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich will mein Leben zurück

Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt
Aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt
Guten Tag

Meine Stimme gegen die der ganzen Talkshow-Nation
Meine Fäuste für ein müdes Halleluja am Boden
Meine Zähne gegen eure zahme Revolution
Visionen gegen die totale Television

Es war im Ausverkauf im Angebot die Sonderaktion
Tausche blödes altes Leben gegen neue Version
Ich hatt es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon
An dem Produkt ist was kaputt das ist die Reklamation

Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich will mein Leben zurück

Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt
Aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt
Guten Tag

Mobiltelefon
Von Dr. Best und seinem Sohn
Sonderaktion
Das ist die Reklamation
Der ganzen Talkshow-Nation
Revolution
Visionen gegen die totale Television

Es war im Ausverkauf im Angebot die Sonderaktion
Tausche blödes altes Leben gegen neue Version
Ich hatt es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon
An dem Produkt ist was kaputt das ist die Reklamation

Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich will mein Leben zurück

Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt
Aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt
Guten Tag
Guten Tag
Guten Tag
Guten Tag
Guten - Tag

joachim schrieb am 14.3. 2000 um 17:25:35 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 6 Punkt(e)

Gesellschaftsform, die auf dem Privateigentum an Produktionsmitteln basiert. Obwohl, eigentlich ist es komplizierter, denn Kapitalismus, wie wir ihn kennen, bedeutet auch Massenkonsum, Sozialversicherung, technischer Fortschritt, Umweltzerstörung, Entfremdung, Flexibilisierung, und so weiter. Hat eine geschichtlich gesehen ziemlich ansehnliche Dynamik entfaltet und den Globus ziemlich umgekrempelt - nicht zuletzt unter Zuhilfenahme von Kolonialismus und Imperialismus. Heutzutage ist das natürlich vorbei, dafür haben wir die Globalisierung, die alles umkrempelt.

Tedin schrieb am 26.11. 2007 um 14:35:54 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es ist skandalös, wie fett `Oben´ [weltweit] abkassiert, und nach unten moralisiert wird. Bitte mal in den Spiegel schauen ! Es ist beschämend, wie leicht es den amoralisch und geradezu menschenverachtend weit Überbezahlten gelingt, uns bestenfalls `Normalverdienenden ?!´ einzureden, dass es nur so gehen kann, andernfalls alles zusammenbrechen würde. Reichtum ja, aber nicht auf Kosten des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und nicht unter Aufgabe von Grenzenbewusstsein. Die GDL Lockführerlobby übertreibt und muss es wohl mal exemplarisch tun, um endlich klar werden zu lassen, wie in den oberen Etagen übertrieben wird. Beides muss aufhören. Aber wir sind ja so bequemchen und lassen uns lieber einschüchtern und semi-lohn-sklavisch halten und vorführen. Ja, was ist die Welt? Ich weiß es nicht, aber ich glaube unsere Herzen sind zu kalt, um mal wieder historisch eine Zäsur zu wagen, vielleicht simpel über verändertes Wahlverhalten und neue gewandelte internationale Politik. Aber wir spinnen gierig wie der Rest, China ist schon nervlich am Ende, wenn man mit dem Dalai Lama spricht, und die Saudis verurteilen das Opfer einer Gruppenvergewaltigung noch zu 200 Stockschlägen, weil ... - widerlich.

Bäääääh! schrieb am 24.5. 2005 um 11:07:13 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das weltweite Wirtschaftssystem ist eine Mischung aus Kapitalismus und Sozialismus.

Für die Armen gibt's Kapitalismus. Sie haben gefälligst ihre Arbeitskraft zu verkaufen, und wenn die keiner haben will, können sie gerne verhungern, Schliesslich können nur wenige gewinnen.
Kostenlos gibt es nix; man kann sich ja Bildung, Gesundheit und Recht kaufen.

Die Gesellschaft der Reichen ist sozialistisch. Sogar die allergrößten Nulpen werden bei unvermeidlichem Ausscheiden aus dem Job mit Millionenbeträgen abgefunden, man kennt sich, man hilft sich - und selbst die allergrößten Pleitiers, Leo Kirch oder die Haffas, werden höchst selten in der Schlange vor einer Suppenküche gesehen.

Wie wär's, diese Verhältnisse einfach mal um eine horizontale Achse zu spiegeln?? - Die Meisten würden glücklicher.

Strontium-90 schrieb am 11.8. 2002 um 18:34:15 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wäre die Welt ein Dorf mit 1000 Einwohnern, dann verwendete es 83 Prozent seiner Düngemittel für 40 Prozent seines Ackerlandes - der Anteil, den die 270 reichsten und bestgenährtesten Bewohner besitzen. Der überschüssige Dünger, der von diesem Land abfließt, verschmutzt Seen und Quellen. Die Übrigen 60 Prozent des Ackerlandes, mit seinen 17 Prozent Düngemittel, produzieren nur 28 Prozent der Getreidepflanzen, ernähren jedoch 73 Prozent der Bewohner. Der durchschnittliche Ernteertrag auf diesem Land beträgt ein Drittel dessen, was von den reicheren Dorfbewohnern erziehlt wird.

Nils the Dark Elf schrieb am 16.6. 2001 um 03:27:42 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wir sollten alle angesichts des Kapitalismus eine gesunde Piratenmentalität an den Tag legen. Spielt nicht nach den Regeln der Bonzen - macht eure eigenen Regeln! Es gibt immer irgendwelche Nischen, wo man sich ausbreiten und nach Herzenslust schmarotzen kann, wenn man die richtigen Ideen hat. Denkt euch irgendeinen Scheiß aus, der gut klingt, und verkauft ihn möglichst teuer an die Reichen! Schlagt die Kapitalisten mit ihren eigenen Waffen!

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