Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 186, davon 98 (52,69%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 29 positiv bewertete (15,59%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.9. 1999 um 17:49:18 Uhr schrieb
Tanna über Psalm
Der neuste Text am 14.9. 2025 um 09:29:11 Uhr schrieb
Schmidt über Psalm
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 38)

am 24.3. 2003 um 11:28:17 Uhr schrieb
hermann über Psalm

am 24.3. 2003 um 11:28:52 Uhr schrieb
hermann über Psalm

am 5.10. 2003 um 11:50:05 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Psalm

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Psalm«

So. schrieb am 13.3. 2004 um 16:37:58 Uhr zu

Psalm

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ein Psalm Salomos, den Weltraumfahrern zu singen.
Wir hauten ins Weltall ab.
Zu den Wüsten des Monds. Versanken in ihrem Staub.
Lautlos verreckten
Manchen schon da. Doch die meisten verkochten
In den Bleidämpfen des Merkurs, lösten sich auf
In den Ölpfützen der Venus, und
Sogar auf dem Mars fraß uns die Sonne,
Donnernd, radioaktiv und gelb.

Jupiter stank,
Ein pfeilschnell rotierender Methanbrei,
Hing er so mächtig über uns,
Daß wir Ganymed vollkotzten.

Saturn bedachten wir mit Flüchen.
Was dann weiter kam, nicht der Rede wert:
Uranus, Neptun
Graugrünlich erfroren,
Über Pluto und Transpluto fielen die letzten
Unanständigen Witze.

Hatten wir doch längst die Sonne mit Sirius verwechselt,
Sirius mit Kanopus,
Abgetrieben, trieben wir in die Tiefen hinauf
Einigen weißen Sternen zu,
Die wir gleichwohl nie erreichten,

Längst schon Mumien in unserer Schiffen
Verkrustet von Unrat:

In den Fratzen kein Erinnern mehr
An die atmenden Erde.

[F. Dürrenmatt. Die Physiker. S 41f.]

Tanna schrieb am 15.12. 1999 um 11:04:01 Uhr zu

Psalm

Bewertung: 5 Punkt(e)

Psalm 122

(Ein Wallfahrtslied Davids.)
Ich freute mich, als man mir sagte:
»Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern

Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf,
die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.

Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Erbittet für Jerusalem Frieden!
Wer dich liebt, sei in dir geborgen.

Friede wohne in deinen Mauern,
in deinen Häusern Geborgenheit.

Wegen meiner Brüder und Freunde
will ich sagen: in dir sei Friede.

Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes,
will ich dir Glück erflehen.

mcnep schrieb am 6.3. 2003 um 13:40:44 Uhr zu

Psalm

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das chinesische Äquivalent zu den Psalmen stellt das Shijing dar, eine Sammlung von zum Teil bis in das neunte Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurückreichenden Liedern und Oden, die der Überlieferung nach durch Konfuzius aus einer 3000 Stücke umfassenden Sammlung zum Kanon der heute vorliegenden 300 Gedichte kompiliert worden ist.
Der gesamte Lebenskreis der frühen chinesischen Kultur liegt in ihnen in kunstvoller Verknappung beschlossen, die jahreszeitlichen Feste ebenso wie Traueroder Preisgesänge, liebendes Werben und heroisches Säbelrasseln. Wenngleich etliche der Stücke auch einen deutlichen Untertanengeist atmen (das Shijing, auch Shi King genannt, war eines der Lieblingsbücher des konfuzianischen Kaiserhofes) , so wird man in ihnen eines nicht finden: den Kotau vor einem höheren Wesen. Ein solches ist, wenn überhaupt in Gestalt des Himmels allpräsent, dem, einem Wort des Kungzi zufolge, 'die Menschen wie Strohhunde sind'. Bauern und Soldaten, Ehefrauen und Fürsten kommen hier zu Wort, doch sie alle beschränken sich darauf, das zu besingen, was im erfahrbaren Kosmos ihrer Welt liegt. Da steigt kein Weihrauch zum Himmel, da versichert sich eine Jahrtausende alte Gesellschaft ihrer selbst. Ein stolzes und zugleich bescheidenes Buch, das der später entstandenen Psalmsammlung Davids ebenbürtig und an vielen Stellen unter künstlerisch-formalen Aspekten überlegen ist.

Es ist schwer, eine Übersetzung zu finden, die der Knappheit und Prägnanz des Originals nahekäme; die zum Ende des 19. Jahrhunderts entstandene englische Übersetzung von William Jennings ist zwar philologisch nicht immer korrekt, jedoch immer um sprachliche Schönheit und Eleganz des Metrums bemüht, weswegen ich aus ihr ein kurzes Beispiel zitieren möchte. Es stammt aus Buch VI der sogenannten kleineren Festoden und ist mit 'Ein überarbeiteter Beamter klagt' überschrieben:

(...)
Some live content, in tranquil ease;
some for their country their full vigour spend.
Some rest recumbent in their beds;
And some have journeyings that know no end.

Some know not clamour and alarms;
And some have miserable toil and pain.
Some idly roost, or lie supine;
Some serve their king, and scarcely bear the strain.

Some give themselves to mirth and wine;
Some live in miserable fear of blame.
Some gad about, and criticize;
While some have all to do that bears a name.

Lockhead schrieb am 20.9. 2001 um 16:35:32 Uhr zu

Psalm

Bewertung: 3 Punkt(e)

Gott, Du bist mein Gott
ich suche Dich aufrichtig
mein Körper sehnt sich nach Dir und meine Seele vertrocknet ohne Dich
in trockenem und ausgelaugtem Land, wo kein mehr gefunden werden kann
strecke ich mich nach Dir, der erfrischenden Quelle aus

denn ich glaube, dass Deine Liebe meinen Durst nach Leben stillen kann
meine Lippen verherrlichen Dich, der Du alles gemacht hast
bis zu dem Tag, an dem ich sterbe, will ich Dich preisen, heiliger Vater
und in Deinem Namen erhebe ich meine Hände

hermann schrieb am 27.5. 2003 um 16:42:01 Uhr zu

Psalm

Bewertung: 1 Punkt(e)

Psalm 118

1 Dankt dem Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf! 2 Alle Israeliten sollen es sagen: Seine Gnade hört niemals auf! 3 Die Priester sollen rufen: Seine Gnade hört niemals auf! 4 Alle, die ihm in Ehrfurcht begegnen, sollen einstimmen: Seine Gnade hört niemals auf! 5 In auswegloser Lage schrie ich zum Herrn: «Hilf mirEr holte mich aus der Bedrängnis heraus und schenkte mir Freiheit. 6 Der Herr ist auf meiner Seite, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun? 7 Der Herr steht für mich ein und hilft mir; ich werde noch die Niederlage meiner Feinde erleben. 8 Es ist viel besser, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen. 9 Es ist viel besser, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als mit denen zu rechnen, die mächtig und einflußreich sind. 10 Ich war von feindlichen Völkern eingekreist, aber mit der Hilfe des Herrn schlug ich sie in die Flucht. 11 Sie hatten mich umzingelt, aber mit der Hilfe des Herrn schlug ich sie in die Flucht. 12 Sie fielen über mich her wie ein Bienenschwarm, aber mit der Hilfe des Herrn schlug ich sie in die Flucht. Wie ein Strohfeuer erlischt, so schnell war es mit ihnen vorbei. 13 Sie haben mich erbittert bekämpft, um mich zu Fall zu bringen, doch der Herr hat mir geholfen. 14 Er hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mir den Sieg geschenkt! 15-16 Hört die Freudenrufe und Siegeslieder in den Zelten der Menschen, die für Gott leben! Sie singen: «Der mächtige Gott vollbringt gewaltige Taten! Er hat die Hand erhoben zum Zeichen des Sieges - ja, er vollbringt Gewaltiges!» 17 Ich werde nicht sterben, sondern am Leben bleiben und erzählen, was der Herr getan hat! 18 Er hat mich hart gestraft, doch er ließ nicht zu, daß ich umkam. 19 Öffnet mir die Tore des Tempels! Ich will durch sie einziehen und dem Herrn danken. 20 Ein Priester: «Hier ist das Tempeltor, der Zugang zum Herrn! Wer Gott die Treue hält, darf hier hereinkommen!» 21 Ich danke dir, Herr, denn du hast mich erhört! Du selbst hast mich gerettet. 22 Der Stein, den die Bauleute wegwarfen, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden! 23 Was keiner für möglich gehalten hat, das tut Gott vor unseren Augen! 24 Diesen Tag hat er zum Fest gemacht, laßt uns fröhlich sein und jubeln! 25 O Herr, hilf uns doch! Gib uns Gelingen! 26 Ein Priester: «Willkommen ist, wer im Auftrag des Herrn kommt! Wir versehen den Dienst am Tempel, darum segnen wir euch. 27 Der Herr allein ist Gott, er sieht uns freundlich an. Mit Zweigen in euren Händen beginnt den festlichen Reigen um den Altar28 Du bist mein Gott, dir will ich danken. Mein Gott, dich allein will ich ehren! 29 Dankt dem Herrn, denn er ist gut zu uns, und seine Gnade hört niemals auf!

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