Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 264, davon 260 (98,48%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 111 positiv bewertete (42,05%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.1. 2000 um 13:06:09 Uhr schrieb
Lars über Kapitalismus
Der neuste Text am 19.9. 2022 um 20:10:11 Uhr schrieb
hingerichteter Graf über Kapitalismus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 105)

am 5.6. 2007 um 16:12:52 Uhr schrieb
Chrossover über Kapitalismus

am 5.4. 2018 um 23:22:39 Uhr schrieb
Christine über Kapitalismus

am 20.5. 2002 um 16:55:44 Uhr schrieb
L4A QBK über Kapitalismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kapitalismus«

Gronkor schrieb am 31.10. 2000 um 22:03:32 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 10 Punkt(e)

Von den tausenden von Eigenschaften, die der Mensch in sich vereint
ist es ausgerechnet die Habgier, auf die sich unsere Weltordnung gründet.

Ich finde das eine reichlich bescheuerte Idee!

L4A QBK schrieb am 20.5. 2002 um 15:09:18 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 7 Punkt(e)

der mythos des kapitalismus, daß jede/r es schaffen könne, ist nichts als die übersetzung der altsteinzeitlichen erkenntnis, daß jede/r eine/n x-beliebigen andere/n mittels eines genügend großen steines von hinten erschlagen kann, in neuzeitliche sprache. da aber das letztere verboten ist, sollten wir uns keine trügerischen hoffnungen bezüglich des ersten machen.

Nils the Dark Elf schrieb am 24.5. 2001 um 15:32:31 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 7 Punkt(e)

Das Traurige an der Vorherrschaft des Kapitalismus ist die Warenförmigkeit allen Seins. Alles, was sich nicht in Warenform übersetzen läßt, ist wertlos und somit quasi nicht-existent, bis es sich in eine Ware verwandeln läßt.

brudersimplon schrieb am 22.11. 2006 um 15:01:53 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 7 Punkt(e)

Der Kapitalismus ist ein riesiger, pulsierender Tumor mit einer ungeheuren, nicht überschaubaren Eigendynamik. In diesem Monstrum wachsen mit rasanter Geschwindigkeit kleine Blässchen zu aufgepumpten Blasen heran, bedingt durch synapsenartige Netzwerkverbindungen, die sich milliardenfach mehren, in andere Blasen hineinsprießen und sich zu diffenrenzierten Kernadern des Tumors verbinden. Diese wabbligen Pulsadern sind die Grundlage des Wachstumsprozesses. Sie ernähren sich von Menschen und sämtlichen, umgebenden, erreichbaren Ressourcen. Diejenigen Menschen, die sich im schwarzdunklem Inneren des Tumors befinden, motivieren sich gegenseitig mit blendenden Fantasiewelten. Der Blick nach »draußen« ist also recht attraktiv und weckt Hunger nach mehr ... weiter, schneller, tiefer eintauchen und sich aussaugen lassen ... jaaaaa ich spritz mein Innerstes nach Außen.
So wächst dieses Monster und frisst sich in seine Umwelt und macht sie sich zu Eigen - vom parallel stattfindenen Systemkanibalismus ganz zu schweigen - ... er frisst, frisst, frisst sich unheimlich fett, dick und fett, Beschleunigungszuwachs eingeschlossen. Von außen sieht man jedoch nur den instrumentalisierten, fresssüchtigen Menschen, hoffnungslos verloren für die basisuniversale Ethik. Für Eingeschlossene keine Chance: der Blutkreislauf wird angezapft und im Sinne des Systems tadellos eingepasst. Perspektivenwechsel? Generell möglich - gezwungen - ein abgetrennter Arm, ein abgehackter Körper verschaffen Abhilfe.

Es gibt nun einige Aussichten für unseren Tumor:

... durch seine ungeheure Eigendynamik und den erwähnten Systemkannibalismus frisst er sich selbst auf und implodiert irgendwann

... durch ungesunde, einseitige Ernährung oder durch einen umweltbedingten angeordneten Nährmittelstop vertrocknet er schlicht und einfach

... zahlreich existierende Geschwüre und Parasiten wachsen im Tumor heran und zapfen seine Basissaftbahnen an, um andere Strukturordnungseinheiten zu injizieren

Du Monster pass auf, pass besser ganz genau auf ... achja ich vergaß, es gibt ja keine zentralen Koordinierungseinheiten ...

brudersimplon

elfboi schrieb am 13.3. 2003 um 01:06:24 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wir sind Helden - Guten Tag

Meine Stimme gegen dein Mobiltelefon
Meine Fäuste gegen eure Nagelpflegelotion
Meine Zähne gegen die von Dr. Best und seinem Sohn
Meine Seele gegen eure sanfte Epilation

Es war im Ausverkauf im Angebot die Sonderaktion
Tausche blödes altes Leben gegen neue Version
Ich hatt es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon
An dem Produkt ist was kaputt das ist die Reklamation

Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich will mein Leben zurück

Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt
Aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt
Guten Tag

Meine Stimme gegen die der ganzen Talkshow-Nation
Meine Fäuste für ein müdes Halleluja am Boden
Meine Zähne gegen eure zahme Revolution
Visionen gegen die totale Television

Es war im Ausverkauf im Angebot die Sonderaktion
Tausche blödes altes Leben gegen neue Version
Ich hatt es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon
An dem Produkt ist was kaputt das ist die Reklamation

Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich will mein Leben zurück

Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt
Aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt
Guten Tag

Mobiltelefon
Von Dr. Best und seinem Sohn
Sonderaktion
Das ist die Reklamation
Der ganzen Talkshow-Nation
Revolution
Visionen gegen die totale Television

Es war im Ausverkauf im Angebot die Sonderaktion
Tausche blödes altes Leben gegen neue Version
Ich hatt es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon
An dem Produkt ist was kaputt das ist die Reklamation

Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Ich tausch nicht mehr
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich will mein Leben zurück

Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag guten Tag
Ich will mein Leben zurück
Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt
Aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt
Guten Tag
Guten Tag
Guten Tag
Guten Tag
Guten - Tag

Nicky schrieb am 19.8. 2000 um 01:29:14 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mit Kapitalismus hat eigentlich spätestens nach dem Fall der Mauer so ziemlich alles zu tun. Nur dass das keiner wahrhaben will und zwanghaft versucht wird, das Wort zu vermeiden. Es hat einen Anflug von »normal«, dass alles und jeder profitabel und käuflich sein muss. Selbst Beziehungen funktionieren nach den Haben-Nichthaben-Prinzip. Sicherlich, auch ich will nicht auf die bunte Glitzer-Glimmer-Welt, auf Komfort, Bequemlichkeit, einen spannenden Job, Shoppen, Kino und Süßigkeiten verzichten, aber nur um das zu kriegen bin ich auch nicht bereit auf schöne Dinge wie Liebe, Freiheit, Leben, Gesundheit oder Glück zu verzichten. Niemals.

joachim schrieb am 14.3. 2000 um 17:25:35 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 6 Punkt(e)

Gesellschaftsform, die auf dem Privateigentum an Produktionsmitteln basiert. Obwohl, eigentlich ist es komplizierter, denn Kapitalismus, wie wir ihn kennen, bedeutet auch Massenkonsum, Sozialversicherung, technischer Fortschritt, Umweltzerstörung, Entfremdung, Flexibilisierung, und so weiter. Hat eine geschichtlich gesehen ziemlich ansehnliche Dynamik entfaltet und den Globus ziemlich umgekrempelt - nicht zuletzt unter Zuhilfenahme von Kolonialismus und Imperialismus. Heutzutage ist das natürlich vorbei, dafür haben wir die Globalisierung, die alles umkrempelt.

mcnep schrieb am 9.5. 2004 um 12:52:33 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 3 Punkt(e)

Beim Pizzataxi einer kleinen und familiär geführten Trattoria vorhin eine Bestellung aufgegeben: Vitello tonato, Lasagne, Pizza Napoli und Panna cotta. Kurz nach dem Auflegen erster Anruf: »Lasagne iste alle, gehte auch mit Canneloni?« »Jaja, auch okEtwa zwei Minuten später: »Signore, Panna cotta iste gestern alle weg, habe ich Creme Caramel...« »Ja gut, nehmen wir dieEtwa zwei Minuten später, diesmal hat sich der Telefonist wohl nicht mehr getraut, ruft die Chefin persönlich an: »Signore, hab ich Problem: Habe ich keine Sardellen mehr für Pizza Napoli... Solle ich nehmen Lachs? Iste gleicher Preis...« Stattdessen eine Margherita genommen und den Pizza Online–Bestelldienst gebookmarkt.

DrNI schrieb am 27.6. 2002 um 23:35:14 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 3 Punkt(e)

Im Kapitalismus zählt wie der Name schon sagt als wesentliches Kriterium das Kapital. Also den Geldwert, den eine Sache erbringt, bzw. die Geldvermehrung.

Deswegen gibt es im Kapitalismus auch verschiedenste Ungerechtigkeiten. Eine davon ist, daß alles was kein Geld kostet scheinbar auch nichts wert ist. Das beginnt bei abstrakten Dingen wie Open Source und Linux und endet in unser aller Alltag: Jede Hausfrau fühlt sich wertlos, denn sie kostet nichts. Im Gegenteil, sie muß noch bezahlen... während meinem Zivildienst wurde ich trotz gut geleisteter Arbeit wie ein wertloser Mensch behandelt, da ich die billigste Arbeitskraft im Laden war.

Andere Folgen sind: Was man geschenkt kriegt, das kann ja nicht gut sein. Denn wer wäre schon so dumm, und würde etwas gutes/schönes einfach so hergeben?

Da hätten wir dann noch das Problem, daß die Reichen reicher und die Armen ärmer werden. Auch eine Folge des Kapitalismus.

(Hier kann sich jeder noch was hindenken)

Und dann das fatalste Problem, nämlich daß Kapitalismus und Marktwirtschaft auf der Möglichkeit vom Wachstum ins Unendliche basieren, die ja definitiv nicht gegeben ist.

Unsere Zukunft ist also trotz oder gerade wegen dem Kapitalismus längerfristig nicht sicher. Was wollen wir tun?

galahad schrieb am 29.6. 2006 um 01:23:35 Uhr zu

Kapitalismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Christ-Konservative bestehen drauf: der Kommunismus ist gescheitert. Aber, man sollte sich vor Augen führen, dass der Kommunismus erfunden wurde, weil der Kapitalismus etwa 50 Jahre zuvor katastrophal gescheitert war. Weder Religion noch Aristokratie waren willens, ihn aufzuhalten, solange es auch eine Möglichkeit gab, in Kooperation mit dem Kapitalismus Profit zu schlagen. Wer die »Werte« der Religions-Konservativen so aufstellt, dass er meint, »wir benötigen einen Kapitalismus, der ausschließlich durch unser Werteverständnis eingedämmt wird, Sozialismus ist wirtschaftsruinös und funktioniert nicht«, der wird nur so lange ans Wort gelassen, bis ER es ist, der der Wirtschaft im Weg steht, dann kann ER mal zeigen, wie lange er im Ring aushält. Meiner Meinung nach, besteht das Heil der Welt nicht in einem zügellosen Kapitalismus, vor den sich schützend die Ethik der Religionen stellt. Das ist doch wieder die gegenseitige Machtversicherung: Teile Dir ein System und herrsche in gegensätzlicher Verachtung aber trauter Zweisamkeit. Wir müssen endlich die Ethik von der Religion abkoppeln. Schön, es geht auch zusammen, aber getrennt geht's besser und mit universellem Anspruch. Sodann müssen wir eine soziale Weltordnung konstatieren und für jeden den gegenseitigen Anspruch definieren. In dem dadurch gesteckten Rahmen darf dann durchaus kapitalistisch gewirtschaftet werden.

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