Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 237, davon 226 (95,36%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 47 positiv bewertete (19,83%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.2. 2000 um 14:02:37 Uhr schrieb
Tanna über Familie
Der neuste Text am 2.10. 2026 um 19:27:31 Uhr schrieb
Jonathan Schwerefeld über Familie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 133)

am 16.9. 2021 um 10:07:38 Uhr schrieb
Christine über Familie

am 21.11. 2007 um 22:31:56 Uhr schrieb
Rebecca über Familie

am 26.2. 2003 um 23:15:09 Uhr schrieb
Ernährungswissenschaftler über Familie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Familie«

Susanne schrieb am 10.8. 2006 um 13:37:29 Uhr zu

Familie

Bewertung: 5 Punkt(e)

Familienabend.

18:40
Ich sitze mit einer nagelneuen Flasche Jim Beam in meinem Zimmer und komme auf den Gedanken, Papa anzurufen. Telefon her, Platz 1 anwählen, 2 x läuten. Seine Sekretärin. Nennt mich „Fräulein Susanne“. Dabei kann ich sie eigentlich gut leiden. Papa hat keine Zeit. Es ist aber wichtig. Tut ihr Leid. Ich simuliere einen hysterischen Weinkrampf. Sie stellt mich durch.

Hallo Susanne – Hallo Papa.
Schrei nicht so. - O, da war noch ein Schuß im Rohr.
Du weißt ja wie's ist. - Ja, weiß ich.
Was machst du? - Ich trinke Whiskey.
Schön. Allein? - Mit einer Flasche Jim Beam intim.
Mußt du so einen Fusel trinken. - Na hör mal, weißt du was die Flasche kostet?
Nein, aber so'n Zeug rühr' ich nicht an. - Du arrogantes Arschloch.
Sonst noch etwas? - Jetzt nicht mehr.
Schön. Bis bald. (legt auf)

19:35
Die ersten Gläser schmecken gut. Von wegen Fusel.
Jetzt habe ich Mut, jetzt ist die Nächste dran. Platz 2. Mutter. 6 x läuten.

Ja bitte? - Hallo Mama.
Ach, Susanne. Geht's dir gut? - Ja, bestens.
Was macht das Studium? - Pause.
Wie, Pause? Mitten im Semester? - Mama, schon viel länger!
Das ist aber nicht gut. - Nein.
Und was machst du jetzt? - Ich trinke Whiskey. Jim Beam. Laut Papa Fusel.
Da kennt er sich aus. - Schmeckt mir aber gut.
Bis du allein? - Kein Mann weit und breit in Sicht.
Trink nicht so viel. - Ist ja kaum was da.
Ja. - Ja.
Und sonst? - Alles prima.
Ja. - Ja, also.
Ja, alles Gute. - Dir auch.
(hat aufgelegt)

20:50
Jetzt muß mein Bruder dran glauben. Platz 3. 1 x läuten.
„Dies ist der Anschluß, den Sie gewählt haben. Ein tecnisches Wunder! Nach der Durchsage des Aktenzeichens für's Abhörprotokoll können Sie etwa 20 Sekunden lang sprechen. Oder es sein lassen. Alpha-Charly-Tango Zwo-Drei-Acht. Jetzt sprechen. Biep“.
Der wird nie erwachsen.
„Hallo Bruderherz, hier ist deine kleine Schwester. Ich habe die Raketen jetzt da, kosten aber 12 Mille das Stück mehr als bei den Franzosen. C39 haben sie diesmal nicht, auch Sempex ist im Moment schwierig. Jemand scheint den Markt leer zu kaufen. Grüß Ghazi. Bis bald.“


22:05
Soll ich's wagen? Schwesterchen? Nach zehn Uhr? Ich wage es. Wo habe ich bloß die Nummer? Hier. 7 x läuten.
Bitte sehr? - Ist dort die Zucht- und Brutanstalt untere Weinstraße?
Susanne, was soll das? - O, habe ich mich verwählt?
Bist du betrunken? - Kaum.
Aber ja doch. - Aber nein doch.
Was willst du? - Züchten und brüten.
Dann muß du dich ficken lassen wie jede andere auch. - Schwesterchen!
War's das? - Hast du „Ficken“ gesagt?
Hihi. Kann schon sein. - Er hört doch nicht zu?
Ich verweigere die Aussage. - Weil sie dich belasten könnte?
Ach, was solls. Wie geht's dir? - Schlecht!
Tut mir Leid. - Das tut gut.
Trinkst du gerade? - Gerade jetzt nicht.
Aber eben? - Ja.
Hast du noch was da? - Könnte mir noch was aus der Küche holen.
Kipp dir für mich einen mit. - So mies?
Na ja. - Und die Kinder?
Machen, was Kinder eben so machen. - Wachsen?
Auch. - Lärm?
Oja. - Igittt.
Du sagst es. - Ich liebe dich.
Glaub' ich nicht. - O doch.
Bin doch gar nicht dein Typ. - In meinem Alter nehm' ich jede.
Trink lieber doch nicht mehr. - Zu spät.
Ist jemand da? - Die üblichen Verdächtigen.
Nette Menschen. - Find ich auch.
Hast du Glück gehabt. - Ja.
Manchmal beneide ich dich. - Meistens beneide ich dich.
Manchmal tut weher. - Meistens macht winzig.
So besoffen klingst du aber nicht. - Unterdrücke ich tapfer.
Wieso? - Professioneller Stolz.
Hast du geklaut. - Ich habe alles geklaut. Ich bin komplett geklaut.
Ich muß jetzt Schluß machen. - Wieso? Will er jetzt ficken?
Er nennt das anders. - Viel Spaß.
Kröte. (legt auf)

Ramona schrieb am 28.4. 2000 um 01:18:06 Uhr zu

Familie

Bewertung: 6 Punkt(e)

Familie verkracht, Reden miteinander fast unmöglich, alles wiederholt sich, keiner hört dem anderen zu, alles aneinander vorbei: Ist das überhaupt noch Familie? Oder eher Anti-Familie???
Aber es geht doch auch anders, wieso nicht bei uns?

adsurb schrieb am 12.2. 2004 um 18:08:43 Uhr zu

Familie

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Ich habe niemanden ermordet und ich habe nicht befohlen, jemanden zu ermorden. Vielleicht habe ich bei einigen Gelegenheiten einigen unterschiedlichen Personen gegenüber angedeutet, daß ich Jesus Christus gewesen sein könnte, aber ich habe mich bis jetzt noch nicht entschieden, was ich bin oder wer ich bin.«

CharlesManson sagte das vor Gericht, man könnte das als Geständnis sehen, zumindest was antiautoritäre Erziehung an seiner Familie betrifft.

kölschtrinker schrieb am 13.10. 2002 um 20:25:14 Uhr zu

Familie

Bewertung: 2 Punkt(e)

Kurt baute im Garten des Hauses, dass unsere Familien gemeinsam bewohnten, ein Baumhaus. Kurt hätte sich gefreut, wenn ich ihn in seinem Baumhaus besucht hätte. Ich war jedoch kein guter Kletterer, ich war eher ängstlich. Deshalb gelang es mir nicht, selbst nach mehrmaligem Versuch, das Baumhaus zu erreichen.
Kurt machte dann eine Strickleiter. Nun konnte ich ihn in seinem Baumhaus besuchen. Die Aussicht von dort oben war wunderschön, auch wenn meine Knie etwas weich wurden.
Was besonders schön war, die Vögel saßen nun neben uns in den Ästen und waren ganz nah.





Sven schrieb am 1.5. 2000 um 08:24:43 Uhr zu

Familie

Bewertung: 3 Punkt(e)

Familie ist das verästelte Myzel eines jeden Ursprungs. Die einzelnen Mitglieder dienen dem Ziel das selten jemand bewußt kapiert. Familie ist der Ackerboden auf dem die Saat der Evolution entweder gedeiht oder zu Grunde geht. Stolz, Ehre, Zorn ist der Dünger. Das Oberhaupt der Familie ist der, dem alle anderen gerne folgen. Familie ist nicht auf Verwandtschaft begrenzt, sondern umfaßt im Besten Fall ganze Regionen oder sogar Länder. Die Vorstellung, die das Biedermeier hatte ist ablehnenswert und zeugt von Kleingeist, ist jedoch der heutigen Vorstellung sehr ähnlich, wobei der Kleingeist in unserer Zeit mächtiger ist als die Klugheit. Töten sich Familien ist das Krieg. Achtung und Ehre gebühren jedem Mitglied. Bei Streit muß der Mächtigste eingreifen.
Ernährung war damals ein Problem, heute ist es die Richtung, die es zu beschaffen gilt.

Karin schrieb am 5.7. 2000 um 06:54:42 Uhr zu

Familie

Bewertung: 5 Punkt(e)

du?
wir begegnen uns vielleicht nur hier, aber irgendwie werde ich das gefühl nicht los, daß
wir zu einer familie gehören.
schön daß es dich gibt.

Nicolas Björn schrieb am 2.8. 2000 um 23:38:19 Uhr zu

Familie

Bewertung: 4 Punkt(e)

B: Gibt es eigentlich Menschen, die keine schwere Kindheit hatten?

N: Ich glaub das wäre gar nicht PC den anderen genüber, keine schwere kindheit gehabt zu haben. Das ist dann gefolgt von schwerer Jugend, etc. bis zum schweren Tod.

B: Du meinst das wäre so eine Anmache wo man sich sofort eine einfängt, wenn man sagt, »Hallo Schnuffi ich hatte eine tolle Kindheit!«

N: Ja, aber man sollte auch nicht fragen »Du hattest es wohl schwer?«

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