Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 132, davon 128 (96,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (39,39%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.10. 1999 um 20:53:32 Uhr schrieb
Lea über Fenster
Der neuste Text am 19.12. 2024 um 11:32:06 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Fenster
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 55)

am 12.7. 2009 um 00:54:13 Uhr schrieb
Michel und Bruno und ein Schatten von mir über Fenster

am 12.12. 2024 um 23:14:07 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Fenster

am 22.8. 2006 um 23:21:13 Uhr schrieb
biggi über Fenster

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fenster«

Stöbers Greif schrieb am 5.2. 2000 um 16:33:48 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 5 Punkt(e)

Hinter den geschlossenen Gardinen fremder Fenster kann Unglaubliches geschehen: Gespensterwandel oder Einbruch oder verschwiegene Orgie. Es ist irgendwie unheimlich, geschlossene Fenster zu sehen: wie ein Anblick gehender, aber zeigerloser Uhren oder die Gesellschaft eines Taubstummen.

Liamara schrieb am 18.10. 1999 um 21:11:30 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 7 Punkt(e)

Manchmal hat man nichts zu tun und auch keine Lust, etwas zu beginnen. Also geht man vielleicht ein bisschen rastlos durch die Wohnung, landet in der Küche, guckt in alle Schränke und schliesslich in den Kühlschrank, um sich doch für nichts zu interessieren oder nichts interessant zu finden. Und dann schaut man aus dem Fenster. Es ist Abend, es ist dunkel, und die Laternen und die Schaufensterreklame beleuchten das Kopfsteinpflaster der Innenstadt. Es ist nur eine kleine City, wie man so schön auf neudeutsch sagt, und dort ist nicht viel los. Man sieht, weiter rechts, ab und zu eine Strassenbahn ankommen und wieder abfahren, und dann gehen ein paar Leute von dort aus durch die Innenstadt, und man fragt sich: wer sind sie, und wohin gehen sie jetzt? Manchmal ist die Antwort leicht. Kürzlich war Kirmes, und die meisten von ihnen gingen dahin. Wenn sie von dort kamen, hatten sie ein Lebkuchenherz um den Hals oder einen Luftballon am Handgelenk oder eine Tüte Popcorn in der Hand. Aus dem Fenster schauen ist eine Ersatzbefriedigung, und sie dauert nicht lange. Schon bald langweilt es einen wieder, weil doch nichts passiert. Will man eigentlich, dass etwas passiert?

beni schrieb am 14.1. 2001 um 15:00:22 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 7 Punkt(e)

aus meinem fenster sieht man in einen alten backsteininnenhof. es schneit in diesen hof. ich stehe hier schon eine ganze weile. seit drei stunden war niemand mehr im hof. keine spuren im schnee. wenn bald niemand kommt, werde ich selber gehen und ein paar spuren machen. irgendwie sieht es auch schön aus; dieser glatte, unberührte schnee.
ich gehe runter.

Mäggi schrieb am 9.7. 2001 um 16:35:37 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 1 Punkt(e)

redundanz 4

ich kenn die regeln nicht,dann bist du selbst kein kind mehr,und keine frau bloß mutter.(geniale,aber erklärungsbedürftige zeile von
blumfeld )
manchmal können regeln durchaus das leben erleichtern, eben dadurch, daß sie einem gewisse verantwortlichkeiten abnehmen. wenn
ich z.b. an einer roten ampel warte, entbindet mich das von der verantwortlichkeit, selbst zu kucken. dadurch habe ich den kopf für
wichtigeres frei, eben die größeren verantwortlichkeiten. wenn ich die kleinen regeln befolge, brauche ich die großen nicht zu
beachten...
schwerkraft-marker
das gegenteil von schwerkraft: leichtsinn
Das Problem mit der Hirnforschung ist, daß man das Gehirn benutzt, um es zu erforschen. Objektivität ist nicht möglich, denn dazu
müßte man das Hirn von außen betrachten können, aber das geht wiederum nicht, weil man nicht aus seinem eigenen Gehirn
ausbrechen kann.
Objektivität

...existiert in Wirklichkeit gar nicht.
Objektivität

...gibt es für Menschen nicht. Nur Gott ist objektiv.
objektivität ist auch immer nur subjektiv
Zum Glück kann man subjektiv sein, sonst waäre doch alles langweilig und identisch. Alles Farben wären kalt oder warm, Musik würde
»schlecht oder gut« sein, Düfte angenehm oder unangenehm riechen. Alle hätten die gleiche Meinung und man ist nicht mehr ein
Individuum.
Riechst du das? Es scheint ein wunderschöner Sommer...
seit ich kontaktlinsen habe (also seit ich sechzehn bin, was schon ein paar jahre her ist), habe ich endlich kontakt zum anderen
geschlecht!
nervig
Im Fischladen sehe ich einen Hummer der sich bewegt, er liegt zwischen Hummerleichen und blickt aus dem Fenster.
also ich denk dabei zuerst an MAC und dann an Windows, ist wohl historisch auch korrekter

Aurian schrieb am 17.5. 2000 um 16:52:08 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 4 Punkt(e)

Unter deinem Fenster
(Für Iris)

Da sind wieder die Geister, die einst ich beschwor,
Ich kenn' nur die Sage
Vom alles klärenden Tor,
Da sitz ich unter deinem Fenster
Und betrachte die Schattenspiele und Gespenster.

Wenn die Wolken dem Mond einen Blick gestatten,
Führen die Geister gekonnt
Ein Spiel mit den Schatten.
Du schläfst geborgen in deinem Zimmer,
Ich bin mittendrin im Geistergeglimmer.

Ich lausch' gespannt in das Dunkel der Mächte,
Vernehm' das Gemunkel
Der teuflischen Knechte;
Erhoffe mir Hilfe von deinem Fenster
Halte Gespräche mit Schattengespenstern.

Nur wechselnd vernehm' ich den Bach und den Wind,
Ein Reigenspiel und Gelächter,
Das flüchtet geschwind.
Da lauscht ein Bewohner des Hauses der Ruh',
Verfehlt wohl die Welt; Bumm! sein Fenster ist zu.

Und wieder Gedanken, von Liebe und Rosen,
Von zarten und schlanken.
Gefährlich Liebkosen.
Du scheinst mir so ferne, bist nahe wie nie,
Und jetzt, da ich könnte, da zittern die Knie.

Drum sind wohl die Träume zum Träumen gedacht,
Und der Wind hat den Bäumen
Das Rauschen gebracht,
Du bist wohl behütet, doch sei auf der Hut
Vor nächtlichen Reigen und teuflischer Brut.

Drum sind es die Geister, die einst ich beschwor,
Ich kenn' nur die Sage
Vom alles klärenden Tor.
Ich hab' mich gefunden und fass' ein'n Entschluss:
Ich gab dir zum Abschied den letzten Kuss.

minx schrieb am 8.3. 2001 um 13:28:24 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 2 Punkt(e)

Zäzilie die soll Fenster putzen, sich selbst zum Gram, jedoch dem Haus zum Nutzen.
Durch meine Fenster, spricht die Frau, muß man durchsehen können, so dass man nicht genau weiß, ob es Glas oder pure Luft ist, merk Dir das!
Zäzilie ringt mit allen Menschenwaffen, doch Ähnlichkeit mit Luft ist nicht zu schaffen.
Zuletzt ermannt sie sich mit einem Schrei und schlägt die Fenster allesamt entzwei.
Dann säubert sie die Rahmen von den Resten, denn so ist´s zweifellos am Besten.
Auch die Herrin schaut zunächst verdutzt: so hat Zäzilie ja noch nie geputzt!
Doch alsbald erkennt man was geschehn, und sagt einstimmig: diese Magt muß gehn!

Elinor schrieb am 25.6. 2006 um 13:04:33 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Fenster meines Zimmers geht auf den Hinterhof. Dort ist es fast immer sehr friedlich. Die Sonne leuchtet die rostigen Fahrräder an, die neben den Mülltonnen darauf warten, abgeholt zu werden. Aus einem Kelleraufgang klettert manchmal eine Katze hervor und schaut kritisch zu mir herein. Die Schatten kriechen tagsüber in alle Ecken hinein. Der dicke Junge aus dem Hinterhaus geht oft auf spitzen Füßen vorüber, um zu prüfen, ob ich nicht nackt vor dem Fenster stehe. Ich habe ihm schon einmal die Zunge raus gestreckt, worüber er erschrocken schien. Hinterher tat es mir leid.

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