Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 235, davon 224 (95,32%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 47 positiv bewertete (20,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.2. 2000 um 14:02:37 Uhr schrieb
Tanna über Familie
Der neuste Text am 5.6. 2025 um 07:42:51 Uhr schrieb
Reichssozialhygieniker über Familie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 131)

am 22.2. 2019 um 17:22:30 Uhr schrieb
Christine über Familie

am 15.1. 2004 um 18:01:31 Uhr schrieb
biggi über Familie

am 20.8. 2005 um 23:54:11 Uhr schrieb
Ich über Familie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Familie«

Ramona schrieb am 28.4. 2000 um 01:18:06 Uhr zu

Familie

Bewertung: 6 Punkt(e)

Familie verkracht, Reden miteinander fast unmöglich, alles wiederholt sich, keiner hört dem anderen zu, alles aneinander vorbei: Ist das überhaupt noch Familie? Oder eher Anti-Familie???
Aber es geht doch auch anders, wieso nicht bei uns?

Susanne schrieb am 10.8. 2006 um 13:37:29 Uhr zu

Familie

Bewertung: 5 Punkt(e)

Familienabend.

18:40
Ich sitze mit einer nagelneuen Flasche Jim Beam in meinem Zimmer und komme auf den Gedanken, Papa anzurufen. Telefon her, Platz 1 anwählen, 2 x läuten. Seine Sekretärin. Nennt mich „Fräulein Susanne“. Dabei kann ich sie eigentlich gut leiden. Papa hat keine Zeit. Es ist aber wichtig. Tut ihr Leid. Ich simuliere einen hysterischen Weinkrampf. Sie stellt mich durch.

Hallo Susanne – Hallo Papa.
Schrei nicht so. - O, da war noch ein Schuß im Rohr.
Du weißt ja wie's ist. - Ja, weiß ich.
Was machst du? - Ich trinke Whiskey.
Schön. Allein? - Mit einer Flasche Jim Beam intim.
Mußt du so einen Fusel trinken. - Na hör mal, weißt du was die Flasche kostet?
Nein, aber so'n Zeug rühr' ich nicht an. - Du arrogantes Arschloch.
Sonst noch etwas? - Jetzt nicht mehr.
Schön. Bis bald. (legt auf)

19:35
Die ersten Gläser schmecken gut. Von wegen Fusel.
Jetzt habe ich Mut, jetzt ist die Nächste dran. Platz 2. Mutter. 6 x läuten.

Ja bitte? - Hallo Mama.
Ach, Susanne. Geht's dir gut? - Ja, bestens.
Was macht das Studium? - Pause.
Wie, Pause? Mitten im Semester? - Mama, schon viel länger!
Das ist aber nicht gut. - Nein.
Und was machst du jetzt? - Ich trinke Whiskey. Jim Beam. Laut Papa Fusel.
Da kennt er sich aus. - Schmeckt mir aber gut.
Bis du allein? - Kein Mann weit und breit in Sicht.
Trink nicht so viel. - Ist ja kaum was da.
Ja. - Ja.
Und sonst? - Alles prima.
Ja. - Ja, also.
Ja, alles Gute. - Dir auch.
(hat aufgelegt)

20:50
Jetzt muß mein Bruder dran glauben. Platz 3. 1 x läuten.
„Dies ist der Anschluß, den Sie gewählt haben. Ein tecnisches Wunder! Nach der Durchsage des Aktenzeichens für's Abhörprotokoll können Sie etwa 20 Sekunden lang sprechen. Oder es sein lassen. Alpha-Charly-Tango Zwo-Drei-Acht. Jetzt sprechen. Biep“.
Der wird nie erwachsen.
„Hallo Bruderherz, hier ist deine kleine Schwester. Ich habe die Raketen jetzt da, kosten aber 12 Mille das Stück mehr als bei den Franzosen. C39 haben sie diesmal nicht, auch Sempex ist im Moment schwierig. Jemand scheint den Markt leer zu kaufen. Grüß Ghazi. Bis bald.“


22:05
Soll ich's wagen? Schwesterchen? Nach zehn Uhr? Ich wage es. Wo habe ich bloß die Nummer? Hier. 7 x läuten.
Bitte sehr? - Ist dort die Zucht- und Brutanstalt untere Weinstraße?
Susanne, was soll das? - O, habe ich mich verwählt?
Bist du betrunken? - Kaum.
Aber ja doch. - Aber nein doch.
Was willst du? - Züchten und brüten.
Dann muß du dich ficken lassen wie jede andere auch. - Schwesterchen!
War's das? - Hast du „Ficken“ gesagt?
Hihi. Kann schon sein. - Er hört doch nicht zu?
Ich verweigere die Aussage. - Weil sie dich belasten könnte?
Ach, was solls. Wie geht's dir? - Schlecht!
Tut mir Leid. - Das tut gut.
Trinkst du gerade? - Gerade jetzt nicht.
Aber eben? - Ja.
Hast du noch was da? - Könnte mir noch was aus der Küche holen.
Kipp dir für mich einen mit. - So mies?
Na ja. - Und die Kinder?
Machen, was Kinder eben so machen. - Wachsen?
Auch. - Lärm?
Oja. - Igittt.
Du sagst es. - Ich liebe dich.
Glaub' ich nicht. - O doch.
Bin doch gar nicht dein Typ. - In meinem Alter nehm' ich jede.
Trink lieber doch nicht mehr. - Zu spät.
Ist jemand da? - Die üblichen Verdächtigen.
Nette Menschen. - Find ich auch.
Hast du Glück gehabt. - Ja.
Manchmal beneide ich dich. - Meistens beneide ich dich.
Manchmal tut weher. - Meistens macht winzig.
So besoffen klingst du aber nicht. - Unterdrücke ich tapfer.
Wieso? - Professioneller Stolz.
Hast du geklaut. - Ich habe alles geklaut. Ich bin komplett geklaut.
Ich muß jetzt Schluß machen. - Wieso? Will er jetzt ficken?
Er nennt das anders. - Viel Spaß.
Kröte. (legt auf)

Lauretta schrieb am 30.10. 2001 um 01:26:37 Uhr zu

Familie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Familie bedeutet Intimität und wahre Verbundenheit, Herzkontakt, Nestwärme, Geborgenheit, Toleranz Unterstützung und das natürliche Teilen aller unserer Ressourcen.
Ich kenne keine Person, die wirklich heil aus ihrer Kindheit hervorgegangen wäre, aber viele, die immer noch ein inneres Kind in sich tragen, das sein Leben geben würde, um die Familie zu retten.Aber es ist nicht zu spät:Wer sich selbst heilt, heilt seine/ihre Ahnen rückwärts.So-keep going!

adsurb schrieb am 12.2. 2004 um 18:08:43 Uhr zu

Familie

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Ich habe niemanden ermordet und ich habe nicht befohlen, jemanden zu ermorden. Vielleicht habe ich bei einigen Gelegenheiten einigen unterschiedlichen Personen gegenüber angedeutet, daß ich Jesus Christus gewesen sein könnte, aber ich habe mich bis jetzt noch nicht entschieden, was ich bin oder wer ich bin.«

CharlesManson sagte das vor Gericht, man könnte das als Geständnis sehen, zumindest was antiautoritäre Erziehung an seiner Familie betrifft.

Catcher schrieb am 26.1. 2001 um 04:04:42 Uhr zu

Familie

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das wichtigste, das jedes Mitglied einer Familie immer im Hinterkopf haben sollte ist, daß, genau wie du selbst, niemand eine Anleitung dafür besitzt, wie man sich in einer Familie verhält.
So erscheinen subjektive Ungerechtigkeiten vielleicht weniger als Grausamkeit, sondern vielmehr als Unsicherheiten, welche aus dem Weg geräumt werden können, oder, für die »Nichtbrombeerblätterteetrinker«, sogar für den eigenen Vorteil gebraucht werden können.
Hierbei geht es selbstverständlich um die Alltagsprobleme; nicht um tatsächliche Ungerechtigkeiten im Sinne der Menschenrechte.

maike schrieb am 8.4. 2000 um 21:26:49 Uhr zu

Familie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Was , wenn ich eher mit Fremden über meine Probleme reden kann als mit meiner Familie . Haben die dann was falsch gemacht ?

Fanatikerin schrieb am 25.4. 2011 um 13:54:38 Uhr zu

Familie

Bewertung: 1 Punkt(e)

1981 heirateten wir. Er kam im Januar 1982 zur Welt. Er ist nur 27 Jahre alt geworden. Er starb an Drogenkonsum, der bei ihm Verfolgungswahn und Schitzophrenie auslöste, so erklärten es uns die Ärzte. Er war unser einziger Sohn. Hätte studieren können, es fehlte uns materiell an nichts. Kurz vor dem Abitur hat er alles hingeschmissen. Wir sahen ihn danach mehrere Jahre nicht mehr. Schon in der Oberstufe muss er Drogen genommen haben, wir bekamen davon nichts mit und seine Lehrer wohl auch nicht. Einige Jahre war er noch bei uns, es war die Hölle. Er beklaute uns. Aber er war doch unser einziger Sohn. Eine Putzfrau fand eines morgens seine Leiche auf der Toilette eines Techno-Clubs.

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