| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
132, davon 128 (96,97%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (39,39%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
205 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,477 Punkte, 55 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 18.10. 1999 um 20:53:32 Uhr schrieb Lea
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| Der neuste Text |
am 19.12. 2024 um 11:32:06 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur
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Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 55) |
am 13.3. 2020 um 08:44:44 Uhr schrieb Christine über Fenster
am 3.12. 2009 um 01:59:44 Uhr schrieb heini über Fenster
am 7.11. 2016 um 11:13:45 Uhr schrieb Sabine über Fenster
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Fenster«
Liamara schrieb am 18.10. 1999 um 21:11:30 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Manchmal hat man nichts zu tun und auch keine Lust, etwas zu beginnen. Also geht man vielleicht ein bisschen rastlos durch die Wohnung, landet in der Küche, guckt in alle Schränke und schliesslich in den Kühlschrank, um sich doch für nichts zu interessieren oder nichts interessant zu finden. Und dann schaut man aus dem Fenster. Es ist Abend, es ist dunkel, und die Laternen und die Schaufensterreklame beleuchten das Kopfsteinpflaster der Innenstadt. Es ist nur eine kleine City, wie man so schön auf neudeutsch sagt, und dort ist nicht viel los. Man sieht, weiter rechts, ab und zu eine Strassenbahn ankommen und wieder abfahren, und dann gehen ein paar Leute von dort aus durch die Innenstadt, und man fragt sich: wer sind sie, und wohin gehen sie jetzt? Manchmal ist die Antwort leicht. Kürzlich war Kirmes, und die meisten von ihnen gingen dahin. Wenn sie von dort kamen, hatten sie ein Lebkuchenherz um den Hals oder einen Luftballon am Handgelenk oder eine Tüte Popcorn in der Hand. Aus dem Fenster schauen ist eine Ersatzbefriedigung, und sie dauert nicht lange. Schon bald langweilt es einen wieder, weil doch nichts passiert. Will man eigentlich, dass etwas passiert?
loreley schrieb am 20.12. 2000 um 08:17:40 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Fenster stehen manchmal offen, manchmal zu.Den einen ist es zu kalt, den anderen zu warm, Fenster werden aufgerissen, zugeschlagen, werden halb geöffnet, halb geschlossen. Vögel fliegen dagegen und sterben, wenn die Fenster zu sauber sind. Das freut meine Katze. Vorhänge werden bisweilen gezogen,vielleicht einen Spalt offengehalten. Mit Läden werden Fenster verrammelt, damit kein Blick hinein geworfen werden kann. Das ärgert meinen Nachbarn. Durchs offenen Fenster kommt frische Luft ins Haus. Wenns draussen stürmt, schliesse ich die Fenster.Das ärgert den Sturm. Sehen und gesehen werden, sehen und nicht gesehen werden, gesehen werden und nicht sehen, alles ist möglich durchs Fenster.