| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
163, davon 162 (99,39%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 38 positiv bewertete (23,31%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
411 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,067 Punkte, 88 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 7.1. 2000 um 16:05:30 Uhr schrieb Tanna
über Frieden |
| Der neuste Text |
am 11.10. 2025 um 08:36:38 Uhr schrieb gerhard
über Frieden |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 88) |
am 7.4. 2003 um 00:09:20 Uhr schrieb Torch über Frieden
am 28.5. 2005 um 19:35:15 Uhr schrieb Hans*im*Glück über Frieden
am 6.4. 2003 um 20:49:18 Uhr schrieb gnurzel über Frieden
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Frieden«
Freno d'Emergenza schrieb am 13.12. 2014 um 20:48:15 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
»Du bist doch auch für den Frieden, oder?« So oder so ähnlich begann in der DDR regelmässig ein höchst brisantes Gespräch. Der Fragesteller beabsichtigte nämlich den Befragten für das MfS zu keilen. Das MfS hatte nämlich so ein Schema erarbeitet, ähnlich wie die Versicherungsvertreter im Westen, so eine Ja-Schiene. Die Ja-Schiene in der DDR sah halt so aus, daß sie damit begann, zum Frieden »Ja« zu sagen und am Ende schließlich die berüchtigte Verpflichtungserklärung unterschreiben zu müssen. Und im Gegensatz zu einem Versicherungsvertreter in der BRD konnte man ja einen »Staatssicherheitsvertreter« in der DDR nicht so einfach rausschmeissen. Wenn man schon gefragt wurde, hieß das ja schon, daß man bereits im Visier dieses größten deutschen Versicherungsunternehmen aller Zeiten gewesen war, es bereits eine Akte gab, wenngleich wohl meist nur eine sehr Schmale. Und mit so einer Akte konnte man ja ruckzuck in Bautzen enden, oder noch sonst wo. Das wußte man ja nie ! Das ist ja der Grund, warum die DDR kein Unrechtsstaat war. Da hat die Linkspartei vollkommen recht: man wußte ja nie, wo man drann war in der DDR ! Deswegen zucken heute immer noch manch ältere Mitbürger mit ostzonalem Hintergrund zusammen, wenn sie nach »Frieden« gefragt werden. Es ist überhaupt kein schönes Wort für sie. Für den Westdeutschen, Gesamtdeutschen und Europäer, da klingt »Frieden« nach kuscheligen grünen Friedensdemos, schwulen evangelischen Pfarrerinnen, Zimtplätzchen und eine Welt für alle - für den Ostdeutschen klingt Frieden eben nach Stasi, Wanzen in der Datsche und im Schlafzimmer, Bautzen und Nowosibirsk. So ist das nun mal.
Jo schrieb am 30.10. 2011 um 17:10:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wie wird aus Frieden eigentlich Krieg?
Am Anfang des Friedens ist der Krieg noch allgegenwärtig.
In den Köpfen als Erinnerung, aber auch für die Augen, denn alles ist ja kaputt.
Man muss zusammenhalten um durchzukommen, man muss gemeinsam das Land wieder aufbauen.
Man skandiert: »Nie wieder Krieg«
Doch mit der Zeit ist dann alles wieder aufgebaut. Man beginnt sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Man will den anderen überragen und ihn ausstechen.
Vielleicht die schönere Kleidung, das bessere Essen, die klügeren Kinder, das tollere Auto, also der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Und um diese Vorstellung aufrecht zu erhalten, benötigt man natürlich Mittel.
Aus dem anfänglichen geben im Frieden wird nun schleichend ein Nehmen. Jeder versucht nun aus der Gemeinschaft rauszuholen was er kriegen kann.
Das geht dann ein paar Generationen so, nun will auch jeder auf jeden Fall die eigene genetische Linie erhalten, wenn jemand Fehler macht, wird das zu einer Schmach, die es unbedingt zu vermeiden gilt.
Aus dem Miteinander ist nun eher ein Gegeneinander geworden.
Den Druck, die Belastung (meist psychisch) halten dann einige nicht mehr aus.
Einige sind vollkommen gesellschaftsverträglich und werden depressiv oder begehen Suizid. Sie können einfach nicht Gewalt gegen andere anwenden.
Andere starten da schon eher mal eine Aktion. Gegen dieses oder jenes.
Dann kommt meist auch die Gegenreaktion. Dann wieder eine Aktion und dann wieder eine Gegenreaktion.
Puh! Bei soviel Hin und Her verliere ich aber den Überblick!
Irgendwann ist gar nicht mehr ersichtlich wer angefangen hat, es wird einfach immer wieder reagiert und irgendwie macht das doch auch so ein klein wenig Spaß, kribbelt, wenn man es »denen« mal wieder gezeigt hat.
(als Beispiel sei hier Palästinener und Israelis erwähnt, die sich ja schon seit Jahrhunderten die Schuld gegenseitig in die Schuhe schieben und jeder immer das letzte Wort, eher die letzte Aktion/Tat behalten will)
Dieses Gegenseitige Hin und Her schaukelt sich hoch und höher.
Dann gibt es vielleicht den ersten Toten, die Zusammenstöße nehmen zu.
Nun könnte die Gesellschaft in Bürgerkrieg zuerfallen.
Meist gibt es dann aber Interessen, die versuchen für die inneren Konflikte einen Schuldigen im Inneren oder im Äußeren zu finden.
Um alle wieder ruhig zu stellen, kämpft man dann gegen den gemeinsamen Feind.
Nur leider ist das dann eben eine »Aktion« eines Staates gegen einen anderen, bzw. einer Kultur gegen eine andere.
Auch hier könnte es zu einer »Gegenaktion« kommen.
_____
Ich will nur sagen, das Böse ist subtil.
Und persönlich: Ich bekomm auch von meinen Eltern zu hören, das ich nun langsam mal Kinder haben müsste,
und dass ich ja nichts rechts und links wahrnehmen soll sondern am Besten nur [...], [...], [...]
Rufus schrieb am 16.9. 2001 um 21:54:48 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der erste Friede, der Wichtigste ist der, welcher in die Seele der Menschen einzieht, wenn sie ihre
Verwandschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen, und Wissen, daß im Mittelpunkt der
Welt das große Geheimnis wohnt und daß diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von
uns.
Dies ist der wirkliche Friede, andere sind lediglich Spiegelungen davon. Der 2te Friede ist der,
welcher zwischen einzelnen geschlossen wird. Und der dritte ist der zwischen Völkern.
Doch vor allem sollt ihr sehen, daß es nie Frieden zwischen den Völkern geben kann, wenn nicht
der erste Frieden vorhanden ist, welcher wie ich schon oft sagte innerhalb der Menschenseele
wohnt.
Black Elk, Ogallal-Sioux, Hüter der heiligen Pfeife
Mephisto schrieb am 4.8. 2000 um 22:38:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Frieden!, Mir!, Peace!, Paix!, wahrscheinlich immer und in allen Sprachen wohlklingende Worte im Gegensatz zu »Krieg!«, »War!«, »Guerre!«, oder »Woijna«.
So wie auch Traum, dream, songe und sna sehr stark abweichen von den harten Wörtern »Wirklichkeit«, »Reality«, »Fait« und »Deijstwitelnostj«.
| Einige zufällige Stichwörter |
böseMenschen
Erstellt am 11.7. 2006 um 21:27:58 Uhr von Dunkelrot, enthält 13 Texte
Saatgut
Erstellt am 12.3. 2019 um 00:45:13 Uhr von Sandra, enthält 3 Texte
Apollo
Erstellt am 27.10. 2002 um 14:08:57 Uhr von Ugullugu, enthält 19 Texte
ausgestreut
Erstellt am 29.4. 2024 um 10:59:12 Uhr von Arbeitskreis Tortur, enthält 1 Texte
Erinnerungsmoos
Erstellt am 25.11. 2002 um 16:51:42 Uhr von Ugullugu, enthält 8 Texte
|