Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 135, davon 131 (97,04%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (38,52%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.10. 1999 um 20:53:32 Uhr schrieb
Lea über Fenster
Der neuste Text am 20.5. 2026 um 08:45:57 Uhr schrieb
Gerhard über Fenster
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 58)

am 12.2. 2004 um 13:18:40 Uhr schrieb
biggi über Fenster

am 12.12. 2024 um 23:14:07 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Fenster

am 6.4. 2015 um 08:21:51 Uhr schrieb
Christine über Fenster

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fenster«

Liamara schrieb am 18.10. 1999 um 21:11:30 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 7 Punkt(e)

Manchmal hat man nichts zu tun und auch keine Lust, etwas zu beginnen. Also geht man vielleicht ein bisschen rastlos durch die Wohnung, landet in der Küche, guckt in alle Schränke und schliesslich in den Kühlschrank, um sich doch für nichts zu interessieren oder nichts interessant zu finden. Und dann schaut man aus dem Fenster. Es ist Abend, es ist dunkel, und die Laternen und die Schaufensterreklame beleuchten das Kopfsteinpflaster der Innenstadt. Es ist nur eine kleine City, wie man so schön auf neudeutsch sagt, und dort ist nicht viel los. Man sieht, weiter rechts, ab und zu eine Strassenbahn ankommen und wieder abfahren, und dann gehen ein paar Leute von dort aus durch die Innenstadt, und man fragt sich: wer sind sie, und wohin gehen sie jetzt? Manchmal ist die Antwort leicht. Kürzlich war Kirmes, und die meisten von ihnen gingen dahin. Wenn sie von dort kamen, hatten sie ein Lebkuchenherz um den Hals oder einen Luftballon am Handgelenk oder eine Tüte Popcorn in der Hand. Aus dem Fenster schauen ist eine Ersatzbefriedigung, und sie dauert nicht lange. Schon bald langweilt es einen wieder, weil doch nichts passiert. Will man eigentlich, dass etwas passiert?

beni schrieb am 14.1. 2001 um 15:00:22 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 7 Punkt(e)

aus meinem fenster sieht man in einen alten backsteininnenhof. es schneit in diesen hof. ich stehe hier schon eine ganze weile. seit drei stunden war niemand mehr im hof. keine spuren im schnee. wenn bald niemand kommt, werde ich selber gehen und ein paar spuren machen. irgendwie sieht es auch schön aus; dieser glatte, unberührte schnee.
ich gehe runter.

Aurian schrieb am 17.5. 2000 um 16:52:08 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 4 Punkt(e)

Unter deinem Fenster
(Für Iris)

Da sind wieder die Geister, die einst ich beschwor,
Ich kenn' nur die Sage
Vom alles klärenden Tor,
Da sitz ich unter deinem Fenster
Und betrachte die Schattenspiele und Gespenster.

Wenn die Wolken dem Mond einen Blick gestatten,
Führen die Geister gekonnt
Ein Spiel mit den Schatten.
Du schläfst geborgen in deinem Zimmer,
Ich bin mittendrin im Geistergeglimmer.

Ich lausch' gespannt in das Dunkel der Mächte,
Vernehm' das Gemunkel
Der teuflischen Knechte;
Erhoffe mir Hilfe von deinem Fenster
Halte Gespräche mit Schattengespenstern.

Nur wechselnd vernehm' ich den Bach und den Wind,
Ein Reigenspiel und Gelächter,
Das flüchtet geschwind.
Da lauscht ein Bewohner des Hauses der Ruh',
Verfehlt wohl die Welt; Bumm! sein Fenster ist zu.

Und wieder Gedanken, von Liebe und Rosen,
Von zarten und schlanken.
Gefährlich Liebkosen.
Du scheinst mir so ferne, bist nahe wie nie,
Und jetzt, da ich könnte, da zittern die Knie.

Drum sind wohl die Träume zum Träumen gedacht,
Und der Wind hat den Bäumen
Das Rauschen gebracht,
Du bist wohl behütet, doch sei auf der Hut
Vor nächtlichen Reigen und teuflischer Brut.

Drum sind es die Geister, die einst ich beschwor,
Ich kenn' nur die Sage
Vom alles klärenden Tor.
Ich hab' mich gefunden und fass' ein'n Entschluss:
Ich gab dir zum Abschied den letzten Kuss.

minx schrieb am 8.3. 2001 um 13:28:24 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 2 Punkt(e)

Zäzilie die soll Fenster putzen, sich selbst zum Gram, jedoch dem Haus zum Nutzen.
Durch meine Fenster, spricht die Frau, muß man durchsehen können, so dass man nicht genau weiß, ob es Glas oder pure Luft ist, merk Dir das!
Zäzilie ringt mit allen Menschenwaffen, doch Ähnlichkeit mit Luft ist nicht zu schaffen.
Zuletzt ermannt sie sich mit einem Schrei und schlägt die Fenster allesamt entzwei.
Dann säubert sie die Rahmen von den Resten, denn so ist´s zweifellos am Besten.
Auch die Herrin schaut zunächst verdutzt: so hat Zäzilie ja noch nie geputzt!
Doch alsbald erkennt man was geschehn, und sagt einstimmig: diese Magt muß gehn!

sonic schrieb am 9.3. 2000 um 11:49:48 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn das Alien ein schlechtes Gewissen bekommt, weil es wieder so viel Zeit im Internet verbracht hat, löscht es seine Bookmarks, setzt sich aufs Sofa, hört Ska und schaut aus dem Fenster.
(6W-AKW)

GPhilipp schrieb am 27.1. 2003 um 01:49:31 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 1 Punkt(e)

die häuser verlassen,
im haus sind gespenster


am haus die fenster
stehen offen
und herein
strömt regen

die bewohner sind fort

sie nahmen alles mit:
die möbel, den teppich,
tische und stühle,
die betten, das handtuch

nun weht der wind
durch die zimmer
und das haus
schlägt mit fensterflügeln:
noch kann es nicht fliegen

aber bald
nehme ich mein haus
auf die schulter
und reise als schnecke,
als blinder passagier
auf den schiffen der flüsse und meere

kriech' über's land
durch europa
und flieg' mit raketen zum mond,
umkreise den erdball
und lande in asien,
australien, amerika, afrika

hab' alles dabei:
rasierer, tischtuch,
hocker und feder,
schreibheft und schrank,
ein dach über'm kopf

so lad' ich mir gäste
und koche gerichte
nach neuen rezepten;
ich lerne die sprachen
verstehen und sprechen

ich höre musik
und arbeite ständig
und schlafe.
ich kaufe gemüse und früchte,
ich geh' auf den markt
und in die concert hall

nein, ich habe niemanden umgebracht
und bin doch voller schuld
und schwer beladen mit erinnerungen:
eingewickelt und verpackt in kisten,
verstaut, verstaubt in den kammern, im keller

wieder oben siehst du heller:
aus dem fenster
ziehen nachtgespenster,
verfliegen, verschwinden als fata morgana:
als hätte es sie nie gegeben

RoadwayRona schrieb am 2.7. 2001 um 06:50:24 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 2 Punkt(e)

sonderbar, dass in den Augen mancher Leute SO VIEL zu erkennen ist, bei manchen (vielen) aber eben nur der reine Glaskörper mit Iris etc. Nichts dahinter, nichts Metaphysisches o.ä.
- von wegen »Fenster zur Seele«....

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