Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 135, davon 131 (97,04%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (38,52%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.10. 1999 um 20:53:32 Uhr schrieb
Lea über Fenster
Der neuste Text am 20.5. 2026 um 08:45:57 Uhr schrieb
Gerhard über Fenster
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 58)

am 18.5. 2005 um 11:59:55 Uhr schrieb
muschi über Fenster

am 29.12. 2015 um 01:20:09 Uhr schrieb
Christine über Fenster

am 13.8. 2009 um 02:42:06 Uhr schrieb
heini über Fenster

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fenster«

loreley schrieb am 20.12. 2000 um 08:17:40 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 5 Punkt(e)

Fenster stehen manchmal offen, manchmal zu.Den einen ist es zu kalt, den anderen zu warm, Fenster werden aufgerissen, zugeschlagen, werden halb geöffnet, halb geschlossen. Vögel fliegen dagegen und sterben, wenn die Fenster zu sauber sind. Das freut meine Katze. Vorhänge werden bisweilen gezogen,vielleicht einen Spalt offengehalten. Mit Läden werden Fenster verrammelt, damit kein Blick hinein geworfen werden kann. Das ärgert meinen Nachbarn. Durchs offenen Fenster kommt frische Luft ins Haus. Wenns draussen stürmt, schliesse ich die Fenster.Das ärgert den Sturm. Sehen und gesehen werden, sehen und nicht gesehen werden, gesehen werden und nicht sehen, alles ist möglich durchs Fenster.

Aurian schrieb am 17.5. 2000 um 16:52:08 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 4 Punkt(e)

Unter deinem Fenster
(Für Iris)

Da sind wieder die Geister, die einst ich beschwor,
Ich kenn' nur die Sage
Vom alles klärenden Tor,
Da sitz ich unter deinem Fenster
Und betrachte die Schattenspiele und Gespenster.

Wenn die Wolken dem Mond einen Blick gestatten,
Führen die Geister gekonnt
Ein Spiel mit den Schatten.
Du schläfst geborgen in deinem Zimmer,
Ich bin mittendrin im Geistergeglimmer.

Ich lausch' gespannt in das Dunkel der Mächte,
Vernehm' das Gemunkel
Der teuflischen Knechte;
Erhoffe mir Hilfe von deinem Fenster
Halte Gespräche mit Schattengespenstern.

Nur wechselnd vernehm' ich den Bach und den Wind,
Ein Reigenspiel und Gelächter,
Das flüchtet geschwind.
Da lauscht ein Bewohner des Hauses der Ruh',
Verfehlt wohl die Welt; Bumm! sein Fenster ist zu.

Und wieder Gedanken, von Liebe und Rosen,
Von zarten und schlanken.
Gefährlich Liebkosen.
Du scheinst mir so ferne, bist nahe wie nie,
Und jetzt, da ich könnte, da zittern die Knie.

Drum sind wohl die Träume zum Träumen gedacht,
Und der Wind hat den Bäumen
Das Rauschen gebracht,
Du bist wohl behütet, doch sei auf der Hut
Vor nächtlichen Reigen und teuflischer Brut.

Drum sind es die Geister, die einst ich beschwor,
Ich kenn' nur die Sage
Vom alles klärenden Tor.
Ich hab' mich gefunden und fass' ein'n Entschluss:
Ich gab dir zum Abschied den letzten Kuss.

beni schrieb am 14.1. 2001 um 15:00:22 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 7 Punkt(e)

aus meinem fenster sieht man in einen alten backsteininnenhof. es schneit in diesen hof. ich stehe hier schon eine ganze weile. seit drei stunden war niemand mehr im hof. keine spuren im schnee. wenn bald niemand kommt, werde ich selber gehen und ein paar spuren machen. irgendwie sieht es auch schön aus; dieser glatte, unberührte schnee.
ich gehe runter.

Liamara schrieb am 18.10. 1999 um 21:11:30 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 7 Punkt(e)

Manchmal hat man nichts zu tun und auch keine Lust, etwas zu beginnen. Also geht man vielleicht ein bisschen rastlos durch die Wohnung, landet in der Küche, guckt in alle Schränke und schliesslich in den Kühlschrank, um sich doch für nichts zu interessieren oder nichts interessant zu finden. Und dann schaut man aus dem Fenster. Es ist Abend, es ist dunkel, und die Laternen und die Schaufensterreklame beleuchten das Kopfsteinpflaster der Innenstadt. Es ist nur eine kleine City, wie man so schön auf neudeutsch sagt, und dort ist nicht viel los. Man sieht, weiter rechts, ab und zu eine Strassenbahn ankommen und wieder abfahren, und dann gehen ein paar Leute von dort aus durch die Innenstadt, und man fragt sich: wer sind sie, und wohin gehen sie jetzt? Manchmal ist die Antwort leicht. Kürzlich war Kirmes, und die meisten von ihnen gingen dahin. Wenn sie von dort kamen, hatten sie ein Lebkuchenherz um den Hals oder einen Luftballon am Handgelenk oder eine Tüte Popcorn in der Hand. Aus dem Fenster schauen ist eine Ersatzbefriedigung, und sie dauert nicht lange. Schon bald langweilt es einen wieder, weil doch nichts passiert. Will man eigentlich, dass etwas passiert?

sonic schrieb am 9.3. 2000 um 11:49:48 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn das Alien ein schlechtes Gewissen bekommt, weil es wieder so viel Zeit im Internet verbracht hat, löscht es seine Bookmarks, setzt sich aufs Sofa, hört Ska und schaut aus dem Fenster.
(6W-AKW)

Tanna schrieb am 16.5. 2000 um 14:07:07 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es gehört sich sicher nicht, ungeniert in anderer Leute Fenster zu schauen - aber es ist immer wieder interessant, wie andere Leute, die man nie kennenlernen wird, ihre Wohnungen, die man nie betreten wird, eingerichtet haben; ob aufgeräumt ist oder nicht, ob gute Bilder an den Wänden hängen.

Elinor schrieb am 25.6. 2006 um 13:04:33 Uhr zu

Fenster

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Fenster meines Zimmers geht auf den Hinterhof. Dort ist es fast immer sehr friedlich. Die Sonne leuchtet die rostigen Fahrräder an, die neben den Mülltonnen darauf warten, abgeholt zu werden. Aus einem Kelleraufgang klettert manchmal eine Katze hervor und schaut kritisch zu mir herein. Die Schatten kriechen tagsüber in alle Ecken hinein. Der dicke Junge aus dem Hinterhaus geht oft auf spitzen Füßen vorüber, um zu prüfen, ob ich nicht nackt vor dem Fenster stehe. Ich habe ihm schon einmal die Zunge raus gestreckt, worüber er erschrocken schien. Hinterher tat es mir leid.

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