Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Psychologe«
LadyLaola schrieb am 27.2. 2002 um 16:11:29 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
So Fräulein W., Sie waren heute also wieder nicht in der Schule!?
Jupp.
Was war los??
Kein Plan.
Fühlten Sie sich überfordert?!
Ne.
Unterfordert?
Ne.
Nun also, wenn Sie aktiv etwas an ihrer Situation ändern wollen, müssen Sie auch dazu beitragen, dass andere Ihnen helfen können...
Hmm.
Sie wissen, was ich als Ursache Ihrer Ängste und Probleme sehe!?
Hmm.
Ich habe ihnen schon so oft geraten zum Grab Ihrer werten Frau Mama zu gehen und sich einfach mal alles von der Seele zu reden...
Hmm.
...ich kann Sie auch begleiten, wenn der Weg für Sie allein zu steinig ist...
Ne.
Was halten Sie von dem Vorschlag?
N Scheiss...
Bitte wie meinen?!
Na, das is alles n ausgemachter Scheiss, den Sie mir da weiss machen wollen!!!
Also ich muss doch sehr bitten!
Schon gut...Sie konnten ja nicht ahnen, dass ich es durchaus ernst meine, wenn ich etwas ca. hundertsiebenundachzig mal wiederhole...
Also nun is gut, ja...
Gar nix is gut!
Wenn Sie mich fragen, liegt mein Problem keineswegs in S. aufm Friedhof begraben...mein Problem ist dieses kleine enge Klassenzimmer und die ganzen verkackten Leute da drin!
Und wenn Sie mir noch einmal erzählen wollen, dass ich spinne, weil ich von Friedhöfen und Gräbern als Trauerstätten nix halte, dann...
(...bastel ich mir nen hübschen kleinen Molly und jag diesen ganzen Scheisshaufen hier ins Weltall...oder so...)
Also ich denke, Sie sollten sich mein Angebot nochmal durch den Kopf gehen lassen...Sie können mir einfach nicht erzählen, dass das Grab Ihrer Mutter für Sie keinerlei Bedeutung hat!
...
...also ich glaub die Stunde is um!
Hmm.
von November2000
bis Ende Januar2001
JEDE Woche
FreudGrüßt schrieb am 25.4. 2001 um 23:07:23 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der erste Hauptteil stellt Gestalttherapie/Integrative Therapie philosophisch-hermeneutisch
und entstehungsgeschichtlich als Abkömmling der Psychoanalyse und Gestalttheorie in
ständiger immanenter Kritik als Ausübung einer Übertragungs- und Deutungsmacht dar. Er
verhandelt Gestalttherapie auf dem Hintergrund von Freud und Ferenczi, Reich, der
Gestaltpsychologie von Wertheimer, Koffka, Köhler, dem Holismus von Smuts und
Friedlaender, dem Psychodrama von Moreno. Die Weiterentwicklung von Perls unter dem
Einfluß Paul Goodmans und seine Aufnahme in der BRD durch Petzold wird dargestellt und
reflektiert. Schließlich wird die Gestaltausbildung in den Therapiegruppen in der BRD als
Mittelschichtsunterfangen ohne den sozial[istisch]en Anspruch der ersten Jahre von Perls als progressive Entsolidarisierung der
Psychoszene beschrieben. Angesichts der psychosozialen Verelendung werden Karrierefixierte der Zunft zu Therapeuten der
Reichen.
Der zweite Teil Theologie befaßt sich mit dem Satz, Gott sei in Jesus Fleisch geworden und Jesus sei die Manifestation Gottes.
kritisiert theologisch die asexuelle Weltfeindschaft zentraler christlicher Grundlagen. Weltgericht, Seelenreise, Auferstehung und
Jenseits entstammen Zarathustras Eschatologie. Der arisch-avestische Iran ist gemeinsame Vorstufe von Buddhismus und
Hellenismus - dies ergeben philologische Arbeiten an Avesta, Vorsokratikern, Platon bis in biblische Motivgeschichte hinein.
Die Trennung Platons von Geist und Fleisch, Logos und Materie, wird bis in die iranische Religion Zarathustras zurückverfolgt,
der auch der Dualismus von göttlichem Licht und weltlicher Finsternis entstammt, der für die Gnosis formbestimmend geworden
ist. Das Christentum hat kaum Eigenständiges geschaffen; alles ist von umliegenden Religionsgemeinschaften
zusammengeschustert. Die Heilungen und Feste des historischen Jesus mit den Verlorenen seiner Zeit waren Sozio- und
Psychotherapie der Armen und die Jesusbewegung eine Selbsthilfegruppe. Die Konsequenz ist der Glaube an eine fleischliche
Manifestation von Liebe. Nur wenn man es spüren kann im Fleisch, hat es Sinn, von Gottes Gegenwart zu sprechen. Alles
andere ist Phantasie, schicker Mythos, unbeweisbar, unwiderlegbar, unnütz.
Der dritte Hauptteil schließlich untersucht die Situation der Selbsthilfebewegung nach 1976 in der BRD und kommt zur
Diagnose fortschreitender Verunselbständigung der Gruppen zu reinen Betreuungsgruppen, die auf fremde Hilfe immer mehr
angewiesen sein werden. Parallel dazu verläuft die zunehmende Professionalisierung und Institutionalisierung ihrer
Beratungsstellen. Darum ist die Überlegung künftig immer zentraler, wann und wie sich ein Therapeut in solchen Gruppen
einklinkt und auch wieder ausklinkt, was er übernimmt, was die Gruppe eigenständig kann und was sie von ihm so lernen kann,
daß sie ihn schließlich nicht mehr braucht. Therapie in Selbsthilfegruppen ist Empowerment und stärkt die Autonomie aller
Glieder. Wie und wann kann ein Profi-Therapeut in Selbsthilfegruppen mitarbeiten/intervenieren, ohne zu entmündigen?
The Midas Touch schrieb am 28.10. 2004 um 21:04:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
"Ich war nur einmal beim Psychologen, nachdem ich im februar aufgrund von Tinnitus zwei Wochen nicht schlafen konnte. Ich bin dann nach Hause gefahren, nach drei Tagen heulend zusammengebrochen, und dann zusammen mit meiner Schwester zum Psycho-, zum Psycho-logen, zur Psychologin.
Meine Schwester ist mit ins Sprechzimmer gekommen, nachdem sie die Frauenzeitschriften im Wartezimmer in ihre Große Handtasche gesteckt hat, und dann gings los. Ich wollte eigentlich nur Antidepressiva und Schlafmittel, aber sie wollte dann, daß ich ihr meine ganze Lebensgeschichte erzähle, und ich so »jaja, na gut..«, und am Ende sagt sie mir so, daß ich ihr gar nicht depressiv vorkomme, sondern nur total wirr und verwirrt und unzusammenhängend, und meine Schwester, die Sau »aaaaach, der is immäää sooooo, aldähh!«, und ich denk mir so »Fotze! Schlaf du mal zwei Wochen lang fünfzehn Minuten am Tag!!!«, und sie so, die Psycho-login, »ich geb ihnen jetzt mal ein Antidepressivum, das hilft ihnen auch bei ihrem Tinnitus!«, nur um dann nachzusetzen »sie wissen jaää, daß sie das sehr sehr lange beschäftigen kann, dieser Tinnitus..«, ich so »nööö, wußt ich nicht, oh, danke...«. Zuhause dann, aufm Beipackzettel, an vierter Stelle Nebenwirkungen »Ohrensausen«. Wahnsinn!!! OLTA!
mesi schrieb am 3.9. 2008 um 09:35:30 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Habe einen durchaus positiv denkenden und sprechenden Psychologen an der Hand, wie ich es nennen will: eine Bekannte von mir fragte ihn auch, ob es gut sei,weiter dieses oder jenes Medikament zu nehmen (die Seele betreffend oder die Psyche?), er hörte sich ihre Story eine Weile ruhig an (ist sehr beruhigend, was auch schon hilfreich ist!) und sagte dann:»Wenn Sie meinen, daß Sie es brauchen, nehmen Sie es weiter..« Fand sie nun wieder nicht gut, ich sehr wohl: alles, was er meinte, war wohl: »Überlege, was für deinen Körper und die Psyche am besten ist und dann entscheide!« Nur wenige Menschen erkennen echt, was gut für sie ist. Und wenige geben offen zu,.daß sie sehr wohl einen Psychotherapeuten ernst nehmen und dessen Rat demzufolge auch...