Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 163, davon 162 (99,39%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 38 positiv bewertete (23,31%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.1. 2000 um 16:05:30 Uhr schrieb
Tanna über Frieden
Der neuste Text am 11.10. 2025 um 08:36:38 Uhr schrieb
gerhard über Frieden
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 88)

am 15.4. 2013 um 02:41:07 Uhr schrieb
oedipus rector über Frieden

am 28.1. 2021 um 13:37:08 Uhr schrieb
Christine über Frieden

am 8.12. 2024 um 06:46:30 Uhr schrieb
Kitty über Frieden

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Frieden«

madieh schrieb am 22.2. 2003 um 20:36:45 Uhr zu

Frieden

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Entscheidung des Parlamentarischen Rates, Frieden zum unabänderlichen Leitgedanken und Wesensmerkmal der Verfassung zu erheben, wird ganz besonders deutlich in Artikel 26 Absatz 1 des Grundgesetzes. Dort heißt es: »Handlungen, die geeignet sind und in derAbsicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.« Wie weit dieser Artikel reicht, beantwortet die Norm bei exakter wörtlicher Auslegung selbst: Verboten ist nicht nur die Vorbereitung eines Angriffskrieges, sondern jede beabsichtigte Handlung, die auch nur »geeignet« ist, einen Angriffskrieg »vorzubereiten«. Die verbotene Friedensstörung selbst braucht also noch nicht eingetreten zu sein, der Angriffskrieg noch nicht begonnen zu haben. Nach Artikel 26 genügt bereits die bloße »Eignung«. Es muss also nicht faktisch gestört werden oder worden sein - bloße abstrakte Gefährdung genügt. Das Verbot der Friedensstörung und des Angriffskrieges ist also in Wahrheit ein Verbot der abstrakten Friedensgefährdung.

Mephisto schrieb am 4.8. 2000 um 22:38:05 Uhr zu

Frieden

Bewertung: 2 Punkt(e)

Frieden!, Mir!, Peace!, Paix!, wahrscheinlich immer und in allen Sprachen wohlklingende Worte im Gegensatz zu »Krieg!«, »War!«, »Guerre!«, oder »Woijna«.
So wie auch Traum, dream, songe und sna sehr stark abweichen von den harten Wörtern »Wirklichkeit«, »Reality«, »Fait« und »Deijstwitelnostj«.

Marmeladenkapitalist schrieb am 8.10. 2005 um 13:09:41 Uhr zu

Frieden

Bewertung: 2 Punkt(e)

keine Liebe ohne Hass, kein Kuchen ohne Eier und kein Gartenzwerg ohne rote Zipfelmütze.

Kein Nietzsche ohne Wahnsinn, kein Heidegger ohne Faschismus, kein Schopenhauer ohne Frauenhass, kein Hegel ohne Menschenverachtung, kein Rousseau ohne Primitivität, kein Voltaire ohne Arroganz.

Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit, keinen Krieg ohne Ungerechtigkeit, keine Idee ohne Hintergedanken, keine Assoziation ohne Quatsch.

Wir machen hier friedlichen und gerechten Quatsch mit Hintergedanken und roter Zipfelmütze.

joachim schrieb am 14.3. 2000 um 16:42:06 Uhr zu

Frieden

Bewertung: 1 Punkt(e)

Frieden heißt auf russisch Mir, was auch der Name der Raumstation im Weltall ist. Es heißt darüber hinaus aber auch einfach Welt (wenn ich richtig informiert bin) Die Idee des Weltfriedens ist in der russischen Sprache also schon angelegt. Allerdings haben die Russen davon bisher auch nicht mehr mitgekriegt als andere, vielleicht sogar weniger, man denke nur an den 2. Weltkrieg, aber auch Afghanistan oder eben jetzt Tschetschenien. Womit ich nicht sagen will, dass das das gleiche ist, weder an Afghanistan noch an Tschetschenien waren die Deutschen (also wir?) schuld.

diso schrieb am 15.2. 2002 um 00:17:33 Uhr zu

Frieden

Bewertung: 1 Punkt(e)

die menschen müssen in frieden leben!
tun sie dies nicht, laufen sie gefahr, zu grunde zu gehen. Nur unter Gleichverteilung der Güter auf der Erde unter den Menschen, kann Frieden geschaffen werden.
Wo ist das Problem?
Die, die den Großteil der Güter besitzen bzw. kontrollieren, glauben nicht daran, dass die, die sie immer noch als Barbaren betrachten friedlich bleiben.
Um dem Ganzen ein Bild zu verleihen, folgendes:
Auf der einen Seite, der »reichen Kultur«, herrscht der Drang nach Besitz und gleichzeitig das Bedürfnis nach Frieden auf der Welt vor. Sowie eine (un)terbewusste Angst vor der anderen, fremden Kultur.
Auf der anderen Seite (dem Rest der Welt/+Ausnahmen) findet der Drang nach Frieden (unter)bewusst statt. Eine Angst vor der Niederlage im Kampf der Kulturen und ein erstarkter Glaube, der einen Sieg an einer Stelle vermutet, die es nicht geben kann.
In der westlichen Welt scheint es hingegen gerade modern zu werden, mit ähnlich spekulativen Gedankenbahnen anzubandeln. Daraus hätte dies negative Faktoren, für die Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschheit, zur Folge.
Gleichzeitig findet in beiden Kulturen eine Erstarkung des Friedensgedanken statt, die jedoch immer wieder von obigen Faktoren negativ beeinflusst wird.
Um weiteren Missverständnissen aus dem Weg zu gehen müsste die Mission eigentlich nur lauten: Wir müssen für den Frieden Kämpfen. Nicht mit Waffengewalt, zumindest nicht als »finalem Übergangsmittel« in eine friedvolle Zeit.
Jeder sollte sich ein wenig politisch bilden, und áuf sein Gewissen hören. Natürlich auch »jede«, ohne schlechtes gewissen;-), obwohl eigentlich... egal.
Jedenfalls sollte jede auf ihr Gewissen hören und auch danach handeln. Die Männer natürlich auch*g.
Wo ist eigentlich der Unterschied? Ich mein so rein psychisch?

Gronkor schrieb am 2.3. 2001 um 14:48:55 Uhr zu

Frieden

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der höhere Frieden


Wenn sich auf des Krieges Donnerwagen
Menschen waffnen auf der Zwietracht Ruf
Menschen, die im Busen Herzen tragen
Herzen, die der Gott der Liebe schuf

Denk ich, können sie doch mir nichts rauben
Nicht den Frieden, der sich selbst bewährt
Nicht die Unschuld, nicht an Gott den Glauben
Der dem Hasse wie dem Schrecken wehrt

Nicht des Ahorns dunkelm Schatten wehren
Dass er mich im Weizenfeld erquickt
Und das Lied der Nachtigall nicht stören
Die den stillen Busen mir entzückt

(Heinrich von Kleist)

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