Außerirdische
Bewertung: 8 Punkt(e)Ich habe einmal, als ich völlig bekifft an einer akademischen Buchhandlung vorbeikam, »außerirdische Buchhandlung« gelesen und mich überhaupt nicht gewundert.
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| Der erste Text | am 10.1. 2001 um 04:48:42 Uhr schrieb Nils über Außerirdische |
| Der neuste Text | am 4.1. 2026 um 18:38:17 Uhr schrieb Schmidt über Außerirdische |
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am 18.6. 2002 um 01:56:23 Uhr schrieb
am 27.12. 2024 um 05:31:50 Uhr schrieb
am 26.9. 2004 um 22:09:43 Uhr schrieb |
Ich habe einmal, als ich völlig bekifft an einer akademischen Buchhandlung vorbeikam, »außerirdische Buchhandlung« gelesen und mich überhaupt nicht gewundert.
Sie waren zu zweit und hatten sich in der Aufmachung wohl an einem Film aus den 50ern orientiert: zwei Damen also. Hatten außerdem wohl ein Benimm-Buch studiert und waren sehr höflich.
»Wir sind nur ganz kurz zu Besuch hier! Wir hoffen, dass unsere Erscheinung für Sie ansprechend ist, denn unsere wahre Gestalt würde Sie möglicherweise erschrecken. Wir wollen, dass sie uns in freundlicher Erinnerung behalten! Nach Ihrer Nomenklatur kommen wir aus der Himmelsrichtung des Sternbilds Drache. Und nun empfehlen wir uns!«
Das wirklich Ungewöhnliche (sonst würde ich hier nicht berichten) war, dass beide völlig synchron sprachen.
Die Bewohner des dritten Planeten der Wega (Wega d ) kommunizieren rein olfaktorisch...
folglich entspricht unserem 1+2=3 dort:
terpentinähnlicher Grundgeruch mit nach 3,7 Millisekunden einsetzender leicht lavendelartiger Note, sinusförmig oszillierend
+
korkascheähnliches Aroma
=
vanilleartiger Geruch mit in Abständen von 1,25 Millisekunden eingestreuten kurzen Zimtpulsen
Die Körper der Weganer (nicht Veganer!) bestehen zum größten Teil aus vielfach gefältelten, quadratmetergroßen Riechsegeln, mit denen sie
feinste Duftnuancen unterscheiden können, mit denen selbst unsere Gaschromatographen hoffnungslos überfordert wären... die erste bemannte Mission nach Wega d wird folglich aus bioelektronisch aufgemotzten Schäferhunden bestehen!
Augenzeugen in der ISS, die doch durchtrainierte Leute sind, mussten kotzen d.h. Kollegen mussten mit Krepp-Papier die herumschwebende Kotze mühsam Brocken für Brocken einsammeln und dann war das havarierte Raumschiff schon wieder verschwunden.
Offizielle Version ist Halluzination durch Lebensmittelvergiftung. Aus dem havarierten Raumschiff muss ein unsäglich unförmiger Kadaver gequollen sein, organische Materie mit tränenden Glubschaugen ringsum und (selbstverständlich unhörbar) Schreie.
Am 08. Juni 2001 fand sich ein lustiger Artikel in unserem lokalen Käseblatt:
"Steinewerfer aus dem All?
Türkische Dorfbewohner berichten von ungewöhnlicher Begegnung
Istanbul. In Narli geschieht normalerweise nicht gerade viel, doch jetzt ist das kleine Dorf in Westanatolien plötzlich in aller Munde. Zu verdanken haben das die Dorfbewohner einem geheimnisvollen Besucher, der dort am vergangenen Wochenende gesichtet wurde und der Dorfbewohner wie Experten aus dem fernen Istanbul gleichermaßen in Aufregung versetzt hat: In Narli soll ein Außerirdischer aufgetaucht sein.
Der 40-jährige Bauer Fevzi Can und seine Frau Selma waren am frühen Morgen zu ihrem Tabakfeld unterwegs, als sie in etwa 300 Meter Entfernung auf einem Acker eine ungewöhnliche Gestalt sahen: rund 60 Zentimeter groß, birnenförmig, mit mandelförmigen Augen und roten Beinen, bekleidet mit einem glänzenden Overall mit einem leuchtend gelben Punkt auf der Brust. Fevzi Can lief auf die Gestalt zu, worauf diese sich fünf Meter hoch in die Luft erhob und über ihm schwebend Halt machte. Von Angst gepackt warf der Bauer einen Stein, der prompt zurückgeworfen wurde. Daraufhin verschwand der Außerirdische - und die Cans fuhren mit ihrem Traktor in die Kreisstadt Esme, um bei den Behörden Bericht zu erstatten. Selbst die US-Raumfahrtbehörde Nasa soll eingeschaltet werden.
Auch sonst gab es merkwürdige Augenzeugenberichte. Sogar ein mutmaßlicher Fußabdruck des unheimlichen Besuchers aus dem All wurde in dem Tabakfeld gefunden und sichergestellt.
Der türkische Ufo-Experte Haktan Akdogan vermutet, dass sich der Besucher aus dem All das Dorf Narli wegen der reichen Vorräte an Gold, Quecksilber und Uran in der Umgebung als Ziel ausgesucht hatte. Schon früher seien Außerirdische besonders häufig in solchen Gegenden gesichtet worden - möglicherweise wollte der Besucher aus dem All in Narli also »auftanken«."
.......Charles Fort lässt grüßen!
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