Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 365, davon 357 (97,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 129 positiv bewertete (35,34%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.11. 1999 um 21:40:50 Uhr schrieb
wuzi über sterben
Der neuste Text am 11.6. 2024 um 14:16:29 Uhr schrieb
Gerhard über sterben
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 164)

am 18.4. 2007 um 05:08:18 Uhr schrieb
EJIM über sterben

am 7.4. 2007 um 17:47:26 Uhr schrieb
Stachel über sterben

am 15.11. 2004 um 21:05:06 Uhr schrieb
Lagges über sterben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sterben«

Joan LaCroix schrieb am 25.7. 2001 um 22:25:02 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich mache mir noch keine wirklichen Gedanken über den Tod. Verrückt, wenn man bedenkt, dass man jeden Tag sterben könnte. Ein Klassenkamerad ist vor kurzem gestorben, ich glaube deshalb schreibe ich hier etwas über das Thema sterben.
Er wurde auf seinem Motorrad erwischt, ist vor 4 Tagen 19 geworden. Ich habe überlegt was er wohl in diesem letzten Moment gedacht hat. Warscheinlich auch nichts anderes als: »Oh Sch...«
Ich habe überlegt, was er gemacht hätte, wenn er am Abend gewußt hätte, dass er heute in dieser Nacht das letzte mal einschlafen wird um am nächsten Morgen das allerletzte mal aufzustehn.
Es ist für mich erschreckend, da man durch solche Nachrichten wieder in die Realität zurückgeholt wird. Man stellt das sorglose Partyleben, dass man als 18 jährige führt einmal kurz ein, stellt seinen Wodka weg und denkt über über den Wert des Lebens nach. Ich habe Angst zu sterben ohne etwas wirkliches geleistet zu haben. Ich möchte so viele Dinge im Leben sehen, erfahren, hören, mich umsehen und gucken, was das Leben noch zu bieten hat.
Doch später, wenn ich älter bin und sagen kann:Ich habe gelebt und etwas aus meinem Leben gemacht...nennt mich sentimental!... dann wäre es für mich einfacher mit dem Gedanken abzuschließen, dass jeder einmal sterben wird, auch ich. Dann würde ich mich fragen, was ich verpassen werde. Ich glaube ich werde auch mit 99 noch viel zu neugierig sein um einfach den Löffel abzugeben. Werden wirklich Hotels auf dem Mond eröffnen? Wird es fliegende Autos geben und ein Heilmittel gegen Aids, Krebs, Tumore...Ich meine heute wundert man sich, wie Menschen damals an einer Lungenentzündung sterben konnten. Vielleicht stellt man sich in 50 Jahren dieselbe Frage über Aids. Ich würde es mir wünschen:O)
Jedoch, wenn ich alt und gebrechlich bin, nur noch Schmerzen habe und nicht mehr klar im Kopf bin...meiner Familie nur noch Arbeit mache, dann wäre ich dankbar, wenn ich sterben würde...am besten ganz ruhig einschlafen mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Ja, bevor ich mich nur noch über meine Leiden und Krankheiten und Arztbesuche unterhalten kann, wäre es das Zeichen für mich, dass es Zeit wird.
Und wie man sieht, habe ich gelogen...wie's aussieht mache ich mir doch Gedanken über den Tod!

Joo schrieb am 22.6. 2007 um 22:26:02 Uhr zu

sterben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sterben ist heutzutage ein großes Tabuthema in unserer ach so starken zivilisierten Gesellschaft. Das mancher Glaube stärker sein soll als der Tod, halten viele von uns als nicht nachvollziehbar und eher unglaubwürdig. Doch jeder von uns kommt irgendwann an den Punkt, wo er einfach loslassen muß und den Gevatter Tod akzeptieren tut, damit das Ende unserer Existenz in anderer Form wieder ein Neubeginn oder Anfang wird. Es ist sehr schwer das Tabu zu durchbrechen und sich natürlich offen mit dem Schreckgespenst Tod auseinander zusetzen. Lasst uns die Kraft dazu aufbringen und sich damit nicht der Hoffnungslosigkeit hingeben. Lassen wir uns auch ebenso nicht von der Angst übermannen, um furchtsam und alleine zu sterben. Ein starker in sich gewachsener Glaube kann ein Rettungsanker im übermächtigen Strudel der endgültigen Agonie sein.
Sein eigenes Schicksal kann niemand abwenden oder umkehren, wenn das letzte Stündlein geschlagen hat; doch man(n) sollte niemals bis dahin die Hoffnung verlieren. Denn der Tod ist nicht umsonst, er kostet nur DEIN Leben!!!

lobster schrieb am 21.8. 2000 um 00:53:46 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

...
und so bin ich
mein eigenes experiment
in meinem dunklen kellerzimmer
kaum ein lichtstrahl
dringt hier hinein
auf dem kalten
feuchten boden
sitze ich
immer wieder
muss ich rennen
im kreis
damit ich nicht einschlafe
und gegen die kälte
der atem nass
die zerfressenen kleider
ohne hilfe
schlag ich mich durch
...
zum schädeltrauma
meines lebens
...

Mokey schrieb am 16.1. 2002 um 18:11:53 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es gibt ein Kinderlied in dem es heisst »und morgen früh, so Gott will, wirst du wieder geweckt...«. Mir hat dieses Lied sehr Angst gemacht, weil ich mir dachte, der will bestimmt nicht, dass ich wieder aufwache. So hatte ich eine ganze Zeit lang in meiner Kindheit jeden Abend das Gefühl zu sterben.

me? schrieb am 13.12. 2002 um 20:30:48 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Sterben, Sterben, sich die arme aufschneiden, die gedärme rausziehen, das nutzlose gehirn zurücklassen, die seele befreien, auf dass sie mit einem seifenblasenplatzen weicht, sich zerstreuen, nicht mehr atmen und essen und zähneputzen und lächeln müssen, nicht mehr davon aufwachen, dass einem ein staubgrauer betonsack auf den brustkorb knallt, also gar nicht mehr aufwachen, nie mehr »erzähl doch« hören und wissen, dass es niemand ernst meint, nie mehr sehen müssen, was sie sich alle in irgendeinem hehren namen gegenseitig antun, keine schliess- und gesichtsmuskelkontrolle mehr, kein durchhalten zusammenreissen weitermachen anstrengen, keine spiegel mehr splittern sehen, den knoten zerschneiden.....
ja, das tat ganz gut

LUZI schrieb am 20.11. 1999 um 13:26:14 Uhr zu

sterben

Bewertung: 7 Punkt(e)

Jeden Tag zu sterben, aber keinen Tod,
keine Ruhe finden.
Das ist Bulimie !
Wenn die Leere Dich verschlingt und
wieder auskotzt.

Todd S. Strafe schrieb am 8.11. 2000 um 18:37:28 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mein Name ( Todd S. Strafe )ist Programm! Ich friste hier ein dasein als Trauerklos und seh doch all die Menschen um mich herum, die alle irgendwie besser drauf sind als ich und zumindest den Anschein erwecken als wüßten sie von dem ganzen »Leben-Ding« irgendetwas. ICH GLAUBE EUCH DAS NICHT !
Ja sicher, ihr versucht nur das beste daraus zu machen und belügt euch doch nur selbst.

chrmpf schrieb am 28.11. 2000 um 18:57:56 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Dass das so hell wird, is komisch. Ich hatte vorher gedacht, das wird dunkel. So wie ein Morgen am Strand. Und keiner, der dazu sagt, jetzt ist es gleich vorbei. Auch kein Stehgeiger. Einfach nur schwerelos. Und alles ist so egal. was bleibt, is so ein Grinsen. wenn du wieder da bist. Und dann geht´s irgendwie weiter. Wie immer. Hatte eigentlich keine Lust, aufzuhörn zu schweben. Wecken is Streß, genau wie geweckt werden. Bin kein Frühaufsteher, glaube ich. Manchmal ist es einfacher, den kleinen Finger zu heben, als die Augen zu öffnen, um Widerstand zu zeigen. widerstand gegen´s aufwachen.

Das Gift schrieb am 22.12. 2003 um 00:25:28 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Er war der zweite in meinem Leben, den ich sterben sah. Der erste war mein Großvater, ein Mann, bei dem man sagt »Ja, der hat sein Leben gelebt ...« (das war übrigens derselbe Lokführer, der bei dem legendären Zugunglück von Langenweddingen in den 60ern des letzten Jahrhunderts das ein oder andere Kind aus dem brennenden Waggons geholt hat und ca. 30 Jahre zuvor sich in der Nähe von Stalingrad am verfickten MG-3 die Pfoten abfrieren musste ...). Der zweite war mein Mann Choke. Einer der heftigsten Typen auf diesem verdammten Planeten. Unsere Geschichte war eine aus meiner Sicht lange und vor allem intensive. Ich lernte ihn als junger, aufstrebender HipHopper kennen, der ich mit 13 Jahren war. Als King und maßgeblicher Macher der »Crews« und den aus ihnen resultierenden »Aktionen« konnte er sich bei einem zufälligen Zusammentreffen erlauben, mich zu dissen, zumal er zu diesem Zeitpunkt bereits das biblisch anmutende Alter von 18 Jahren erreicht hat. Die Umstände rgaben es, dass ich iHn durch sog. Rap-Skills zu überzogen vermochte, infolge dessen sich eine so nie zuvor gekannte Freundschaft entspannen konnte, die solcherart das ein oder andere Jahr überstand und mich als Novizen diverse Einblicke erhaschen ließ, die das Business betreffen, den Beat und das Blut. Chokes naive Affinität zu Psydelika wirkten sich ab einem bestimmten Zeitraum verbunden mit erhöhter Frequenz der beobachtbaren Konsumierungen auf negative ARt und Weise auf sienen Gemütszustand aus, so dass Bank-, Raub- und Dealerüberfälle zu Alltäglichkeiten avancierten (in die auch meine Person involviert war), die ein ethisch, aber vor allem auch ein strafrechtlich bedenkliches Niveau erreichten. Irgendwann Ende der 90er desselben Jahrhunderts waren wir in Berlin in einer Seitenstrasse vom Alexanderplatz, als Choke meinte, eine besonders dicke Line vom guten weißen Zeug ziehen zu müssen. Im Resultat benahm er sich in den ersten Momenten auch verhältnismäßig »normal« bis er anfing, wie irre zu zittern und diverse Flüssigkeiten abzusondern und sehr, sehr eindringlich zu röcheln begann. Alles weitere, was geschehen ist, verblasst im Tal der Verdrängnisse und reiht sich ein im zunehmenden Nebel des Vergessens ... die Bestattung war ein Greuel, sein Sein ein Fluch, die Erinnerung ein stetes Jucken ... aber es kammen »Vertraute« ihm nach ...

Nicht sehr beruhigend ...

the_real_highlander@web.de schrieb am 7.8. 2001 um 23:21:53 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sterben ist die logische Konsequenz des Lebens.
Warum soll ich also auf eine bestimmte Art leben, wenn es sowieso immer auf das Gleiche hinausläuft.
...
Nur mein Respekt, und mein Gemeinsinn bringen mich dazu ( oft freiwillig ) nach den Regeln der community zu leben.
...
Ich bin also zivilisiert!

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